Esoterik: Moderne Hexen

Lammas/ ughnasadh: Lammas wird am ersten und zweitenAugust gefeiert. Es ist ein Erntedankfest mit Tanz und gutem Essen.

An diesem Fest verliert der gehörnte Gott an Kraft, er wird bald sterben und wird von der Göttin wiedergeboren. Man segnet Speisen und Vorräte. Wir feiern zusammen mit Freunden und der Familie den vergangenen Sommer. Traditionelle Symbole für dieses Fest sind Getreidekörner, Ähren und Maiskolben. Die Farben rot, gelb, grün und braun werden verwendet um den Altar zu dekorieren und es sind auch die Farben der Kleidung, die man trägt. Viele Hexen binden aus Kornähren kleine Püppchen, um Glück und gute Ernte zu erbitten. Der keltische Sonnengott Lugh wird an diesem Fest geehrt.

Lammas ist meist ein ganztägiges Fest mit Picknick, verschiedenen Spielen und lustigem Plaudern.

Gegessen wird Mais, Reis, Sonnenblumenkerne, Brot, Kuchen. Jeder der an dieses Fest kommt, bringt einen Obstsalat oder ein frisches Müsli. Und dazu wird Eistee, Zitrusgetränke und Brottrunk getrunken. Zusammen backt man Brot, spricht Erntegebete und macht Erfolgs- und Freundschaftszauber.

Mabon / Herbsttagundnachtgleiche: Mabon ist ein Sonnenfest und findet am 21. September statt. Tag und Nacht sind gleichlang und der Sommer ist endgültig vorbei. An manchen Orten werden heute noch traditionelle Erntefeste gefeiert. Die alten Germanen dankten für eine segensreiche Ernte dem Donnergott Thor. Mabon ist auch der Name des keltischen Sonnenkönigs, der Sohn der Erdmutter Madron.

Die Farben der Kerzen und der Dekoration sind gelb, dunkelrot und braun. Getreide, Ähren, Herbstblumen, Früchte, Haselnuss, Hagebutte, Trauben, Wein, Tannenzapfen und die farbenprächtigen Blätter der Herbstbäume dienen zur Verschönerung der Altäre und Tempel. In diesem Fest geht es um Dank, Zusammenhalt und Abschied. Am Mabon feiert man die weiblichen Toten der Familie und die Hexen schnitzen neue Zauberstäbe, wie es die alten Druiden getan haben.

An Mabon entzünden die Hexen Erntefeuer, sie binden Erntekränze und machen Strohpuppen und hängen sie auf. Und sie machen Opfer- und Dankesrituale. Sie räuchern Salbei, Benzoe, Farn, Myrrhe, Rose, Eicheln, Pinie und verkleiden sich als Herbstbaum, Blättermännchen/-weibchen oder als Sonnenkönig Mabon.

Sie speisen Äpfel (roh oder als Backäpfel), geröstete Maroni, Gemüsetopf und trinken Apfelsaft und Apfelschorle dazu.

rr

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