Suchtpräventionsstelle

Nachdem von den neun Femmes-Tische-Moderatorinnen im Bezirk Andelfingen in den vergangenen Wochen rund zwanzig Gesprächs-Abende zum Thema «Kinder und Spielzeug» durchgeführt wurden, steht nun mit dem Pubertäts-Alter das Femmes-Tische-Thema für die Wintermonate fest. Sozial bedeutet Pubertät die Übergangs-Zeit vom Kind zum Erwachsenen, auf der seelischen Ebene formt und festigt sich die Persönlichkeit, und körperlich wird der junge Erwachsene geschlechtsreif.

Aktuelle Buchtitel sprechen von der Zeit, wenn aus Mädchen Frauen werden oder Jungs sich als einsame Cowboys ihre Wege suchen. Oder wenn erst die Freunde kommen und dann die Medien. Der lrrgarten der Pubertät lasse die Gefühle Achterbahn fahren, sodass Eltern ihre Kinder nicht mehr verstehen. So richtig in der Pubertät sein bedeute, dass Kinder Sicherheit brauchen, damit eben diese Zeit gemeinsam bewältigt werden könne. Keine Grund zur Panik, meint ein Ratgeber, während ein anderer von den härtesten Jahren spricht, die es zu überleben gelte. Die Jugendlichen würden in dieser Zeit ihre eigene Welt entdecken, und Pubertät sei eigentlich die Zeit, wenn Erwachsene schwierig würden …


Wie diese kleine Buch-Titel-Auswahl zeigt, sind es der Themen viele, die in den kommenden Wochen im kleinen und persönlichen Rahmen diskutiert werden können.


Wer sich als mögliche Gastgeberin (für eine FemmesTische-Runde) angesprochen fühlt oder gerne an einer Gesprächs-Runde als Teilnehmer/in mitmachen möchte, kann sich mit der Suchtpräventions-Stelle des Bezirks in Verbindung setzten (052 304 26 13). Wer sich (zusätzlich) über ein Buch mit dem Thema beschäftigen möchte, dem seien folgende drei Titel empfohlen:

  • Wenn aus Mädchen Frauen werden, G. Preuschoff, Herder, 2001 20 Franken
  • Pubertät – echt ätzend, A. Guggenbühl, Herder, 2000, 25.60 Franken
  • Einsame Cowboys, C. Benard, Kösel, 2000, 29.10 Franken

Zum Schluss noch eine Mitteilung in eigener Sache: Nach zwölfjähriger Arbeit verlasse ich auf Ende Jahr das Jugendsekretariat und werde im neuen Jahr ein halbes Pensum an einer Einschulungs-Klasse in Schaffhausen übernehmen. Das Suchtpräventions-Team im Breitenstein wird sich dann aus Rahel Finger und neu Matthias Huber zusammensetzen. Mit bestem Dank für die vielfältigen Begegnungen grüsse ich die Leser und Leserinnen freundlich.


Bruno Hollenstein
Suchtpräventionsstelle des Bezirks Andelfingen

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