Eingesandt: Jazzmusik in der Mühle

Im vergangenen Jahr fanden im ehemaligen Restaurant Mühle einige Jazzkonzerte statt.

Reginald und Diana Routh, die beiden jung gebliebenen Mieter der Mühle sind begeisterte Musik Fans. Die Sammlung alter Orgeln, die Reginald zusammengetragen hat, sucht ihresgleichen. Nachdem sie in der ehemaligen Kegelbahn ein kleines Variété eingerichtet haben, organisieren die Zwei immer wieder Konzerte. Am 20. Oktober war «Jills Cocktailband» zu Gast. Mit ihren Schlagern aus den 20er, 30er und 40er Jahren hatten, die Band das Publikum rasch auf ihrer Seite. Jill Benz, die zierliche Engländerin mit der ausdrucksstarken Stimme zog die Gäste buchstäblich in ihren Bann. In ihren Kleidern im Stil von anno dazumal wirkte sie, als ob sie gerade einem Film aus jener Zeit entstiegen wäre. Mit den Hits wie «Paper Moon», «Music, Music, Music» bis zu dem legendären und heute noch aktuellen «Lilli Marleen», mit dem einst Lale Andersen berühmt wurde, liess sie die alten Zeiten wieder richtig aufblühen.

Aber auch die vier Musiker boten sehr gute Leistungen. Vor allem das Schlagzeugsolo war Klasse, aber auch der Gitarrist zeigte was er kann und der dunkelhäutige Bassist Eddie Davies war immer wieder für eine Show Einlage zu haben. Der talentierte Berufsmusiker war seinerzeit Mitglied der berühmten Schaffhauser Jazzband «Farmers Best». Dass der Vollblutmusiker Felix Zimmermann (Akkordeon) in dieser Formation eine führende Rolle spielt, versteht sich von selbst. Er ist Musiklehrer, dirigiert mehrere Akkordeonorchester und hat einen Lehrauftrag am Musik Konservatorium Schaffhausen. Zimmermann wohnt in Löhningen (SH). Nach gut einer Stunden bester Unterhaltung war man sich einig: Es hat sich gelohnt nach Gütighausen zu kommen und die Musik der Vergangenheit zu geniessen. Die Musiker und die Sängerin durften denn auch rauschenden Beifall geniessen.

jro

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