Abendunterhaltung des Chors: Ferienträume

«Ferienträume» hiess das Motto der Abendunterhaltung des gemischten Chores Thalheim. Wie gewohnt ernteten die Sängerinnen und Sänger viel Applaus.

Wie sich das in den letzten Jahren eingebürgert hat, führte der gemischte Chor Thalheim kurz nach dem Turnverein seine Abendunterhaltung durch. So beginnen denn die Thalheimer das neue Jahr mit Festen. Für einmal bestritt der Chor den ersten Teil ohne Mitwirkung anderer Vereine. Insgesamt zwölf, zum Teil recht anspruchsvolle Lieder, standen auf dem Programm.

Stilvoller Auftakt

«Ferienträume» hiess das Thema, welchem sich die Lieder widmeten. Stilvoll war der Auftakt. Zu Glockengeläut zogen die Sängerinnen und Sänger, das Lied «Der Dom» singend auf die Bühne. Nach der Begrüssung durch Erich Oberholzer gings dann los. «Gute Reise» hiess das zweite Lied das mit viel Schwung die Freude am Reisen aufkommen liess. Nächste Station war Australien mit dem Titel «Känguruh». Mit den Liedern «Bongo Bongo» und «Der Löwe schläft heut Nacht» entführte der Chor sein Publikum nach Afrika. Cowboy Werner Schleuss träumte von Amerika und sagte das Lied «Ein lustiges Leben» an.

Gedichte von Erich Kästner

Die kurze Pause benutzte dann Erich Oberholzer für einen Gedichtvortrag. «Im Auto über Land» von Erich Kästner hiess das humorvolle Gedicht, das natürlich zum Thema Reisen ausgezeichnet passte. Bereits stand wieder der Chor bereit um die musikalischen Ferienträume weiter zu spinnen. Zum Wandern wurde mit dem «Rennsteig Lied» eingeladen. Offensichtlich war man jetzt im Traum in der Heimat angelangt. Dass auch davon geträumt werden kann schilderte der Chor mit dem «Rigi Lied» und dem Stück «Daheim». «Niene isch mer wöhler gsi als diehei» heisst es darin so treffend. Schon führte der Chor aber wieder ins Ausland «Santa Lucia» war der nächste Titel. Den Höhepunkt des Gesangsvortrages bildete der «Ungarische Tanz», der mit viel Schwung und Rasse einen Beifallssturm auslöste. Mit «La Golondrina» glaubte der Chor seinen Auftritt zu beenden. Das Publikum wollte aber noch eine Zugabe, was mit der Wiederholung des «Ungarischen Tanzes» gerne gewährt wurde. Originell waren die Einlagen, mit welchen durch Chormitglieder jeweilen das nächste Lied angesagt wurde, teilweise in gelungenen Gedichten.

Unterstützung durch Co-Dirigentin

Neu war, dass neben Thomas Gutermann mit Barbara Keller eine Dirigentin einige Lieder dirigierte. «Wenn das nur nicht die Ablösung vom allseits beliebten Dirigenten bedeutet», ereiferte sich eine Zuhörerin. Barbara Keller wohnt seit einiger Zeit in Thalheim und amtet als Ersatzdirigentin. Das hat sich gut eingespielt. Aber im Chor hofft man, dass Thomas Gutermann den Thalheimern noch einige Zeit treu bleibt.

jro

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