Abendunterhaltung des TV: Volles Haus

Riesenerfolg beim ersten Fest im neuen Jahr. Vor vollem Haus führte der Turnverein Thalheim seine Unterhaltung durch, welche traditionell am 1. Januar stattfindet.

Weshalb die Halle schon frühzeitig bumsvoll war, vermag niemand mit Bestimmtheit zu sagen. Ob es der schönste Mann der Region war, der das Publikum anzog? Einen Mister Winterthur zu präsentieren, ist selten einem Verein vergönnt.

Der TV, der die Veranstaltung zum ersten Mal ohne die Mithilfe der Damenriege durchführte, blieb dem Publikum nichts schuldig. Die Programmnummern waren gut eingeübt und das Publikum quittierte mit viel Applaus.

Die Kleinen begannen …

Den Anfang machten die Kleinsten mit dem Reigen «Schneeballschlacht». Voller Freude warfen die Mädchen und Buben zum Schluss ihre papierenen Schneebälle ins Publikum. Danach begrüsste TV-Präsident Emil Frei das Publikum mit einer launigen Ansprache. Dann folgte dasTheater.

Nach der Pause waren dann die turnerischen Darbietungen angesagt. Mit Schwung starteten die Meitli- und die Jugendriege. Pausenlos folgten sich Bodenturnübungen, Reigen, Paraodie und Trampolinspringen. Zum Schluss warteten sie mit einem Streetparade-Aufzug auf. Der Reigen mit mehreren Charly Chaplins war gut eingeübt und fand grossen Anklang. Fetzig war die Parodie auf die Beatles. Der rauschende Applaus, den die Jungen ernteten, war verdient. Zügig ging das Programm weiter mit der Vorführung des TVs, dem neuerdings auch Turnerinnen angehören. Auch sie zeigten in einem Showblock, was in den Turnstunden trainiert wird. Gespannt war man auf die Einlage von Bruno Weidmann, dem frischen Mister Winterthur. Er brillierte mit seiner Tanzvorführung, mit der er an seiner Wahl aufgetrumpft hatte.

Thomas Morf mit Einmannshow

«Wirf die Motorsäge an» heisst die Musik, nach welcher dann Thomas Morf eine Einmannshow abzog. Seine Tanzkunst steht der des Mr. Winterthur noch etwas nach, was Morf aber mit Humor auszugleichen verstand. Letzter Höhepunkt des Turnprogrammes war der rassige Reigen der Damenriege Marthalen. Die Vorführung verlangte gute Kondition und trotzdem wich den Damen auch bei der mit Begeisterung verlangten Zugabe niemals das fröhliche Strahlen aus dem Gesicht.

Wer glaubte, dass sich die Reihen im Publikum nach dem attraktiven Programm dieser gelungenen Unterhaltung etwas lichten würde, der täuschte sich arg. Vor der Tür wartete eine wahre Schlange von jungen Leuten, die Einlass begehrten. So dass auch während dem die «Buggy Tanzband» aufspielte, die Mehrzweckhalle mehr als voll war.

jro

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