Dorfmärt 2011

Das Wetter war auch an diesem neunzehnten Dorfmärt ein Thema, doch nicht weil es grundsätzlich schlecht war, sondern weil seit Tagen der Hochnebel sich hartnäckig genau auf einer schmalen Linie über das Thurtal hält und an diesem Samstag nicht eine Minute Sonne durchscheinen liess.

Vielleicht hat sich der Besucherstrom dadurch zurückgehalten. Einige Leute stellten die Frage: «Hatte es nicht schon mehr Besucher?». Es mag sein, doch Beweisen lässt sich dies nicht, ausser man macht in Zukunft Zählungen, was sowieso zu komischen Ergebnissen führen würde.


Ich denke eher, dass sich der Besucherandrang wie der Nebel einfach über den ganzen Anlass verteilt hat. Bei Sonne wären vermutlich alle genau in den Sonnenstunden gekommen und hätten kurzfristig für ein dichtes Gedränge gesorgt.


Positiver Nebeneffekt für Hungrige war, dass man immer wieder ein Plätzchen in den Beizen gefunden hat und nicht wieder enttäuscht abziehen musste.


Beim Angebot an den Ständen zeigt sich, dass einige ihr Angebot seit Jahren, wenn nicht sogar seit Jahrzehnten durchziehen. Oft wird dies mehr ein Hobby sein und bleiben, als dass man damit den Lebensunterhalt finanzieren kann. Es hat aber immer wieder Neues und Faszinierendes, was doch Abwechslung bringt. Vor allem die Stände mit Lebensmitteln sind immer gut frequentiert. Man findet dort viel Selbstgemachtes und Gesundes, auch viel Unbekanntes, welches einen reizt zu probieren.


Nach dem Eindunkeln erreicht der Markt seinen visuellen Höhepunkt. Die Lichter tauchen den Winkel in einen kleinen, heimeligen Flecken Erde, welchen man am besten Entspannt auf einem Sitzplatz geniessen kann.


Wir warten nun gespannt auf den 20. Thalheimer Dorfmärt im November 2012.


ebu
Fotos: U. Mauchle, E. Bucher

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.