Jagdgesellschaft Thalheim erlegte 30 Wildschweine

Für Sie, geneigte Leserschaft, nichts Neues. Aber dass uns die Natur über so viele Tage nacheinander eine geschlossene Schneedecke bescherte, ist für die letzten Jahre eher ungewöhnlich.

Dies ist sicher eine der wichtigsten Voraussetzungen für den kaum erwarteten Jagderfolg auf Wildschweine. Wohl liess uns die Schadenlage in Feld und Flur nicht über die Anwesenheit von Schwarzkitteln zweifeln. Was für welche, wo, wann und wie viele, waren jedoch stets offene Fragen.

Die Nahrungsgrundlage war für die intelligenten Tiere seit Spätherbst nicht mehr die Beste. Natürliche Eichel- und Buchenmast, im Vorjahr fast im Überfluss vorhanden, fehlten. Abgeerntete Maisfelder wurden daher nachts sehr gerne besucht. Zudem blieb vor allem der Nachwuchs von natürlichen Abgängen verschont. Was auf mildes Wetter und keine Krankheiten zurückzuführen ist.


Unzählige Ansitz- und Pirschstunden, speziell im Schlatt, brachten bei guten Lichtverhältnissen (Schnee und Mond), aber auch Kälte und Wind, erfreulichen Erfolg.

Bereits auf der ersten Treibjagd am 28. Oktober konnten beim Scheibenstand ein Keiler (94 kg) und eine junge Bache (24 kg) erlegt werden (Bild).

Im Dezember und bis Ende Januar waren gute Voraussetzungen für in jeder Beziehung korrekte Wahlabschüsse gegeben. Fast ausnahmslos konnte dieses ernährungstechnisch wertvolle Naturprodukt in der Region vermarktet werden.


Dass Wildschweine nachts in Rotten umherziehen, bekamen diese, und auch der Verkehr, sehr unliebsam zu spüren. (Siehe Statistik in der Box).


Die Entwicklung der Situation werden wir weiterhin sehr aufmerksam verfolgen und das Schwarzwild intensiv bejagen, damit Schäden an den landwirtschaftlichen Kulturen minimiert oder gar verhindert werden können.


Jagdgesellschaft Thalheim


Abgang Wildschweine im Revier 197 Thalheim

Jahr* 

erlegt 

Verkehr 

Total
09

4

0

4
10**

17

13

30

* Jagdjahr 1.April bis 31.März
** Stand 13.02.11

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