Breitestei: FemmesTischen

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr.

Wer kennt sie nicht, wer hat sie nicht, all die kleinen oder grossen Sorgen und Nöte im Umgang mit eigenen Kindern. Fröhlichkeit, Lebenslust, Innigkeit und tiefe Verbundenheit gehören zur erfüllenden Seite des Erziehungsalltages. Konflikte, Unsicherheiten, Ausrutscher und Schuldgefühle, die andere Seite eben, können endlos Kraft kosten und Eltern hart an die eigenen Grenzen bringen.

Oft wiederholen sich dieselben Streitereien in ähnlichen Situationen und schaukeln sich jedesmal zu einem unbefriedigenden oder gar gewalttätigen Ergebnis hoch. Dabei geht es meistens nicht mehr um die Sache, sondern vielmehr um die Beziehung und die Gefühle der Beteiligten zueinander. Kinder fühlen sich nicht verstanden oder akzeptiert, Eltern zuwenig respektiert oder überfordert usw. Dem zu Grunde liegen oft Schwierigkeiten miteinander zu reden, einander zuzuhören, sich mitzuteilen und konstruktiv zu verhandeln.

Wie wichtig eine gute Kommunikation mit Kindern ist, darum geht es in den aktuellen FemmesTischen. Worauf kann ich als Mutter/Vater im Gespräch mit meinen Kindern achten, damit sie sich wahrgenommen, verstanden und akzeptiert fühlen? Wie führe ich mein Kind zu Zusammenarbeit und welche Alternativen gibt es statt zu bestrafen oder gar zu schlagen? Welche Gesprächskultur pflegen wir in der Familie?

Von der Suchtprävention Bezirk Andelfingen eingeführte Moderatorinnen leiten diese Diskussionsabende für engagierte Erziehungspersonen selbstständig, Gastgeberinnen laden Bekannte (Gäste) ein und stellen z.B. ihr Wohnzimmer zur Verfügung. Gäste interessieren sich für das entsprechende Thema, wollen sich mit anderen Eltern besser vernetzen und verpflichten sich für einen Abend. Dabei werden keine Rezepte verteilt oder persönlichen Beratungen durchgeführt. Vielmehr soll und kann der Austausch mit anderen Eltern in ähnlichen Situationen Erleichterung bringen. Auch wenn es für viele schwierig und nicht selbstverständlich ist, offen über Probleme zu reden oder sich Fehler in der Erziehung einzugestehen, kann ich als Mutter/Vater vielleicht genau dadurch einen Anstoss oder eine Idee mitgeben oder mitnehmen, welche/r mir bei einem nächsten Konflikt neue Wege eröffnet.

Lassen auch Sie sich überraschen!

Interessierte Gastgeberinnen oder Gäste (Frauen und Männer) melden sich bitte bei der Suchtpräventionsstelle Bezirk Andelfingen, Telefon 052 304 26 13, wir vermitteln Ihnen dann die zuständige Moderatorin.

Ausserdem bieten wir neu begleitete Elterngesprächsgruppen zum Thema «Umgang mit Jugendlichen, die Cannabis konsumieren» an. Entstanden aus einem Bedürfnis der letzten FemmesTische zum Thema Pubertät, erhalten betroffene Eltern so die Möglichkeit, eine gemeinsame Haltung zu entwickeln und eigenen Unsicherheiten und Ängsten bezüglich Cannabis zu begegnen. Andreas Krauer, Drogenberatung oder Matthias Huber und Rahel Finger, Suchtprävention, unterstützen sie dabei fachlich und methodisch.

Information und Anmeldung ebenfalls unter Telefon 052 304 26 13.

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