41. Internationales T(h)alheim-Treffen 2001

Das 41. Internationale T(h)alheim-Treffen gehört bereits wieder der Vergangenheit an.

Unsere Gäste haben sich gemäss ihren Aussagen bei uns sehr wohl gefühlt und in der doch eher kurzen Zeit einiges von unserer Gemeinde und Umgebung gesehen und erfahren. Dabei haben auch «grenzüberschreitende» Gespräche stattgefunden und so hoffe ich, dass dieses Treffen vielleicht auch unser Inseldasein ein wenig schmelzen lässt.

Dank dem grossen, gemeinsamen Einsatz der Dorfvereine konnte das Treffen ohne grössere Pannen über die Bühne gehen. Auch ungeahnte private Initiativen machten sich bemerkbar, dies festzustellen hat mich natürlich sehr gefreut.

Der Gemeinderat bedankt sich herzlich bei allen, Dorfvereinen und Privaten, die mit Engagement zum guten Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben.

Als Gemeindepräsident habe ich festgestellt, dass unsere Gemeinde nicht schläft, sondern sich aktiv um das Geschehen im Dorf kümmert. Jetzt können wir getrost schon bald das Jahr 2003 ins Auge fassen. Dann ist der Name «Thalheim an der Thur» 125 Jahre mit unserem Ort verbunden.

Ihr Gemeindepräsident
Peter Wettstein

Der Landbote berichtete am 9. Juli 2001 unter dem Titel «Freundschaft über die Grenzen» über das Thalheimer Treffen.


Zugegeben, ich war nicht an allen Anlässen dabei. Dies war aber auch wirklich so ziemlich unmöglich bei dem bunten Angebot, welches durch das OK zusammengestellt wurde.

Am Freitagabend trafen einige Delegationen aus den entferntesten T/D(h)alheims in der Brückenwaage ein, um sich bei Bier, Wein und Grillkost zu stärken.

Während des Abends wurden so einige erste Kontakte geknüpft und verschiedene «Umbuchungen» der Unterkünfte vorgenommen. Die einen hatten sich kurzfristig ab-, die anderen (un)angemeldet. Trotzdem fanden alle ein Bett, dank der Improvisations-Kunst des OK-Teams.

Das Treffen fand am Freitag, sowie am Samstag ein reges Interesse bei der Presse. Neben dem Landboten war natürlich auch der Andelfinger anwesend, welcher aktiv Informationen bei den Besuchern sammelte.

Leider war an diesem Wochenende nichts mit Ausschlafen, da die Aktivitäten früh losgingen. Das Wetter machte sich am Samstag während den Ansprachen und dem Mittagessen noch so seine Gedanken, besann sich aber bei Beginn der Aussenaktivitäten auf einen versöhnlichen Abschluss. Während des ganzen Nachmittages blieben alle, zumindest von aussen, trocken.

Nach Besuchen, wie z.B. in der Karthause Ittingen, beim Weinbauern, bei den Schützen in Ossingen usw. traf man sich zum Abschluss des Samstags in der Turnhalle um den diversen Darbietungen seinen Applaus zu spenden.

Locker und professionell führte Andreas Tischhauser die Gäste durch das Abendprogramm, welches mit der Jugend begann, mit den Herianos und den Thalheimer Turnern einen Höhepunkt mit ihren Kunststücken erreichte und mit der Streichmusik aus dem Appenzell und der Guggenmusik Andölfia den Abend abrundete.

Die ganz hartnäckigen fanden bei den Sumpfbibern oder in der Turnhalle auch noch ihr Bettmümpfeli. Wann die letzten ihre, wenn überhaupt, Matratze fanden entzieht sich meiner Kenntnis.

Den Organisatoren, den Helfern, den Gastgebern und den Gästen, und denen die ich vergessen habe, möchte ich ein Kränzchen winden. Denn dies war sicherlich ein gelungener Anlass, welcher gezeigt hat, dass Thalheim/Gütighausen im Stande ist, wenn alle am selben Strick ziehen, Anlässe in dieser Grösse gemeinsam zu organisieren.

Fehler geschehen nur dort, wo auch was getan wird. Wenn man aber bereit ist, Kritik einzustecken, darüber zu sprechen und das Optimalste daraus zu nehmen, so finden wir alle den Weg, welchen wir gemeinsam nehmen sollten!

ebu


Grüsse aus Thalheim/Oschatz

Lieber Cyrill!

Das diesjährige Treffen war wieder ein Mega-Event, vielen Dank an alle Organisatoren, da haben sich die 700 km Anfahrt wirklich gelohnt. Unsere Meinung hast Du ja schon in Gedichtform beim Abschied gehört. Für eine kleine Gemeinde ist es immer schwer so etwas im grösseren Stil auf die Beine zu stellen.

Viele Grüsse an Brigitt(a), den Peter und die Chefin vom Schlosshof, mit denen wir die intensivsten Kontakte hatten. Dem Schützenverein ein Kompliment für die allgemeine Verleihung der «Schützenorden» – ist ein sehr schönes Andenken und Sturmgewehr war etwas Neues für uns, hat auch mächtig geknallt. Dem netten Weinbauern, der die Gläser richtig voll gemacht hat, auch ein grosses Kompliment, hat uns über den Weinbau in der Schweiz sehr gut informiert und den Weinberg fachgerecht erklärt. Das Programm war prima bunt gemischt, nur leider beim «Swiss-Talk» …???

Verpflegung, Transport und Unterkunft waren hervorragend organisiert, leider alles nur viel zu kurz.

Thalheim war spitze!

Jetzt werde ich mein Feldschlösschen/ch öffnen und an das schöne Wochenende in Eurem Thalheim denken.

Viele liebe Grüsse an alle Thurthalheimer
vom Harald aus Thalheim/Oschatz

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