Letzte Seite: Artenvielfalt / Biodiversität

Wieviele Arten gibt es auf der Welt?

Laut einer neuen Analysetechnik von amerikanischen und britischen Forschern, die im Wissenschaftsmagazin PLoS Biology erschienen ist, schätzen Biologen die Zahl der Spezies auf dem Planeten Erde auf etwa 8,7 Millionen. Bei dieser Analyse zählten die Forscher nur jene Lebewesen auf der Erde die einen Zellkern haben, jene ohne Zellkern wie zum Beispiel Bakterien, wurden nicht mit in die Zählung aufgenommen. Der mit Abstand grösste Teil der auf der Welt lebenden Arten sind Tiere (knapp 7,8 Mio) gefolgt von Pilzen (0,6 Mio) und Pflanzen (0,3 Mio). Rund ein Viertel aller Arten lebe in den Ozeanen. 86 Prozent aller an Land und 91 Prozent aller in den Ozeanen lebenden Arten seien laut dieser Schätzung noch unentdeckt und lassen noch viel Spielraum für Überraschungen, zeigt aber auch wie unsicher solche Schätzungen sein können.

Wozu braucht es Biodiversität?

Wenn wir von Biodiversität sprechen, sprechen wir von Leben. Es gibt viele unterschiedliche Lebensformen auf der Erde, aber alle haben eines gemeinsam: Sie sind voneinander abhängig. Wenn eine Art ausstirbt, reisst sie die andere mit sich. Sterben also Krillschwärme aufgrund der übermässigen UV-Strahlung da ihnen das nötige Plankton im Wasser fehlt, reissen sie weitere Tierarten wie Wale, Pinguine, Fische, Robben etc. mit sich . Oder noch klarer, sterben die Darmbakterien eines Menschen ab, überlebt er nicht lange, er kann sich dann nicht mehr ernähren.

In der modernen Medizin sind pflanzliche Heilmittel unentbehrlich. Doch die Heilkraft der vielfältigen Flora ist noch lange nicht erforscht und die Pharmabranche investiert viele Mittel auf die Suche, Erforschung und Entwicklung von neuen Wirkstoffen und um solche in der Natur zu finden. Mit jeder Pflanze die ausstirbt verschwindet auch ein mögliches Heilmittel für immer von diesem Planeten. Wissenschafter kamen gar zum Schluss, dass ein Rückgang der Biodiversität – der Artenvielfalt- auch zu einer Zunahme von Krankheitserregern führen kann. Eine Untersuchung in Amerika hat zum Beispiel gezeigt – je mehr Säugetiere ein Gebiet beherbergt, desto weniger Zecken sind mit dem Erreger der Borreliose infiziert. In wie weit wir das auf unser hochrisikogebiet Weinland und die Artenvielfalt in den umliegenden Landschaften herunterbrechen müssen, muss ich, da selber nicht Wissenschafterin, so stehen lassen.

Gemäss einer der neuesten OECD Studie hat die Schweiz einen Nachholbedarf bei der Erhaltung der Biodiversität, sie hat einen besonders hohen Anteil an seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten und einen geringen Anteil an geschützten Lebensräumen.

cs

(Quellen: Die Zeit Online, Argumentarium Biodiversität Pro Natura)

Titelthema: Antarktis, Kontinent in Eis und Schnee

Das Treib- und Packeis, das im antarktischen Winter fast die Hälfte des Südpolarmeeres bedeckt, und die lange Polarnacht stellen produktionseinschränkende Faktoren dar. Die meiste Zeit des Jahres bietet das Südpolarmeer eine für alle Tierarten lebensfeindliche Umwelt.

Der Krill

Im Mittelpunkt des gesamten antarktischen Ökosystems steht der Krill, ein Leuchtkrebs, der im Südpolarmeer riesige Schwärme bildet. In einem Kubikmeter Wasser können sich bis zu 30000 Tiere konzentrieren, das sind ca. 30 kg Biomasse. Für einen Wal, der mit geöffnetem Maul in einen solchen Krillschwarm hineinfährt, ist es leicht, sich schnell satt zu fressen. Die Krillschwärme, die Millionen Tonnen Biomasse umfassen können, bewegen sich nur langsam vorwärts, wobei die Einzeltiere meist parallel in eine Richtung schwimmen.

Bei den Leuchtkrebsen befinden sich unter dem Kopf Filterbeine, die als Fangkörbe für das sehr kleine pflanzliche Plankton dienen. Von grosser Bedeutung ist, dass der Krill sich im Laufe seiner mehrjährigen Entwicklung vom Ei über das Larvenstadium bis zur Geschlechtsreife in verschiedenen Meerestiefen bis zu 2500 m Tiefe aufhält und dort als Nahrung für andere Tiere dient. Die Leuchtorgane sind für die Kontakte der Einzeltiere im Schwarm in grosser Tiefe und vor allem nachts wichtig. Die Gesamtbiomasse an Krill in den antarktischen Gewässern wird auf 500 bis 750 Mio. Tonnen geschätzt, kann aber auch weit darüber liegen. Aufgrund der Schwarmbildung ist der Krill für Wale, Robben, Pinguine und andere Vögel besonders attraktiv.

Pinguine

Auf der Südhalbkugel sind gegenwärtig noch 18 Pinguin-Arten anzutreffen, viele Arten sind ausgestorben. Die hervorragend an die klimatischen Bedingungen der Antarktis angepassten Pinguine können auf eine über 40 Mio. Jahre währende Evolution zurückblicken, es gab sogar Riesenpinguine von 1,8 m Grösse.

Im Bereich der Antarktischen Halbinsel und auf Südgeorgien sind davon 5 Arten zu beobachten: Eselspinguine, Zügelpinguine, Adéliepinguine, Schopfpinguine und Königspinguine. Pinguine sind Vögel mit Ausnahme der Tatsache, dass sie nicht mehr fliegen. Ihre Flügel sind vielmehr zu Flippern umgebildet, mit deren Hilfe sie sich vorzüglich unter Wasser bewegen können und ihr Schwimmen könnte man durchaus als «Unterwasserfliegen» bezeichnen. Pinguine haben ein wärmendes Federkleid, das aus Daunen und dachziegelartig darüberliegenden Federn besteht, die im Wasser wie ein Taucheranzug wirken.

Einen Grossteil des Jahres verbringen die Pinguine im Wasser am Rande des Packeises. Sie kommen nur für die Fortpflanzung bzw. die Brut und Aufzucht ihrer Nachkommen an Land und müssen je nach Standort bemüht sein, ihre Küken möglichst schnell erwachsen werden zu lassen, da sie bei Einsetzen des Winters die Brutkolonien wieder verlassen und dem meerwärts wachsenden Eisrand folgen müssen. In den südlichen Bereichen wird die Zahl der Pinguine weniger durch das Nahrungsangebots limitiert, sondern durch den Mangel an eis- und schneefreien Flächen für ihre Brutplätze.

Die Zeit zwischen der Ankunft in der Kolonie und dem Legen von einem oder zwei Eiern wird genutzt für Brautschau und Werbung.

Die sehr weit wandernden Adéliepinguine kommen schon Anfang Oktober, die Zügelpinguine erst Anfang November zur Kolonie. Eselspinguine sind ortsgebundener und kommen das ganze Jahr über zur Kolonie zurück. Im Bereich der Süd-Shetland-Inseln umfasst die Zeit der Werbung bei den Eselspinguinen etwa vier Wochen, von Mitte Oktober bis Mitte November.

Gelegentlich ist bei allen Pinguinarten die am Unterbauch senkrecht verlaufende Bauchfalte gut zu sehen, hinter der sich der sogenannte Brutfleck befindet. An diesem Brutfleck fehlt das schützende Federkleid, hier wird die Körperwärme des brütenden Pinguins auf das Ei übertragen.

Das Federkleid der Pinguine isoliert so gut, dass z.B. gefallener Schnee auf brütenden Pinguinen liegenbleibt und nicht schmilzt. Es kommt immer mal wieder vor, dass

Pinguine, wenn sie sich beim Brüten nicht bewegen und den Schnee abschütteln, vom schweren und nassen Schnee erdrückt werden, da in Küstennähe in kürzester Zeit unglaublich viel Schnee fallen kann.

Haben die Adeliépinguine ihren Partner gefunden und sind sie einmal an Land bleiben, die Paare bis zur Eiablage zusammen am Nest, dann geht zuerst das Weibchen für einige Tage ins Meer, während das Männchen mit dem Brutgeschäft beginnt. Von der Ankunft bis zur Eiablage nehmen weder Adélie- noch Zügelpinguine Nahrung zu sich.

Der Adéliepinguin ist durch ein besonders dickes Federkleid und eine befiederte Schnabelwurzel besonders gut an das extrem kalte Klima angepasst. Zwischen 45 und 55 cm gross, wiegt er ca. 5 kg. Die Geschlechter sind äusserlich nicht zu unterscheiden. In der Balzperiode spielen bestimmte Balzgesten bei der Paarbildung eine grosse Rolle. Die Brutzeit dauert ca. 35 Tage.

Etwa zwei Wochen nach dem Schlüpfen der Küken wird das erste fast schwarze Daunenkleid im Laufe der ersten Mauser durch ein einheitliches graubraunes Daunenkleid ersetzt. Nach etwa 25 Tage Nestwärme folgt ein ebenso langer Aufenthalt im «Kindergarten». Eltern und Jungvögel erkennen sich an der Stimme, wenn es darum geht, das Futter nur an die eigenen Küken zu verteilen.

Selbst in einem normalen Jahr überlebt nur etwa die Hälfte der Küken das erste Jahr. Skua, Riesensturmvögel, Dominikanermöwen oder Scheidenschnäbel sind die Hauptfeinde ungeschützter Eier oder unbeaufsichtigter Küken.

Es kommt durchaus auch vor, dass durch ungeahnte Katastrophen fast die ganze Brut eines Jahres ausgelöscht wird, wie zum Beispiel auf der Insel Paulet im Südsommer 1994/95. Es konnte beobachtet werden, dass nach einer anhaltenden «Hitzeperiode» etwa 95% der Küken Anfang Februar verhungert waren. Hier stellt sich die Frage, ob in dieser Region nicht durch die ungehinderte UV-Strahlung aufgrund des Ozonabbaus das Phytoplankton als erstes Glied in der Nahrungskette so geschädigt wurde, dass für die Pinguine nicht genug Krill vorhanden war.

Im März verlassen die Adéliepinguine ihre Kolonien und verbringen bis zum nächsten Oktober den antarktischen Winter in Gruppen am Rande der Packeiszone, wo sie offenes Wasser vorfinden. Die Jungvögel versuchen erstmals im Alter von drei bis sieben Jahren eine Paarung. Erstaunlich ist, dass sie dann den Ort ihrer Geburt aufsuchen. Bei ihrer Orientierung scheint die Sonne eine grosse Rolle zu spielen. Viele Kolonien sind schon mehrere tausend Jahre alt, es werden aber immer wieder neue

Brutplätze angelegt, wenn z.B. der Populationsdruck zunimmt oder eine alte Kolonie durch äussere Einflüsse wie z.B. einen Vulkanausbruch unzugänglich wird.

cs
(Quelle: Handbuch der Antarktis, Entdecken Sie den Weissen Kontinent)
( Bilder: Krill ©3drenderings Penguin swim ©Rafael Ben-Ari Pinguin mit Küken ©JAFO )

Rückblick, Ausblick und Öffnungszeiten

Rückblick

Verzauberte Medien und Adventskaffee

Die verzauberten Medien fanden auch in diesem Jahr grossen Anklang und manch einer durfte sich über ein kleines Präsent freuen. Für all diejenigen, welche kein Glück hatten, gibt es im kommenden Dezember wieder verzauberte Medien.

Das Bibliotheksteam freute sich sehr über die vielen Besucher während des Adventskaffees und möchte sich auf diesem Weg ganz herzlich bei allen Kunden für die Treue bedanken. Wünsche zu neuen Anschaffungen und Anregungen für Veranstaltungen oder ähnliches nehmen wir immer gerne entgegen und auch neue Kunden sind natürlich herzlich dazu eingeladen, bei uns vorbeizuschauen.

Aktuelles

Literatur aus erster Hand

Am Freitag 15. Januar 2016 besuchte uns der Kinderbuchautor und Schauspieler Patrick Addai und erzählte den Primarschülern Geschichten aus seiner Heimat Afrika. Patrick Addai stammt aus Ghana und lebt in der Nähe von Linz (A). Mit grosser Ausdruckskraft und Dynamik schilderte er seine Heimat mit all den Bräuchen, Menschen, Tieren und ihrer Musik. Seine Märchen verbreiten Mut, Fröhlichkeit und Zuversicht. Alle Geschichten wurden mit Gesang und Trommelmusik ergänzt. Ausserdem wurden Fragen der Schüler zu Afrika beantwortet und die Schüler mit einem gemeinsamen Tanz zu afrikanischer Musik verabschiedet.

Ausblick

Sportferien

Am Montag 7. März 2016 ist die Bibliothek zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Ansonsten bleibt die Bibliothek während den Sportferien vom 27.2. – 13.3.2016 geschlossen.

Öffnungszeiten

Montag 18.30 – 20.30 Uhr
Donnerstag 15.00 – 17.00 Uhr

Dorfmärt: 1580 Geldstücke befanden sich im Glas

Dies ist die Auflösung zu unserer Schätzfrage «Wie viele Münzen sind im Glas.

Viele Besucher kauften unser feines Märtabzeichen mit der Schätzfrage, liefen durch den idyllischen Märt und dann versuchte man sein Glück. Es wurde gerechnet, spekuliert und geschätzt, was zu Resultaten zwischen 195 und 15000 Münzen führte.

Ein gutes Auge und ein wenig Glück hatten unsere 33 Gewinner:

Platz Name, Ort geschätzt/Diff.
1. Platz: Maurer Ernst Suhr 1567 13
2. Platz: Lüthi Caitlyn, Thalheim 1521 59
3. Platz Schumacher Mattia,Gütigh. 1657 77
4. Platz: Saller Hedi, Volken 1500 80
5. Platz: Hild Corinna,Thalheim 1669 89
6. Platz: Santschi Andreas, Bütikon 1472 108
7. Platz: Santschi Monika,Bütikon 1728 148
8. Platz: Jordi Christine, Thalheim 1415 165
9. Platz: Schmidli Peter, Thalheim 1750 170
9. Platz: Eggli Eveline, Uetikon 1750 170
10. Platz: Gut Sina, Thalheim 1400 180
11. Platz: Simeonovic St., Thalheim 1800 220
12. Platz: Scott Weidmann,Thalheim 1356 224
13. Platz: Gaby Egger, Niederwil 1351 229
14. Platz: Fabian Müller, Thalheim 1810 230
15. Platz: Sigg Erika, Ossingen 1823 243
16. Platz: Wepfer Rosmarie, Berg 1333 247
17. Platz: Jordi Walter, Thalheim 1314 266
18. Platz: Sieber Silvia, Neftenbach 1310 270
19. Platz: Schumacher Andri, Gütigh. 1854 274
20. Platz: Sigg Erika, Ossingen 1300 280
21. Platz: Schleuss Melanie, Thalheim 1284 296
22. Platz: Freuler Marc,Winterthur 1900 320
23. Platz: Wehrli Soraya, Gütigh. 1235 345
24. Platz: Gross Lars, Gütigh. 1233 347
25. Platz: May Ruth, Hettlingen 1230 350
26. Platz: Sieber Silvia, Neftenbach 1222 358
27. Platz: Schumacher Cornelia, Gütigh. 1950 370
28. Platz: Toggenburger Olaf,Gütigh. 1201 379
29. Platz: Lüthi Brendan, Thalheim 1200 380
29. Platz: Blaser Timo, Thalheim 1200 380
29. Platz: Zweifel Kuno, Andelfingen 1200 380

Schön, dass wir jedes Jahr einen Wettbewerb durchführen können. Dies ist nur möglich mit der Unterstützung unserer treuen Sponsoren. Ein herzliches Dankeschön.

Andreas Ogg, Flaach
anonymer Spender
Ernst Basler, Zollikon
Bäckerei der Brühlgut Stiftung, Winterthur
Edelmann Ingenieurbüro AG, Thalheim
Ernst Basler + Partner AG, Zollikon
Erwin Peter, Holzbau, Dinhard
Finanzteam GmbH, Marthalen
Garage Reusser, Winterthur
Gemeinde Thalheim
Gemeinnützige Stiftung Basler&Hofmann, Zürich
Getreidesammelsatelle GGT, Thalheim
Gross Schreinerei GmbH, Aesch b. Neftenbach
Höneisen & Müller GmbH, Thalheim
Karl Erb Spenglerei AG, Dinhard
Kirchgemeinde Altikon-Thalheim-Ellikon, Thalheim
Knöpfel Reisen, Dinhard
Kuhn & Stäuble, Will
Papeterie Fischli, Andelfingen
Peier Schuhhaus, Andelfingen
Rimmoplan AG, Thalheim
Stradatech GmbH, Thalheim
Rest. Winkelstube, Elsbeth Helfer, Thalheim
Zürcher Kantonalbank, Andelfingen

Wer Lust hat, kann bereits jetzt den Sa. 19. November 2016 in der Agenda einschreiben. Wir würden uns freuen, Sie am 20. Thalheimer Dorfmärt begrüssen zu dürfen.

Margrit Schwarz, Verein Thalheimer Dorfmärt

Dorfverein: Adventsfenster 2015

Die mit viel Arbeit verbundenen und liebevoll dekorierten Adventsfenster gehören schon wieder der Vergangenheit an.

Wir danken allen Beteiligten von Herzen für all die kreativen Fenster und gemütlichen Momente. Auch der Gemeinde Thalheim ein ganz herzliches Dankeschön für den neu beleuchteten Tannenbaum.

Für den Dorfverein
Thalheim/ Gütighausen
Nicole Gutknecht

Weitere Bilder unter www.dorfverein-thalheim.ch

Jugend TV Thalheim: Der Ski- und Schlitteltag

Dank den Schneefällen nach Neujahr wurde die Schlittelpiste und weitere Skipisten in den Flumserbergen eröffnet, sodass wir den Ski- und Schlitteltag durchführen konnten. So machten wir uns bereits eine Woche nach unserer erfolgreichen Abendunterhaltung mit den Kinder und Jugendlichen der Jugi und Mädchenriege auf den Weg in die Flumserberge. Trotz Regen freuten wir uns auf einen Tag im Schnee. Bereits um 9:30 Uhr waren wir bei noch guter Sicht auf den Pisten. Leider verschlechterte sich das Wetter bis zum Mittag und Schnee und Regen wechselten sich ab, sodass wir bereits beim Mittagessen ziemlich durchnässt waren. Nichts desto trotz ging es nach dem Aufwärmen und etwas Trocknen wieder ab auf die Piste. Da der Schnee immer schwerer wurde und wir teilweise fast nicht mehr vorwärts kamen, stärkten wir uns nochmals bei einer heissen Schokolade, bevor wir die Talabfahrt in Angriff nahmen. Erschöpft machten wir uns zurück auf den Weg nach Thalheim/Gütighausen wo wir kurz vor 18 Uhr nach viel Spass im Schnee zurück kamen.

Jugend TV Thalheim
Anna Tischhauser

Die Abendunterhaltung: Schiff Ahoi!

Endlich war es wieder soweit. Nachdem wir am Sonntag 27. Dezember bereits die Frühvorstellung erfolgreich durchgeführt hatten, stand der 1. Januar vor der Tür. So forderte die Abendunterhaltung wieder einmal unsere ganze Konzentration. Erstmals führten wir die Abendunterhaltung nicht nur am 1. sondern auch am 2. Januar durch. Das diesjährige Programm stellten zwei unserer jüngsten Turner zusammen. Franziska und Fabio begleiteten unsere Gäste durch den Abend und zusammen führen wir mit der Flotte «Schiff Ahoi» von Ägypten nach Madagaskar, Mallorca und weiteren Destinationen.

Nachdem der Kapitän unserer Flotte alle herzlich Willkommen hiess und das Publikum auf die Sicherheitshinweise auf Deck aufmerksam machte, zogen die kleinen Seemannsleute vom Kinderturnen ihre Runde. Danach zeigte unsere Theatergruppe das Stück «MS Aphrodite – Fernsehstars am Limit». Es gab viel zu lachen und war sehr unterhaltsam. Aufpassen musste man beim Ehemann und Filmstar, damit man ihn nicht verwechselte. Nach dem Stück gab es erstmals eine Pause mit Verpflegung, wo die Festwirtschaft vollen Einsatz leistete. Mit dem turnerischen Teil ging es nach der Pause zurück auf See. Die Jugi zeigte als Ägypter ihre tollen und mutigen Sprünge auf dem Minitramp. Gefolgt von einem indischen Tanz der kleinen Mädchenriege. Mit den schönen Kleidern und den rasselnden Geräuschen der Kostüme verzauberten sie das Publikum. Mit einer ganz neuen Idee zeigte der Turnverein eine faszinierende Darbietung. Mit einem riesen Trampolin kombiniert mit zwei Männerbarren turnten wir durch Madagaskar. Der Nervenkitzel liess uns nicht los und eine gewisse Anspannung lag immer in der Luft. Fehlende Körperspannung oder zu wenig Konzentration war hier nicht von nützlichem Gebrauch. Mit einem südafrikanisch akrobatischen Reigen, hielten die grossen Mädchen das Publikum weiterhin auf Trab. Von schnellen Schritten, sowie auch von langsamen und ruhigen Akrobatikteilen fehlte in diesem Tanz nichts. Der Schluss der Kreuzfahrt machte der Turnverein mit ihrer zweiten Darbietung in Mallorca. Ihre Musik riss noch einmal alle mit. Nach der abenteuerlichen Kreuzfahrt bedankte sich unser Kapitän bei allen Beteiligten und eröffnete die Bar. Es wurde noch lange in die Nacht und bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Am 2. Januar hiess es dann für alle Besammlung um 13 Uhr, um unser Schiff wieder aufzufrischen und für die zweite Kreuzfahrt startklar zu machen. Alles lief erneut reibungslos und wir durften uns dreimal über eine Zugabe freuen. So richtig stolz dürfen die grossen Mädchen auf sich sein, die neben dem Turnverein ihre Darbietung ein zweites Mal zeigen durften. Bravo! Auf Deck wurde nochmals richtig gefeiert und wie auch am Vorabend spielte die Buggy Tanzband.

Am 3. Januar kamen wir ein drittes Mal zusammen, um die Halle aufzuräumen und die Bühne ab zu bauen. Am späteren Nachmittag genossen einige noch das Fondueessen in der Schürlibeiz. Nun ist auch die Abendunterhaltung 2016 vorbei und wieder einmal mit viel Erfolg. Wir danken noch einmal ganz herzlich unserem grossartigen Publikum und unseren tollen Helfern für die grossartige Unterstützung.

TV Thalheim
Samira Stadler

Die Webstube Berg am Irchel

Im Chloster, 8415 Berg am Irchel

Einladung

Tage der offenen Tür
Samstag 12. März 2016 13:00 – 17:00 Uhr
Sonntag 13. März 2016 11:00 – 17:00 Uhr

Mit Ausstellung, Verkauf und Kaffeestube


Liebe Leserinnen und Leser

Seit bald vierzig Jahren gibt es in Berg am Irchel eine Webstube. Sie wird getragen und organisiert vom Verein Webstube Berg am Irchel. Dieser Verein bietet Ihnen ein weiteres Mal die Möglichkeit Einblick in das Schaffen in der Webstube zu erhalten.

Während des ganzen Jahres wird an sechs verschiedenen Webstühlen gearbeitet. Unter der Leitung des Vorstands wird an monatlichen Sitzungen erarbeitet, welche Stoffe als nächstes entstehen sollen. Durch die unterschiedliche Auswahl an Farben und Materialien, die nach der Arbeit des Einrichtens, von jeder Webfrau beim Weben eingesetzt werden, entstehen vielfältige und persönliche Webstücke, die viel Freude bereiten.

Nun möchte der Vorstand Sie ganz herzlich einladen zu einem Besuch in der Webstube.

Bei Interesse dürfen Sie sich auch gerne an einen der Webstühle setzen und das Erlebnis «Weben» selber geniessen.

Die Webstube befindet sich im Erdgeschoss des Kirchgemeindehauses Berg am Irchel. Im ersten Stock verwöhnen wir sie gerne in der Kaffeestube. Dort liegen auch einige Webarbeiten zum Verkauf bereit.

Parkplätze stehen beim Landihaus zur Verfügung.

Für den Vorstand, die Aktuarin,
Ruth Epprecht, Thalheim

Chor Cantus Sanctus

Diese Frage stellt Ihnen der Chor Cantus Sanctus zu Beginn des neuen Jahres. Wir möchten Sie ermuntern und einladen, zusammen mit uns das fünfte Jahrzehnt des Bestehens unseres Chores zu feiern. Sei es als Verstärkung im Sopran, Alt, Tenor oder Bass, als Gast an einem unserer Anlässe, oder vielleicht auch als Gönner/Sponsor?

Wenn nicht jetzt – wann dann?

Vielleicht haben Sie schon einmal daran gedacht, bei uns mitzusingen? Aber noch nicht den Mut gehabt den Schritt zu machen? Jetzt wäre die optimale Gelegenheit, mit uns den 50. Geburtstag zu gestalten und uns im vielfältigen Jahresprogramm zu unterstützen. Wir proben jeweils am Donnerstag um 20.15 Uhr. Sie lernen bei uns schonend und gründlich, wie man zum wunderbaren Chorklang kommt. Seien Sie herzlich willkommen!

Interessierte melden sich gerne bei:

Elisabeth Roling, Im Felix 32, 8545 Rickenbach Sulz
Tel 052 337 32 32, eMail info@cantus-sanctus.com

Allfällige Fragen werden ebenfalls über diese Adressen beantwortet.

Unser Programm für das 2016 umfasst verschiedene Werke und zeigt alle Facetten unseres Wirkens in den letzten Jahren. Seien es Messen oder Motetten, besinnlich oder beschwingt, wir sind von Gounod bis Gospel zu Hause. Nebst dem Mitgestalten von Gottesdiensten haben wir dieses Jahr wieder eine Reise geplant, welche uns nach Bremgarten AG führt. Da werden wir die Gelegenheit haben, einem jungen Brautpaar in der Kirche St. Nikolaus den Start ins gemeinsame Leben zu verschönern.

Anbei unsere weiteren Termine im 2016, soweit sie schon bekannt sind:

  • Sa., 12. März, 18.00 Uhr, Kath. Kirche Sulz, Abend Gottesdienst
  • Sa., 26. März, 21.00 Uhr, Kath. Kirche Wiesendangen, Osternachtfeier
  • So., 27. März, 10.00 Uhr, Kath. Kirche Seuzach, Ostersonntag
  • Sa., 18. Juni, 14.00 Uhr, Kath. Kirche Bremgarten AG, Hochzeit und Chorreise
  • So., 18. Sept, 10.00 Uhr, Ref. Kirche Hettlingen, Oek. Gottesdienst zum Bettag
  • So., 13. Nov, 10.00 Uhr, Kath. Kirche Seuzach, Patrozinium und Wiedereröffnung Pfarreizentrum
  • So., 27. Nov, 10.00 Uhr, Kath. Kirche Wiesendangen Christkönig

Voranzeige

Jubiläumskonzerte 50 Jahre Cantus Sanctus

22. + 29. Oktober 2017, jeweils Sonntags

Ja, Sie haben richtig gelesen, schon so weit sind wir mit unserer Planung. Der Grund ist die Renovation der kath. Kirche in Seuzach, welche eventuell erst nach dem Herbst 2016 abgeschlossen sein wird. Da wir bestrebt sind, das Konzert in «unserer» Kirche zu machen, und um keine Risiken einzugehen, haben wir den Termin ins 2017 verlegt.

Chor Cantus Sanctus,
Jean-Marc Rusterholz

Pro Senectute: Mittagstische 2016 und weitere Informationen

Freitag, 29.Januar 12.00 Uhr, Restaurant Kreuzstrasse in Altikon
Freitag, 26. Februar 12.00 Uhr, Restaurant Brückenwaage in Thalheim
Freitag, 1. April 12.00 Uhr, Restaurant Kreuzstrasse in Altikon (wegen Karfreitag eine Woche später)

Alle Seniorinnen und Senioren sind dazu ganz herzlich eingeladen. Bitte melden sie sich jeweils bis Dienstagabend an bei: Rebecca Schleuss, 052 338 12 07

Mahlzeitendienst

Geniessen Sie unsere ausgewogenen und feinen Mahlzeiten. Wir bringen an den von ihnen gewünschten Tagen die Menüs direkt nach Hause.

Margrit Schwarz, 052 336 11 25

Sozialberatung Pro Senectute Winterthur-Land

Ansprechperson für den Bezirk Andelfingen ist Frau Ursula Bossert.

Sie berät ältere Menschen und ihre Angehörigen bei folgenden Altersfragen:

  • Hilfestellung bei Fragen zu Finanzen
  • Sozialversicherungen
  • Wohnen
  • Hilfsmittel
  • Beziehungsfragen
  • Entlastungsmöglichkeiten

Die Beratungen sind unentgeltlich und vertraulich. Die Gespräche finden entweder im Büro in Winterthur oder bei ihnen zu Hause statt.

Vereinbarungen von Gesprächsterminen:
Pro Senectute Kt. Zürich, Brühlgartenstr. 1, 8400 Winterthur, 058 451 54 53.

Treuhanddienste

Pensionierte Fachkräfte unterstützen Sie in administrativen und finanziellen Angelegenheiten. Der Treuhanddienst ist eine Dienstleistung der Pro Senectute Kanton Zürich für Menschen im AHV-Alter.

Für Informationen und zur Vereinbarung von Gesprächsterminen wenden sie sich bitte an:

Frau Alejandra Wakuluk
Pro Senectute Kt Zürich, Treuhanddienst
DC Winterthur, Brühlgartenstr. 1, 8400 Winterthur
058 451 54 00
dc.winterthur@zh.pro-senectute.ch

Auskünfte zu weiteren Angeboten von Pro Senectute Thalheim erteilt ihnen gerne die

Pro Senectute Ortsvertretung
Thalheim Rebecca Schleuss
052 338 12 07