Schlussturnen: Die Kleinen waren oho!

Am Sonntag 8. September kamen wir motiviert um 9.40 Uhr im Schulhaus an, um das Schlussturnen zu starten. Zuerst gingen wir mit Benjamin Vogt einlaufen und wurden dann zu den Gruppen zugeteilt. Um etwa 10 Uhr begann der Ernst des Lebens. Verschiedene Disziplinen hielten uns bis ca. 12 Uhr auf Trab (Barren, Boden, Minitramp, Hindernislauf, Weitsprung, Hochweitsprung, Ziel Wurf, 80m und Geländelauf). Zum Mittagessen gab es eine kalte Dusche, etwas zu Trinken und Wienerle mit Brot. Nach dem Mittagessen begann der Spielnachmittag mit gemischten Gruppen. Trotz den vielen Schummlern war es sehr lustig und unterhaltsam. Die Kleinen spielten Ball über die Schnur und machten Stafetten mit Bällen. Die Grossen besetzten das Basketballfeld und mussten Stafetten mit Kartensammeln machen.

Um ca. 15.30 Uhr begann die Rangverkündigung und die Verteilung der vielen kleinen Geschenke für die Mädchen und die Medaillen für die Jungs.

Klein aber oho!

Bei den jüngeren Jungs eroberte Joel Schleuss den ersten Rang, den zweiten Rang holte sich Yannic Edelmann und der dritten Rang ging an Timon Starkemann.

Bei den Mädchen eroberte Ramona Ettlin den ersten Rang, den zweiten Rang eroberte sich Sina Gut der dritten Rang ging an Soraya Wehrli.

Die Grossen, aber noch schneller

Bei den grossen Jungs erreichte Silvan Graber den ersten Rang, Adrian Schneider erreichte den zweiten Rang und der dritten Rang ging, nur mit einem Punkt Unterschied an Livio Gratzer.

Bei den Mädels erreichte Daniela Schneider den ersten Rang, Samira Stadler erreichte den zweiten Rang und der dritten Rang ging an Carina Schleuss.

Am Nachmittag gab es wie im letzten Jahr ein Spielturnier mit Ball-über-die-Schnur und verschiedenen Stafetten. Die Kleineren und Grösseren wurden in gemischte Gruppen eingeteilt in denen sie mehrere Spiele spielten.

So ging wieder ein weiteres Schlussturnen zu Ende und alle kehrten müde und erschöpft nach Hause.

Samira, Vivien, Jasmin, Cheryl

Paper-Blog: Die Tiefen eines Menschen erkennen

«Am 8. Februar 2004 haben Volk und Stände die Volksinitiative 'Lebenslange Verwahrung für nicht therapierbare, extrem gefährliche Sexual- und Gewaltstraftäter' und damit Artikel 123a der Bundesverfassung angenommen, der sofort in Kraft getreten ist. Er sieht eine Verwahrung mit restriktiven Entlassungsbedingungen vor. Dieser neue Verfassungsartikel ist unter Beachtung der Grundsätze der Europäischen Menschenrechtskonvention auf Gesetzesstufe konkretisiert worden (Art. Artikel 64 Absatz 1bis StGB). Der Begriff 'lebenslang' ist insofern irreführend, als auch die 'normale' Verwahrung (Art. 64 Abs. 1 StGB) grundsätzlich lebenslang dauern kann: Gefährliche Täter können für unbestimmte Zeit verwahrt werden, d.h. so lange bis sie für die öffentliche Sicherheit keine erhebliche Gefahr mehr darstellen.«

Medienmitteilungen, Der Bundesrat, 27.06.2013

Bern. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Verordnung über die Eidgenössische Fachkommission zur Beurteilung der Behandelbarkeit lebenslänglich verwahrter Straftäter verabschiedet. Die Fachkommission soll im ersten Quartal 2014 durch den Bundesrat eingesetzt werden können. Die Kantone werden eingeladen, dem Bund Vorschläge für geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu unterbreiten.

Quelle: www.ejpd.admin.ch

Es stimmt einen nachdenklich, wenn seit der Annahme der Initiative über neun Jahre vergangen sind und man «erst» bei der Einsetzung der Fachkommission angelagt ist.

Vor allem stimmt es einen nachdenklich und traurig, wenn man sich die Aktualität vor Augen hält und die beiden Fälle in der welschen Schweiz, welche innerhalb kurzer Zeit zwei Menschenleben gekostet haben, in Erinnerung ruft. D.h. den einen Fall hat man noch präsent, da er erst mitte September geschah.

Ein Straftäter, der von den einen als gefährlich eingestuft wird, von anderen als therapierbar, erhält die Möglichkeit seinen Trieben weiterhin nachzugeben. Man könnte auch schreiben nachzugehen, aber ich kann nicht beurteilen, ob es ein zwanghafter Trieb ist oder «nur» ein Aussetzer.

Wer kann das wirklich beurteilen? Wer bestimmt, ob ein Straftäter – und ich meine hier nicht nur Triebtäter, sondern auch Mörder oder Autoraser, welche Leute zu Tode fahren – geheilt ist, respektive geheilt werden kann?

Es sind geschulte Spezialisten, welche nach langem Studium des Patienten und seines Verhaltens ihr Urteil fällen. Ich weiss nicht, wie sich solch ein Spezialist fühlt, wenn seine Diagnose grundfalsch war! Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies Spurlos an ihm vorbei gehen wird. Er wird sich und seine Diagnose wohl immer wieder in Frage stellen.

Kann man überhaupt in einen Straftäter oder allgemein in einen Menschen hinein schauen und wirklich alles herausfinden, was einen zur entscheidenden Diagnose führt?

Ich kann mir das schlichtweg nicht vorstellen, dass dies möglich ist. Der Mensch, respektive der Geist und die Seele des Menschen ist nicht dasselbe wie der Körper. Man kann den Geist und die Seele nicht mit einem Computertomograph scannen. Es ist wohl möglich das Hirn zu scannen und dort Defekte zu finden, wie die sich aber auf das Verhalten des Menschen auswirken kann vermutlich nur bei sichtbarer Behinderung diagnostiziert werden.

Ich bin kein Arzt und ich kenne auch nicht alle Methoden, welche verwendet werden, um eine verlässliche Aussage zu ermöglichen.

Aber ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass wir noch weit davon entfernt sind, die Tiefen eines Menschen wirklich zu erkennen. Wir sehen nur einen kleinen Teil und den Rest zimmern wir uns zusammen, um ein Bild zu erhalten, mit welchem wir uns ein Urteil bilden. Es gibt Menschen, die sind unglaublich gute Schauspieler.

Ich möchte nie über ein solches Schicksal entscheiden müssen, weil ich es fachlich nicht kann und weil mein Bauchgefühl, welches in diesen Fällen wohl eher negativ ist, sich damit auch nicht vereinen lassen würde.

ebu

Pro Senectute: Mittagstische und weitere Daten

Mittagstische 2013

Freitag, 25. Oktober 12 Uhr, Restaurant Kreuzstrasse in Altikon
Freitag, 29. November 12 Uhr, Restaurant Brückenwaage in Thalheim

Alle Seniorinnen und Senioren sind dazu ganz herzlich eingeladen. Bitte melden sie sich jeweils bis Dienstagabend an bei: Rebecca Schleuss: 052 338 12 07

Mahlzeitendienst

Geniessen sie unsere ausgewogenen und feinen Mahlzeiten. Wir bringen an den von ihnen gewünschten Tagen die Menüs direkt nach Hause.

Margrit Schwarz: 052 336 11 25

Sozialberatung Pro Senectute Winterthur-Land

Ansprechperson für den Bezirk Andelfingen ist Frau Ursula Bossert.

Sie berät ältere Menschen und ihre Angehörigen bei folgenden Altersfragen:

  • Hilfestellung bei Fragen zu Finanzen
  • Sozialversicherungen
  • Wohnen
  • Hilfsmittel
  • Beziehungsfragen
  • Entlastungsmöglichkeiten.

Die Beratungen sind unentgeltlich und vertraulich. Die Gespräche finden entweder im Büro in Winterthur oder bei ihnen zu Hause statt.

Vereinbarungen von Gesprächsterminen:

Pro Senectute Kt. Zürich, Brühlgartenstr. 1, 8400 Winterthur, 058 451 54 53.

Treuhanddienste

Pensionierte Fachkräfte unterstützen sie in administrativen und finanziellen Angelegenheiten. Der Treuhanddienst ist eine Dienstleistung von der Pro Senectute Kanton Zürich für Menschen im AHV-Alter.

Für Informationen und zur Vereinbarung von Gesprächsterminen wenden sie sich bitte an:

Frau Eva Derendinger oder Herrn Oliver Bender
Pro Senectute Kt Zürich, Treuhanddienst
DC Winterthur, Brühlgartenstr. 1, 8400 Winterthur
058 451 54 00
dc.winterthur@zh.pro-senectute.ch

Auskünfte zu weiteren Angeboten von Pro Senectute Thalheim erteilt ihnen gerne die
Pro Senectute Ortsvertretung Thalheim Rebecca Schleuss, 052 338 12 07

Eingesandt: Bruterfolg der Flussregenpfeifer

Nach dreieinhalb Wochen Brutzeit schlüpften, fünf Wochen nach dem grossen Thurhochwasser, fast gleichzeitig sieben kleine Flussregenpfeifer von zwei Brutpaaren. Leider überlebte aus unbekannten Gründen nur eine Familie.

Flussregenpfeifer sind Nestflüchter: sie verlassen nach dem Schlüpfen das Nest, fressen selbstständig, brauchen aber noch einige Zeit den Schutz ihrer Eltern, die sie unter die Flügel nehmen zum Schutz vor Kälte und Nässe. Diese sehen dabei ziemlich aufgeplustert aus, wenn alle Jungen gleichzeitig gehudert werden.

Die kleinen, etwa vier Gramm schweren Daunenbällchen, wären bei Regen sofort klatschnass ohne ihre Eltern und hätten keine Ueberlebenschance.

Sie rennen schon am ersten Tag in alle Richtungen, werden immer wieder zurück unter die Flügel des Vaters gepfiffen, der ständig sorgsam die Umgebung beobachtet. Bei Bedarf gibt er den Kleinen den Befehl zum Ducken, sie rühren sich dann nicht mehr vom Fleck und sind so für Feinde unsichtbar, gut getarnt, zwischen den Steinen.

Der Ueberwachungsradius des Weibchens ist grösser: wenn ein potentieller Feind sich den abgesperrten Kiesarealen nähert, die von den Vögeln ganz eindeutig als Rückzugsgebiet registiert und genutzt werden, macht es Ablenkungsmanöver, pfeift ununterbrochen oder hinkt mit hängenden Flügeln davon. In den ersten Tagen nach dem Schlüpfen ist sogar der Feldhase ein Feind, der ebenfalls innerhalb der Absperrung den Sommer verbringt, wo er wohl mehr Ruhe hat vor Hunden als im Weidengebüsch des Thur-Vorlandes. So rennt das Weibchen ganz aufgeregt vor dem Hasen hin und her, als der gemütlich an Kräutern knabbert.

Nach etwas zwei Wochen verlässt das Weibchen seine Familie und überlässt die Jungen alleine der Obhut des Männchen. Es muss sich von den Brutstrapazen erholen und sich Reserven anfressen, für den weiten beschwerlichen Rückflug über die Sahara nach Afrika. Dreieinhalb Wochen dauert es, bis die kleinen Flussregenpfeifer endlich fliegen können. Vorher sind sie zu Fuss unterwegs – und wie! Sie rennen mit ihren langen Beinen extrem schnell über die Steine der Kiesbank. Nähern sich Badegäste oder Hunde, rennen sie in unsere Absperrungen zurück. Auch sie haben gelernt, dass das ein sicherer Ort ist für sie.

Deshalb sind wir auch sehr dankbar, wenn sich alle Thurbesucher daran halten. Am 25. Tag nach dem Schlüpfen konnten die ersten zwei fliegen, beim dritten gings noch einen Tag länger – der rannte und rannte und rannte … hätte er die Flügel mal aufgemacht, hätte er sicher auch sofort schon abgehoben.

Fotos exklusiv ab 1. Schlüpftag
Silvio Bartholdi

Text Fide Meyer, Feldi-Altikon

Eingesandt: Kinderwoche der freien Missionsgemeinde

Rückblick Kinderwoche Dinhard/Thalheim: Mit der Chinderbühni uf Entdeckigsreis im Dschungel, 6.–9. August 2013

Nachdem wir uns letztes Jahr mit dem Leben der Seefahrer beschäftigt hatten, waren wir dieses Jahr im Dschungel unterwegs! Wir begleiteten den Schotten David Livingstone (1813–1873), der den grössten Teil seines Lebens als Arzt, Forscher und Missionar auf dem schwarzen Kontinent verbracht hatte. Unter anderem entdeckte er die berühmten Victoria-Wasserfälle und benannte sie nach der damaligen englischen Königin. Bevor er jedoch auf Entdeckungsreise gehen konnte, brauchte es eine lange Vorbereitungszeit. Nach seiner Ankunft in Afrika lauerten verschiedene Gefahren und immer wieder versperrten Hindernisse und Krankheit seinen Weg.

Doch er gab nicht auf, sondern lernte die verschiedenen Sprachen der einheimischen Stämme und erkundete das Land mangels Strassen mit einem Boot auf den Flüssen. Für die Nachwelt dokumentierte er seine Reisen und fertigte Landkarten an. Dies erleichterte es anderen Missionaren, die Arbeit in der Region nach seinem Tod weiterzuführen. Diese spannende Lebensgeschichte wurde durch Lieder und Spiele in Kleingruppen aufgelockert. Während einer ausgiebigen Pause konnte draussen nach Herzenslust gespielt werden. Man konnte sich auf der Hüpfburg austoben oder einfach ausruhen und einen feinen Zvieri geniessen.

Anschliessend ging es in beiden Altersstufen weiter mit einer biblischen Geschichte zu den Themen: Vorbereitung, neue Entdeckungen, Gefahren und Hindernisse, Ende und Neubeginn. Lieder und eine Bastelarbeit rundeten die Nachmittage ab. Die verschieden farbigen Gruppen-T-Shirts wurden wieder gegen die eigenen getauscht und die rund 50 Kinder wurden von den wartenden Eltern in Empfang genommen. Am Freitagabend erhielten die Familienangehörigen der Teilnehmer dann durch Bilder und Lieder einen Einblick in die vergangenen Nachmittage. Gestärkt durch eine Wurst vom Grill verabschiedeten sich die zahlreichen Besucher – vielleicht bis zum nächsten Jahr?

Mit einem Familiengottesdienst am Sonntagmorgen wurde die diesjährige Kinderwoche abgeschlossen. Herzlichen Dank allen Helfern beim Auf- und Abbau, allen Mitarbeitern in den Kleingruppen, allen Zvierispendern und natürlich allen Kindern! Wir haben die Nachmittage mit euch genossen!

Marianne Dütschler,
Freie Missionsgemeinde Dinhard/Thalheim

Eingesandt: Das Fussballturnier war ein Erfolg

Das diesjährige Fussballturnier (vom Elternrat organisiert) war wieder ein voller Erfolg! Das Wetter hat uns keinen Streich gespielt und wir konnten trotz hin und her überlegen, ob draussen oder drinnen, das Turnier auf der Fussballwiese durchführen!

Es machten insgesamt 34 Kinder mit! Anschliessend organisierte der Elternrat einen Grill, wo man noch beim gemütlichen Zusammensitzen die mitgebrachten Sachen geniessen konnte.

Elternrat Thalheim
Nicole Gutknecht

Titelstory: Die Kläranlage

In der letzten Ausgabe der Dorfpost wurde erzählt, wo unser Wasser hier in der Region herkommt. Dieses mal erzähle ich euch wo denn das Wasser hinfliesst nach dem Abfluss.

Das Abwasser fliesst durch den Abfluss in die Kanalisation und von da aus in die Kläranlage zur Reinigung bevor es wieder in den Wasserkreislauf geht.

In der Kläranlage angekommen, kommt das Abwasser durch den Rechen, in dem grobe Verunreinigungen wie zum Beispiel Papier, Zigaretten oder Verpackungen hängen bleiben.

Im nächsten Schritt fliesst das Abwasser durch den Sandfang, hier fliesst das Wasser langsamer und Sand und Kies können sich am Beckenrand absetzen.

Im Vorklärbecken bleibt das Abwasser einen Moment und so setzt sich der feine Schmutz am Boden ab und das Fett schwimmt obenauf und wird so entfernt. So entsteht der Vorklärschlamm.

Jetzt ist das Abwasser von allen festen Verunreinigungen befreit doch da sind noch die Verunreinigungen die man auf den ersten Blick nicht sieht.

Diese werden von unzähligen kleinen Helfern im Belebungsbecken beseitigt. Durch das Zuführen von Sauerstoff haben die Microorganismen die optimalen Bedingungen um das Wasser von den ungelösten Stoffen zu säubern.

Als Abschluss kommt es in das Nachklärbecken, dort wird das saubere Wasser vom Schlamm und von den Microorganismen getrennt. Das so gereinigte Wasser ist erst wieder Trinkwasser, wenn es durch die Wasseraufbereitungsanlage durch ist.

Ein Teil des Schlammes geht zurück ins Belebungsbecken und der Rest geht zusammen mit dem Vorklärschlamm in die Faulbehälter. Hier fault der Schlamm aus und wird danach entwässert und in die Klärschlammverbrennung gebracht.

Was nicht ins Abwasser sondern in den Abfall gehören, sind Essensreste, Verpackungen, Medikamente, Hygieneartikel, Lacke und Farben. Die sind sehr schwer aus dem Wasser zu bringen.

rr

SV: Einladung zum Endschiessen

Schiessplatz: Schiessanlage in Ossingen
Schiesszeit: Sonntag, 29. September, 10.00 – 12.00 und 13.30 – 15.30 Uhr

Liebe Schützinnen, Schützen, Jungschützen und Schützenfreunde!

Es freut uns, euch zum diesjährigen End- und Gabenschiessen einladen zu dürfen. Unsere gemütliche Schützenstube ist sicher den meisten in bester Erinnerung. Der Festwirt hat für euch wieder ein feines Mittagessen oder einen «Zvieri» mit einem guten Tropfen bereit.

Folgende Stiche können geschossen werden

  • Endstich 10 Schuss Scheibe A10
  • Gabenstich 5 Schuss Scheibe A100
  • Jux Stich 4 Schuss Scheibe A100
  • Sie und Er Stich je 4 Schuss Scheibe A10
  • Damenstich 10 Schuss Scheibe A10

Das Absenden findet voraussichtlich am Samstag 9. November statt.

Der Vorstand

Tomaten – nicht nur ein schöner Farbklecks auf dem Teller

Die Tomate ist eine sehr alte Pflanze und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse.

Sie stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Von verschiedenen Völkern, unter anderem den Mayas wurde sie 200 v.Chr. bis 700 n.Chr. als sogenannte «xitomatl» kultiviert. Um das 15. und 16. Jahrhundert tauchte die Tomate dann vor allem in Italien auf unter den verschiedensten Namen: Pomi dòro (goldener Apfel), Mala aurea, pomi del Peru (peruanischer Apfel), pomme d'Amour, pommim amoris (Liebesapfel). Im 17./18. Jahrhundert war die Tomate vor allem als Zierpflanze bekannt.

Im Buch «The Complete Herbal» wird jedoch erwähnt, dass in Italien die Früchte gegessen wurden. 1873 an der Weltausstellung in Wien wurde die Tomate vorgestellt, und um 1900 fand man auf Wiener Märkten, die «Paradeiser».

Erst im Jahre 1945 hielt die Tomate in Deutschland Einzug.

Der Name Tomate ist erst seit dem 19. Jahrhundert bekannt und wird vom Namen «xitomatl» abgeleitet und heute wird die rote Frucht als Gemüse bezeichnet, die eigentlich eine Beere ist. Je nach Sorte ist sie klein wie eine Kirsche und sie kann bis zu einem Durchmesser von 13cm und mehr haben. Zum Beispiel das «Ochsenherz» oder die «Berner Rose» haben schon beachtliche Grössen.

Es gibt unzählige Sorten Tomaten: Fleischtomaten, Flaschentomaten, Strauchtomaten in verschiedenen Formen und Farben, es sind nicht alle Tomaten rot es gibt auch gelbe, dunkelrote, grün gestreifte, marmorierte, orange und noch viel mehr.

Viele Sorten werden neu gezüchtet, die noch haltbarer sein sollen um die langen Transporte zu überstehen.

In der heutigen Zeit werden Tomaten oft auch in unseren Breitengraden auf Hors-sol Kulturen angebaut. Das mag für die Grossverteiler ein Vorteil sein, denn diese Tomaten sollen länger haltbar sein. Oft geht es auf Kosten des Geschmacks.

Doch für mich ist eines klar, eine Tomate aus der Region, im Garten und in der Erde gewachsen, schmeckt mir besser. Wir in der ländlichen Umgebung haben dieses wertvoll Fruchtgemüse ja sozusagen vor der Nase.

Es gibt doch nichts Besseres als in eine sonnengereifte frisch gepflückte Tomate zu beissen.

Doch ob man sie frisch geniesst, als Salat oder ob man sie kocht, zu Sauce oder Suppe verarbeitet, sie ist auf unseren Speisezetteln fast nicht mehr wegzudenken.

Die Tomate ist aber nicht nur ein schöner Farbklecks auf unserem Teller, sondern hat nebst 95% Wasser auch noch Vitamine wie A, B1, B2, C, E, sowie Mineralstoffe und Spurenelemente.

Um die Tomate zu schälen, schneidet man sie kreuzweise ein und legt sie kurz in kochendes Wasser. Wenn sie ein wenig abgekühlt ist, lässt sich die Haut gut abziehen. Den Blütenansatz sollte man wegschneiden. Denn erstens sind die Teile hart und man sagt, dass sie für die Gesundheit nicht sehr gut sind.

Aufbewahren sollte man Tomaten nicht im Kühlschrank, sondern an einem feuchten, etwa 13 bis 18 Grad kühlen Ort. Auch sollten die Tomaten getrennt von anderem Gemüse gelagert werden, da diese durch die Ausscheidung von Ethen schneller verderben können. Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen viel Freude beim Verarbeiten und geniessen der Tomaten. «Än Guete»

pr

Sporttag am Deutweg vom 31. August

Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Jahr am Sporttag Deutweg in Winterthur teilgenommen. Um 9.30 Uhr fuhren wir in Thalheim los. Nachdem wir in Winterthur ankamen und alles ausgepackt hatten, sorgten die Leiter, mit einem Einlauf- und Aufwärmetraining, selbstverständlich noch dafür, dass wir alle wach und fit wurden. Eine halbe Stunde später hatte eine Gruppe bereits die erste Disziplin. Für die Mädchen war am Morgen Seilspringen, Seilziehen und Hindernislauf angesagt. Da die Jungs ja bekanntlich besser im Werfen sind, mussten diese anstatt Seilspringen, Ballwurf machen.

Am Nachmittag wollten wir den Leitern noch beweisen, dass wir schnelle Läufer sind. Bei der Pendelstafette ging es darum, möglichst schnell die 80 Meter hinter sich zu bringen und dem Nächsten einen Handklatsch zu geben, damit dieser wiederum die 80 Meter rennen kann.

Zur Belohnung haben wir auch dieses Mal wieder viele Auszeichnungen erhalten. Bei den Jungs der Kategorie C (9 und jünger) hat es sogar für zwei Medaillen gereicht. Eine fürs Seilziehen und die zweite für die Pendelstafette.

Bei strahlendem Sonnenschein war der Tag natürlich um so schöner, da Sport für uns Thalheimer ja eine Lieblingsbeschäftigung ist!

Vivien Stadler

Frauen Juniorinnen 5-Kampf  
Total Teilnehmerinnen 37

Tanja Frei

15. Rang*

46.40 Punkte

Sina Vögeli

18. Rang*

45.95 Punkte

Samira Stadler

28. Rang

44.35Punkte

Frauen Aktive 5-Kampf
Total Teilnehmerinnen 22

Manuela Bär

6. Rang*

47.30 Punkte

Herren Junioren 7-Kampf
Total Teilnehmer 48

Adi Büchi

33. Rang

59.80 Punkte

Markus Schneider

46. Rang

57.50 Punkte

Herren Aktive 8-Kampf
Total Teilnehmer 63

Remo Meier

33. Rang*

74.45 Punkte

Raphael Bär

60. Rang

70.05 Punkte

Männer 5-Kampf
Total Teilnehmer 17

Florian Epprecht

7. Rang*

46.85 Punkte


Am 1. September galt es für uns aktiv Turnerinnen vom TV Thalheim ernst. Dieses Jahr starteten wir zum ersten Mal mit zwei Gruppen am Spiel- und Staffettentag. Jeweils sechs Turnerinnen zeigten am Morgen ihre Leistungen im Weitsprung, Hochsprung, Kugelstossen, Schleuderball und im 80m Sprint. Um 14 Uhr starteten die ersten Serien des 4x100m Laufs der Frauen. Mit einer tollen Zeit erreichten wir den Finaleinzug. Im Finallauf besiegelten wir den guten siebten Schlussrang.

Nur kurze Zeit später zeigten wir weitere Glanzleistung in der Schwedenstafette. Nach einem gelungenen 100-Meter-Start von Sina Vögeli sprintete Sheila Graber einen guten Vorsprung im 200 Meter hinaus. Michèle Wägeli rannte anschliessend den 300-Meter und übergab ihrer Schwester Nadine Wägeli für den 400 Meter. Bis auf den letzten Meter waren wir unschlagbar! Wir erreichten den grandiosen zweiten Platz und liessen starke Gegner wie Henggart und Dägerlen hinter uns.

Obwohl die vielen Sprints schon sehr in den Beinen lagen, starteten wir zum Schluss noch in der Pendelstaffette. Der Wettkampf war beendet und gespannt warteten wir im Festzelt die Rangverkündigung ab. Es war ein hervorragender Wettkampf mit fantastischen Leistungen!

Michèle Wägeli

Thalheim 1

80m-Lauf Rang 7; 11.69 sek.
Hochsprung Rang 3; 1.43 m
Weitsprung Rang 3; 4.64 m
Kugelstossen Rang 1; 9.03 m
Schleuderball Rang 8; 32.18 m

Thalheim 2

80m-Lauf Rang 40; 12.72 sek.
Hochsprung Rang 19; 1.26 m
Weitsprung Rang 39; 3.79 m