Licht und Natur, Licht und Mensch

Die Unesco hat das Jahr 2015 zum Jahr des Lichts erkoren.

Aber was ist Licht?

Licht ist eine sehr wichtige Elementarkraft, nebst Wasser und Luft, brauchen wir Licht um das Leben von Tieren, Pflanzen und Menschen zu erhalten. Ohne Sonnenlicht würden keine Pflanzen wachsen, die Erde wäre kalt und unbewohnbar.

Durch die Photosynthese (gr. fürLichtzusammensetzung) ein komplizierter Biochemischer Vorgang, bei welchem aus energiearmen Stoffen energiereiche Stoffe erzeugt werden mit Hilfe der Lichtenergie, kann das gesamte Oekosystem funktionieren.

Was Licht bedeutet, damit haben sich Wissenschaftler wie Newton, Young, Einstein, Maxwell und viele mehr auseinandergesetzt und geforscht.

Für uns bedeutet Licht, etwas zu sehen, sich am Sonnenlicht zu erwärmen.

In unserem Sprachgebrauch gibt es viele Redensarten, die sich mit dem Licht beschäftigen; Das Licht der Welt erblicken, mir ist ein Licht aufgegangen, oder der/die waren auch keine Leuchte in der Schule.

Aber da alles auf unserer Erde immer zwei Seiten hat, kann das Licht auch unangenehm sein. Wir können uns bei zu viel Sonneneinstrahlung die Haut verbrennen oder wir werden von künstlichem Licht geblendet. Die Dunkelheit kann uns Angst machen, tagelanges trübes Wetter kann uns schon mal etwas depressiv stimmen. Wenn aber nach einem Gewitter die Sonne wieder durch die Wolken scheint, erleben wir ein wunderbares Naturphänomen; den Regenbogen. Es zeigt uns auf was Licht bewirken kann.

In nordischen Ländern, wo es im Winter nur wenig Tageslicht gibt, ist die Rate von Winterdepressionen höher, als im südlichen Gebieten, an denen die Sonne mehr scheint.Man setzt auch Lichttherapien ein, um depressiven Menschen zu helfen.

In früheren Zeiten hatte das Licht eine andere Bedeutung als heutzutage. Die Menschen haben heute, in der modernen Zeit, Licht immer zur Verfügung. Wogegen die Menschen früher wenn es dunkel wurde, sich entweder mit Kerzenlicht geholfen haben, oder zu Bett gegangen waren. Heute ist es etwas anders. Mit dem künstlichen Licht haben wir die Nacht zum Tage gemacht, man kann jederzeit einen Schalter drücken und hat Licht. Das macht zwar vieles einfacher, aber der natürliche Tag-Nacht-rhythmus ist nicht mehr ausgeglichen. Denn wenn es abends dunkel wird schüttet unser Körper Melatonin aus, das sogenannte Schlafhormon.

Nach Untersuchungen hat man Anfangs der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts herausgefunden, dass das Licht, das auf unser Auge trifft von der Netzhaut (Retina) zu einem Teil im Hirn geleitet wird, das sich hinter dem Auge oberhalb der Sehnerven befindet, der Zirbeldrüse (Epiphyse). Diese ist eine der wichtigsten Schaltpunkte für unsere innere Uhr und regelt den zeitlichen Verlauf aller Funktionen in unserem Körper und hält den Schlaf-wach-Rhythmus im Gleichgewicht.Ich wünsche allen ein Lichtvolles Jahr.

pr (Quelle: Wikipedia)

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