Thalheimer Dorfmärt: GV

Die zweite Generalversammlung des Vereines Thalheimer Dorfmärt, die am 22. Februar im Restaurant Brückenwaage durchgeführt wurde, ist problemlos über die Bühne gegangen.

Der Präsident Walter Jordi stellte in seiner Rückschau fest: «Es war ein schöner gut besuchter Märt, die Organisation hat funktioniert. Auch die Umfrage bei den Märtfahrern, Märtwirten, bei Besucherinnen und Besuchern, ergaben sehr positive Rückmeldungen.»

Der zehnte Thalheimer Dorfmärt fand rundum Anerkennung. Ein besonderes Kompliment machte die beliebte Radiosprecherin Ursy Trösch. Sie hat in ihrem grossen Bekanntenkreis eifrig die Werbetrommel gerührt. Und so kamen auch Bekannte von weither angereist. «Sie waren begeistert» berichtete sie den Organisatoren und alle waren einer Meinung: «Das ist der schönste aller Märkte in der Vorweihnachtszeit».

Im Jahresbericht erwähnte der Präsident, dass der zehnte Dorfmärt mit besonderer Sorgfalt geplant wurde. Neben den bereits bekannten Attraktionen, den Handwerkern bei der Arbeit, der Drehorgelmusik, der Prämierung der schönsten Stände, kamen in diesem Jahr die «Ausruferin» und ein Tambour zum Einsatz, es wurde ein Ballonflug-Wettbewerb angeboten und am Abend war eine adhoc–Jazzband unterwegs.

Damit alles klappte waren aufwändige Vorarbeiten notwendig. Es musste an vieles gedacht, vieles besprochen und geplant werden (der Märtplan mit den Standorten der Stände, die Beleuchtung, die Verkehrssignalisation, die Information der Märtfahrer und der Märtwirte usw., die Organisation des Ballonwettbewerbes, inklusive die Suche der Sponsoren für die Wettbewerbspreise und natürlich die Werbung mit Flugblättern, Inseraten und Presseberichten).

Zudem musste mittels Sponsoring ein wesentlicher Teil der Finanzierung sichergestellt werden, denn die Gebühren, die bei den Märtfahrern und Märtwirten eingezogen werden, decken bei weitem nicht alle Ausgaben, obwohl die Vorbereitungsarbeiten bis auf wenige Ausnahmen unentgeltlich geleistet werden.

Laut Jahresrechung beliefen sich Aufwendungen von Total 8360 Franken. Gedeckt wurden diese Ausgaben durch die Beiträge der Märtfahrer und der Märtwirtschaften (rund 4560), durch Beiträge der Gemeinde Thalheim und Sponsoren (2900 Franken) sowie durch Mitgliederbeiträge (900 Franken). Das heisst, dass der zehnte Thalheimer Dorfmärt ohne Defizit abschliesst, konkret mit einem kaum erwähnenswerten Gewinn von 9.50 Franken.

Der Vorstand und die Mitglieder waren froh, dass diese Jahresrechnung ausgeglichen abschloss. Auch wenn der «Gewinn» in keinem Verhältnis steht zum Aufwand, den die beteiligten Vereinsmitglieder geleistet haben. Ein Glück dass der Verein keine finanziellen Ziele hat. «Wir machen das aus Freude» sind sich alle einig.

An der Generalversammlung wurde festgehalten, dass man erfreut ist über den gelungenen zehnte Dorfmärt und das gute Echo. Die Mitglieder sind sich einig, dass sie den Dorfmärt im bewährten Stil und mit den gleichen Grundsätzen weiterhin durchführen wollen.

Ins Angebot aufgenommen werden vorwiegend Produkten und Selbstgefertigstes aus der Region und Anbieter von Besonderheiten und Spezialitäten die das allgemeine Angebot sinnvoll ergänzen. Zudem sollen die Stände weiterhin geschmackvoll präsentiert werden. Unerwünscht sind professionelle Marktfahrer mit fragwürdigen, billigen Massenprodukten.

Damit der Markt seinen besonderen Charakter behält, soll er auch nicht vergrössert werden. Die Ambiance im alten Dorfkern ist eines der Merkmale dieses besonderen Märtes.

Der von den Mitgliedern für weitere zwei Jahre gewählte Vorstand setzt sich für den Märt und das Vereinsjahr 2007 folgende Ziele:

  • Suche von weitere Vereins- und Kollektivmitgliedern
  • Im Verlaufe des Sommers soll erstmals einen Vereinsausflug durchführt werden. Vorgeschlagen wurde eine Reise zu einem besonderen, sehenswerten, ev. historischen Markt.
  • Die Spielregeln für Märtfahrer und Märtwirte sollen in einer «Märtordnung» festgehalten werden.
  • Sichern der Finanzen (der Verein ist auf Einnahmen durch Marktgebühren und Sponsoring angewiesen)

In diesem Sinn macht sich der Vorstand zuversichtlich an die Aufgaben im Hinblick auf den nächsten Dorfmärt am Samstag, 24. November 2007.

jro/wjo

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