Die Turnfahrt des TV als Game-Abenteuer

Am 19. September um Punkt 8 Uhr war Besammlung bei der Primarschule Thalheim. Dieses Jahr war ich der letzte, der am Besammlungsort eintraf. Also bekam ich die Aufgabe diesen Bericht zu schreiben. Kaum war ich eingetroffen, ging es auch schon los und wir marschierten alle top motiviert der Thur entlang Richtung ­Altikon. Auf diesem Weg war die ganze Truppe in kleinere Gruppen unterteilt. Jede Gruppe bekam fünf «Klüpperli», die sie jemandem aus einer anderen Gruppe irgendwo befestigen mussten, sodass es niemand bemerkte. Wir liefen ganz gemütlich weiter. Ein paar unserer Turner sind am Vortag denn Weg abgefahren und haben Getränke versteckt, sodass wir den Durst stillen konnten. Als wir alle ganz erschöpft in Stein am Rhein ankamen, durften wir einen ­Spaghetti-Plausch am Rhein geniessen. Es wurde fleissig gegessen und getrunken. Nach dem feinen Essen gab es eine kleine Besprechung für den Action­bound.

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Einige mussten ein kleines «Schläfli» auf dem Beton machen, weil sie so erschöpft waren. Am Nachmittag liefen wir in Gruppen durch Stein am Rhein und mussten auf der App Action­bound Aufgaben absolvieren z.B war eine Aufgabe einen Löwen in der ganzen Stadt zu finden. Wir fanden dann einen goldenen Löwen an einer Türe. Und weil eine Aufgabe war im Rhein zu baden, musste einer von jeder Gruppe einen Sprung ins Nass wagen. Anschliessend gingen die meisten noch in einem Restaurant etwas trinken und warteten bis sich alle wieder versammelt hatten. Am späteren Nachmittag, machten wir uns auf den Weg Richtung Eschenz.

In Eschenz angekommen suchten wir als Erstes unser Nachtquartier auf, ein Bauernhof, der eine Nacht im Stroh anbietet. Dort bezogen wir unsere Strohzimmer. Am Abend war die Rangverkündigung in der Rheinbadi Eschenz geplant, wo wir alle gemütlich assen und den Abend genossen. Ein paar unserer Turner verirrten sich schon früh in das Restaurant «Rabe» in Eschenz und kamen verspätet an das Nachtessen. Nach diesem gemütlichen Abend ging es noch weiter in den Rabenkeller, wo sich die einen an dem Plüschtierautomaten versuchten. Aber irgendwann ging auch dieser abenteuerliche Tag zu Ende und wir schliefen alle gemütlich auf weichem Stroh.

Nach einer kurzen Nacht auf dem Stroh und einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir mit dem Bus und Zug nach Wil. Dort besuchten wir das «Reallife Gaming». Wir bildeten zwei Teams, die gegeneinander mit Lasertagwaffen spielten. Das Spielfeld hatte drei Stockwerke mit einem Keller. Die Waffen hatten verschiedene Modes: Pistole, Maschinenpistole, Scharfschützen- und Maschinengewehr. Unser Guide stellte uns die Waffen ein und erklärte uns das Spiel. Auf dem Spielfeld hatte es Medizin und Munition verteilt, die man nach einem Kampf suchen musste. Wir trugen Stirnbänder mit Sensoren, die die Schüsse empfingen. Nach den Games begaben wir uns mit Bus und Zug Richtung Thalheim. Es war ein toller Tag.

Florian Sigg und Lars Gross

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