Projektwoche «Schule im Freien»

Das letzte Quintal des Schuljahrs ist geprägt von zahlreichen Anlässen und speziellen Veranstaltungen. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses steht insbesondere der Abschlussjahrgang im Zentrum der Geschehnisse: Eben noch präsentierten die Drittklässlerinnen und Drittklässler der Öffentlichkeit ihre Projektarbeiten, nun sind sie auf ihren Abschlussausflügen und anschliessend bereiten sie ihre Feier zum Abschied von der Schulzeit vor, an der sie mit dem letzten Sek-Zeugnis sozusagen den Schlüssel in die Erwerbswelt erhalten.

Im Zentrum dieses Beitrags soll aber nicht der Abschlussjahrgang stehen, sondern die gesamte Sekundarschule. Nach Pfingsten erlebten alle Angehörigen der Sek eine abwechslungsreiche Projektwoche, die unter dem Motto «Schule im Freien» stand. Zahlreiche Klassen übernachteten einmal im Zelt oder unter improvisierten Regendächern, die Jugendlichen waren Zeugen einer spektakulären Baumfällaktion oder erhielten von einem Förster Einblick ins Waidwerk, sie beschäftigten sich mit Kunst am Fluss oder führten eine Outdoor-Cooking-Olympiade durch. Sport wurde allenthalben grossgeschrieben, aber auch Geschichte und Kultur kamen nicht zu kurz. So bewanderten einige den altehrwürdigen Industriepfad im Zürcher Oberland oder lachten herzhaft zu Charlie Chaplins «Modern Times» im Halb-Open-Air-Kino, während andere sich im Wald mit leidigen Hinterlassenschaften von Mitmenschen auseinandersetzten (siehe Schülerbeitrag).

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Die Projektwoche endete mit einem schulinternen Sommerfest, das von einer Gruppe Drittklässler organisiert worden war. Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren die erlebnisreiche Woche, an einigen lassen wir Sie hier teilhaben, weitere finden Sie auf www.sek-andelfingen.ch unter Portrait – Galerie.

Balz Schenker und Cornelia Roth, Co-Schulleitung


Schülerbeitrag: Schüler finden 110-Liter-Abfallsäcke mit unbekanntem Inhalt

Als ein Teil der Klasse 1A2 zusammen mit ihrer Lehrperson Ivana Ducci den Strassenrand in der Nähe eines kleinen Waldstücks zwischen Kleinandelfingen und Ossingen nach Abfall absuchte, fanden die Jugendlichen allerlei Dinge, die von Feuchttüchern über Hunderte von Bierdosen bis hin zu einer unbekannten Substanz in einem kleinen Behälter reichten. Doch nicht nur das, denn die auf der rechten Strassenseite suchende Schülergruppe fand nach nur wenigen Minuten Suche zwei gut gefüllte, zugeklebte, weiche, aber sehr leichte 110-Liter-Abfallsäcke, deren Inhalt sie nicht identifizieren konnten. Die für die Abholung bereitgestellten Säcke wurden zurückgelassen. Ungefähr eine Stunde später holte der Förster Olivier Bieri die Säcke ab und untersuchte sie. Bisher gibt es noch keine genaueren Angaben zum Inhalt der Säcke. Als die Gruppe ihre Suche fortgesetzt hatte, dauerte es nicht lange, bis die nächsten Behälter für alkoholhaltige Getränke am Strassenrand auftauchten: Die auf der linken Seite suchende Gruppe fand tatsächlich zwei leere Whiskyflaschen, die erstaunlicherweise intakt waren.

Wir waren alle schockiert, was an schädlichen Stoffen alles herumlag. Diese Sachen sind nicht nur für die Umwelt «’n Scheiss», sondern können auch Menschen schaden. Deshalb möchte ich es nochmals ganz klar sagen:

Macht das nicht!

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