Das Klassenlager der fünften und sechsten Klasse auf der Riederalp

Montag, 14. Juni

Nun war es endlich so weit – die 5./6. Klasse reiste ins Klassenlager auf die Riederalp. Wir trafen uns um 7.50 Uhr beim Bahnhof von Thalheim. Wir nahmen dann die S29 nach Winterthur, diese Fahrt ging ungefähr 15 Minuten. Dann stiegen wir um auf den IC8 nach Brig, diese Fahrt ging rund 2.5 Stunden. Von dort nahmen wir den Bus zur Seilbahn-Station, mit der fuhren wir auf die Riederalp. Dann mussten wir mit all unserem Gepäck nochmal ungefähr 20 Minuten laufen! Dass war anstrengend! Als wir dort waren, assen wir Zmittag. Dann haben wir die Zimmer bezogen, schon mal ein bisschen eingerichtet und sind dann mit unseren Tagesrucksäcken wieder losgewandert zum Blausee. Dort sind die einen baden gegangen, das Wasser war MEGA kalt. Marlise hatte Zitronenkuchen mitgenommen, den wir oben gegessen haben. Dann sind wir wieder runtergelaufen. Abend-Essen-Zeit! Wir hatten die beste Köchin, die es geben könnte! Sie heisst Vreni. Sie hat uns ein leckeres Abendessen auf den Tisch gezaubert! Danach haben wir auf dem Balkon gesungen, nachher gab es Dessert, nämlich: Glace! Nach dem Glaceschlecken MUSSTEN wir ins Bett, natürlich mit Zähneputzen! Alle sind sehr spät eingeschlafen.

Dienstag, 15. Juni

Am Dienstagmorgen sind wir aufgestanden und haben Frühstück gegessen. Dann sind wir mit der Moosfluhbahn den Berg hochgefahren und mussten zwei Stunden den Berg zum Aletschgletscher herunterwandern. Es war sehr anstrengend, weil es sehr holprig und steil war. Man musste halb klettern, auch durch den Schnee. Als wir endlich angekommen waren, mussten wir Steigeisen anziehen. Wir sind dann über den Gletscher spaziert, der Gletscher war sehr hügelig. Lang und breit war er auch und es gab viele Gletscherspalten. Dominik, der Bergführer, hat uns erzählt, dass es Gletscherflöhe gibt. Als wir dann ca. eine Stunde auf dem Gletscher waren, gingen wir auch schon wieder zurück. Auf der Wanderung nach oben gab es zwei Gruppen, die Geschwinderen und die Gemütlicheren. Aber für beide war der Weg nach oben sehr anstrengend. Als wir dann wieder im Lagerhaus waren, waren alle mega müde.

Mittwoch, 16. Juni

Am Mittwochmorgen nach dem Frühstück bereiteten wir den Abschlussabend vor. Wir hatten Gruppen gemacht und jede Gruppe machte etwas. Als wir fertig waren, schrieben wir noch das Lagertagebuch. Am Nachmittag wanderten wir zum Bettmersee. Dort hatte es eine flache Sandfläche um Fussball oder Volleyball zu spielen. Man konnte auch Kubb spielen oder andere Spiele wie Black Stories. Manche gingen auch baden aber das Wasser war sehr kalt. Auf dem Weg nach Hause gingen wir noch in den Coop. Wir durften etwas kaufen. Als wir in unserem Lagerhaus «lueg is land» waren, erwartete uns ein feiner Zvieri. Am Abend ist Frau Meier dazugekommen. Dann haben wir Znacht gegessen und auf der Terrasse gesungen und eine Geschichte gehört.

Donnerstag, 17. Juni

Am Donnerstagmorgen mussten wir um 4 Uhr aufstehen. Wir packten das Frühstück schon am Mittwochabend ein. Vreni hat für uns Zopfbrötli und Zimtschnecken gebacken. Als wir bei der Villa Cassel ankamen, war dort Maurus. Maurus ist ein Mann und beobachtet Tiere im Wald. Nachher hat Maurus uns erklärt, wie ein Feldstecher funktioniert. Als wir losgingen, haben wir ein paar Tiere gesehen. Zuerst haben wir ca. 6 bis 8 Gämsen gesehen, einige Minuten später sind wir weitergegangen und haben ein paar Vögel (Tannenhäher) gesehen und danach haben wir eine Pause gemacht.

Maurus hat uns etwas über die Hörner der Gämse erzählt und ein Hirschgeweih gezeigt. Auf dem Rückweg haben wir ganz kurz ein Murmeltier gesehen und ein Eichhörnchen beobachtet. Dann war die Tierbeobachtung fertig und wir haben bei der Villa unser Frühstück gegessen. Auf dem Rückweg zum Lagerhaus haben wir einen anderen Weg genommen, wo wir Murmeltiere beobachteten. Danach haben wir noch ein paar Fotos gemacht und sind zurück zum Lagerhaus gegangen. Als wir ankamen, konnte man schlafen gehen oder wach bleiben oder spielen. Um 12 Uhr haben wir Mittag gegessen, es gab Hamburger und Chips. Am Nachmittag haben wir Spiele gespielt oder gezeichnet, ein paar gingen Fussballspielen. Dann haben wir Spiele vorbereitet für den Abend. Um 18.30 Uhr haben wir das Abendessen gegessen. Es gab Pizza mit Mozzarella und Pizza mit Schinken. Nach dem Essen machten wir eine Schatzsuche, 1,2 oder 3, SRF3 und Montagsmaler. Nach dem letzten Spiel haben wir noch Dessert gegessen und um 22 Uhr gingen wir ins Bett.

Freitag, 18. Juni

An diesem Tag mussten wir viel putzen da wir nicht einfach weglaufen und ein riesiges «Chaos» hinter uns lassen konnten. Also putzten wir das ganze Haus. Danach spazierten wir gemütlich zur Seilbahn und fuhren runter ins Tal. Von Mörel fuhren wir dann mit dem Bahnersatz nach Brig. Dort waren wir dann ungefähr 2 Stunden lang und fragten Personen nach typischen Walliser Wörtern. Dazu gab es natürlich auch noch ein Glace für jeden. Die Stadt war nicht besonders gross. Aber vor allem die Altstadt ist sehr schön.

Restaurants gibt’s dort nämlich mehr als genügend! Von Brig fuhren wir dann 2.5 Stunden mit dem IC8 Richtung Romanshorn durch den Lötschbergtunnel nach Winterthur. Auf dem Weg nach Winterthur sahen wir auch noch ein Teil vom Bundeshaus und den Prime Tower. In Winterthur angekommen verliess uns Frau Meier schon dort. Wir gingen dann auf die S29 Richtung Stein am Rhein und stiegen in Thalheim aus. Alle waren glücklich ihre Eltern wiederzusehen und viele waren auch glücklich über die Erfahrungen, die sie im Klassenlager gemacht haben.

Jannick, Larissa, Timon, Kevin, Aila

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