Gedankenflug: Der Schluss-

Von Ausflügen und Reisen bringen wir gerne Erinnerungsstücke mit, Souvenirs. Bei mir sammeln sich etwa Steine aus vielen Regionen und Ländern. Von den meisten weiss ich nicht mehr, wo ich sie aufgelesen habe.

Soeben habe ich von zwei ganz, ganz traurigen Souvenirs gelesen. Ein berühmter deutscher Schauspieler und Regisseur, Kurt Gerron, durfte unter dem Hitler-Regime nicht mehr arbeiten, da er Jude war. Wie Abertausende wurde er zusammen mit seiner Frau Olga isoliert, dann verschleppt. Nach andern Stationen kamen sie nach Theresienstadt, einer Art Vorzeige-Konzentrationslager für jüdische Prominente. In der winzigen Bleibe des Ehepaars stand eine dürre Rose in einer Konservendose, daneben lag ein trockenes Stück Brot. Zwei Souvenirs. Die Rose hat Olga einmal bekommen, eine der wenigen Rosen, die vor der SS-Kommandantur im Lager blühten. Das Brot hat Kurt Gerron von einer Mitgefangenen erhalten am Schluss einer Kabarett-Aufführung, die er im Lager organisieren musste. Da Brot ungemein rar war, berührte ihn dieses Geschenk so sehr, dass er es nicht ass. Zwei erschütternde Souvenirs in einem erschütternden Buch*. Daneben haben die meisten Erinnerungsstücke, die üblicherweise in unsern Häusern abgestaubt werden müssen, nur wenig Wert.


In diesen Tagen erinnere ich mich auch an die verschiedenen Gedankenflüge, die Themen, die ich in meinen Texten aufgegriffen habe. Seit zehn Jahren nunmehr – ja, ich bin selbst erschrocken, als ich zurückgeblättert habe und auf die Zahl zehn kam. Manche Texte sind mir leichter gefallen, andere weniger. Eine Kolumne, was der Gedankenflug ja sein will, darf weder zu heiter noch zu schwierig noch zu kritisch sein. Aber nur fröhlich auch nicht. Am schwersten ist mir das Gleichgewicht oft im Spätherbst gefallen, wenn über unserm Weinland die dicke Nebeldecke liegt und aufs Gemüt drückt. So wie jetzt. Und was soll ich nun tun? Bis hierhin ist dieser Gedankenflug vorwiegend nachdenklich und traurig. Wie wende ich ihn nun noch ein wenig ins Freundliche? Es geht, wenn ich aus dem Fenster schaue auf die goldgelbe Blätterpracht der Bäume, auf die roten Beeren der Pfaffehüetli und Hundsrosen – sie hellen die grauen Tage auf. Sie erzählen auch vom ewigen Werden und Vergehen. Die Blätter fallen zu Boden, werden zu Humus – und nächstes Jahr wächst neues Grün.


Nächstes Jahr wird auch eine neue Dorfposcht mit einer neuen Redaktion erscheinen. Ohne meinen Gedankenflug. Ich habe ihn gern geschrieben, aber zehn Jahre sind genug. Deshalb ist das nun der letzte Punkt unter meinem letzten Gedankenflug – der Schluss-


Ursy Trösch


* Charles Lewinsky, Gerron, Verlag Nagel & Kimche, bei uns in der Bibliothek erhältlich.

Termine von November bis Januar

November

Fr 25.

Erscheinungsdatum der Dorfposcht Nr. 119
Fr 25.

Mittagstisch für Senioren und Seniorinnen, 12 Uhr im Rest. Brückenwaage, Thalheim
Fr 25.

Helfer-Essen in der Aula, Beginn 19 Uhr; Verein Thalheimer Dorfmärt

Dezember 2011

Do 01.

Adventsfensterbeginn, mit Suppe und Punsch, 18 – 20 Uhr bei der Winkelstube, Dorfverein
Di 6.

Blutdruckmessen, 14 – 15 Uhr im Soussol des Gemeindehauses Thalheim (Spitex)
Do 8.

Atemtraining, 09 – 10 Uhr im Begegnungsraum Altikon, Pro Senectute
Do 08.

Frauentreff, 14 – 16 Uhr im Begegnungsraum Altikon, ref. Kirchgemeinde
Sa 10.

Chlaushock, Männerriege
So 11.

Singgottesdienst 9.30 – 10.30 Uhr in der Kirche Thalheim; ref. Kirchgemeinde
So 11.

Konzert mit Fabio di Casola, 17 Uhr in der Kirche Thalheim
Mo 12.

Gemeindeversammlung in der Aula, Beginn 20.15 – 21.15 Uhr; Gemeinde Thalheim
Mo 12.

Kirchgemeindeversammlung in der Aula, 21.15 Uhr – 21.45; Ref. Kirchgemeinde Altikon-Thalheim
So 18.

Kolibri-Weihnachtsfeier, 17 -18 Uhr in der Kirche Altikon; ref. Kirchgemeinde
Do 22.

Atemtraining, 09 – 10 Uhr im Begegnungsraum Altikon, Pro Senectute
Sa 24.

Heiligabend, 17 Uhr Christabendfeier für Klein und Gross in der Kirche Thalheim; ref. Kirchgemeinde
So 25.

Weihnachtstag, 9.30 Uhr, Weihnachtsgottesdienst in der Kirche Altikon; ref. Kirchgemeinde
Mo 26.

Beginn Weihnachtsferien; Schule
Fr 30.

Mittagstisch für Senioren und Seniorinnen, 12 Uhr im Rest. Schürlibeiz Thalheim
Fr 30.

Kindervorstellung, Turnverein-Unterhaltung, 18 – 21 Uhr in der Turnhalle; Turnverein Thalheim

Januar 2012

So 01.

Neujahrsgottesdienst um 10 Uhr in der Kirche Thalheim; ref. Kirchgemeinde
So 01.

Abendunterhaltung, Turnverein Thalheim, Türöffnung 18.45 Uhr, Programmbeginn 20 Uhr
Do 05.

Atemtraining, 09 – 10 Uhr im Begegnungsraum Altikon, Pro Senectute
Fr 06.

Ende Weihnachtsferien; Schule
Sa 07.

Abendunterhaltung, Gemischter Chor Thalheim, Türöffnung 18.45 Uhr, Programmbeginn 20 Uhr
So 08.

Winterkreisschiessen in Truttikon, 12 – 14 Uhr; SV Thalheim
Sa 14.

Ski- und Schlitteltag; Jugi/Meitliriege
Do 19.

Atemtraining, 09 – 10 Uhr im Begegnungsraum Altikon, Pro Senectute
Fr 27.

Mittagstisch für Senioren und Seniorinnen, 12 Uhr im Rest. Brückenwaage, Thalheim
Fr 27.

Informationsabend zur geplanten Israel-Reise im Oktober 2012, ref. Kirchgemeinde Altikon-Thalheim
Fr 27.

Generalversammlung; Gemischter Chor Thalheim
Sa 28.

Ski-Weekend; Turnverein
Di 3.

Blutdruckmessen, 14 – 15 Uhr im Soussol des Gemeindehauses Thalheim (Spitex)
Fr 27.

Erscheinungsdatum der Dorfposcht Nr. 121
Fr 27.

Mittagstisch für Senioren, 12 Uhr im Restauranz Kreuzstrasse, Altikon
Mo 30.

Eltern-Kind-Singen, 9 – 11 Uhr und 15 – 17 Uhr im Begegnungsraum Altikon; ref. Kirchgemeinde
Di 31.

Filmnachmittag, 14 Uhr im Begegnungsraum Altikon, ref. Kirchgemeinde

In eigener Sache: Es geht weiter!

Es fällt uns jetzt natürlich viel leichter mit der Arbeit an der «Dorfposcht» aufzuhören, da wir wissen, es geht weiter. Gespannt warten wir, was in den nächsten Monaten und Jahren alles geschrieben wird und gelesen werden kann. Ganz herzlichen Dank an das neue Team. Wir wünschen viel Glück und vor allem, viele und gute Reaktionen aus dem Dorf!

Hie und da zu hören was gut, und auch einmal konstruktiv kritische Rückmeldungen zu bekommen, was nicht so gut war und Anregungen, was besser gemacht werden sollte. Das muntert auf.


Besonders freut es uns, dass sich der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung in Zukunft regelmässig noch mehr an der Dorfposcht beteiligt. Die Gemeindeverwaltung übernimmt die Rechnungsstellung für Inserenten und Abonnenten, der Gemeinderat die Verantwortung für das Editorial. Diese beiden Neuerungen sind eine echte Entlastung und zeigen auch das Interesse und die Mitverantwortung an der Dorfposcht.


Herzlichen Dank!


Nun hoffen wir, es finden sich noch ein oder zwei Personen, die in die bereichernde Freiwilligen-Arbeit im Redaktions-Team einsteigen. Man lernt viel dabei, nicht nur wenn man sich mit einem Thema befasst und dann versucht, dies verständlich zu Papier zu bringen, nicht nur in der Zusammenarbeit mit den andern Redaktionsmitgliedern, man lernt auch das Dorf und die Umgebung neu und anders kennen, und die Sitzungen machten oft auch richtig Spass!


Viele gute Ideen, viel Spass und Ermunterung und alles Gute!


Christine und Walter Jordi, Claudia Menza, Köbi Roduner

Titelstory: Wie sich Bräuche wandeln

Im Duden Sinnwörterbuch finden wir dazu unter anderen folgende Begriffe: Sitte, Regel, Althergebrachtes, Tradition, Angewohnheit, Gepflogenheit, Usus, in Zusammenhang mit Religion auch Ritus oder Ritual. Redewendungen dazu sind etwa: «Es ist ein alter, ehrwürdiger Brauch, ein christlicher Brauch, einen Brauch pflegen, wieder aufleben lassen.»

In dieser Dorfposcht wollen wir von einigen wenigen alten Bräuchen erzählen.


Im Zusammenhang mit dem Tod meines Vaters und der Beerdigung ist mir in den Sinn gekommen, wie sich dieser Brauch seit dem Tod der Grosseltern, die beide im gleichen Jahr (1970) gestorben sind, verändert hat. Damals wurden die Leute noch zu Hause aufgebart und eingesargt, der Sarg wurde dann je nach dem wie weit es bis zur Kirche war, von Nachbarn getragen oder dann mit dem Leichenwagen zur Kirche und zum Friedhof gebracht, der sich damals noch rund um die Kirche befand.


Über Bräuche in früheren Zeiten haben wir uns mit Rosa Roggensinger und Johanna Zimmermann unterhalten. Rosa Roggensinger ist 1925 geboren, aufgewachsen in Bubikon und seit der Heirat wohnhaft in Thalheim. Johanna Zimmermann ist 1921 geboren, aufgewachsen in Winterthur, nach der Heirat viele Jahre in Vitznau wohnhaft gewesen, seit 1980 in Thalheim, im Oberdorf, daheim.


Rösi Roggensinger erzählt wie früher, zur Zeit als sie heiratete, eine «Gabete» vor sich ging. Bei der «Gabete» bringen die Leute den Brautleuten Geschenke. Früher wurde im Volg der Wunschzettel des Braupaares deponiert. Dort wählten die Nachbarn, Freunde und Bekannte ein Geschenk aus. Dieses wurde dann an einem bestimmten Tag, oft sogar an der Hochzeit selber, dem Brautpaar gebracht. Dazu traf man sich in einer grossen Stube, wenn die «Gabete» am Tag der Hochzeit stattfand, wurden die Leute, die Geschenke brachten, von jemandem aus der Verwandtschaft oder Bekanntschaft empfangen und alle bekamen etwas zu Essen, z.B. Wienerli und Kartoffelsalat und etwas zu Trinken, und natürlich Dessert und Kuchen und Kaffee. Wenn Kinder die Geschenke bringen durften, kamen sie am frühen Abend, später dann trafen die Erwachsenen ein. Nicht selten dauerten solche «Gabeten» bis in die Morgenstunden. Das Brautpaar, das mit der Verwandtschaft meist im Dorfrestaurant feierte, kam dann von Zeit zu Zeit vorbei um die Geschenke zu bewundern und sich zu bedanken. Rösi Roggensinger hat heute noch Gegenstände, die sie zur Hochzeit geschenkt bekam, und von denen sie weiss, wer sie schenkte!


Wenn die «Gabete» an einem andern Tag stattfand als die Hochzeit, dann waren die Brautleute den ganzen Abend da und bewirteten die Gesellschaft selber. An der «Gabete» nahm fast aus jeder Familie im Dorf jemand teil. Je nachdem wie nahe man dem Brautpaar stand, war das Geschenk kleiner oder grösser.


In diesem Zusammenhang erwähnt Johanna Zimmermann, dass zu jener Zeit (während und kurz nach dem 2. Weltkrieg) oft auch (vor allem haltbare) Lebensmittel geschenkt wurden um den jungen Eheleuten den Start ins Eheleben zu erleichtern.


An einen schönen Brauch aus der Innerschweiz erinnert sich Johanna Zimmermann. Eine Woche vor dem «Samichlaustag» zogen die jungen Burschen jeden Abend mit Treicheln durchs Dorf. Mit dem treicheln sollte der Chlaus aus dem Wald ins Dorf gelockt werden.


Am Klaustag selber organisierte der Turnverein den Anlass. Vier Kläuse, jeder begleitet von einem Schmutzli, zogen von Haus zu Haus. Jedes Kind im Dorf bekam ein Klaus-Säckli, alle diese Säckli hatten den gleichen Inhalt. Die jungen Burschen begleiteten den Klauszug mit Treicheln durch das ganze Dorf. Wenn der Klaus zu den Kindern ging, warteten sie vor dem Haus. Wenn alle Kinder beschenkt waren, gab es einen Umzug durchs Dorf, zuvorderst der St. Niklaus im roten Kostüm, mit dem Esel, dann die andern Kläuse mit den Schmutzli. Dazu kamen dann noch die Geisselklöpfer und Burschen mit Fackeln. Ein sehr schöner, feierlicher Brauch, der zum Teil heute noch gepflegt wird in der Innerschweiz.


Johanna Zimmermann erzählt von einem Silvester-Neujahrs-Brauch aus ihrer Kinderzeit in Winterthur. Damals wurden Verwandte eingeladen, man sass zusammen, ass und trank und spielte. Kurz vor Mitternacht machte man einen grossen Kreis in der Stube. Wenn die Uhr Mitternacht schlug, musste man das rechte Bein in die Luft strecken, um dann, wenn das neue Jahr begann, einen Schritt in die Mitte des Kreises zu tun, um so zusammen den ersten Schritt ins neue Jahr zu machen.


An den «Bächtelis»-Brauch, (2. Januar, Berchtoldstag), erinnert sich Rosa Roggensinger. Die jungen Leute, Knaben und Mädchen die im vergangenen Jahr konfirmiert wurden, trafen sich bei jemandem in der Stube, assen und tranken zusammen. Nachher wurden Gesellschaftsspiele gespielt wie Watte blasen, Pfandspiele, Fünflieberklopfen etc. es wurde auch gesungen und Witze erzählt.


Johanna Zimmermann erzählt, dass in ihrer Kindheit in Winterthur die Buben und Mädchen in der Oberstufe im Casino die Tanzstunde besuchten. Dabei sassen die Eltern am Rand und schauten zu und unterhielten sich. Zum Abschluss der Tanzstunden gab es dann einen Ball. Die Buben konnten einschreiben mit welchem Mädchen sie welchen Tanz machen möchten. Ihrem bevorzugten Mädchen brachten sie ein Blumensträusschen mit.


Johanna Zimmermann erinnert sich auch, dass man später zum Tanzen eigentlich nie in ein Lokal ging, die «Tanzete» wurden jeweils privat von jemandem zu Hause organisiert.


Eine andere Tanzgelegenheit waren die von den Quartiervereinen organisiereten Theaterabende, dort wurde nachher auch noch getanzt.


Die Jugendlichen aus Winterthur trafen sich am Samstag-Nachmittag um den «Schluuch zu blochen», d.h. sie zogen die Marktgasse auf und ab. Zum Nachtessen mussten sie dann wieder zu Hause sein!


Als junges Mädchen war Johanna Zimmermann in Moudon. Dort versammelte sich an Silvester das ganze Dorf auf dem Dorfplatz und es gab Musik und Tanz.


Rosa Roggensinger erinnert sich an Bräuche um die Zeit der Konfirmation. Am Karfreitag gingen die Knaben zu den Mädchen und bekamen dort ein Osterei.


Am Ostersonntag wurden die Mädchen dann eingeladen und alle miteinander gingen sie in ein Restaurant um dort zusammen etwas zu essen und zu trinken.


Am Ostermontag besuchten alle Konfirmanden zusammen den Zirkus, die Mädchen wurden dann von dem Knaben dem sie ein Ei geschenkt hatten, ihrem «Konfbruder», nach Hause gebracht.


In Winterthur, wo Johanna Zimmermann zur Schule ging, war es Brauch, dass die Schüler und Schülerinnen des St.Georgenschulhauses, wenn sie in die Sekundarschule gingen, sich zum Znüni im Milchhüsli ein Weggli kaufen durften. Vorher, in der Primarschule, hat man den Znüni von zu Hause mitgenommen. Johanna Zimmermann erzählt, dass sie jeweils mit einer Freundin zusammen dieses Weggli kaufen ging. Und zwar kosteten zwei Weggli 15 Rappen, also hat an einem Tag die eine 10 Rappen mitgenommen und die andere fünf Rappen und am andern Tag wurde es umgekehrt gemacht. So gab es jeden Tag für jedes Mädchen ein Weggli zum Znüni.


Wir reden noch darüber, dass die Kinder zu jener Zeit fast kein Geld zur Verfügung hatten, auch war es üblich, dass auch Kinder aus begüterten Familien keine besonderen Dinge erhielten. Zum Beispiel wurde einem Kind ein Velo gekauft, wenn es eines brauchte für den Schulweg, aber nicht einfach für die Freizeit oder weil es sich eines wünschte. Das heisst, es hatten alle ungefähr gleich viel oder gleich wenig. Es war nicht so ein Wettbewerb, der hat dies und jenes, und das müssen die andern unbedingt auch haben.


Sicher gibt es noch viele Bräuche, wir haben hier von alten, vielleicht vergessenen Bräuchen erzählt. Es gibt auch immer wieder neue Bräuche, zum Beispiel in unserm Dorf die Adventsfenster.


Bald wieder werden viele Fenster die Dunkelheit beleuchten, an vielen Orten wird auch eingeladen zu Tee, Kaffee und Kuchen. Machen sie doch auch einmal einen Besuch und tragen sie dazu bei diesen neuen Brauch lebendig zu gestalten. Vielleicht gibt es da auch Gelegenheit über alte und neue Bräuche zu reden und zu erzählen.


Johanna Zimmermann und Rosa Roggensinger danken wir ganz herzlich für das anregende Gespräch.


cjo/cm

Eingesandt: Unglaublich, aber wahr!

Manchmal begegnen uns Geschichten, die kaum zu glauben sind.

Als uns im Frühjahr 2010 Marie (31) und Nicolas (34) aus Lausanne, zu Beginn ihrer Velotour in Thalheim besuchten und erzählten, sie seien auf dem Weg in die Mongolei, habe ich das als Scherz aufgefasst. Auch ihr Versprechen, uns, sobald sie dort angekommen seien, eine Karte zu schicken, konnte ich beim besten Willen nicht ernst nehmen, denn die beiden hatten für die Reise weder eine feste Route, noch einen Zeitplan festgelegt. Sie sagten, sie würden unterwegs je nach Situation entscheiden wie es weiter gehe. Zudem schienen sie mir weder besonders durchtrainiert noch besonders erfahren.


Jedenfalls konnte ich mir nicht vorstellen, dass sie die Mongolei wirklich erreichen würden.


Nicht schlecht staunten wir, als wir ein Jahr danach von den beiden eine Karte aus der Mongolei erhielten, mit Angaben über ihre Reise, die sie bis nach China, Japan und in die Mongolei führte.


Ob die Angaben auf der Postkarte den Tatsachen entsprachen, war damit noch nicht bewiesen. Erst als die beiden anfangs September 2011, eineinhalb Jahre nach ihrem ersten Besuch, auf dem Rückweg nach Lausanne – übrigens gesund und munter – wieder bei uns auftauchten, bewiesen sie, dass ihre unglaubliche Velotour tatsächlich stattgefunden hat. Sie bewiesen es mit reichhaltigen Eindrücken, Erfahrungen und Bildern ihrer Reise.


Um in der Dorfposcht noch etwas ausführlicher berichten zu können, habe ich die Beiden zu ihrer unglaublichen Velotour befragt. Sie berichteten Folgendes:


Da wir für die Reise nicht speziell trainiert hatten, starteten wir mit kleinen Tagesetappen. Die Fitness kam dann im Laufe der Zeit. Als Reisegepäck nahmen wir nur das Notwendigste mit. Unterwegs haben wir nicht mehr benötigte Kleidungsstücke verschenkt und bei Bedarf das Nötigste dazu gekauft.


Zelt und Kocher, sowie Velo-Flickzeug und einige Ersatzteile hatten wir dabei. Unterwegs, wenn etwas fehlte oder brach, das sich nicht so leicht reparieren liess, mussten wir oft auch unkonventionelle Lösungen finden. In Kasachstan, wo über weite Strecken kein Holz zu finden war, lernten wir beispielsweise, mit getrocknetem Kuhmist zu kochen.


Wir hatten zwar ein Reiseziel, jedoch keine fixierte Reiseroute. Vielfach entschieden wir erst unterwegs, durch welche Länder unsere Reise führen soll und welche Reiserouten wir wählten.


Hilfreich waren dabei die Begegnungen mit anderen Rad-Touristen, welchen wir unterwegs und in grösseren Städten begegneten. Hilfreich waren auch die Internet-Cafés, die heute in allen grösseren Städten zur Verfügung stehen.


Mit Velo und Zelt unterwegs zu sein, erlaubt die verschiedenen Länder, Landschaften, Dörfer, Städte und die verschiedenen Menschen und ihre Eigenarten relativ nahe zu erleben. Mit dem Velo bewegt man sich ausserhalb der Touristen-Ströme und begegnet immer wieder Menschen, die einen gastfreundlich aufnehmen.


Neben allen eindrücklichen und schönen Erlebnissen und Begegnungen, galt es natürlich auch schwierige Situationen durchzustehen: Tage in eisiger Kälte, unterwegs bei minus 30°, mitgeführte Nahrungsmittel und Getränke eingefroren, das Durchstehen eines mehrere Tage andauernden Sandsturmes in der Wüste Gobi, weite Strecken durch Gebiete ohne befestigte Strassen und unzählige weitere Beispiele.


«Anfangs Mai 2010 sind wir mit unseren Rädern in Lausanne gestartet. Nach dem Zwischenhalt in Thalheim an der Thur radelten wir weiter nach Wien, Istanbul, durch die Türkei, Kasachstan bis nach Baku. Das Kaspische Meer überquerten wir mit dem Schiff. Ab Krasnovodtsk, Turkmenistan ging die Velotour weiter in Richtung Zentralasien, Usbekistan, Kirgistan, West-China (Kashgar).


Von dort aus fuhren wir mit dem Schiff nach Japan. Nach einer Velotour durch Japan, reisten wir, natürlich wieder per Schiff, nach Nord-China. Von dort fuhren wir, wieder mit dem Velo, weiter nach Peking und dann Richtung Westen in die Mongolei, durchquerten mit unseren Rädern über Sandpisten und durch Steppen die Wüste Gobi und erreichten dann Kasachstan. Mangels Reisevisa war von dort aus die Weiterreise durch Russisches Gebiet nicht möglich. Schliesslich wurde die Durchreise erlaubt und wir reisten per Bahn rund 1000 km mit dem Zug bis nach Kiew. Von dort aus radelten wir weiter, durch die Ukraine, Slovakei, Tschechien, nach Berlin, München wieder nach Thalheim an der Thur und dann nach einigen Tagen zurück nach Lausanne.


Mit unseren Velos haben wir insgesamt eine Wegstrecke von 18’000 Kilometern zurückgelegt. Zurück in Lausanne werden wir vorübergehend bei Freunden wohnen und von dort aus eine neue Bleibe und Arbeit suchen.


Die Veloreise war ein fantastisches Erlebnis, eine wunderbare Erfahrung, die wir wohl zeitlebens nie wieder vergessen werden.»


Als Gastgeber vorübergehend solch verrückte Gäste beherbergen zu dürfen und von ihnen zu hören und zu erfahren, wie sie unterwegs waren und wie sie geradezu Unglaubliches erreichten, ist eine wunderbare Sache.


Meiner Ansicht nach so erstaunlich und bemerkenswert, dass ich es nicht lasssen konnte darüber in der Dorfposcht zu berichten.


Sollte es Interessierte geben, die es ebenfalls in die Mongolei zieht, oder die noch mehr wissen möchten über diese Reise, die E-Mail-Adresse von Marie und Nicolas ist der Dorfposchtredaktion bekannt


wjo

Adventsfenster: Wieder ein vollständiger Kalender

Auch dieses Jahr ist es uns gelungen, einen vollständigen Adventskalender zu präsentieren. Dank vielen motivierten und kreativen Mitwirkenden wird jeden Abend ab 1. Dezember bis 24. Dezember ein anderes «Fenster» beleuchtet sein. Besonders freut mich, dass auch neue Familien mitmachen und somit aktiv am Dorfleben teilnehmen. Unter der Spalte «offene Tür» finden Sie die Angaben, ob und wann eine offene Tür statt findet. Nutzen Sie die «offene Tür» und machen Sie einen Besuch. Die Familien/Organisatoren werden sich darüber freuen! Zur Eröffnung der Adventsfenster, am 1. Dezember, lädt der Dorfverein alle herzlich zu einer Suppe mit Brot ein. Es findet im Freien, bei der Winkelstube in Thalheim statt.

An alle Mitwirkenden: Kennzeichnen Sie bitte ab dem 1. Dezember den Ort mit der entsprechenden Nummer, dort wo das Adventsfenster eröffnet wird. Wenn möglich das Fenster ab dem Eindunkeln bis ca. 22 Uhr beleuchten. Ende der Beleuchtung 7. Januar 2012.


Wir danken allen Mitwirkenden ganz herzlich. Sie helfen mit, eine schöne Tradition weiterzuführen und tragen zu einer besonderen Adventsstimmung in Thalheim und Gütighausen bei.


Für den Dorfverein
Barbara Edelmann

Wann?

Wer?

Wo?

Offene Tür
Do 1.

Gemeinde Thalheim/Gütighausen

Vorplatz Winkelstube, Organisiert durch Dorfverein

Thalheim
Beleuchteter Tannenbaum

Ab 18 Uhr, Suppe und Brot
Fr 2.

Familie T. u. C. Müller

Im Husammann 9

Thalheim

Ab 19 Uhr
Sa 3.

Familie S. u J. Gut

Oberdorfstrasse 3

Thalheim

Ab 18 Uhr
So 4.

Familie R. u. B. Starkemann

Oberdorfstrasse 37

Thalheim

Mo 5.

Bibliothek Thalheim

Schulhaus

Thalheim

Ab 18.30 Uhr
Di 6.

Familie M. u. P. Kläntschi

Thurtalstrasse 108

Thalheim

Mi 7.

Familie A. u. Ch. Siegenthaler

Beim Schulhaus 5

Gütighausen

18 – 20 Uhr
Do 8.

Pingutreff, Spielgruppenraum  

Schulhaus

Thalheim 14.30 – 18 Uhr
Fr 9.

Familie A. u. D. Wehrli

Dättwilerstrasse 10

Gütighausen

Ab 18 Uhr, Glühwein am Feuer
Sa 10.

Kolibri Thalheim

Gemeindehaus

Thalheim

Sonntag ca. 10.30 Uhr in Chiletreff, nach Adventssingen, Start: 9.30 Uhr
So 11.

Familie M. u. R. Andreato

Mühlestrasse 20

Gütighausen

16 – 19 Uhr
Mo 12.

Spielgruppe Thurschnäggli

Eingang Turnhalle

Thalheim

16 – 18 Uhr
Di 13.

Familie M. u. E. Gross

Ossingerstrasse 10

Gütighausen

Mi 14.

Familie A. u. R. Schleuss

Bergstrasse 6

Thalheim

Do 15.

Familie B. u. I. Widmer

Im Husammann 10

Thalheim

Fr 16.

Familie M. u. N. Gutknecht

Oberdorf 25

Thalheim

Sa 17.

Familie R. u. C. Hild

Dättwilerstrasse 12

Gütighausen

Ab 19 Uhr, warme Kleider
So 18.

Familie F. u. B. Epprecht

Thurtalstrasse 75

Thalheim

17 – 20 Uhr, warme Kleider
Mo 19.

Familie W. u. S. Hefti

Thurtalstrasse 27

Thalheim

Di 20.

Familie J. u. P. Rieser

Ossingerstrasse 6

Gütighausen

Mi 21.

Familie W. u. Ch. Jordi

Thurtalstrasse 30

Thalheim

Do 22.

Familie S. u. C. Müller

Im Husammann 12

Thalheim

Fr 23.

Familie M. u. T. Riegel

Im Husammann 5

Thalheim

Sa 24.

Familie R. u. B. Edelmann

Bergstrasse 23

Thalheim

Dorfmärt 2011

Das Wetter war auch an diesem neunzehnten Dorfmärt ein Thema, doch nicht weil es grundsätzlich schlecht war, sondern weil seit Tagen der Hochnebel sich hartnäckig genau auf einer schmalen Linie über das Thurtal hält und an diesem Samstag nicht eine Minute Sonne durchscheinen liess.

Vielleicht hat sich der Besucherstrom dadurch zurückgehalten. Einige Leute stellten die Frage: «Hatte es nicht schon mehr Besucher?». Es mag sein, doch Beweisen lässt sich dies nicht, ausser man macht in Zukunft Zählungen, was sowieso zu komischen Ergebnissen führen würde.


Ich denke eher, dass sich der Besucherandrang wie der Nebel einfach über den ganzen Anlass verteilt hat. Bei Sonne wären vermutlich alle genau in den Sonnenstunden gekommen und hätten kurzfristig für ein dichtes Gedränge gesorgt.


Positiver Nebeneffekt für Hungrige war, dass man immer wieder ein Plätzchen in den Beizen gefunden hat und nicht wieder enttäuscht abziehen musste.


Beim Angebot an den Ständen zeigt sich, dass einige ihr Angebot seit Jahren, wenn nicht sogar seit Jahrzehnten durchziehen. Oft wird dies mehr ein Hobby sein und bleiben, als dass man damit den Lebensunterhalt finanzieren kann. Es hat aber immer wieder Neues und Faszinierendes, was doch Abwechslung bringt. Vor allem die Stände mit Lebensmitteln sind immer gut frequentiert. Man findet dort viel Selbstgemachtes und Gesundes, auch viel Unbekanntes, welches einen reizt zu probieren.


Nach dem Eindunkeln erreicht der Markt seinen visuellen Höhepunkt. Die Lichter tauchen den Winkel in einen kleinen, heimeligen Flecken Erde, welchen man am besten Entspannt auf einem Sitzplatz geniessen kann.


Wir warten nun gespannt auf den 20. Thalheimer Dorfmärt im November 2012.


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Fotos: U. Mauchle, E. Bucher

Kürbisfest 2011: Wieder ein Erfolg

Zum zweiten Mal führten wir das Kürbisfest beim Schulhaus in Thalheim durch. Auch dieses Jahr spielte das Wetter mit und wir konnten unsere Aktivitäten und die Festwirtschaft im Freien durchführen. Gegen Mittag trafen die ersten Gäste ein und verpflegten sich mit einer feinen Kürbissuppe oder mit Chäs-Hörnli und selbstgemachtem Apfelmus. Natürlich gab es auch Würste und zum Dessert selbstgebackene Kuchen mit einem feinen Dorfverein-Kafi.

Der Kürbiswettbewerb läuft noch, wer wird den grössten Kürbis bringen? Gespannt schaute man auf die Konkurrenz. Gegen zwei Uhr nachmittags trafen dann immer mehr Familien mit Ihren Kindern und den fantasievollen Vehikelen fürs Strassenrallye ein. Eine leichte Nervosität machte sich breit, die Kinder standen schon am Start bevor der Parcours fertig aufgebaut war. Die Juroren waren sichtlich gefordert von der Ideenvielfalt und Kreativität der selbstgebastelten Fahrzeuge. Bei der Rallye starteten 17 Vehikel.


Der Parcours war diesmal eng gesteckt, jedoch wurde er, von fast allen, souverän und unfallfrei absolviert. Neben der Rallye fand auch das Kinderschminken statt. Alexandra Ehrensberger verzauberte die Gesichter in wilde Katzen, Batmans, Schmetterlinge und andere Gestalten. Sogar einige Teenager fanden am Schminken Spass. Der Spielbus mit den interessanten Fahr-und Spielgeräten fand neben Schlangebrot backen und dem Päcklifischen grossen Anklang. Die lang ersehnte Rangverkündigung der Stassenrallye und des Kürbiswettbewerbes musste etwas auf sich warten lassen. Wir waren mit der grossen Teilnahme am Strassenrallye (17 Vehikel, 24 Kinder) sowie 43 Kürbisse am Wettbewerb etwas «überrumpelt» und mussten den Gabentempel ausweiten. So konnten alle Teilnehmer der Stassenrallye ein Geschenk aussuchen; ebenfalls die zwölf erstklassierten des Kürbiswettbewerbs.


Herzlichen Dank an alle unsere Sponsoren für Ihre Unterstützung. Ebenfalls vielen Dank an die Schule, die bei der Kürbispflanzaktion spontan und unkompliziert mitmachte. Nun hoffen wir, dass viele Samen aus den gereiften Kürbissen getrocknet werden damit es im nächsten Jahr wieder eine grosse Teilnahme am Kürbiswettbewerb gibt. Wir danken allen Besuchern, Fans und Mitwirkenden, denn alle haben dazu beigetragen, dass auch dieses Jahr wieder ein gemütliches Kürbisfest statt finden konnte.


Für den Dorfverein
Barbara Edelmann
Fotos: U. Mauchle, B. Edelmann

Rangliste 2. Strassenrallye 2011

Rang

Vehikel

Name
1.

Hühnerstall

Alina Gut, Carina Schleuss, Anja Hermann
2.

Nautilus

Tobias Ritzmann
3.

Römerwagen

Yannic und Melina Edelmann
4.

Förster

Lars Gross
5.

Rasender Kürbis

Lisa und Felix Käntschi
6.

Hook

Joel Epprecht
Apollo 13

Sina Gut, Salome Gut, Sebastian Hermann
Halloweenli

Joel und Melanie Schleuss
Flugi

Jérome Hild
10.

Pippi Langstrumpf

Fabian Müller
11.

Quitsch-Entli-Express  

Andri Schumacher
12.

Hexli

Livia Gross
Hexe

Janka Roggensinger
Umzugsexpress

Kevin Silvestri
15.

Redbull

Marco Gut, Kevin und Robin Gretler
Skeletto

Marco Blauzund
17.

Schnegg

Jan Gutknecht

Rangliste Kürbiswettbewerb

  1. Ettlin Patrik 290cm (Grösse entspricht Umfang bzw. Höhe und Breite)
  2. Ritzman Tobias 277cm
  3. Ettlin Pascal 274cm

4. Ettlin Ramona 267cm, 5. Reinle Luca 265cm, 6. Roggensinger Lana 263cm, 7. Schleuss Patrick + Luca 261cm, 8. Schumacher Andri 248cm, 9. Roggensinger Janka 245cm, 10. Ritzmann Tobias 242cm, 11. Schaad Sinia 241cm, 12. Schneider Matthias 236cm, 13. Christine Jordi 230cm, 14. Reinle Janine 223cm, 15. Gross Lars 219cm, 16. Kläntschi Lisa 218cm, 17. Edelmann Yannic 218cm, 18. Ortiz Ryan, Gross Livia 215cm, 20. Silvestri Kevin 214cm, 21. Schneider Daniela 213cm, 22. Koller Melina 209cm, 23. Schneider Adrian 208cm, 24. Starkemann Timon 205cm, 25. Roggensinger Levin, Oritz Sean 204cm, 27. Gut Marco 192cm, 18. Graf P. 191cm, 29. Kläntschi Felix 188cm, 30. Rieser Ramona 187cm, 31. Keller Celine +Christian 186cm, 32. Starkemann Sarina 185cm, 33. Frei Natascha 184cm, 34. Schumacher Mattia 178cm, 35. Fam. Mathis 175cm, 36. Hasani Brendan 165cm, 37. Strasser Medea 149cm, 38. Meier Lucas, Widmer Katharina 145cm, 40. Maier Tobias 125cm, 41. Blaudszun Marco 124cm, 42. Keller Jordin 75cm, 43. PLM (Name der Redaktion bekannt) 42cm.

Sponsoren

Schürlibeiz Asperhof; Thalheim; Rimoplan; Thalheim; Edelmann Ingenieurbüro AG; Thalheim; Karl Erb Sanitär; Dinhard; Mobiliar Versicherung; Agentur Andelfingen; Papeterie Fischli; Andelfingen; Landbank Rickenbach; Concordia Krankenkasse; Winterthur; SUVA; Winterthur; Raiffeisenbank Weinland

Mütter- und Väterberatung

Ossingen, Thalheim/Gütighausen, Truttikon/Gisenhard

Jeden 2. und 4. Mittwoch des Monats, Gemeindestube Ossingen; Änderungen und Ferien werden gemeldet.


Alle Beratungs- und Hausbesuchstermine auf Anmeldung.


Telefonsprechstunde: Tel. 052 304 26 36 Dienstag bis Freitag 8 Uhr – 9.30 Uhr oder zu den Bürozeiten direkt über das Sekretariat (Tel. 052 304 26 11).


Veronica Munz-Weber, Mütter- und Väterberatung, Andelfingen

Altersheim Stammertal: Abschied von Agnes Römer

1980 begann Agnes Römer im Altersheim Stammertal zu arbeiten. Ihre Aufgaben waren vielfältig, sie arbeitete als Betreuerin, in der Küche, in der Reinigung und in der Wäscherei. Häufig wurde sie als Nachtwache eingesetzt.

Mit der Zeit traten immer mehr pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner ins Heim ein und somit wurde aus der Allrounderin eine Betreuerin im Bereich Pflege. In dieser Funktion blieb Agnes Römer dem Altersheim bis zur Pensionierung im Jahr 1995 treu.


Seit ihrer Pensionierung half sie als freiwillige Betreuerin in der Cafeteria. Sie bediente regelmässig unsere Bewohnerinnen, Bewohner und unsere Gäste, immer freundlich und zuvorkommend.


Diesen September, nach 31 Jahren, hatte Agnes Römer ihren letzten Einsatz im Alters- und Pflegezentrum Stammertal. Ihre langjährige Arbeit war geprägt von Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Fleiss und Liebenswürdigkeit.


Liebe Agnes, wir danken dir herzlich für deine engagierte Arbeit, welche von uns allen sehr geschätzt wurde. Wir wünschen dir für die kommende Zeit gute Gesundheit und Zufriedenheit.


Wir freuen uns, wenn wir dich als Gast weiterhin in der Cafeteria antreffen.


Das Team vom APZ Stammertal