Schulexkursion: Bei Luchs und Wolf

Die ältesten Thalheimer Primarschüler beschäftigen sich im Rahmen des Mensch/Umwelt-Unterrichts seit den Sommerferien neben dem Thema «Planeten» intensiv mit den Grossraubtieren in der Schweiz. Zu diesen zählen wir Luchs, Wolf, Bär und Bartgeier. Der Bartgeier zählt als Aasfresser nicht eigentlich zu den «Raubtieren», dennoch vermag dieser riesige Vogel seit seiner Rückkehr in die Schweiz immer wieder zu faszinieren.

Bis zu den Herbstferien war der Luchs Gegenstand unseres Unterrichts. Nach den Herbstferien nun beschäftigen wir uns zuerst mit dem Wolf und anschliessend mit Bär und Bartgeier.


Am 20.10.08, einem prächtigen Herbsttag und dem ersten Schultag nach den Ferien, machten wir uns mit den SBB auf zum Langenberg. Frau Dürst von der Wildparkschule gestaltete für uns einen Morgen zum Thema Luchs und Wolf.


Nach einiger Theorie hiess es schon bald Ferngläser fassen und raus auf die Suche nach einem Luchs. Wer denkt, das sollte in einem Zoo nicht allzu schwer sein, könnte sich täuschen. Die naturnah gestalteten, grossen Gehege des Wildparks versprechen immer Spannung: Sehe ich das Tier oder schläft es vielleicht gerade in seinem Versteck und lässt sich so nicht entdecken? Wir hatten Glück! Dank der zufälligen Hilfe zweier Tierpfleger, welche bei den Luchsen zum Rechten schauten. Vor allem das erst neu eingezogene Luchsmännchen, der sogenannte Kuder, zeigte sich von seiner aktiven Seite und ermöglichte uns allen spannende Bilder durch die Ferngläser!


Noch vor dem Zmittag wollten wir auch noch die Wölfe «in echt» erleben. Auch hier durften wir aber zuerst im Schulzimmer der Wildparkschule einiges über die Kommunikation der Wölfe untereinander erfahren.


Wie der Hund, unser «Haus-Wolf», hat die Haltung des Schwanzes beim Wolfe eine zentrale Bedeutung.


Nach dem Zmittag blieb für die Kinder noch Zeit, den Wildpark (v.a. den Spielplatz) auf eigene Faust zu erkunden, bevor es dann mit leeren Rucksäcken, aber «bepackt» mit vielen Eindrücken und Erlebnissen wieder auf den Heimweg nach Thalheim ging.


Ich möchte mich ganz herzlich auch bei unserem Hauswart Florian Epprecht für seine Begleitung auf dieser Reise bedanken.


Martin Weidmann

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