Gedankenflug: Hirn im Bauch

Kürzlich habe ich viel gelernt über meinen Kopf. Genauer über mein Hirn. Dass wir nicht nur im Kopf sondern auch im Bauch eine Art Hirn haben, eine Schaltstelle, die unsern Körper dirigiert. Weiter haben wir auch nicht nur ein Gedächtnis, sondern mindestens deren drei: das Ultra-Kurzzeit-Gedächtnis, das filtert, was wir nicht im Kopf behalten müssen. Und das ist viel! Zum Glück entscheidet unser Hirn, dass wir nicht alles, was wir sehen, hören, riechen, auch abspeichern, sonst würden wir ja durchdrehen. Was wir uns merken müssen, kommt ins Kurzzeit-Gedächtnis, das es etwa zwaznzig Minuten lang aufbewahrt. Und danach gelangt wirklich Erinnerns- und Behaltenswertes in unser Langzeitgedächtnis. Was lange Zeit im Gedächtnis bleibt und bleiben soll, ist dort drin fein säuberlich versorgt. Wie die Konfitürengläser im Vorratsschrank mit einer Etikette versehen. Da steht dann etwa: «Erster Besuch in New York 1970» oder «Taufe Marc 1973» oder «Tod Vater 1987» oder «Parallelen treffen sich in der Unendlichkeit» oder «nach ‹wegen› folgt das Substantiv im Genitiv».

Und weil alle wichtigen Informationen und Erinnerungen so schön geordnet sind in unserem Kopf, finden wir sie wieder. Können wir Bilder und Geschichten und Formeln auch nach Jahren wieder hervorholen.

Oder auch nicht.

Was wir doch alles vergessen, uns nicht mehr erinnern an Erlebnisse, von denen wir überzeugt waren, dass sie uns auf immer geprägt haben. Wissen, das wir in der Ausbildung mühsam gepaukt haben, ist weg. Wie macht man jetzt schon wieder einen Dreisatz? Was heisst auf Italienisch Zahnstocher?

Das Langzeitgedächtnis «entlässt» eben auch Vieles, dann hat es Platz für Neues – so jedenfalls habe ich immer gedacht. So ist es scheints aber gar nicht, das habe ich jetzt gelernt:

Informationen werden in Form von Protein eingelagert im Gehirn. Information wird Materie. Und das bleibt sie auch. Wenn ich also etwas vergessen habe, dann heisst das nicht, dass es nicht mehr in meinem Kopf ist. Es lagert dort als Proteinkette – aber ich finde den Weg nicht mehr dazu.

Ich finde es ja wahnsinnig faszinierend, dass in meinem Langzeitgedächtnis seit meiner Geburt zigtausend Informationen als Proteinketten lagern. Dass jedoch viele sich erfolgreich verstecken, mir keinen Zugriff mehr erlauben und deshalb halt «vergessen» sind, obwohl sie da sind – das macht mich halb verrückt.

Ob ich wohl in fünf Jahren noch weiss, dass ich, was ich jetzt gelernt habe, noch wissen könnte, wenn ich es fände?

Ursy Trösch

Termine Mai bis August

Mai 2007

Fr 21.   Heuferien-Beginn, Schule
Fr 21. Erscheinungsdatum der Dorfposcht Nr. 93
Fr 25. Mittagstisch im Restaurant Kreuzstrasse in Altikon
Sa 26. Singen im Altersheim Stammertal in Oberstammheim, Gemischter Chor
Sa 26. Pilgern auf Jura Höhenwegen, Hauenstein Balsthal, Tageswanderung
So 27. Pfingstgottesdienst in der Kirche Thalheim, Beteiligung des Gemischten Chores
Mi 30. Training Feldschiessen, Schützenverein

Juni 2007

Fr 01. Heuferien Ende, Schule
Sa 02. RMS Bauma, Turnverein
Sa 02. Eidg. Feldschiessen, Ossingen, Schützenverein
Di 05.   Blutdruckmessen, 14 bis 15 Uhr im Chileträff, im Soussol des Gemeindehauses, Spitex
Do 07. Frohnleichnam
Do 07. Rechnungsgemeinde, Gemeindeversammlung, Gemeinde und Kirchgemeinde
Sa 09. Kreisschiessen Oberneunforn und Bezirksschiessen in Humlikon, Schützenverein
So 10. Konfirmation, in der Kirche Thalheim
Mo 11. Elterninformation, Neues Volksschulgesetz, Primarschule
Do 14. Beginn, Eidg. Turnfest in Frauenfeld, Turnverein
Sa 16. Bezirksgruppenfinal in Kleinandelfingen, Schützenverein
Sa 16. Beginn der Seniorenferien im Hotel Fravi in Andeer GR, Pro Senectute
So 17. Abstimmung
So 17. Brunch, Dorfverein
Sa 23. Ende der Seniorenferien in Andeer, Pro Senectute
Sa 23. Pilgern auf den Höhenwegen, Ref. Kirche
Sa 23. Bezirksschiessen in Humlikon, Schützenverein
So 24. Ende Eidg. Turnfest Frauenfeld, Turnverein
Fr 29. Mittagstisch in der Schürlibeiz, Asperhof
Fr 29. Beginn Albanifest, Winterthur

Juli 2007

So 01.    Begegnungs- und Familientag, ab 10.30 bis ca. 15.30 Uhr, Ref. Kirchgemeinde
Di 03. Blutdruckmessen, 14 bis 15 Uhr im Chileträff, im Soussol des Gemeindehauses, Spitex
Fr 06. Beginn Zürifäscht-Wochenende
So 08. Jugi Weinländer, Turnverein
Fr 06. Regionales Kirchenpflegetreffen in der Schürlibeiz, Ref. Kirchgemeinde
Fr 06. 3. Bundesübung und Training, Schützenverein
Sa 07. Ausflug nach St.Gallen, Führung durch die barocke Klosteranlage, Ref. Kirchgemeinde,
Mi 11. Dorfposcht Nr. 94, Redaktionsschluss
Do 12. Schulschlusstag, Schule
Fr 13. Letzter Schultag, Ende des Schuljahres
Fr 13. Turnerstand, Turnverein
Sa 14. Kino i de Schür, in Gütighausen, Dorfverein
Mo 16. Beginn der Sommerferien, Schule
Fr 27. Dorfposcht Nr. 94, Erscheinungsdatum

August 2007

Mi 01.   Bundesfeiertag, Bundesfeier beim Schützenhaus, Festwirtschaft, Gemischter Chor

Öffnungszeiten im Dorf

VOLG Thalheim Montag bis Freitag 07.30–12.10   
15.00–18.00
 052 336 11 34
Mittwoch und Donnerstag Nachmittag geschlossen
Samstag 07.30–12.10
13.00–15.00
VOLG Gütighausen Montag bis Freitag 07.30–12.00
15.00–18.00
 052 336 12 16
Mittwoch und Donnerstag Nachmittag geschlossen
Samstag 07.30–12.00
13.00–15.00
Verkauf Offenmilch Thalheim täglich 18.15–18.30  052 336 18 74/E. Frey
Verkauf Offenmilch Gütighausen täglich 17.45–18.15  052 336 12 45/H. Zeller
täglich 18.00–18.30  052 336 13 17/Fam. Fehr
Post Altikon Montag–Freitag

Samstag

09.00–11.00
15.45–17.45
09.00–11.00
 052 336 12 15
Fax 052 336 12 15
Gemeindekanzlei Montag
Donnerstag
13.30–18.30
13.30–17.00
 052 320 82 82
Fax 052 320 82 83
übrige Zeit offen, sofern Kanzlei besetzt gemeinde@thalheim.ch
Sprechstunde Gemeindepräsident nach telefonischer Vereinbarung  052 338 10 20
Bahnhof Thalheim Verkauf und Beratung
(Rail-Service; 1.19 Fr./Minute)
 0900 300 300
Bahnhofleitung  0512 23 06 52
Bibliothek Bücherausgabe Montag
Donnerstag
18.30–20.30
15.00–17.00
 
Petra Rieser
– Laden
Donnerstag                        09.00–11.00
                                            14.00–16.00
übrige Zeit Termine nach Vereinbarung
 052 336 18 47 oder
 079 304 20 08
– Pedicure/Manicure Termine nach Vereinbarung
zaFla Kidsfun Sportkleiderbörse Dienstag, Mittwoch und Freitag
Donnerstag
jeden 1. Samstag im Monat
09.00–11.00
16.00–18.00
09.00–12.00
 052 336 10 57
www.zafla.ch
Wildfleisch
Januar–August
September–
Dezember
Mittwoch
Mittwoch

Samstag

10.00–12.00
10.00–12.00
17.30–18.30
10.00–12.00
 052 336 22 77 oder
 079 225 15 78

Wirtesonntage

Bahnhof Thalheim Sonntag
Montag–Freitag

Samstag

geschlossen
08.30–13.00
14.30–23.00
09.00–13.00
14.30–23.00
 052 336 11 80
Brückenwaage Thalheim Mittwoch ganzer Tag und Donnerstag bis 17.00 und jeden 3. Sonntag im Monat geschlossen  052 336 17 75
«Schürlibeiz» Thalheim/Asperhof Montag
Dienstag
Mittwoch–Samstag
Sonntag
geschlossen
14.00–23.30
08.00–23.30
08.00–20.00
 052 336 25 96 (Restaurant)
 052 336 24 84 (Büro)
Winkelstube Thalheim Montag–Donnerstag
Sonntag
übrige Zeit und für Gruppen auf Anfrage
08.30–19.00
10.00–19.00
 052 336 13 41

Autos und Musik

Am Wochenende vom 2./3. Juni treffen sich die Mitglieder des «Classic Thunderbird-Club of Switzerland» in unserer Region. Mit ihren Oldtimern werden sie eine Fahrt durchs Weinland bis nach Stein am Rhein unternehmen.

Am Samstag, 2. Juni treffen sich die Mitglieder um 11 Uhr im Restaurant Post, Volken. Zum Apéro gibts eine Weindegustation der hauseigenen Weine von Wirt Richard Erb. Anschliessend setzt sich die Old Timer Kolonne in Bewegung. Die Fahrt soll über Flaach, Ellikon am Rhein. Marthalen, Diessenhofen zum Restaurant Schupfen führen. Nach einer kleinen Rast in diesem einmaligen Restaurant gehts dann weiter nach Stein am Rhein. Im Hotel Klosterhof hält dann der «Classic Thunderbird-Club of Switzerland» seine Generalversammlung ab. In diesem Hotel wird auch übernachtet.

Am Sonntag morgen geht die Fahrt weiter über Kaltenbach, Stammheim vorbei an den drei Seen des Thurgauer Seebachtales (Nussbaumer See, Hasensee, Hüttwilersee). Dann nach Iselisberg, Niederneunforn zum Rebgut Vogelsang (Egloff) wo ein kleiner Halt vorgesehen ist ( ca. 11 Uhr). Über den Burghof fährt die illustere Kolonne nach Gütighausen weiter und dann zum Restaurant «Schürlibeiz» (Thalheim). An diesem idyllischen Ort werden die Thunderbirdfans zu Mittag essen.

Ab 12 Uhr wird – präsentiert vom Theater «BÜ» in Gütighausen – die Swiss Street Jazz Company spielen und ab 15 Uhr wird sich das «Thundy»-Treffen auflösen.

Bei der Schürlibeiz werden die Old Timer zu besichtigen sein. Gewöhnlich werden die gepflegten Autos in einer Reihe aufgestellt. Es werden rund 15 dieser sehenswerten Modellreihe ab Jahrgang 1955 bis hin zu den jüngsten Jahrgängen erwartet. Die Thunderbirds sind die meisten mit V8 Motoren gebaut worden. Diese Motoren leisten bis zu 215 PS, Schon früh hat Ford bei den Thunderbirds mit der Elektrifizierung (Sitz und Dach) begonnen.

jro

Zum Titelbild: Erdbeere

«Königin» der Beerenarten wird sie oft genannt zu Recht, denn sie ist eine der beliebtesten Obstsorten der heutigen Zeit. Sie ist keine echte Beerenart, sondern eine Scheinfrucht, gehört deshalb botanisch zu den Rosengewächsen. Die Erdbeere steht für Wellness und Wohlbefinden und deshalb Gesundheit weil sie voll gepackt ist mit Vitaminen und Mineralien. Sie kann mit ihrem Gehalt an Vitamin C mit der Zitrone konkurrieren, 60 mg pro 100 g. Die süsse, rote Powerfrucht kann man geniessen ohne Reue. Die Samen sind reich an Mineralstoffen die man bei der Erdbeere mitisst, es sind die gelblichen Nusskörnchen auf der Haut.

Mit ihren vielen guten Inhaltsstoffen ist sie ein guter Gesundheitsförderer.

Die kleinen Walderdbeeren sind die Vorfahren der heutigen grösseren Früchte die häufig Ananas-Erdbeeren genannt werden. Erste Funde der Walderdbeeren gehen bis in die junge Steinzeit zurück. Schon in der Antike wurde die Qualität der kleinen Walderdbeeren angepriesen.

Der botanische Name «fragaria» kommt vom lateinischen Wort «fragare» und heisst übersetzt «duften».

Ein schwedischer Botaniker hat noch das Wort «vesca» dazugefügt, dass vom Wort «versusa» (essbar) stammt oder vom lateinischen «vescus» (zehrend). Darum heisst die Erdbeere so, weil sie eine Frucht ist, von der man nicht satt wird, da sie sehr kalorienarm ist. Im Mittelalter kannte man nur die Walderdbeeren die immer noch ziemlich klein waren. Französische Siedler fanden, nach der Entdeckung der neuen Welt, entlang vom kanadischen Sankt Lorenz-Stromes Erdbeeren die gross waren und genauso gut schmeckten.

Sie wurden «Amerikanische Scharlacherdbeeren» genannt und verbreiteten sich schnell.

Unsere heutigen Erdbeeren stammen aus Übersee und entstanden aus der Kreuzung der amerikanischen Scharlacherdbeere und einer Sorte aus Chile, welche die «Schönen von Chile» genannt wurden. Diese «Schönen aus Chile» sahen ganz anders aus, sie hatten blaugrüne Blätter, behaarte Stengel und Früchte die so gross waren wie ein Hühnerei und göttlich schmeckten. Durch diese Kreuzung entstand die Ananaserdbeere die heutige Gartenerdbeere (fragaria ananassa).

Inzwischen gibt es über tausend Sorten, die unterschiedlich sind in Bodenansprüchen, haben verschiedenes Aussehen und jede einen anderen Geschmack. Leider ist es heutzutage nicht mehr so wichtig, dass der Geschmack gut ist, sondern je grösser und schöner von aussen desto besser, doch der Geschmack bleibt auf der Strecke. Viele traditionelle Sorten verschwinden aus dem Angebot weil sie zu empfindlich und nicht schön genug sind.

Die zarten Beeren müssen vorsichtig transportiert werden und kühl gelagert werden (am besten im Gemüsefach vom Kühlschrank). Wenn sie gewaschen werden, sollte man Stiel und Blätter erst danach entfernen, sie bekommen sonst einen wässerigen Geschmack. Frische Erdbeeren mit Zucker oder Schlagsahne gehören im Sommer zu den beliebtesten Desserts, man sollte jedoch die Erdbeeren erst kurz vor dem Servieren zuckern da sie so zu viel Saft verlieren und weich und matschig werden können.

Es lohnt sich auf jeden Fall zu warten bis die einheimischen Erdbeeren reif sind, weil sie richtig ausreifen können und so den besseren Geschmack habe

rr

Gesucht: Besondere Sportler!

Vielleicht haben Sie es auch gelesen, vor einiger Zeit war im Stadtanzeiger ein Artikel der von der Thalheimerin Sina Vögeli berichtete. Sie hat im Tempo Drom an einem Nachwuchs-Cup für Inline-Skater teilgenommen.

Falls auch Du/Sie eine besondere Sportart ausüben, in einem Sport besondere Leistungen erbringen, oder wenn Du/Sie ein spezielles Hobby ausüben, irgendwo einen Erfolg feiern konnten etc., nehmen wir gerne Berichte darüber entgegen. Falls Sie/Du lieber erzählen, können wir auch den Bericht schreiben, wenn wir vom Ereignis erfahren.

Also teilt uns bitte mit, wenn ihr etwas wisst, das für die Leserinnen und Leser der Dorfposcht interessant sein könnte.

Ihr könnt uns auch Gedichte oder Geschichten schicken, die für die Dorfposcht passend sind.

Schon jetzt vielen Dank fürs Mitmachen! Je mehr Leute etwas beitragen, desto vielfältiger und interessanter wird die Dorfposcht

cjo

Eingesandt: Heuferien

Was schätzen Sie, wie viele Gemeinden im Kanton Zürich führen noch Heuferien durch? Es sind dies tatsächlich deren 16. Im Bezirk Andelfingen betrifft es die Gemeinden Ossingen, Thalheim a.d. Thur und Truttikon, im Bezirk Hinwil ist es die Gemeinde Fischenthal, im Bezirk Pfäffikon die Gemeinden Sternenberg, Wila und Wildberg und im Bezirk Winterthur betrifft es die Gemeinden Altikon, Bertschikon, Dinhard, Elgg, Ellikon a.d. Thur, Hagenbuch, Hofstetten, Rickenbach und Wiesendangen. Interessanterweise variieren die Daten dieser Ferien sogar innerhalb desselben Bezirks. Dieses Jahr z.B. sind in Ossingen und Truttikon die Heuferien vom 28.05. bis 8.6.2007, während in unserer Gemeinde diese eine Woche früher beginnen.

Da unsere Familie keinen landwirtschaftlichen Betrieb führt, sind wir jedes Jahr eine Woche während den Heuferien in den Süden gefahren. Für uns war dies immer die ideale Zeit, um die Ferien am Meer zu verbringen. Die Sonne hat uns ganz selten im Stich gelassen und das Wasser ist schon angenehm warm. Vor allem hat man herrlich Platz am Strand, denn es herrscht ja noch Vorsaison. Diese Tatsache freut natürlich auch den Geldbeutel. Doch jede Familie mit schulpflichtigen Kindern erreicht einmal den Zeitpunkt, wo es sich «ausgeheuferiet» hat. Für die einen Gemeinden etwas früher als für die anderen. Für Eltern mit zwei Kindern und mehr kann es dann doch etwas umständlich werden. Nehmen wir z.B. eine Familie in Thalheim a.d. Thur. Das eine Kind besucht in Andelfingen die Schule, währenddem das jüngere diese noch in Thalheim a.d. Thur besucht. Die Gemeinde Andelfingen führt keine Heuferien, dafür Frühlingsferien. In Thalheim a.d. Thur gehen die Heuferien auf Kosten der Frühlingsferien. Mit anderen Worten: es gibt Familien in welchen das eine Kind Frühlingsferien hat, währenddem das andere die Schule besucht und sich noch auf die Heuferien gedulden muss. Oder aber kurz zusammengefasst: der betreffenden Familie ist es bis zu den Sommerferien nicht mehr möglich, Ferien gemeinsam zu verbringen. Ja klar, das war schon immer so (dies ist übrigens einer meiner Lieblingssätze…) und es ist einem im Voraus bekannt. Daher kann man sich ja auch organisieren, was für die meisten Familien ja gar keine Umstände bereitet. Trotzdem empfinde ich diese Situation als nicht familienfreundlich. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: ich möchte die Heuferien nicht etwa abschaffen, sondern ich wäre dafür, dass der gesamte Bezirk Andelfingen Heuferien einführt! Oder könnte dies vielleicht zu umständlich sein…?

cm

UHC Thalheimer Cracks

Eine weitere Folge der Thalheimer Unihockey-Plauschmannschaft

Am Sonntagmorgen, 25. März 2007 um 8 Uhr war Treffpunkt bei der Turnhalle Rietacker in Seuzach. Das Plauschturnier 2007 stand auf dem Programm.

Etwas müde, aber nicht weniger motiviert trafen die Spieler und Spielerinnen bei der Turnhalle ein. Mit einiger Verwunderung mussten wir feststellen, dass die Halle noch geschlossen war. Was war passiert? Wo sind die Organisatoren mit den Schlüsseln?

In der Nacht wurde uns, infolge der Umstellung auf die Sommerzeit, eine Stunde «geklaut». Haben wir etwa die Uhr in die falsche Richtung gedreht?

Nein, nein, nichts dergleichen. Nach einer Viertelstunde trafen die Schlüsselpersonen ein und die Halle wurde für die Teilnehmer geöffnet.

Nun hiess es umziehen, einlaufen und sich fürs erste Spiel bereit machen. Punkt 9 Uhr standen die UHC Thalheimer Cracks gegen Rychiskaters auf dem Platz. In der Aufwärmrunde konnten die Gegner mit 5:2 geschlagen werden.

Nun ging es Schlag auf Schlag weiter. Es standen Gegner wie NO Name, Hegi Girls, Bambooona, NHL Eastern auf dem Platz. Die Resultate konnten sich sehen lassen. Das zweite Spiel wurde von unsren Cracks mit 2:1 gewonnen. Auch gegen die Hegi Girls konnte sich unser Team mit 6:0 durchsetzten. Bei Bambooona sah das Resultat mit 10:1 noch besser aus. Auch das letzte Spiel der Vorrunde wurde mit 5:0 gewonnen.

Durch diese hervorragenden Resultate standen die Cracks als Gruppensieger der Vorrunde fest.

Die Halbfinalpaarung hiess nun UHC Thalheimer Cracks gegen Magnet. Hier musste noch mehr gekämpft werden um mit einem 2:1 Sieg vom Platz zu gehen.

Nun stand das Spiel um den ersten und zweiten Platz der Schülergruppe auf dem Programm. Wie immer bei solchen Erfolgsgeschichten muss ja einmal ein Rückschlag kommen. Gegen die sehr starken Wildpigs 2 mussten sich unsere Cracks mit 3:0 geschlagen geben.

Dank der Verpflichtung eines ehemaligen Thalheimers, dem hervorragenden Torwart Basil Schiegg aus Wasterkingen, haben Joy Müller, Michéle Wägeli, Benni Klöti, Marc Wägeli, Nico Kammacher und Nicola Erb für die gute Unterhaltung der Fans aus Thalheim gesorgt.

Herzliche Gratulation zum hervorragenden Ergebnis.

Helmuth Kammacher

Eingesandt: Kidsfun-Sportkleiderbörse

Bunte Luftballons flattern vergnügt im Wind und laden ein ins zaFla, der etwas anderen Kidsfun-Sportkleiderbörse in Gütighausen. Am Samstag, 21. April konnte man bei Kaffee und Kuchen gemütlich an der Sonne sitzen, die mit den Ballons um die Wette strahlte, und es geniessen, einen kleinen Schwatz abhalten, Leute treffen und natürlich das Sortiment bestaunen.

Claudia Menza und Eveline Flammer haben keine Mühe gescheut ins zaFla Gemütlichkeit zu zaubern. Mit viel Energie und Herz und auch mit Hilfe ihrer Ehemänner haben sie einen freundlich, hellen Laden geschaffen. Betritt man das zaFla sieht man gleich wie sauber und gepflegt alles ist. Ordentlich sind die Kleider aufgehängt, die CDs, Bücher und Spiele fein säuberlich eingereiht. Die beiden Frauen nehmen die Sachen, die ihnen gebracht werden, genauestens unter die Lupe und nehmen nur guterhaltene Dinge an. So kann man auch ohne Bedenken gebrauchte Sachen einkaufen, zu sehr günstigen Preisen. Wer das Frühlingsfest verpasst hat, der kann immer am Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 11 Uhr, am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr, sowie an jedem 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr im zaFla vorbeischauen. Oder informieren sie sich unter www.zafla.ch.

pr

Buchtipps: Nur ein I von Leben entfernt

Der Mann, der Bäume pflanzte, von Jean Giono mit Bildern von Quint Buchholz.

«Man liest 40 Seiten mit erstaunlich einfachen Sätzen und hat am Ende das Gefühl, einen langen Roman von grosser Tiefe gelesen zu haben. Unglaublich!» Pascal Mercier

Dieses Buch ist auch in der Bibliothek Thalheim erhältlich.

Das schönste deutsche Wort. Liebeserklärungen an die deutsche Sprache. Von Jutta Limbach

Ein schönes Wort malt Bilder, weckt Erinnerungen, formt Gedanken, beinhaltet Wissen und Erfahrung – oder klingt einfach schön! «Welches ist das schönste deutsche Wort?», fragte der deutsch Sprachrat im Jahr 2004 für einen internationalen Wettbewerb. Tausende von Vorschlägen aus 111 Ländern wurden eingesendet. Das Buch zum Wettbewerb enthält nicht nur die prämierten Wörter, sondern noch viele andere mitsamt den Begründungen.

Hier eine kleine Auswahl:

Lieben

Gloria Bosch, Spanien: Dieses Wort ist für mich das schönste deutsche Wort, weil es nur ein «i» von Leben entfernt ist.

Nochmal

Alena Kappe, 11, Deutschland: Mein Lieblingswort ist «nochmal». Wenn man «nochmal» sagt, kann einem der Papa «nochmal» eine Geschichte vorlesen, oder man geht «nochmal» ins Kino, oder man darf «nochmal» an den Computer, oder man guckt «nochmal» einen Film. Deswegen ist «nochmal» mein Lieblingswort.

Pusteblume

Cordula Nossek, Deutschland: Mein schönstes deutsches Wort lautet «Pusteblume», weil es wunderschön nach Sonne klingt und dazu einlädt, genau das zu tun, was der Name sagt: nämlich pusten.

Rhabarbermarmelade

Frank Niedermeyer, Deutschland: Mein derzeitiges Lieblingswort ist «Rhabarbermarmelade». Was für ein Klang! Und welches Wohlgefühl umfällt mich, wenn ich sonntagmorgens zu meinem Schatz sagen kann: «Barbara, reich mir doch bitte die Rhabarbermarmelade.» Der Tag ist gerettet.

Schlaraffenland

Natalia Pinschuk, Weissrussland: Mein schönstes deutsches Wort lautet: «Schlaraffenland», weil ich als Dolmetscherin nicht länger als der Referent reden darf. Wenn ich dieses Wort aber ins Russische übersetze, so entsteht der ganze Satz, der aus sieben Wörtern besteht, (und wenn der Referent in einem Vortrag auf Deutsch dieses Wort fünf Mal erwähnt…) Ja, die deutsch Komposita sind einmalig!

Schlucht

Roderich Hutter, Deutschland: Mein schönstes deutsches Wort lautet «Schlucht», weil es ein zutiefst(!) deutsches, markantes und poetisches Wort ist. Während Amerika den «canyon» sich lautmalerisch in der Horizontalen schlängeln lässt, stürzt die «Schlucht» im Deutschen jäh und wuchtig in der Vertikalen ab und schafft so ein dunkles, geheimnisvolles, romantisches Bild. 7 Konsonanten(!) umrahmen den einzigen Vokal «u» und bilden so das Wort auch optisch – konkrete Poesie – ab: SCHLUCHT.

Zweisamkeit

Maria Trullas Soler, Spanien: Mein schönstes deutsches Wort lautet: «Zweisamkeit», weil es sowohl den Zustand der Einsamkeit als auch den der Begleitung gleichzeitig beschreibt. Ich vermisse in meiner Muttersprache, im Katalanischen, so einen Begriff.

cjo