Gedankenflung: Vertrauensselig…

Es war anfangs Juli an einem der ersten Tage nach der grossen Hitze. Ich fuhr von Gütighausen her kommend durchs Dorf und es goss in Strömen. Kurz nach dem Schulhaus spazierte ein kleiner Bub ganz allein durch den Regen. Die Kapuze seiner knallgelben Regenjacke hing auf seinem Rücken. Ich hielt an und wollte ihm eigentlich nur sagen, er solle doch die Kapuze auf den Kopf ziehen, damit er nicht pflotschnass werde.… Weiterlesen

In eigener Sache 2: Auf Wiedersehen!

Aufgrund beruflicher Veränderungen meines Mannes sind wir vor gut zwei Wochen aus der Gemeinde weggezogen. Nun beim Auspacken der Schachteln werden laufend Erinnerungen an Gütighausen wach. Die Leute in diesem Dorf sind wie es der Name schon sagt – gütig. Wir durften während wir dort wohnten zahlreiche wunderbare Begegnungen erfahren. Sei es in der Nachbarschaft, im Dorfverein, im Zusammenhang mit der Arbeit im Redaktionsteam der Dorfposcht und nicht zuletzt in der RPK.… Weiterlesen

In eigener Sache 1: Neuzuzüger

Und schon wieder gibt es Wechsel im Redaktionsteam. Manuela und Andreas Keller sind ins Welschland gezogen. Für ihre leider nur kurze Mitarbeit in unserem Kreis, danken wir ganz herzlich und wünschen einen guten Start am neuen Ort. Vielleicht kommt hie und da ein Beitrag von ennet dem Röschtigraben… Zum Glück haben sie ihren Nachbarn in Gütighausen so begeistert von der Arbeit an der Dorfposcht erzählt, dass diese sich spontan bereit erklärten, bei uns mitzumachen.… Weiterlesen

Kraut und Unkraut: Ysop

Lippenblütler
Volksnamen: Bienenkraut,
Chilchsuppe,
Duftisoppe,
Hisoppo,
Ispen Söpli. «Hyssopus» wird vom hebräischen Wort «ezop» (heiliges Kraut) abgeleitet. Es hiess «Reinige mich mit Ysop, und ich werde frei von Schuld sein». Eigentlich ist der Ysop eine Südländische Pflanze (Südeuropa und weite Teile Asiens). Bereits in der Antike und im alten Testament wurde die Pflanze wegen seiner desinfizierenden und antiseptischen Wirkung erwähnt.… Weiterlesen

Natur 3: Schmetterlinge

Neben dem Jahr des Trinkwassers und dem Jahr der Bibel ist das Jahr 2003 auch das Jahr des Schwalbenschwanzes. Die Pro Natura hat diesen grössten einheimischen Schmetterling zum Tier des Jahres erklärt. Haben Sie schon einmal einen Schwalbenschwanz aus einer Puppe schlüpfen sehen? Es ist wirklich ein besonderes Erlebnis, das jeder gut selber beobachten kann.… Weiterlesen

Natur 2: Igel

Der Igel hat die Eiszeit überlebt und ist etwa sechzig Millionen Jahre alt. Er ist eines der ältesten noch lebenden Säugetieren. Er ist ein Wirbeltier mit vierzig Wirbeln. Er hat einen breiten und kräftigen Schädel mit einer spitzigen Schnauze. Im ganzen hat er 36 Zähne, die vorderen zwei Schneidezähne stehen nach vorne statt nach oben, damit er seine Beute halten kann.… Weiterlesen

Natur 1: Fischfamilien

Die Fische werden in verschiedene Familien eingeteilt. In unserer Region sind die Salmoniden (Forellenartige) und die Cypriniden (Karpfenartige) die wichtigsten Stämme. Vom Fischer aus sind die Forellenartigen die interessantesten. Sie werden auch Edelfische genannt. Diese Arten sind zum Essen problemlos, denn die Gräten lassen sich einfach entfernen. Die Forellenartigen zeichnen sich durch die knochenlose Fettflosse aus, welche anderen Fischen fehlt.… Weiterlesen

Leserbrief: Computerviren

Pro Woche tauchen mehrere Warnungen betreffend Computerviren auf. Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass sich die Computerbenutzer dagegen schützen. Doch weit gefehlt. Wohl hat die Mehrheit der Benutzer, privat wie auch geschäftlich, einen Virenscanner auf dem PC, aber immer wieder muss festgestellt werden, dass der Virenscanner nicht aktuell ist. Wie stelle ich das fest?… Weiterlesen

Leserbrief zur Post

Das Antwortschreiben der Post auf den Leserbrief in der Ausgabe 69: Wo gearbeitet wird, gibt es Fehler, und wo es Fehler gibt, kann es Probleme geben. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein Problem anzugehen oder zu lösen: Sie haben den Weg über die Dorfposcht gewählt. Wir bedanken uns einer­seits für das offene, kons­truk­tive Gespräch, das wir mit Ihnen führen durften und ent­schul­digen uns anderer­seits für die Umtriebe und Un­an­nehm­lich­kei­ten.… Weiterlesen

Leserbrief: 125 Jahre Thalheim

125 Jahre Thalheim – kein weltbewegendes Ereignis. Einige Erinnerungen, als wir uns auf das hundertjährige Jubiläum vorbereiteten, tauchen auf. Thorilo, der angebliche Namensgeber unseres Dorfes wurde heraufbeschworen. Die Chronik erinnert uns daran, wie die Dorlikoner im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Nordostbahn umso mehr wegen des Dorfnamens gehänselt wurden, wie deswegen Verlobungen mit auswärtigen Töchtern auseinandergingen, weil sie keine «Dorlikerinnen» werden wollten.… Weiterlesen