Gedankenflug: Intelligenzblatt der Stadt Basel

Kürzlich habe ich gründlich aufgeräumt – eine Riesenarbeit, aber auch eine wohltuende äussere und innere Entschlackungskur.

Das Bücherregal musste geräumt werden. Mutig habe ich Karton um Karton gefüllt mit Bänden, die ich verschenken oder weggeben wollte ins Brockenhaus. Wohlweislich machte ich dann einen grossen Bogen um die gefüllten Schachteln. Sonst hätte ich – wie mir das bei früheren Aufräumaktionen regelmässig passiert ist – Buch um Buch wieder in die Hand genommen, drin geblättert – und es dann zurückgestellt ins Bücherregal. Am Schluss wäre eine armselige kleine Beige Bücher übrig geblieben zum Weggeben.

Allerdings bin ich sicher, dass ich in ein paar Monaten ein ganz bestimmtes Buch suchen werde, von dem ich überzeugt bin, dass ich es besitze … und es ist dann eben weg.

Der Buchhandel muss ja auch leben, kaufe ich es halt neu oder frage in der Bibliothek nach.

Bei der Aufräumerei ist mir etwas ganz Besonderes in die Finger gekommen: Die «Basler Nachrichten» vom Freitag, 18. Februar 1859. Vergilbt, nur sechs Seiten umfassend, in der alten Schrift gedruckt. Ich habe eine wunderbare Stunde damit verbracht, diese 143 Jahre alte Zeitung zu lesen. Unter dem Titel steht «Des Intelligenzblattes der Stadt Basel fünfzehnter Jahrgang». Es ist die Morgenausgabe – stimmt ja, in meiner Kindheit gab es immer noch zwei Zeitungsausgaben pro Tag, eine am frühen Morgen, eine am Abend. Bemerkenswert auch die Abonnementspreise: 6 Franken für 6 Monate!

Am faszinierendsten sind die Inserate. Da wird «eine Parthie Kirschwasser zu Fr. 2.20 pro Maas» angeboten, jemand sucht einen «ordentlichen Buchbinder, fleissig und gewandt in den gewöhnlichen Arbeiten». Die Fa. Fuchs & Cie. neben dem Rathhaus teilt mit, dass «Siegellack von den ordinärsten Sorten für Paquete bis zu den feinsten englischen Sorten für Briefe wieder in reichhaltiger Auswahl eingetroffen sind». Und ein Bauer bietet Emd an «ca. 90 Ctr. franko Basel zu fünf Franken». Wenn Gras oder besser getrocknetes Gras angeboten wird – sogar als Stadtpflanze weiss ich, dass das Emd nach dem Heu der zweite Grasschnitt ist – ja, dann hat es offenbar damals in Basel noch richtiges Vieh gegeben …

Ob in 143 Jahren wohl auch jemand diese «Dorfposcht» in der Hand halten und sich beim Lesen wundern wird?

Ursy Trösch

Lesetipp: Gott hat 24 Zeitzonen geschaffen

Peter Decker ist Kommissar bei der Polizei von Los Angeles. Seine Ermittlungen führen ihn zu den unterschiedlichsten Leuten. So kreuzt er auch beim Vater eines Gesuchten auf, der seine Geschäfte von seinem King-Size-Bett aus dirigiert, umgeben von Papieren, zwei Laptops, mehreren Mobil- und einem Festnetztelefon sowie einem elektronischen Ticker; er begrüsst Decker mit dem Spruch: «Gott hat vierundzwanzig Zeitzonen geschaffen, damit es immer irgendwo eine Börse gibt, die es zu beobachten gilt».

Auch Nebenfiguren wie diesen Businessmann und sein museal eingerichtete Wohnung schildert Faye Kellerman in Ihrem Roman dermassen treffend, dass die Beziehung vor Vater zum Sohn ohne nähere Beschreibung erkennbar wird. Sie deckt vieles realistisch beschreibend auf. Kompliziert und spannend ist der Lauf der ganzen Geschichte.

Sie beginnt mit einem Anschlag auf die kleine Synagoge zu der Rina Lazarus und ihre Familie gehören. Neben Schmierereien und Sachbeschädigungen ist der Boden mit rassistischen Parolen und bisher unbekannten Fotos aus Konzentrationslagern übersät. Kommissar Decker, Rinas Mann, nimmt die Ermittlungen auf; für ihn ist es Alltagsarbeit. Schnell findet er den Schuldigen, Ernest Golding. Der junge stammt aus wohlhabendem Elternhaus und nach kurzem Leugner, gesteht er die Tat. Ernesto begründet den Anschlag mit dem Entsetzen über seinen Grossvater, der angeblich gar nicht jüdisch, sondern ein Nazi gewesen sein soll. Decker zweifelt zwar an dieser Erklärung, aber er sorgt dafür – die kalifornische. Gesetze machen dies möglich – dass die berufliche Zukunft von Ernesto nicht belastet wird.

Später wird Ernesto das Opfer eines Mordanschlags und Decker muss feststellen, dass sein Stiefsohn Jacob in den Fall verstrickt ist. Berufliches und Privates geraten ziemlich durcheinander. Decker versucht klar zu kommen mit seinen verschiedenen Rollen: Als Ermittler will er aufklären und die Mordserie stoppen, als Vater will er genau wissen, wie viel sein Stiefsohn weiss und als Ehemann will er seine Frau Rina beim Wiederherrichten der Synagoge tatkräftig unterstützen.

Marianne de Mestral

Faye Kellerman, Der Väter Fluch, C. Bertelsmann Verlag,
München 2002, 448 Seiten, 40.20 Franken

Kunsthandwerk: Brückenmodellbau

In Gütighausen, im Dachstock des Hauses in dem Peter Gysi wohnt, hat er in einer hauseigenen Ausstellung ein gutes Duzend Brückenmodelle, Baupläne und Fotos ausgestellt.

Die massstabgetreuen Modelle sind kleine Meisterwerke. Aus tausenden von selbst angefertigten Bauteilen sind die Modelle nach Originalbauplänen nachgebaut. Sie zeigen Holzgerüstbauten, die für den Bau der Eisenbahn- und Strassenbrücken erstellt wurden, Hilfsbauten, die jeweils nach der Fertigstellung der Brücken wieder abgebaut wurden.

Peter Gysi hat nach einer Schreinerlehre einige Zeit im Brückenbau gearbeitet und kennt den Brückenbau aus eigener Erfahrung. Heute ist er beim Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) als Vorarbeiter in der Abteilung Wasserbau im Abschnitt Stadt Winterthur bis Tössegg tätig. Er ist für die Pflege des Tössufers verantwortlich. Als Ausgleich zu seiner Arbeit im Freien, schätzt er die Beschäftigung mit dem Brückenmodellbau sehr.

Hier wird viel feinmotorisches Geschick verlangt, um all die unzähligen Bauteilchen herzustellen und zusammenzubauen. Für dieses Spezialgebiet des Modellbaus ist nicht nur grosses technisches Know-how erforderlich, sondern auch eine immense Geduld und Ausdauer.

Peter Gysi betont, dass alle seine Modelle nach den Originalbauplänen hergestellt sind. Das heisst die Modelle sind realistische Nachbildungen bestimmter Bauphasen – keine Phantasiegebilde.

Schon als Knabe interessierte sich Peter Gysi für Brücken. Zwischen 1955 und 58 als die Weinlandbrücke bei Andelfingen über die Thur gebaut wurde, die erste Grossbrücke im Spannbeton-Verfahren in der Schweiz, war er an vielen Sonntagen auf der Baustelle, um mitzuverfolgen, wie die Brücke entstand.

Brücken sind nicht nur faszinierende, technische Wunderwerke. Sie hatten vor Jahrhunderten und haben auch heute noch grosse Bedeutung. Sie sind wichtige Teile von Verkehrsverbindungen, die Menschen zusammenzuführen. Für Peter Gysi sind auch die den Brücken eigenen symbolischen Werte wichtig. Darum findet man im Ausstellungsraum auch eine Darstellung des heiligen Nepomuk. Die geschnitzte Figur des Brückenheiligen steht in der Nische des Kamins. Nepomuk wurde 1339 in Prag auf Befehl von König Wenzel in die Moldau geworfen, 1729 wurde er heilig gesprochen und ist seither Schutzpatron der Brückenbauer.

Als wir die Ausstellung anschauten war eben diese bekannte Prager-Brücke durch das Hochwasser gefährdet. Peter Gysi erzählte, dass er auch schon auf dieser Brücke gestanden und in die Moldau – den sonst so ruhigen Fluss – hinunter geschaut habe. Zum Glück hielt die Brücke auch diesmal den Fluten stand; vielleicht kann sie auf die Hilfe des heiligen Nepomuk zählen, der dort sein Denkmal hat, wer weiss.

Verschiedene Brückenmodelle von Peter Gysi waren schon an Ausstellungen zu sehen, z. B.: im Technorama. Es wurde auch in der Presse, da und dort schon über seine Modelle geschrieben. Wer sich näher interessiert und sehen möchte, was hier in jahrzentelanger Arbeit geschaffen wurde, kann sich bei ihm melden. Er ist gerne bereit, seine Ausstellung auf Anfrage hin zu zeigen.

Im Namen der Dorfposcht danken wir Peter Gysi und seiner Frau Annemarie für den Einblick in dieses besondere Kunsthandwerk.

cjo

Fahrturnier Wyland

Nachdem das erste Fahrturnier Wyland im Jahre 2000 ein Grosserfolg war, erhielt der Verein «Fahrturnier Wyland» die Zusage dieses Jahr (9. bis 11. August) in Niederwil die Schweizermeisterschaften auszutragen.

Das diesjährige Fahrturnier stand ganz im Zeichen der Schweiz. Dies wurde durch die Marathonhindernisse deutlich zum Ausdruck gebracht. Sie widmeten sich dem 1. August, dem Alphorn, dem Feldschiessen, der Käserei, dem Walliser Kuhkampf, den Bergen und der Mosterei. Der eigentliche Blickfang war jedoch das Luzerner Wahrzeichen. Die komplett rekonstruierte Kapellbrücke diente als Zuschauertribüne. Vom zwölf Meter hohen Speakerturm konnten alle acht Parcours des Marathons überwacht werden, was ein umfassendes Kommentieren des ganzen Wettkampf-geschehens erlaubte.

An jenem Augustwochenende in Niederwil kämpften die siebzig besten Gespanne der Schweiz um den Schweizermeistertitel. Trotz der beinahe sintflutartigen Regenfälle und den dadurch erschwerten Bedingungen wurden die Zuschauer, welche sich dennoch nach Niederwil wagten, mit wunderbaren Pferdesportleistungen belohnt. Am Freitag wurden auf einem 100 x 40 Meter messenden Feld die Dressurübungen absolviert. Für den Marathon, der unbestrittenermassen den Höhepunkt der Veranstaltung darstellte, war der Samstag reserviert. Dabei war die Kondition der Pferde, das Gefühl für Geschwindigkeit, sowie die Fahrkunst des Fahrers massgebend. In der letzten Phase der etwa zwanzig Kilometer langen Strecke mussten die bereits erwähnten Marathonhindernisse möglichst schnell bewältigt werden. Die in den Hindernissen elektronisch gemessene Zeit wurde auf Anzeigetafeln angegeben was bei den Zuschauern zusätzliche Spannung auslöste. Der Sonntag war dem «Töggele» (Kegelfahren) gewidmet. Auf einer Strecke von fünf- bis achthundert Metern mussten die Fahrer bis maximal zwanzig Hindernisse durchfahren. Diese bestanden aus Plastikkegelpaaren mit aufgesetzten Bällen, die beim Touchieren hinunterfielen. Am Ende durfte sich derjenige als Schweizermeister feiern, der in der Gesamtwertung aller drei Tourniertage obsiegte.

Der Anlass war jedoch nicht nur auf das Pferdeturnier beschränkt. In einer Ladenstrasse wurden zahlreiche Artikel wie Reitbekleidung und -zubehör, Westernartikel, Zäune, verschiedene Nutzfahrzeuge, sowie weitere Artikel präsentiert. Für die Kinder wurden zahlreiche Spielmöglichkeiten angeboten. Natürlich fehlte es auch nicht an einer Festbeiz, Bar, Tombola, Musik und weiteren Attraktivitäten.

Obwohl das Wetter an diesem Wochenende einen üblen Streich spielte, war das Pferdefest ein überaus gelungener Anlass.

ak

Leserbrief: Der Mensch, das Gewohnheitstier

Dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist, kann man wohl nicht abstreiten. Doch ist unsere ganze Gesellschaft einem ständigen Wandel unterzogen und jedermann/jedefrau ist bestrebt, sich so schnell als möglich den neuen Gegebenheiten anzupassen.

Leider mussten wir feststellen, dass dies in Bezug auf die Hundeerziehung nicht ganz klappt. Stehen doch seit nunmehr zwei Jahren neue Häuser in unserer Gemeinde wo Kinder spielen, gegrillt wird und neue Mitbürger Freude an ihren Gärten haben. Nichts desto trotz wird das ehemalige Weideland immer und immer wieder zum Hundekotplatz missbraucht.

Wir finden es befremdend, dass sich einige Hundebesitzer einfach nicht daran gewöhnen wollen, dass sich dort neue Dorfbewohner niedergelassen haben und der Robidog nur gerade zehn Meter von der vermeintlichen Wiese entfernt steht.

Dass man dem Tier (Hund) nicht die Schuld in die «Pfoten schieben kann» liegt wohl auf der Hand; denn der Hund macht nur sein Geschäftchen dort hin, wo ihn der Besitzer auch sein Geschäft machen lässt.

Mit tierischen Grüssen

Edith und Adorno Mazzanti-Vogelsanger
Im Husammann 1
Thalheim an der Thur

Leserbrief: Wohnen auf dem Lande

Schon bald ist der Sommer zu Ende. Für uns bedeutet dies, dass wir endlich wieder ein Stück Natur – den Thurabschnitt in Gütighausen – zurückerhalten. Zusammen mit dem warmen Wetter verschwinden nämlich auch wieder die zahlreichen Gäste von ausserhalb, die sich den Sommer hindurch bei uns an der Thur einige «schöne Momente» gönnen. Die grosse Frage ist nur, wie sich diese Leute zwischen all dem Dreck wohl fühlen, den sie hier regelmässig zurücklassen. Schliesslich kommen in der Regel ja die selben Leute wieder und sitzen dann zwischen ihrem eigenen Abfall!

Der grosszügige Anschlag am Thurparkplatz der illegales Ablagern von Abfall mit einer Busse von bis zu 20’000 Franken bestraft, wird von den Besuchern offensichtlich nicht wahrgenommen. Einerseits ist es erschreckend, dass diese massive Drohung die Leute nicht dazu bringt, ihren Unrat wieder mitzunehmen, im Gegenteil, bringen sie ihn absichtlich hierher. Andererseits erstaunt es auch wenig, denn schliesslich versagt schon deren gesunder Menschenverstand, der ihnen eigentlich ins Bewusstsein rufen sollte, was sie hier für eine «Sauerei» veranstalten. Wie gleichgültig müssen daher einzelne Menschen sein, dass sie die Natur derart geringschätzen.

Uns ist es inzwischen auf jeden Fall vergangen uns in den Sommermonaten an der Thur aufzuhalten. Wünscht sich unsere Tochter dennoch einmal einen Ausflug an die Thur, wird die Freude schnell getrübt. Die Autofahrer haben das Gefühl sie befänden sich auf einer Schnellstrasse. Da auch die Fahrverbote immer öfters missachtet werden, bringt es nichts, auf die Feldwege auszuweichen. Hat man die Thur dann endlich erreicht steigt einem ziemlich schnell der üble Geruch von Fäkalien in die Nase! Wenige Meter weiter liegen gebündelte Zeitungen im Gebüsch, überall sind Bierdosen, Flaschen, Batterien und sonstige Lebensmittelverpackungen verteilt. Die Leute scheuen sich auch nicht ganze Abfallsäcke, Matratzen, Teppiche, Computerteile, Rasenmäher, ausgediente Grills, etc. zurückzulassen. Will man sich am Ufer setzen, muss man bald zwischen all den Glasscherben ein «freies» Plätzchen suchen. Der Hund muss sowieso zu Hause bleiben, weil er sich ab der zahlreichen Scherben zu schnell einmal die Pfote aufschneidet.

Es ist traurig, zu sehen, wie sich sogar Kinder an dieser Schweinerei stören. Wir haben schon erlebt, wie ein fremdes Kind den Abfall, den es gefunden hat, auf einen Haufen zusammengetragen hat. Da bleibt nur die Hoffnung, dass sie im Erwachsenenalter die Natur besser respektieren werden. Es kann ja nicht Aufgabe unseres Gemeindearbeiters sein, den Abfall der Auswärtigen an unserer Thur zusammenzusuchen. Die Städter beklagen sich immer wieder über die Kosten die sie tragen für Kultureinrichtungen, Infrastruktur, Strassen, etc. von denen auch wir profitieren ohne uns an den Auslagen finanziell zu beteiligen. Als paradoxer Umkehrschluss: Wer beteiligt sich an den Kosten für das zusammensammeln und entsorgen des Abfalls an der Thur, den Schaden an der Natur und der verlorenen Lebensqualität derjenigen, die wirklich die Natur geniessen wollen?

Manuela Keller

Leserbrief: Gemeindearbeiter und Schützenmurbevölkerung

Das Spielen der Kinder im Freien ist ein tägliches Muss, denn die kleinen Racker wollen nichts lieber als auf den Strassen mit ihren Velos, Kickboards oder «Boby cars» herum zu flitzen oder im Spielhaus ihre Vorstellungen einer Familie zu durchleben. Welch ein Spass!

Doch natürlich sagt niemand der Kleinen nein; wenn sich mal was anderes anbietet. Wie zum Beispiel in Form von Gemeindearbeiter Hugo; der wie ich beobachtet hatte, im Begriff war, eine vorhandene, aber leider vergessene Treppe wieder auszubuddeln und instand zu setzen!

Natürlich entgeht das auch nicht den Späheraugen der Schützenmürlergang. Sofort wollen alle genauer wissen und sehen was da los ist. Wieso wohl ein blauer Traktor mit Kies beladener Baggerschaufel, mitten in der Wiese steht, muss schliesslich herausgefunden werden!

Hugo ist plötzlich umringt und fortan etwas behindert in seiner Arbeit! Er nimmts zum Glück locker und fordert die Kinder auf, ihm zu helfen. Das lassen sie sich nicht zweimal sagen! Jedes Kind besorgt sich Schaufel und Kesseli, und dann wird gearbeitet! Die Stufen werden mit Kies gefüllt, und einige Schleppen dann noch Wasser heran um das Ganze zu befestigen! Hugo hat saubere Vorarbeit geleistet, indem er alle alten Stufen gerade geschlagen und ausgebessert oder sogar ersetzt hat. Zum Schluss stampft er alles zu einem kompakten Tritt zusammen und das Stufe um Stufe!

Das Resultat, eine praktische, gut sichtbare und gut begehbare Treppe, ohne Unfallrisiko! Das Gegenteil von vorher!! Unsere Schützenmurgang und ein paar Unterdörfler, die sich auch noch dazu gesellt hatten, setzen sich ziemlich geschafft aber glücklich auf die Treppe, bei der sie so stolz mitgeholfen hatten! Sorgen mache ich mir auch keine, dass die Treppe bald wieder vergessen werden könnte, denn Hugo hat sich sowieso total Mühe gegeben das Wald- und Wiesenwägli an unserem Grundstück entlang und dann über die Wiese ins Unterdorf für die Kinder und Bewohner gut begehbar zu machen, indem er es in regelmässigen Abständen gemäht hat! Ein grosses Lob an unseren Gemeindearbeiter Hugo, der seine Arbeit wirklich prima erledigt und dabei noch soviel Geduld für kleine Hilfsarbeiter aufbringen kann!

Es lohnt sich übrigens, das Werk zu begutachten und auch einmal auszuprobieren! Die Kindergärtner und Schüler tun dies jedenfalls täglich mit Freude!

Als Mutter von einem Sehbehinderten Kind schätze ich es besonders, dass sich Hugo soviel Mühe gibt mit dem Wägli! So kann ich wenigstens ein Stück weit, mit gutem Gewissen, meine Kinder nächstes Jahr in den Kinderkarten schicken. Ich hoffe nun, dass sich für den restlichen, für meine Tochter viel zu gefährlichen Schulweg, der Thurtalstrasse entlang auch noch eine bessere Lösung als vorhanden finden lässt. Es wäre damit allen Kindern gedient! Und die Eltern würden es sicher auch schätzen, wenn sich die zuständige Behörde dafür ebenfalls so einsetzen würde, wie unser neuer Gemeindearbeiter Hugo dies tut.

Herzlichen Dank!

Angelika Stadler-Reinle

Datenkalender

September 2002

Fr 27. Dorfposcht-Ausgabe Nr. 65 / 2002
Sa 28. Herbstfest in Kleinandelfingen
So 29. Herbstfest in Kleinandelfingen
So 29. Musikalisches Abendgebet, Kirche Altikon

Oktober 2002

Sa 5. Beginn der Herbstferien, Schule
Sa 5. Oekumen. Kleinkinder-Gottesdienst, Ref. Kirche Seuzach
So 6. Endschiessen, Ossingen, Schützenverein
So 7. Beginn: Herbstpilgerwoche in Frankreich und Spanien, Kirche
Sa 19. Kürbisfest, Dorfverein
So 20. Ende der Herbstferien, Schule
Fr 25. Mittagstisch für SeniorInnen, Schürlibeiz Asperhof, Thalheim
Sa 26. Erntegaben, zwischen 14 und 16 Uhr, Kirche Thalheim
So 27. Umstellung auf Winterzeit
So 27. Erntedank-Gottesdienst, mit Gem. Chor, Kirche Thalheim

November 2002

So 3. Reformationssonntag, Regionalgottesdienst in Dinhard
Di 5. Häckseltour, Gemeinde
Do 7. Altersnachmittag, 14 Uhr im Gemeindesaal Altikon
So 10. Musikalisches Abendgebet, Kirche Thalheim
Di 12. Kapitel (nur Nachmittag). Schule
Mi 13. Andelfinger Markt
Mi 13. Redaktionsschluss, Dorfposcht
So 17. Pilgergottesdienst, 10.15 Uhr, Kirche Altikon
Di 19. Schulbesuchstag, Schule
Di 19. Blutspenden, Samariterverein
Fr 22. Chlaushock, Turnverein und Frauenturnverein
Sa 23. Weihnachtsmarkt, im Winkel Thalheim
Fr 29. Mittagstisch für SeniorInnen, Restaurant Thurtal in Altikon
Fr 29. Erscheinungsdatum, Dorfposcht Nr. 66

Dezember 2002

So 1. Erster Advent, Adventsfrühstück mit Gottesdienst in Altikon

Blutdruck-Messen

Auch dieses Winterhalbjahr möchte die Spitex Ossingen-Thalheim das monatliche Blutdruck-Messen an einem Nachmittag anbieten. Bei einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen möchten wir die Gelegenheit geben, einen direkten Kontakt mit der zuständigen Krankenschwester zu haben.

Es können Fragen gestellt, Unklarheiten inbezug Spitexeinsätze, Pflege/Betreuung usw., besprochen werden. Es soll auch einfach eine Gelegengeit sein für ein gemütliches Beisammensein, in den düsteren Wintermonaten.

Daten: jeweils an einem Dienstagnachmittag:
12. November 2002
3. Dezember 2002
14. Januar 2003
11. Februar 2003

Zeit: ab 14 bis ca. 16 Uhr

Ort: Chile-Treff im Gemeindehaus

Im Oktober ist das Blutdruck-Messen wie gewohnt am zweiten Dienstag im Monat (8.10.2002, 19 bis 20 Uhr, Chile-Treff im Gemeindehaus.

Das Blutdruck-Messen im Winterhalbjahr ist integriert in das Winterprogramm, das von der Kirche angeboten wird und wird auch auf diesem Programm ersichtlich sein.

Spitex Ossingen-Thalheim

Spiel- und Stafettentag

Spiel- und Stafettentag der Mädchen- und Jugendriege 31. August

Dieses Jahr fand der Spiel und Stafettentag nicht wie jedes Jahr auf dem Deutweg in Winterthur, sondern auf der «Kleinen Allmend» in Frauenfeld statt.

So machte sich eine Schar von Kinder aus Thalheim auf den Weg nach Frauenfeld um auf guten Anlagen einen Wettkampf zu bestreiten.

Das Wetter meinte es gut, denn ganze Nachmittag schien die Sonne, was zu warmen und tüpigen Temperaturen führte. Doch die Kinder störten sich nicht und turnten mit vollem Eifer.

Die Jugi startete mit drei Gruppen und die Mädchenriege mit zwei Gruppen à je sechs Kinder. Die Disziplinen welche zu bestreiten waren: Hindernislauf, Stafette, Seilziehen. Für die Knaben kam Ballwurf, für die Mädchen Seilspringen dazu.

Am Abend warteten die Kinder gespannt auf ihre Rangverkündigung welche erfreuliche Resultate zeigte!

Daniela Bär

Mädchen

Kategorie B

Seilziehen 5. Rang
Seilspringen 11. Rang
Hindernislauf 9. Rang
Stafette 11. Rang

Kategorie C

Seilziehen 9. Rang
Seilspringen 13. Rang
Hindernislauf 21. Rang
Stafette 17. Rang

Knaben

Kategorie B

Seilziehen 1. und 33. Rang
Ballwerfen 2. und 26. Rang
Hindernislauf 15. und 33. Rang
Stafette 4. und 29. Rang

Kategorie C

Seilziehen 17. Rang
Ballwerfen 5. Rang
Hindernislauf 17. Rang
Stafette 10. Rang