In eigener Sache: Nachwuchs

Wenn Sie Interesse haben bei uns im Dorfposcht Redaktionsteam mitzumachen, so können Sie sich gerne mit einem der Reaktionsmitglieder (siehe Seite 2) in Verbindung setzen.

Sie brauchen nicht unbedingt PC-Kenntnisse um Artikel zu schreiben oder Fotos zu schiessen. Sie sind auf jeden Fall willkommen. Wenn Sie aber gar noch PC-Kenntnisse mitbringen und auch mal eine Dorfposcht zusammenstellen wollen, so werden wir Ihnen gerne einmal zeigen, was Sie erwartet.

Je mehr Leute an einem Strick reissen, um so weniger muss der Einzelne ziehen.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihr Mail (per Computer oder per Post).

Beiträge-Lieferung

Diese Dorfposcht ist wieder gefüllt mit allerlei Material, von verschiedenen Seiten geliefert. Wir möchten hier wieder einmal darauf hinweisen, dass wir sehr gerne Ihre Beiträge veröffentlichen. Es gibt aber ein paar kleine «Spielregeln» zu beachten, welche vor allem die Menge und das Format betreffen.

Wenn Sie uns grössere Beiträge liefern möchten, egal ob Texte oder Bilder, so sollten Sie dies, rechtzeitig, mit uns absprechen. So können wir die nötigen Seiten für Sie reservieren, oder frühzeitig, nach Absprache mit Ihnen, Änderungen vornehmen. Es kann durchaus sein, dass ein Artikel aus Platzmangel auf zwei oder mehrere Dorfposcht-Ausgaben verteilt werden muss.

Wir können aus technischen (und Designer) Gründen nicht immer alles eins-zu-eins in die Dorfposcht nehmen. Wenn Sie dies trotzdem wünschen ist eine Abklärung mit uns unbedingt nötig. Je nach gewählter Technik können die Druckkosten immens steigen.

Ab und zu haben wir auch Probleme mit den gelieferten Disketten. Legen Sie immer einen Ausdruck bei. Zur Not kann ein Text oder ein Bild eingescannt werden.

Selbstverständlich können Sie Ihre Beiträge auch via E-Mail senden, oder einen von Hand geschriebenen, leserlichen Beitrag liefern.

Zum Schluss noch ein Auszug aus dem Gründungsartikel der «Dorfzytig» (als Beilage zum «Weinländer», gegründet von Erwin Akeret 1987):

«Es darf nicht sein, dass die Bevölkerung zu einer gestaltlosen Masse wird, der Mensch nur noch seine eigene Haustür kennt, den Abend nur noch vor dem Fernsehkasten verbringt.» Eine Vorortszeitung (in unserem Fall die Dorfposcht) könne Kontakte und Verständnis unter der Bevölkerung fördern, das Dorfleben und ein Stück «Dörfligeist» reaktivieren sowie Alteingesessene und Neuzuzüger zusammenführen.

(Quelle: Der Landbote, 16.3.2001)

ebu

Der Nachfolger des Nachgedacht

Nachgedacht hat der Beitrag, der regelmässig in jeder Dorfposcht zu lesen war, geheissen. Gerne würden wir weiterhin regelmässig eine solche Rubrik einbeziehen. Jemand ausserhalb des Redaktionsteams, die oder der seine Gedanken, was sie/ihn beschäftigt, freut, ärgert, umtreibt, aufregt, etc. aufschreibt und den Lesern der Dorfposcht weiter gibt, ist gesucht. Möglich wäre auch, dass zwei oder mehrere Personen abwechslungsweise schreiben. Der Beitrag kann etwas aus dem Dorf, der Nachbarschaft, der grossen weiten Welt, aus dem Tier- und Pflanzenreich, etwas Menschliches, etwas Naheliegendes oder Weithergeholtes beinhalten, ganz nach Lust und Laune, nur immer zum Redaktionsschluss sollte er abgeliefert sein.

Also, bis jetzt ist aus dem Kreis der Leserinnen und Leser niemand aufgetaucht. Deshalb habe ich «nachgedacht». Die Überschrift lasse ich weg, sie kann ja auch ganz anders heissen, etwa «Nebenbei bemerkt», «Was ich noch sagen wollte …» oder …


Es sind verschiedene Dinge, die mich die letzten Tage beschäftigt haben, z.B. Wer kommt weshalb auf die Idee das Glas der Uhr beim Bahnhof Thalheim-Altikon einzuschlagen? … Auch die Frage wie nun eigentlich der Saal im neuen Schulhaus korrekt heisst, Mehrzwecksaal, Gemeindesaal, Aula, noch andere Vorschläge? Vielleicht sollte man sich auf einen Namen festlegen? Oder, warum muss die Strasse nach Andelfingen für den Veloweg so lange gesperrt sein? (Es ist zwar erfreulich, dass es jetzt so rasch vorwärts geht) aber ob die Strasse wirklich drei Wochen gesperrt sein muss dafür? Oder wie lange können die Fussgänger zum Bahnhof Thalheim das Trottoir nur zum Teil benützen, weil die Autos, die wegen der Bauarbeiten dort abgestellt sind, so dort stehen, dass die Fussgänger gezwungen sind auf die Strasse auszuweichen … oder ich könnte mir Gedanken machen zu einer Aussage von Nelson Mandela, der die Menschen auffordert, ihr Licht leuchten zu lassen.


Ich möchte aber auf ein anderes Thema etwas näher eingehen. Wahrscheinlich sind die Abstimmungen vom 4. März beim Erscheinen der Dorfposcht schon fast vergessen, gerade deshalb will ich darauf zurückkommen. Und zwar auf die Tempo 30 Initiative. Dass die Initiative nicht angenommen würde, war vorauszusehen, dass die Ablehnung aber so hoch ausfiel, stimmt mich nachdenklich. Die Tatsache, dass ein BSE-Skandal ganz Europa in Angst und Schrecken versetzt, obwohl da kaum Todesopfer zu beklagen sind, wir aber allein in der Schweiz jährlich 600 Verkehrstote offenbar als unabänderliche Tatsache einfach hinnehmen, ist erschreckend.


Dabei hätten wir die Möglichkeit gehabt, mit der Annahme dieser Initiative etwas dazu beizutragen, dass es weniger, vor allem weniger schwere Verkehrsunfälle innerorts gäbe. Ich finde es sehr bedauerlich, dass Leben schützen, oft das von Kindern und alten Leuten, offenbar weniger Wert hat, als möglichst schnell irgendwo anzukommen, gleich zu welchem Preis.


Ich bezweifle ob mit Tempo 30 wirklich mehr Staus entstehen würden, als es sie z.B. gibt bei schweren Unfällen wegen zu schnellem Fahren.


Solche Gedanken sind nun zwar müssig, gesiegt hat die Seite mit dem grösseren Portemonnaie, schade.


cjo

Aus der Natur

Getreide ist ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Gut, bekömmlich und gesund. Ein Getreidekorn birgt die Kraft zu neuem Wachstum schon vielfach in sich. Alle wichtigen Bausteine und Nährstoffe sind hier hoch konzentriert. Aber eben nur im vollen Korn – samt Keim und Schale …

Hauptbestandteil des Getreidekorns sind mit durchschnittlich siebzig Prozent die Kohlehydrate. Sie sind im Korn selbst, im sogenannten Mehlkörper, konzentriert, und brachten die kostbaren Samen als Dickmacher in Verruf. Darüber gerieten all die übrigen Inhaltsstoffe in Vergessenheit:

  • Eiweiss, dessen Anteil am Korn etwa zehn Prozent beträgt. Es ist als Klebereiweiss im Korn selbst, zu einem grösseren Teil aber im Keimling enthalten. Gerade dieser Anteil ist biologisch besonders wertvoll.
  • Fett, dessen Anteil sich je nach Sorte zwischen zwei und sieben Prozent bewegt. Dabei überwiegen die wertvollen essentiellen Fettsäuren im Keim, die Randschichten sind leicht ölhaltig.
  • Ballaststoffe, die Aussenschichten bilden. Diese «Hemicellulose» ist ungleich wirkungsvoller und ihr Gehalt am Ausgangsprodukt relativ höher als bei Obst und Gemüse. Für eine ausreichende Ballaststoffzufuhr sind diese Kleiebestandteile in unserer täglichen Ernährung unerlässlich.
  • Mineralstoffe: Auch sie reichern sich im Keim und den Randschichten an. Kalium, Phosphor, Magnesium, Kupfer und vor allem Eisen bekommen wir mit dem vollen Korn.
  • Vitamine sind ebenfalls in Keim und den Randschichten angereichert. Neben einem hohen Gehalt an Vitamin E und Provitamin A sind in erster Linie Vitamine der B Gruppe vertreten: B1, B2, B6, Niacin, Pantothensäure, Biotin und Folsäure. Das sind genau die Vitamine, welche in unserer Ernährung zu kurz kommen.

jro

Lesen Sie die Fortsetzung dieses Beitrags in der Ausgabe 57

Interview: «Wir fanden hier unseren Fleck Heimat»

Steckbrief

Name: Conrado Weiss
Alter: 52
Wohnort: Wäniswis, Gütighausen
Beruf: Textilingenieur
Hobbys: Tennis, Fitness, Spaziergänge mit dem Hund

Conrado Weiss wohnt mit seiner Frau seit August 1997 in Gütighausen. Beruflich ist er sehr oft im Ausland unterwegs. Seine Kindheit verbrachte er in Chile. Welches waren seine Gründe, nach Gütighausen zu ziehen und wie fühlt man sich als Neuzuzüger in unserer Gemeinde?

Conrado Weiss, die wenigsten Leserinnen und Leser werden Sie kennen? Möchten Sie sich kurz vorstellen?

Ich wurde in Chile geboren, wo meine zwei Brüder und meine Schwester noch immer wohnen. Dort besuchte ich die deutsche Schule. Ich wurde zweisprachig (spanisch und deutsch) erzogen. Nach dem Abitur in Chile kam ich nach Deutschland und absolvierte dort an der Technischen Uni in Kaiserslautern das Studium als Textilingenieur. Im Jahre 1977 bin ich in die Schweiz gekommen. Hier arbeite ich seit Mai 2000 als Verkaufsingenieur für Textilwalzen in Pfäffikon ZH. Ich bin im Jahr ca. 15 Wochen im Ausland unterwegs, vor allem in Spanien, Portugal, Italien, aber auch in Südamerika – Mexiko, Argentinien, Chile. Ich bin verheiratet. Der Sohn meiner Frau aus erster Ehe ist bereits erwachsen und wohnt nicht mehr bei uns.

Ihr Arbeitsort hier in der Schweiz ist also Pfäffikon. Fahren Sie mit dem Auto dahin?

Ja, ich würde gerne mit dem Zug fahren, doch das ist viel zu umständlich, weil keine direkte Verbindung besteht.

Wo wohnten Sie bevor Sie nach Gütighausen kamen?

Mitten in der Stadt Winterthur, auf dem Neuwiesenzentrum. Dann kam der Wunsch, aufs Land zu ziehen. Zuerst wohnten wir dann drei Jahre in Iberg, bevor dann der Umzug hierher aktuell wurde.

Wie kamen Sie auf Gütighausen?

Das war reiner Zufall. Wir fuhren an einem Wochenende mit dem Auto durch Gütighausen. Meiner Frau fiel das neu erstellte Haus auf und sie bemerkte, dass die oberste Wohnung des Hauses offensichtlich noch unbewohnt war. Wir hielten kurz an und schauten uns um. Uns gefiel die Gegend, die Natur, die Wohnlage am Rande des Dorfes. So erkundigten wir uns auf der Gemeinde nach der besagten Wohnung. Es stellte sich heraus, dass tatsächlich noch eine Wohnung frei war. Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als wir unser neues Zuhause erstmals besichtigten. Es war ein wunderschöner Tag, die Wohnung war von Licht und Sonne richtiggehend durchflutet. Es war traumhaft. So entschieden wir uns sehr schnell und erfüllten uns den Traum einer Eigentumswohnung.

War es also eher die Wohnung und nicht die Wohngemeinde, die Sie angesprochen hatte?

Ja, in erster Linie die Wohnung. Die Gegend war aber auch massgebend. Die Landschaft hier erinnert mich an die Ländereien in Chile. Hier ist es ruhig, weitläufig, offen. Auf der einen Seite das Gelände leicht aufsteigend mit super Wanderwegen, auf der anderen Seite die Thur. Wir verliebten uns regelrecht in diese Landschaft. Wenn ich jeweils aus einer stinkigen Grossstadt wie Mexiko City zurückkomme, ist es für mich eine totale Entspannung, nach Gütighausen zu kommen, die saubere Luft einzuatmen und die Ruhe zu geniessen. Im Übrigen ist der Wohnort eigentlich ideal. Es ist ein Katzensprung nach Andelfingen oder Winterthur.

Wie erleben Sie die Unterschiede zu Ihrem früheren Wohnort?

Ich denke da vor allem an die Tierwelt. In Winterthur habe ich doch nie ein Reh gesehen. Oder auch das Schauspiel der Bussarde, die in der Luft kreisen, das alles erlebt man auf dem Land ganz anders als in der Stadt. Aber es gehörte auch eine Umstellung dazu. Am Anfang war da die grosse Freude, aufs Land zu ziehen mit all den positiven Reizen. Dann stellten wir jedoch fest, dass auf dem Land auch gearbeitet wird. Die Landwirtschaft geht nicht immer lautlos zu und her. Daran hatten wir eigentlich nicht gedacht, doch die positiven Seiten überwiegen. Man kriegt hier Fleisch, Früchte oder Eier direkt vom Hof und auch das kleine Volg-Lädeli schätzen wir sehr. So brauchen wir am Wochenende nicht mit dem Auto einkaufen zu gehen.

Vermissen Sie etwas oder schätzen Sie etwas besonders?

Ja. Wir sind weit und breit die einzige Gemeinde ohne Kabel-TV. Das hat uns sehr erstaunt. Dann macht uns der Nebel auch hin und wieder zu schaffen. Man kann sich aber auch daran gewöhnen und wenn dann die Sonne so durch den Nebel hindurch scheint, ist es doppelt schön. Schade finden wir auch, dass die vielen schönen Dorfbrunnen im Winter abgestellt sind. Im Sommer spielt sich da Leben ab, die Kinder baden manchmal darin. Es gibt aber auch sehr viel Positives hier. Zum Beispiel schätzen wir es, dass die Strassen im Winter (dieser war zwar nicht sonderlich hart) am Morgen immer gepfadet sind.

Interessieren Sie sich auch für die Dorfpolitik?

Das interessiert mich schon, doch eher am Rande. Wir besuchen ab und zu eine Gemeindeversammlung. Die Gemeindenachrichten im Internet sehen wir uns aber regelmässig an und sind so immer auf dem neuesten Stand. Da stand ja auch geschrieben vom neuen Radweg nach Andelfingen. Das finden wir wirklich ein grosses Bedürfnis. Es ist ja kaum zu glauben, wie lange dieses Bauvorhaben bis zur Realisierung brauchte. Von der Dorfposcht sind wir regelrecht Fan. Wir freuen uns immer, wenn wir sie im Briefkasten vorfinden.

Suchen Sie auch Kontakte im Dorf?

Weil wir beide berufstätig sind, sind die Kontakte begrenzt. Wir haben ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis hier im Haus. Wir selber leben aber eher zurückgezogen, was nicht heisst, dass wir keine Kontakte wünschen. Wir unterhalten einen normalen Kontakt mit den Leuten, ohne dass wir uns regelmässig zum Festen oder so zusammensetzen.

Ich spüre, dass Sie sich hier zuhause fühlen. Möchten Sie also weiterhin hier bleiben und können Sie sich vorstellen, hier auch den Lebensabend zu verbringen?

Ja, wir haben hier unser schönes Fleckchen Heimat gefunden. Wir wollen hier sesshaft bleiben.

So hat sich für Sie der Umzug hierher aufs Land gelohnt. Conrado Weiss, vielen Dank für dieses Gespräch. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau, dass Sie die neue Heimat weiterhin geniessen können.

Marlies Schwarz

Leserbrief: Teuer ist immer das Billigste

Dieser Leserbrief fand seinen Anfang beim Betrachten der Tafel beim neuen Gemeindehaus. Ich stellte fest, dass die meisten Handwerker von auswärts sind, also nicht Steuerzahler aus der Gemeinde.

In der Submission standen unter anderem folgende Zeilen:

  • Es findet keine Abgebotsrunde statt. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlich günstige Angebot.
  • Neben dem Preis sind die nachstehenden Kriterien in folgender Reihenfolge massgebend:
    • Termine – einhalten von Terminangaben
    • Qualität – Konstruktion, Technik, Design und Lebensdauer

Ich finde es wichtig, dass alle Steuerzahler wissen, was für Kriterien an der Wahl der Handwerker massgebend waren.


Klar, man schaut auf den Preis und man überlegt, wie man die Finanzen im Zaum halten kann.


Aber man muss sich dabei auch überlegen, worin der Unterschied zwischen «günstig» und «teuer» liegt. Meiner Meinung nach sind diese Ausdrücke, wenn es um ausgewiesene Fachleute geht, unangebracht. Qualität diktiert den Preis. Gute Arbeit muss bekanntlich und erfahrungsgemäss seinen Preis haben. Ich gebe zu, es ist manchmal nicht einfach zu beurteilen, welche Sachen auch wirklich ihr Geld wert sind.


Aber eines weiss ich ganz sicher, die Arbeit von zuverlässigen Fachleuten kann nicht billig sein.


(Arbeits)-Zeit ist Geld und will deshalb auch bezahlt werden. Handwerker, die gewissenhaft und ehrlich ihre Arbeit verrichten, kosten nun mal Geld.


Teuer ist letztendlich, erfahrungsgemäss, aber immer das Billigste.


Peter Rengel

Breitestei Andelfingen

«Ich bin es leid, ständig meinem Geld nachzurennen»: Ein klassischer Fall von Alimentenhilfe

Ariane T., 29, alleinerziehende Mutter, ist seit der Scheidung von ihrem Mann auf das regelmässige Eintreffen der Unterhaltsbeiträge für die beiden Kinder angewiesen. Vor drei Jahren wurde die Ehe geschieden. Ihr Ex-Mann ist verpflichtet worden, pro Monat 600 Franken pro Kind zuzüglich Kinderzulagen, an die Kosten von Unterhalt und Erziehung der Kinder Max, 9 Jahre, und Moritz, 5 Jahre, beizutragen.


In der ersten Zeit nach der Scheidung hat der Vater die Unterhalts-Verpflichtung vollumfänglich erfüllt. Danach ist der selbständige Unternehmer in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Er versuchte, seinen Betrieb radikal umzustrukturieren, ist bis heute aber noch nicht wieder auf die Erfolgsstrasse zurückgekehrt. Er hat sich bei der Bank verschuldet und muss seinen Gürtel enger schnallen. Nun zahlt er seine Alimente nicht mehr vollständig, er zieht jeden Monat ein paar hundert Franken ab. Oftmals treffen die Zahlungen auch zu spät (Monatsmitte), manchmal gar nicht mehr ein.


Frau Ariane T. hat die ersten Verzögerungen und Reduktionen noch ohne Widerspruch hingenommen. Sie hat von den geschäftlichen Schwierigkeiten gewusst und angenommen, der Vater ihrer Kinder werde die Rückstände innert kürzester Zeit wieder begleichen. Die Phase der unregelmässigen Zahlungseingänge dauert aber nun schon ein ganzes Jahr. Inzwischen ist ein beträchtlicher Rückstand von knapp 5’000 Franken aufgelaufen. Frau Ariane T. arbeitet mit einem Pensum von 40% in ihrem angestammten Beruf. Auch in ihrem Haushalt muss der Gürtel eng geschnallt werden. Ihr ohnehin schon knappes Budget basiert natürlich auf vollständigen und pünktlichen Alimenteneingängen.


Bisher hatte sie stets Rücksicht auf die Situation des Ex-Mannes genommen und befürchtet, eine allzu fordernde Haltung könne sich negativ auf die Gesamtsituation (Besuchsrechtsregelung, Ferienregelung, etc.) auswirken. Nun hat sie aber erkannt, dass nicht sie für die finanziellen Probleme ihres geschiedenen Mannes verantwortlich ist, und dass sie bisher schon genug nachgegeben hat. Als sie ihrem geschiedenen Mann ihre Situation darlegt und die Begleichung des Rückstandes verlangt, kommt es zu einem Streit. Man einigt sich schliesslich auf die Begleichung des Rückstandes innert 6 Monaten.


Aber auch in dieser Zeit hält sich der Zahlungsverpflichtete nicht korrekt an die Abmachung. Er versucht immer wieder Zeit zu gewinnen und kleine Abzüge zu machen. Frau T. hat genug um die Ohren mit der Erziehung der Kinder, dem Haushalt und ihrer Teilzeitbeschäftigung. Sie möchte entlastet werden und das Inkassoproblem abgeben.


In dieser Situation wendet sie sich ans Jugendsekretariat und dort an die Alimentenhilfe. Sie bevollmächtigt den Sachbearbeiter das Inkasso der Unterhaltsbeiträge in ihrem Namen zu führen. Von jetzt an ist der zum Unterhalt verpflichtete Vater angewiesen, die Beiträge ans Jugendsekretariat zu leisten. Dort werden auch Indexanpassungen ausgeführt, die Zahlungseingänge werden überwacht und an die Mutter weiter geleitet. Bei Verzögerungen wird eine Betreibung eingeleitet oder andere Inkassomassnahmen ergriffen.


Ebenfalls wird geprüft, ob Frau T. Anspruch auf Bevorschussung der Alimenten hat (einkommensabhängig). In diesem Fall wird die Wohngemeinde der Familie die Unterhaltsbeiträge im gesetzlichen Rahmen übernehmen und Frau T. wäre sogar nicht einmal mehr auf den erfolgreichen Verlauf des Inkassos angewiesen. Dies entbindet Herrn T. selbstverständlich nicht von seiner Unterhaltspflicht. Für Frau T. aber ist das Leben etwas ruhiger geworden und das Inkassoproblem belastet die Gesamtsituation nicht mehr so direkt.


Alex Wächli

Spielgruppe

Die Kinder treffen sich einmal pro Woche für zwei Stunden zum Spielen, Basteln, Geschichten hören und vieles mehr.

Wenn sie ihr Kind auch in die Spielgruppe bringen möchten, melden sie sich möglichst bald bei mir, damit wir wissen, ob wie bisher zweimal wöchentlich oder eventuell dreimal Spielguppenmorgen ist.


Meine Telefonnummer (abends) für Fragen: 052 336 14 04


Ich freue mich auf ihren Anruf.


Dori Schüssler, Thurtalstr. 53, 8478 Thalheim

Vereine: SV Thalheim

16 Schützen haben die Jahreskonkurrenzbestehend aus sieben Anlässen fertig geschossen.

  1. Erich Gutknecht 622.2 Punkte
  2. Hugo Ehrensberger 602.4 Punkte
  3. Gustav Gutknecht 597.8 Punkte
  4. Christoph Graber 584.6 Punkte
  5. Stefan Alder 582.8 Punkte
  6. Manfred Zeller 582.0 Punkte
  7. Werner Ehrensberger 581.2 Punkte
  8. Adrian Nüssli 577.4 Punkte
  9. Matthias Bärtschi (JS) 573.2 Punkte
  10. Christian Schiess 572.2 Punkte
  11. Andreas Benz 546.2 Punkte
  12. Thomas Strasser 531.4 Punkte
  13. Martin Morf (JS) 526.0 Punkte
  14. Jakob Schmid 521.6 Punkte
  15. Gabi Strasser 504.6 Punkte
  16. Werner Ott 489.6 Punkte

Resultate der Feldmeisterschaft 2000

42 Schützen haben das Bundesprogrammund Feldschiessen geschossen, diese beidenProgramme zählen zur Feldmeisterschaft.

  1. Erich Gutknecht 146 Punkte
  2. Gustav Gutknecht 142 Punkte
  3. Florian Epprecht 141 Punkte
  4. Peter Stalder 139 Punkte
    Ueli Siegenthaler 139 Punkte
    Hugo Ehrensberger 139 Punkte
  5. Max Schmid 138 Punkte
    Manfred Zeller 138 Punkte

Die Adressen des Vorstandes entnehmen Sie bitte dem Vereinsetat (Seite 24), und die Termine dem Datenkalender (Seite 35) in dieser Ausgabe.


Männerriege

Die Männerriege turnt und spielt jeden Donnerstag von 20.30 – 22.00 Uhr mit Ausnahme der Sommerferien, in denen ein spezielles Sommerprogramm stattfindet.

Silofest

Das Silofest wird ab diesem Jahr auch im Internet zu finden sein. Wir beabsichtigen innerhalb des Vereinsauftrittes der Homepage der Gemeinde Thalheim, Rubrik Veranstaltungen, das Silofest der grossen, weiten Welt schmackhaft zu machen. Am Mittwoch, 23. Mai 2001 treten als Life-Musik wiederum die Steirermen auf. Für den Samstag, 26. Mai 2001 ist es uns gelungen die Deutsche Band Hautnah zu verpflichten. (Internetsite: http://www.hautnah-die-band.de/fr_band.htm (Link nicht mehr gütig))

Der Aktuar
Jürg Meier


Frauenturnverein

Vor 36 Jahr isch d Damenriege gründet worde, nid nu de Verein isch älter worde, sondern au sini Mitglieder. Jetzt händ mir euisde hütige Zyt apasst und wönd wiederaktiver werde.

Am 12. Februar 2001 isch s Liechtli vo dä Dameriege usgange, doch händ mir än neue Stern ufgoloh, das isch dä Fraueturnverein Thalheim an der Thur.

Euisi Turnstunde sind jewiels am Mäntig, 20.15 bis 21.45 Uhr, i dä Turnhalle z Thalheim.

Die Adressen des Vorstandes entnehmen Sie bitte dem Vereinsetat (Seite 24) dieser Ausgabe.

Schule: Vom Schul- und Zeitgeist…

Im zweiten Teil lasen Sie über die Schulvisitationen und die mangelnden Schulbesuche. Im dritten Teil erfahren Sie etwas über die alten Schulgebäude.
Den vierten Teil finden Sie in Ausgabe 57.


Die Schulmeisterei, vor vier Jahrhunderten zu Dorlikon begonnen, wir haben es gehört, wurde von einer Familie Frei in einer ihrer beiden Liegenschaften versehen. Allerdings konnte sich Konrad Frei nicht mehr nach der neuen Schulordnung von 1832 qualifizieren, und zudem gingen dieser Familie die Söhne aus. Doch ab 1839 lehrte Jakob Gentsch, aus dem Fahrhof stammend, in Dorlikon. Es erstaunt uns nicht, dass Gentsch ab 1842 auch als «des obigen Tochtermann» im Bürgerbuch aufgeführt wird. Jakob Gentsch und seine junge Anna Frei waren erst ein halbes Jahr verheiratet, da trat ein Unglück ein, das in alten Zeiten als eines der schlimmsten galt: Ihr Haus samt der bis 1826 als Schulzimmer benutzten Stube brannte nieder.


Durch diese Notlage erhalten wir wiederum einen Blick in den Zeitgeist, dem wir hier nachforschen, ins Wirken unserer Urahnen. Damals war die Verbundenheit unter den Mitmenschen die notwendige «Versicherungsgesellschaft». Wir spüren das aus den Zeilen, die Konrad Frei als Gemeindepräsident in der Zeitung abdrucken liess: «Allen, letzten Samstag den 17. d., Abends, auf die Brandstätte einer ungewöhnlich überraschenden Feuersbrunst der Gemeinde Dorlikon von nah und fern so schnell zu Hülfe Geeilten, wird hiermit von dem Unterzeichneten der wärmste Dank abgestattet. Besonders darf der wackeren Bewohner der Gemeinde Oberneuforn erwähnt werden, welche sich, die grosse Noth ihrer Nachbarn fühlend, um ihnen dieselbe zu lindern, mit Spritze, Pferd und Mannschaft in die angeschwollenen Fluten der Thur begaben, wo sie sich in der Mitte derselben mit dem Fuhrwerk in einem Stocke verstrickten; die Mannschaft sah sich genöthigt, in das Wasser, welches sie beinahe übersprudelte und Pferde und Mannschaft in Lebensgefahr versetzte, zu begeben, um das Spritzenfuhrwerk los zu machen, welches ihnen nur durch grosse Gefahr und Anstrengung gelang. Nur durch die vereinte Kraft aller so eilig Herbeigeeilten konnte grösseres Unglück verhütet werden. Möge die göttliche Vorsehung Alle für ihre ausdauernde, kräftige Hülfe, namentlich auch die Gemeinden Gütikhausen und Altikon, welche die ganze Nacht, bis Sonntag Morgen früh, unverdrossen gearbeitet, während ein grosser Theil der Mannschaft Dorlikon, durch Schrecken und Arbeit entkräftet, darniederlag, dadurch belohnen, dass er sie vor ähnlichen Furcht und Schrecken erregenden Ereignissen bewahre.»


Der Redaktor des Winterthurer «Landboten» fügte dem gleich noch einen Kommentar bei: «Es dürfte das Ereigniß, die Überfahrt der Gemeinde Oberneuforn betreffend, zu den früher schon aufgezählten stattgefundenen Unglücksfällen aller Art aufs Neue Anlass und Stoff zur Herstellung einer besseren Communication für die durch die Thur getrennten, nicht unbedeutenden, einander gegenüberliegenden Gemeinden geben.» (s. Anm. 5)


Eine solche Verbindung zeigt ein Strassenprojekt von Stammheim nach Winterthur, dessen Dorliker Abschnitt im Buch «Spurensicherung» als Tafel 3.6 abgebildet ist (s. Anm. 6). Darauf ist auch das alte Schulhaus der Freien zu erkennen! Es war ein Häuschen mit quadratischem Grundriss. Das nächste, eng anschliessende, gehörte auch ihnen; es war ebenfalls abgebrannt. «Konrad Frei, Schulmeisters Erben», bauten daraufhin nur noch ein Haus auf diesen Parzellen und tauften es «zum Grundstein». Aber Lehrer Gentsch unterrichtete nicht im Grundstein, dem späteren Geburtshaus von uns Zwillingsbrüdern Ernst Basler und mir. Es gab ein Schulhäuschen talseits der Kirche, das von 1826 bis 1927 Dorlikons Schulzimmer enthielt.


Konrad Basler


Anmerkungen
5. Der Landbote, 29. September 1842.
6. Konrad Basler: Spurensicherung in der Zürcher Weinlandgemeinde Thalheim. Ein persönlich gefärbter Bericht, Stäfa 1991.

Kirche

Mittagstische für SeniorInnen

Freitag, 30. März, 12 Uhr, Rest. Brückenwaage Thalheim
Freitag, 27. April, Alterszentrum Geeren, Seuzach


Anmeldung (möglichst frühzeitig, spätestens bis Dienstag, 24. April) und Fahrdienst bei Brigitte Wettstein, Tel. 338 10 20.


Freitag, 25. Mai, Rest. Kreuzstrasse Altikon


Anmeldung: Tel. 336 12 17 (C. Wegmann)


Benützen Sie die Gelegenheit, einmal im Monat mit andern zusammen zu essen. Wir organisieren alles. Sie müssen sich nur frühzeitig anmelden, kommen und geniessen …


Samstagspilgern 2001

Ende März machen wir uns wieder auf den Jakobspilgerweg durch die Schweiz. Wir sind jeweils ungefähr 20 Leute, die sich nach dem morgendlichen Pilgersegen und ausgestattet mit einem persönlichen Wegwort auf den Weg machen.


Dabei erleben wir Gemeinschaft, Gespräche, Schweigestrecken und prächtige Landschaften, so dass wir jeweils glücklich und zufrieden heimkehren.


Letztes Jahr pilgerten wir von Konstanz nach Schwyz. Dieses Jahr beginnen wir in Brunnen am Vierwaldstättersee und gedenken, im Herbst ins Schwarzenburgerland zu gelangen.


Detaillierte Unterlagen liegen in den Kirchen auf oder können im Pfarramt angefordert werden. Gerne erhalten Sie auch nur Auskunft.


Nächste, 7. Etappe: Samstag, 31. März


Strecke: Brunnen – Treib – Emmetten – Stans, Wanderzeit ca. 5h30.
Besammlung: 6 am Bahnhof Seuzach, mit Verpflegung im Rucksack und stabilen Schuhen.

Übrigens: Neue Pilgerinnen und Pilger sind immer sehr willkommen!

8./9. Etappe: 19./20. Mai (Wochenende)


Von Stans aus pilgern wir in der Innerschweiz nach Flüeli-Ranft, wo wir übernachten werden. Am zweiten Tag gehts entlang des Sarner- und Lungernsees auf die Brünigpasshöhe.


Für dieses Wochenende brauche ich wegen der Übernachtung frühzeitige Anmeldung (Tel./Fax 336 12 25). Preis der Hotelübernachtung, Halbpension: im Doppelzimmer 69 Franken, im Einzelzimmer 84 Franken.


Stadtführung in Zürich, Teil 2

Dienstag, 3. April, 13.20 Uhr Bahnhof Thalheim oder um 14.15 Uhr HB ZH beim Gruppentreffpunkt


Geführtes Spazieren vom Hauptbahnhof zum Lindenhof, gespickt mit Anekdoten und Hinweisen auf allerlei Vorder- und Hintergründiges, voraussichtlich mit Frau Marti (wie letztes Mal).


Wenn Sie sich wieder einmal einen unterhaltsamen und lehrreichen Nachmittag in Zürich gönnen möchten, so wäre das eine interessante Gelegenheit. Billette bitte selber lösen! Anmeldung nicht nötig.


Auskünfte erhalten Sie bei Susann Morand, Tel. 336 22 95.


Palmsonntag – mit Ponyreitenin Altikon

8. April, 9.45 Uhr, oberhalb der Kirche


Alle Jahre feiern wir den Palmsonntag, den Tag der Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem, mit einem Familiengottesdienst und einem vorgängigen Ponyreiten für Kinder. Diesmal in Altikon. Ab 9.45 Uhr können die Kinder etwas reiten und auf den Gottesdienstbeginn hin auf den Ponys zur Kirche hinunterziehen, wie damals Jesus auf einem Esel in Jerusalem einzog.


Es wäre schön, wenn auch viele Kinder (und Erwachsene) aus Thalheim/Gütighausen dabei wären!


Karfreitag – Ostern

Freitag, 13. April, 9.15 Uhr
Sonntag, 15. April, 10.30 Uhr


An diesen Tagen gedenken wir gottesdienstlich des Todes Jesu und seiner Auferstehung. Was dieser dunkle Karfreitag und der helle Ostermorgen mit unserem Leben zu tun haben könnte, darüber wollen wir nachdenken. Auch feiern wir jeweils das Abendmahl. Am Ostersonntag sind Gross und Klein eingeladen.


Am Ostersamstag findet um 16 Uhr in der Kirche Thalheim ein gemeinsamer Kleinkindergottesdienst statt. Und zum Ostersonntag gehört natürlich das traditionelle Eiertütschet. Kommen und feiern Sie mit uns!


Eine besondere Regionalveranstaltung

Ein Gast aus der theologischen Fakultät in Thalheim

Montag, 21. Mai, 20 Uhr, Mehrzweckraum (Aula)


Der Dozent für Latein und Griechisch an der Universität Zürich, Dr. Jörg Büchli, spricht an diesem Abend zum Thema:


«Die befreiende Macht des Evangeliums.
Eine grundsätzliche Wesensbestimmung des Christentums.»


Der Referent wird in gut verständlicher und überzeugender Weise aufzeigen, was das ganz spezielle und neue am «Evangelium von Jesus Christus» war und ist, besonders im Vergleich zum Alten Testament und zur ganzen damaligen Umwelt Palästinas.


Es geht in diesem Vortrag – in Verantwortung vor der theologischen, altsprachlichen und historischen Wissenschaft – um die Grundlage des Christentums, um das, was «Evangelium» bis heute meint und anbietet.


Biografisches zum Referenten: Studium der klassischen Philologie, alten Geschichte, Philosophie und des Hebräischen an der Universität Zürich, Lizentiat und Diplom als Gymnasiallehrer, Hauptlehrer an den Kantonsschulen Wattwil und St. Gallen, Promotion mit einer Arbeit über Gnosis, Lehrbeauftragter an der theologischen Fakultät der Universität Zürich.


Für alle diejenigen, die am Ursprung und Fortbestand des Christentums und der christlichen Gemeinde interessiert sind, wird der Abend sehr interessant und ergiebig sein. Der Abend wird aus Referat und Diskussion bestehen.


Gemeindeausflug an Auffahrt

Donnerstag, 24. Mai


Jedes Jahr an Auffahrt unternehmen wir mit ungefähr 50 Leuten einen Ausflug in die weitere Region. Dieses Jahr geht es nach Wil SG, einem Ort, der eine sehr schöne und gepflegte Altstadt besitzt. Nach dem traditionellen morgendlichen Gottesdienstbesuch am Ausflugsort gibt es immer noch ein kleines kulturelles Angebot, an das dann ein gemeinsames Mittagessen anschliesst. Am früheren Nachmittag kehren wir wieder nach Hause zurück.


Beachten Sie bitte auf der gelben Seite unseres Kirchenboten die Abfahrtszeit auf dem Dorfplatz. Es wäre schön, wieder wie immer mit einem vollen Bus auszufahren!


Konfirmations-Feier in Thalheim

Sonntag, 10. Juni, 10 Uhr, Kirche


Vier junge Menschen schliessen mit diesem Feiertag ihre kirchliche Unterrichtszeit ab. Es sind dies:


Daniela Brugger, Christoph Ehrensberger und Dario Jehle aus Gütighausen und Simon Wettstein aus Thalheim. Wir wünschen schon jetzt allen einen guten Volksschulabschluss und einen schönen und unvergesslichen Konfirmations-Feiertag!


Renovation – Kirche ausser Betrieb

Nach Ostern und bis ungefähr Pfingsten (anfangs Juni) wird unsere Kirche bekanntlich renoviert, das heisst heller, freundlicher und in mancher Hinsicht praktischer gemacht. Während dieser Zeit werden keine Gottesdienste in Thalheim angeboten. Dafür bitten wir um Verständnis. Wir haben uns in der Kirchenpflege entschieden, während der Renovation einfachheitshalber die Gottesdienste in Altikon zu besuchen. Selbstverständlich werden wir einen Fahrdienst anbieten (siehe gelbe Gemeindebeilage im Kirchenboten).


Dabei hoffen wir, dass Sie die Gelegeheit benützen, vermehrt in der Altiker Kirche zu Gast zu sein.


Im Zusammenhang mit der Kirchenrenovation werden einige Kirchenbänke ausgebaut und zum Verkauf angeboten.

Zudem wird die Kirchentüre auf der Südseite der Kirche ersetzt. Die Türe kann günstig abgegeben werden.

Interessenten melden sich bitte bei:
Eugen Morf, Kirchengutsverwalter, Thalheim, Telefon: 052 / 336 14 70


Vom Münster zum Kaiserdom: Eine Exkursion dem Rhein entlang

Ich möchte mit Ihnen einige Kleinode der Kirchenkunst am Rhein besuchen und erleben. Wir fahren mit dem Postauto (Chauffeur: Ernst Müller, Altikon) nach Freiburg im Breisgau zum eindrücklichen Münster, weiter nach Colmar im Elsass zum bekannten Isenheimer Altar von Matthias Grünewald, dann nach Strassbourg zum himmelstrebenden, gotischen Münster. Der Abschluss ist auch die Krönung der Reise: der überwältigende Kaiserdom von Speyer, eine der wichtigsten und grössten romanischen Kirchen Europas. Auf dem Heimweg besuchen wir noch die liebliche Stadt Heidelberg. Ausserhalb der Kirchenbesichtigungen bleibt auch noch genügend Zeit für anderes.


Montag bis Freitag, den 16. – 20. Juli 2001


Preis: ca. 700 Franken. Auskünfte und Anmeldeunterlagen erhalten Sie im Pfarramt, Tel./Fax 336 12 25, e-mail: danielmorand@bluewin.ch.


Zum Schluss ein Wegwort

Ich bitte dich, Gott,
um die grosse Kraft,
diesen kleinen Tag zu bestehen,
um auf dem grossen Weg zu dir
einen kleinen Schritt weiterzugehen.
Ernst Ginsberg

Mit freundlichen Grüssen
Ihr Daniel Morand