Themenreihe: Licht und Kunst

Das Licht als Kunstobjekt oder um etwas Künstlerisches darzustellen ist neben der Malerei, Plastik oder der Fotografie eine eigenständige Kunstgattung, die in den übergeordneten Kategorien der Skulptur und Installation zu finden ist.

Dabei muss das Licht als Kunstform einem ästhetischen Zweck dienen und mehr als nur Gegenstände im Dunkeln sichtbar machen. Licht mit Zeichencharakter, zum Beispiel Verkehrsampeln und Leuchtreklamen dürfen auch nicht dazugerechnet werden.

Die meisten Werke der Lichtkunst benötigen zur Entfaltung ihrer vollen Wirksamkeit die weitgehende Abwesenheit von natürlichem Tageslicht und von konkurrierenden künstlichen Lichtquellen.

Seit der Beherrschung des Lichts hat Licht und Kunst eine grosse Bedeutung in der Geschichte. Seit Jahrhunderten ist es den Lichtkünstlern möglich, mit Hilfe von Feuer, Kerzenlicht und Schwarzpulver sich kreativ zu betätigen, sei das durch Feuerwerk oder mit eingefärbtem Glas dem Licht Farbe zu geben.

In einer engeren Bedeutung des Begriffs kann man von Lichtkunst erst seit dem 19. Jahrhundert sprechen, da seit dieser Zeit die Möglichkeit besteht, fortgeschrittene Beleuchtungstechniken zu künstlerischen Zwecken einzusetzen. Dazu gehörten die Gaslampe und mit dem Aufkommen der Elektrizität die Glühbirne. So wurde es möglich, Schauspieler und Tänzer farblich zu beleuchten und so speziell in Szene zu setzen.

Bunte Glühlampen und ab den 50er Jahren Neon- oder Leuchtstoffröhren wurden für eine künstlerlische Ausleuchtung von Wänden und Decken benutzt. Mithilfe der biegsamen Leuchtröhre in den 70er Jahren konnten Worte, Sätze oder ganze Bilder zu künstlerischen Lichtgebilden gestaltet werden.

In den 80er Jahren wurde die Lichtprojektion ein wichtiges Medium der Lichtkunst. Damit veränderten Lichtkünstler den Austritt des Lichtes oder das angeschienene Motiv in vielfältiger Weise.

Mit der Entwicklung der LED-Lampe konnte nicht nur etwas angeleuchtet werden, sondern die Leuchtdioden waren gleichzeitig bildgebend. So strahlte man Gebäude mit Bildern an oder Gebäude wurden lichttechnisch ins Wanken gebracht.

Manche Museen haben sich ganz der Lichtkunst verschrieben und stellen Lichtinstallationen aus. In der Schweiz gab es in Winterthur von 2004 – 2010 alle drei Jahre die Internationale Lichttage Winterthur welche aus Spargründen aber nicht mehr durchgeführt werden. Dafür findet in Winterthur alle zwei Jahre die Preisverleihung der Schweizer Lichtgesellschaft statt, die den «Prix Lumière», für hervorragende Architekturlichtlösungen auszeichnet. Es ist die einzige Lichtdesign-Auszeichnung in der Schweiz.

dg

Quelle: Wikipedia, lichttage.ch

Alters- und Pflegezentrum Stammertal

Gruezi mitenand

Wir heissen Sie herzlich willkommen bei uns im Stammertal und freuen uns, mit Ihnen zusammen ein paar gemütliche Stunden zu verbringen.

Sonntag, 9. August 2015

09.45 Eröffnung Buffet
10.15 Ökumenischer Gottesdienst
11.05 Begrüssung Urs Friedrich
11.15 Grusswort Beatrice Ammann
11.25 Grillplausch
11.30 Blue Note Dixie Friends
13.30 ca. Ende

Bei schönem Wetter findet der Anlass in unserer Parkanlage statt. Sollte es regnen oder die Witterung zweifelhaft sein, wird das Fest im Schwertsaal durchgeführt.

Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Mitwirkenden freuen sich auf Sie.

Freundliche Grüsse
Alters- und Pflegezentrum, Stammertal

Übung «Mann über Bord»

Am Nachmittag des 26. Juni 2015 führte die SLRG Sektion Seuzach-Weinland in Zusammenarbeit mit dem AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) und der Seepolizei der Kantonspolizei Zürich die Übung «Mann über Bord» auf dem Rhein durch.

Schwerpunkt dieser Übung war, den Angestellten des AWEL und den Mitgliedern der Sektion das korrekte Verhalten im und am Fluss zu vermitteln. Dazu durchliefen die 20 Teilnehmer drei Posten mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Bergen einer über Bord gegangenen Person, Retten einer Person mit einem Wurfsack sowie aktives und passives Schwimmen in einem Fluss.

Die Bergungsübung wurde von der Seepolizei Zürich betreut und richtete sich an die Mitarbeiter des AWEL mit einer gültigen Bootsprüfung. Zuerst wurde besprochen, wie das Boot zum Rettling platziert werden muss, um diesen sicher bergen zu können. Danach wurde dies von den Bootsführern selbst versucht und geübt. Da sich diese Regeln in den letzten Jahren verändert haben und bei einigen die Bootprüfung bereits einige Zeit zurückliegt, war es eine willkommene Übung. Das Retten einer Person aus dem Fluss mit einem Wurfsack wurde von der SLRG

geleitet, dabei lernten oder repetierten die Teilnehmer den richtigen Einsatz des Wurfsackes und übten das Werfen und retablieren miteinander. Da jedes Fahrzeug vom AWEL mit Wurfsäcken ausgerüstet ist, wurde dieser Posten sehr von den Mitarbeitern geschätzt und als sinnvolle Übung und Repetition betrachtet.

Die SLRG beaufsichtigte und instruierte die Teilnehmer ebenfalls zum Thema «richtig Schwimmen im Fluss», dabei wurde der Unterschied zwischen passiv und aktiv schwimmen vermittelt. Mit einem Boot des AWEL wurde hierfür jeweils eine Gruppe oberhalb von Ellikon am Rhein abgesetzt, welche dann beaufsichtigt und begleitet von dem AWEL Boot zurück ins Naturzentrum Thurauen schwamm. Als Absicherung aller Wasseraktivitäten patrouillierte ein Boot der Seepolizei unterhalb der Übungsstelle und konnte im Notfall rasch eingreifen.

Dies war jedoch nicht nötig. Kurz vor Beenden der Übung wurde noch der Einsatz einer selbstaufblasenden Rettungsweste, wie sie vom AWEL verwendet werden, demonstriert. Hierzu schwamm ein Mitglied der SLRG einige Meter vom Ufer weg und wartete die wenigen Sekunden bis die Weste auslöste.

Für Zuschauer, welche dies noch nie gesehen hatten, war es ein interessantes und auch sehr amüsantes Schauspiel. Die Grösse der aufgeblasenen Weste war ebenfalls sehr eindrücklich. Als Abschluss gab es ein gemütliches Nachtessen direkt am Rhein, bei welchem Gedanken ausgetauscht und lustige Gespräche geführt werden konnten.

Tanja Bollmann, SLRG Sektion Seuzach-Weinland

Mädchenriege- und Jugireise 2015

Lange ist es her, seit wir mit den Mädchen und Knaben das letzte Mal auf einer Reise waren. Daher entschlossen wir uns, in diesem Jahr wieder einmal eine Reise durchzuführen. Trotz des für die Kinder und Eltern unbekannten Zieles, meldeten sich 15 Knaben und 20 Mädchen voller Vorfreude an. Vor der Abfahrt am Samstag 9. Mai wussten alle nur so viel: Die Reise findet grösstenteils auf der anderen Uferseite des Bodensees statt, nicht fehlen durften ID und Euro.

Das Ziel blieb weiterhin eine Überraschung. Auf der Fahrt wurden wir dann ununterbrochen gefragt, wo es denn nun hingehe. Kanufahren, Klettern, Wandern, Schifffahrt und Rodeln waren nur einige Ideen, welche die Kinder hatten. Die schon bald immer wiederkehrenden Hinweise auf der Autobahn nahmen die Mädchen und Knaben nicht wahr. Als am Horizont die ersten Achterbahnen sichtbar waren und der Car schlussendlich die Ausfahrt Rust nahm, war allen klar, dass es nach Rust in den Europapark ging. Die andere Uferseite war also nicht wortwörtlich gemeint. Aufgeteilt in verschiedene Gruppen, verbrachten wir so einen grandiosen Tag.

Je nach Belieben waren grössere oder kleinere Achterbahnen an der Reihe. Spass kam an diesem Tag in jedem Fall nicht zu kurz. Nach vielem Auf und Ab auf Achterbahnen, Schrecken in der Geisterbahn aber auch mehr oder weniger langem Anstehen, ging es gegen den frühen Abend zurück auf den Nachhauseweg. Müde aber überglücklich erzählten sich die Kinder gegenseitig ihre Erlebnisse, bis wir nach einem langen aber unvergesslichen Tag zurück in Thalheim waren. Die Überraschung ist uns definitiv gelungen!

Für das Leiterteam
Anna Tischhauser

Jugendweinländer 2015 in Henggart

Am Sonntag 5. Juli stand bereits der nächste Wettkampf vor der Tür. Dieses Mal ging es nach Henggart an den Jugendweinländer. Bei heissen Temperaturen über 30° C starteten die 13 Mädchen und 10 Knaben am Nachmittag in verschiedenen Disziplinen. Die Mädchen absolvierten einen 5-Kampf (Jahrgang 2005 und älter), bzw. einen 3-Kampf (2006 und jünger) und die Knaben einen 5-Kampf (Jahrgang 2003 und jünger). Trotz den extrem heissen Temperaturen zeigten die ThalheimerInnen auch an diesem Wettkampf bei Leichtathletik und Geräteturnen gute Leistungen. Die aufgestellten Kübel mit kaltem Wasser und der Rasensprenger dienten dazwischen auch unseren TurnerInnen als willkommene Abkühlung. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Wettkampf konnten sich die Kinder und Jugendlichen noch bei Wasserschlachten austoben, bis dann eine Stunde später die Rangverkündigung stattfand. Am Jugendweinländer werden jeweils alle Turner und Turnerinnen aufgerufen, welche sich eine Auszeichnung erturnt haben. So konnten 9 Mädchen und 5 Knaben ihre Auszeichnungen persönlich entgegen nehmen.

An dieser Stelle gilt unser Dank Barbara, Caroline und Adrian für ihren wertvollen Einsatz als Kampfrichter in Henggart. Vielen Dank für eure Unterstützung auf dem Wettkampfplatz!

Für das Leiterteam
Anna Tischhauser

Jugendsporttag 2015 in Seuzach

Am Samstag, 30.Mai ging es nach langem Üben endlich an den Jugendsporttag. Frühmorgens trafen sich 15 Mädchen und 8 Knaben mit ihren Leitern und Leiterinnen am Bahnhof Thalheim, um gemeinsam nach Seuzach zu radeln.

Kurz nach der Ankunft und kurzem Einlaufen, obwohl das Velofahren wahrscheinlich für alle bereits Aufwärmen genug war, starteten die Kinder und Jugendlichen pünktlich um 8 Uhr ihren Einzelwettkampf. Aus den Sparten Leichtathletik, Geräteturnen, Fitness und National konnten verschiedene Disziplinen (insgesamt 12 Disziplinen) ausgewählt werden, wobei jede Turnerin und jeder Turner vier Disziplinen aus mindestens drei Sparten absolvieren musste. Die Qual der Wahl hatten die TurnerInnen bereits vor dem Wettkampf, da sie sich schon nach wenigen Turnstunden für ihre Disziplinen entscheiden mussten. Auch in diesem Jahr haben sich die vielen Turnstunden gelohnt. So erturnten sie sich im Einzelwettkampf verdient gute Noten. Am Nachmittag erspielten sich die ThalheimerInnen gute Ränge beim Jägerball und Linienball. Auch bei den Stafetten rannten die Gruppen vorne mit dabei. Diese hervorragenden Leistungen zeigten sich spätestens an der Rangverkündigung. Mit 4 Medaillen und 15 Auszeichnungen im Einzelwettkampf sowie 3. und 4. Rang bei den Stafetten Mädchen und 4. Rang bei den Stafetten Knaben, konnten wir stolz und zufrieden sein.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Rebecca, Lena und Peter für ihre geleisteten Kampfrichtereinsätze. Auf solche Unterstützung sind wir an jedem Wettkampf angewiesen. Herzlichen Dank!

Für das Leiterteam
Anna Tischhauser


Auszug aus der Rangliste

Kat. B (Mädchen, 58 Teilnehmerinnen) Kat. C (Mädchen, 117 Teilnehmerinnen)
2. Carina Schleuss 4. Ramona Ettlin
8. Alina Gut 27. Sina Gut
19. Riana Benz 32. Lana Roggensinger
34. Kaia Benz
38. Arijana Asani

Kat. D (Mädchen, 175 Teilnehmerinnen) Kat. E (Mädchen, 102 Teilnehmerinnen)
3. Melanie Schleuss 18. Liliana Marelli
8. Salome Gut
11. Melina Edelmann
53. Janka Roggensinger
68. Mara Vespe
69. Selina Keller

Kat. G (Knaben, 30 Teilnehmer) Kat. H (Knaben, 65 Teilnehmer)
1. Marco Gut 3. Joel Schleuss
12. Yannic Edelmann 14. Raphael Stadler
23. Lukas Maier

Kat. I (Knaben, 105 Teilnehmer) Kat. K (Knaben, 63 Teilnehmer)
23. Tobias Maier 13. Levin Roggensinger
41. Jan Gutknecht

Schweizer Gesangfest in Meiringen

Ein Doppelstock-Car mit 80 Plätzen wäre nicht unbedingt nötig gewesen, um unseren Chor nach Meiringen zu fahren! Wir warteten am Samstagmorgen um 8 Uhr vor dem Volg-Laden auf den «Knöpfel-Bus», als Amir von der Firma Comex aus Winterthur mit einem Riesenmonster angefahren kam. Da war wohl irgendwo irgendetwas Unvorhergesehenes vorgefallen. Im Reisebus sassen bereits die Marthaler, die Dätwiler und die Gütighauser. Insgesamt waren wir rund 40 Personen, die ans schweizerische Sängerfest reisen wollten. Der Sängerbund Marthalen und der Gemischte Chor Thalheim werden beide von der Dirigentin Barbara Keller geleitet. Beide Chöre wollten sich bewerten lassen, obwohl uns klar war, dass wir nicht zu den nationalen Spitzenchören gehören. Beide Vereine hatten ihren Auftritt am Sonntag. Also war der Samstag unser Reise- und Erlebnistag. Die Fahrt über den Sustenpass wurde zwar nicht von Prachtswetter gekrönt; dafür hatten wir ausser dem Strassenunerhalts- und Schneeräumfahrzeug keinen Gegenverkehr!

Unser Chauffeur fuhr mit seinem Riesencar sicher durchs Meiental die kurvenreiche Bergstrasse zur Susten- Passhöhe und dann durch das Gadmental nach Meiringen hinunter. Dort wurden wir von Sonja Häsler, unserer freundlichen Chorbegleiterin, empfangen. Als Erkennungszeichen trug sie ein grosses Thalheimer Wappen auf ihrem schwarzen Rucksack. Wir konnten unser Gepäck im Car lassen und nun nach Lust und Laune das schöne Fest individuell geniessen. Nach einem kurzen Mittagsimbiss hörten wir schon einen welschen Chor in bunten Trachten, der draussen unterm Regenschirm ein Ständchen zum Besten gab. Und nun hatten wir die Qual der Wahl! 415 Chöre mit über 12’000 Sängerinnen und Sängern waren an zwei Wochenenden zum Singen und Zuhören nach Meiringen gereist. 13 Konzert- und Vortragslokale standen zur Verfügung. Im 175- seitigen Festführer suchten wir uns zu orientieren, wer wann und wo seinen Auftritt hatte. Es gab da offenes Singen, Ateliers, Begegnungskonzerte, Singen vor Experten, Festkonzerte, Klangorte – überall ertönte Gesang und Musik; Gospelchöre, Jodelchöre, Jazzchöre, Gemischte Chöre, Kinder- und Jugendchöre, Frauenchöre, Männerchöre, Kirchenchöre! Meiringen war voller Gesang – und wir mitten drin; es war wunderschön.

Am Abend führte uns der Car zum Nachtessen und Übernachten nach Interlaken.

Sonntag Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, ging’s zurück nach Meiringen. Heute galt es ernst: Marthalen hatten seinen Auftritt vor Experten am Vormittag, wir Thalheimer am Nachmittag, beide in der Katholischen Kirche. Also waren wir dort auch als Zuhörer anwesend und kamen unter anderen in den Genuss des Jugendchors Zürich, geleitet von Michael Gohl. Nach fünf Vorträgen gab es stehenden, nicht enden wollenden Applaus. Ein «Vorzüglich» hatte dieser Auftritt ganz sicher verdient. Da konnten wir natürlich nicht mithalten. Unsere drei Lieder wurden mit Note «Gut» bewertet, was für ein schweizerisches «Wettsingen» ja wirklich gut ist. Beim Expertengespräch wurde die fantasievolle Präsentation lobend erwähnt.

In der grossen, geschmückten Tennishalle wurde von vielen freiwilligen Helfern ein feines Nachtessen serviert.

Danach fuhren wir glücklich, zufrieden, satt und müde heimwärts, diesmal über den Brünig. Nach zwei Stunden Carfahrt erreichten wir unser Thurtal, um ein schönes, unvergessliches Erlebnis reicher.

Danke Emmi Strasser, für das Organisieren. Danke Barbara Keller, für die zuverlässige musikalische Leitung. Danke Allen, die zum Gelingen dieses schönen Wochenendes beigetragen haben

Christine Schleuss

40 Jahre Männerverein St. Martin

Am letzten Sonntag im Mai feierte der Männerverein St. Martin sein 40-jähriges Bestehen. Dieser denkwürdige Anlass wurde in der kath. Kirche Seuzach mit einem festlichen Gottesdienst eingeleitet.

Zu dieser Feier wurde auch der ehemalige Pfarrer Alfred Suter eingeladen, der von 1986 – 1998 als Seelsorger und Präses des Männer- und Frauenvereins in der kath. Pfarrei Seuzach tätig war.

Zusammen mit Pfarrer Beat Auer konzelebrierte er den Gottesdienst. Für den musikalischen Rahmen sorgten mit wunderschönen festlichen Klängen die Organistin Regula Suter Ciampi und die Flötistin Claudia Marti.

Anschliessend an den Gottesdienst lud die Organistin die Festgemeinde zu einer Orgel Matinee ein.

Mit Werken von Emanuel Bach, Jürgen Borselmann, Anselm Schubiger und Anna Katharina Winteler

präsentierte Regula Suter einen bunten Mix von Melodien. Mit einer volkstümlicher Toggenburger

Polka, einer jazzigen Fantasie, einer klassischen Sonate und schliesslich einem rassigen, überschäumenden Marsch begeisterte sie die aufmerksamen Zuhörenden mit einem fulminanten Feuerwerk von Orgelmusik, wobei sie im wahrsten Sinne des Wortes alle Register zog.

«Alle Register» zog beim anschliessenden Jubiläums-Apéro auch der Koch-Klub des Männervereins.

Die neun Hobbyköche, die sich während der Wintermonate regelmässig zu gemeinsamen

Kochabenden treffen, haben unter der Ägide von Ruedi Niederer mit aufwändiger Vorbereitung ein vielseitiges Angebot von kalten und warmen Köstlichkeiten zubereitet. Dabei konnten sie auf seine über 20 Jahren Kochklub-Erfahrung und breiten kulinarischen Kenntnisse zählen. Mit seinem grossen Einfühlungsvermögen ist er immer eine sichere und verlässliche Stütze und oft der rettende Anker in der Küche.

Der Ansturm auf das Büffet war gross, die fast 200 anwesenden Gäste machten regen Gebrauch von dem leckeren Angebot und leerten die Tische leider nur allzu schnell.

Die Besucher konnten sich allerdings noch auf ein abwechslungsreiches, grandioses Kuchenbüffet freuen, welches der kath. Frauenverein vorbereitete. Früchtekuchen, Schokoladenkuchen, Kuchen mit und ohne Rahm… was das Herz begehrte, wurden von vielen freiwilligen Bäckerinnen des Frauenvereins angeboten. Auch hier musste man sich beeilen, ein Stück dieser köstlichen Auswahl zu erbeuten.

Während die Gäste sich im Saal an den mit Rosen stilvoll geschmückten Stehtischen verpflegten, begrüsste der Präsident des Männervereins, Fredy Marti, die Anwesenden mit einer Würdigung ehemaliger Mitglieder und einem Rückblick über den Werdegang und die Gründung des Vereins.

Dabei erinnerte er an den Sinn und Zweck des Vereins. Die Pflege der Freundschaft ist dem Verein wichtig. Das Jahresprogramm bietet ein attraktives Angebot von religiösen und kulturellen Anlässen wie Theater- und Museumsbesuche, Stadtbesichtigungen, Führungen, Wanderungen, Monatsstamm im Chrebsbach usw. Der Verein hat zurzeit über 60 Mitglieder. Zu fast allen Anlässen werden jeweils auch die Partnerinnen eingeladen, die rege daran teilnehmen. Mitglieder werden können alle in der Pfarrei wohnenden Männer, unabhängig ihrer Konfession.

Der Präsident der Kirchenpflege, Paul Ammann, benützte in seine Ansprache die Gelegenheit, in einer Rückschau einige interessante Ereignisse der letzten vier Jahrzehnten in Erinnerung zu rufen.

Auch Katharina Schneider, die Präsidentin des kath. Frauenvereins, der im letzten Jahr das 50jährige Vereinsjubiläum feiern konnte, liess es sich nicht nehmen, dem Männerverein zum 40-jährigen Bestehen zu gratulieren und würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Frauenverein und ihrem «kleiner Bruder». Als Dankeschön und Anerkennung wurde schliesslich noch jeder männliche Gast mit einer kleinen Tüte feiner Pralinen beschenkt.

Wer dann noch Lust und Zeit hatte, konnte dann während der abschliessenden Fotopräsentation noch einige Bilder vergangener Anlässe, Wanderungen in der Schweiz, Städtereisen in Flandern, Revue passieren und dabei eine würdige Feier und schönes Jubiläum ausklingen lassen.

Der Vorstand des Männervereins dankt allen Helferinnen und Helfern, die in irgendeiner Art mitgeholfen haben, dieses Jubiläum zu einem erfolgreichen Fest zu gestalten. Alle haben einen grossen Einsatz geleistet, Service, Küche, Dekoration, Kuchen backen, Essen kochen, Pralinen verpacken, Aufräumen usw. Vielen Dank allen!

Für den Vorstand des Männervereins St. Martin
Der Aktuar, Charlie Durscher; Bilder: Peter Böckmann

Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde

20 Jugendliche aus Altikon, Thalheim und Ellikon wurden diesen Juni konfirmiert. Die Konfirmationsfeiern stellen dabei nicht nur den Abschluss eines einjährigen Konfirmationsunterrichts dar. Sie beenden auch den sogenannten Kirchenlernpfad, der in der zweiten Klasse mit der Minichile beginnt. Die Konfirmation eröffnet die Phase der Mündigkeit der jungen Erwachsenen. Sie bekommen mit dem 16. Altersjahr Stimmrecht und aktives Wahlrecht in unserer Kirchgemeinde.

Was in den letzten Monaten in unserer Kirchgemeinde sonst noch gefeiert und vorbereitet wurde, lesen Sie in unserem Beitrag unten. Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre und natürlich eine schöne restliche Sommerzeit.

Wir gratulieren unseren diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden

Am 14. und am 21. Juni fanden in unserer Kirchgemeinde Konfirmationsfeiern statt. Zusammen mit Pfarrer Philipp von Orelli und Pfarrer Christoph Waldmeier haben sich die Jugendlichen während eines Jahres auf die Konfirmation vorbereitet. Sie setzten sich mit ihrem Glauben und dem Engagement in der christlichen Kirche auseinander.

Dazu gehörte die Beteiligung an Gemeindeaktivtäten und Gemeindediensten (z.B. Mithilfe am Brot für alle Tag), Gottesdienstbesuche und acht Unterrichtseinheiten. An diesen Projekttagen besuchten sie zum Beispiel die Sozialwerke von Pfr. Sieber in Zürich oder nahmen an einem Gottesdienst von Jungen für Junge «p2» der reformierten Kirchgemeinde Seen teil.

Pfarrer Philipp von Orelli reiste mit seinen Konfirmandinnen und Konfirmanden ausserdem zum Auftakt des Konfunterrichts im vergangenen Herbst ins Melchtal auf den Spuren von Bruder Klaus. Pfarrer Christoph Waldmeier begab sich mit seinen Konfirmandinnen und Konfirmanden vier Tage auf Entdeckungsreise nach Berlin. (vgl. Chileblatt Nr. 17/2014 und Nr. 10/2015).

Im Juni war es dann soweit und die 20 Jugendlichen wurden konfirmiert! Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen den jungen Leuten alles Gute auf dem weiteren Lebensweg. Wir bedanken uns ausserdem bei den Personen, welche die Jugendlichen im Konfirmations-Unterricht oder auf den Reisen begleitet haben: Michel Vallat, Katja Wild, Johanna von Orelli sowie Roland und Sara Christen.

Auftakt zum neuen Konf-Jahr 2015/16

Identität finden, Hoffnung schöpfen, Lebensfreude spüren. Jugendliche setzen sich intensiv mit dem Leben auseinander. Die Bibel ebenso. Dass dieses jahrtausendealte Buch spannende Impulse für den Alltag von heutigen Jugendlichen geben kann, sollen nun die Konfirmandinnen und Konfirmanden des neuen Jahrgangs im Rahmen des Projekts :b live des Bibellesebundes Schweiz am Samstagmorgen, 22. August, erleben können. Zum Auftakt unseres Programms für 2015/16 werden an einem gemeinsamen Anlass der beiden Klassen von Pfr. Waldmeier und Pfr. von Orelli bei der Kirche Thalheim aufblasbare Eventzelte stehen. Hier werden die jungen Leute ein attraktives Programm erleben, das unter anderem aus einem OL und erlebnispädagogischen Spielen besteht. Darin eingeflochten sind Geschichten und Persönlichkeiten aus der Bibel.


Flug-Bilder mit Multicopter

Die Kirchenpflege Altikon-Thalheim-Ellikon hat eine Spezialistin beauftragt, Flugbilder von allen Gebäuden der Kirchgemeinde zu machen. Die Bilder wurden mit einem Multicopter («Drohne») aufgenommen. Vielleicht haben Sie das Fluggerät in der Nähe unserer Gebäude in Altikon, Ellikon oder Thalheim auch gesehen? Natürlich wurden nur Fotos von unseren Gebäuden gemacht; Ihre Privatsphäre wurde gewahrt! Für Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Liegenschaftsverwalter Christoph Bachmann (052 338 17 00).


Bitte unbedingt melden!!!!

Zweite bis neunte Klasse

Liebe Eltern, wir wollen bei den schriftlichen Einladungen zum kirchlichen Unterricht niemanden vergessen, der oder die sich in der 9. Klasse konfirmieren lassen will. Deshalb bitten wir Sie, sich in folgenden Fällen bei Iris Herrmann (052 336 24 31 oder iris.herrmann@zh.ref.ch) zu melden: Wenn Ihr Kind nicht die Volksschule besucht, wenn Sie ganz neu zugezogen sind oder wenn Sie keine Einladung erhalten haben.


Kindertage statt Familienausflug in den Sommerferien

Dieses Jahr findet in den Sommerferien kein Familienausflug statt. Anstelle eines eintägigen Ausfluges werden vom 10. bis 12. August die ATE-Kids-Ferientage durchgeführt. Unter dem Motto «Nicht wie bei Räubers» werden sich in der letzten Ferienwoche 33 Kinder zusammen mit unserem erweiterten Kolibriteam treffen und gemeinsam singen, Geschichten hören und basteln. Zum Abschluss dieser Kindertage feiern wir am 16. August einen gemeinsamen Familiengottesdienst in der Kirche Ellikon, zu dem wir Sie alle ganz herzlich einladen.


Gemeinsam auf den Weg

Samstag, 29. August 2015, 9.45 Uhr, Bushaltestelle Altikon Brückenwaage

Die Kirchgemeinden ATE, Dinhard, Rickenbach und Seuzach machen sich am 29. August zum dritten Mal gemeinsam auf den Weg. Auf den ersten beiden Wanderungen besuchten wir Dinhard und Seuzach. Nun ist Altikon-Thalheim-Ellikon an der Reihe. Wir starten um 9.45 Uhr von der Bushaltestelle Altikon Brückenwaage aus. Fide Meyer vom Natur- & Vogelschutzverein (http://www.natur4ort.ch) wird uns begleiten und in einige Besonderheiten der schönen Thurtaler Landschaft einführen. Wer beim Sunnehüsli von Fide Meyer etwas grillieren will, möchte das Grillgut bitte mitbringen. Getränke sind vorhanden. Für Teilnehmende, die vom Sunnehüsli direkt nach Hause möchten, wird eine Transportmöglichkeit an die Bushaltestelle Altikon Brückenwaage zur Verfügung stehen. Die Postbusse verlassen die Brückenwaage jeweils auf die elfte Minute jeder Stunde Richtung Ellikon, Rickenbach, Sulz bis zum Bhf Rickenbach-Attikon. Parkplätze Nähe Brückenwaage auch vorhanden. Wir freuen uns auf Ihr Mitwandern!


Proben für Gospel Church

Am Bettag vom 20. September 2015 führen wir in Altikon zum dritten Mal mit dem Rainbow-Chor aus Buchberg-Rüdlingen eine Gospel-Church durch. Dieses Mal findet der Gottesdienst im Rahmen der «vo puur zu puur»-Veranstaltung auf dem Bauernhof der Familie Christoph Bachmann und Elisabeth Rosa in Altikon statt. Wenn Sie gerne als Ad-hoc-Sängerinnen und -Sänger an der Gospel Church mitsingen, reservieren Sie sich doch die beiden Proben am Donnerstag, 3.9. und 17.9., 19:45 bis 21:15 Uhr in der Kirche Buchberg.

Informationen über den Rainbow Chor:
www.rainbowchor.ch.


Information Pfarrwahl Kirchgemeinde ATE

Im Dezember 2014 hatte die Pfarrwahlkommission Altikon-Thalheim-Ellikon beschlossen für die Kirchgemeinde ATE die beiden Pfarrer Philipp von Orelli und Christoph Waldmeier ursprünglich in diesem Jahr zur Urnenwahl vorzuschlagen. Die vom Kirchenrat festgelegte 150% Pfarrstelle wird mit 70% durch Pfr. von Orelli und 80% durch Pfr. Waldmeier aufgeteilt. Beide Pfarrer möchten unsere junge Kirchgemeinde weiter begleiten. Weil am 6. September in unseren Gemeinden keine weiteren Abstimmungen geplant sind und weil die Bestätigungswahl für die Amtsperiode 2016-2020 am übernächsten Wahltermin ansteht, haben wir beschlossen die Urnenwahl der Pfarrer im Februar 2016 für die Amtsperiode 2016-2020 durchzuführen.

Christian Bachmann, Präsident Pfarrwahlkommission


www.kirche-ate.ch

Sie finden auch auf unserer Homepage alles über unsere aktuellen kirchlichen Veranstaltungen in Altikon, Ellikon und Thalheim. Ausserdem ist die Kirchgemeinde Altikon-Thalheim-Ellikon auch auf Facebook zu finden.

Mit freundlichen Grüssen
Christoph T. Waldmeier, Pfarrer
Philipp von Orelli, Pfarrer
Iris Herrmann-Giovanelli, Kirchgemeindesekretariat

Aus dem Gemeinderat

Bauwesen

Im Anzeigeverfahren wurden folgende Bauprojekte genehmigt:

  • Blaser Huber Philip und Rahel, Stationsstrasse 10, Thalheim: Einbau Dachflächenfenster, Sanierungsarbeiten Fassade, Kat.-Nr. 655, Vers.-Nr. 41 (Zone W2)
  • Hermann Mettler, obere Wangenstr. 16b, Brüttisellen: Wärmetechische Sanierung Lagerraum, Vergrösserung Fensterfront (Nord), Ersatz Türe, Gebäude Vers.-Nr. 284, Kat.-Nr. 1144, Thurtalstrasse 122, Thalheim (Kernzone)
  • Marc Gutknecht, Oberdorfstrasse 25, Thalheim: Neubau Velounterstand bei Gebäude Vers.-Nr. 660, Kat.-Nr. 1088 (Kernzone)

Revision BZO Thalheim an der Thur

Am 12. August 2014 verabschiedete der Gemeinderat die revidierte Bau- und Zonenordnung zu Handen der öffentlichen Auflage, die bis zum 4. November 2014 dauerte. Während der Auflage wurden sieben Einwendungen dem Gemeinderat eingereicht. Diese wurden durch das Ingenieurbüro Bachmann Stegemann + Partner zur Behandlung und zur Erarbeitung eines Berichtes übermittelt.

Ende Mai 2015 wurde dem Gemeinderat der Bericht zur Kenntnisnahme resp. zur Behandlung an der Gemeindeversammlung eingereicht. Einem Begehren wurde entsprochen und einem Begehren wurde teilweise entsprochen.

Die Behandlung der neuen Bau- und Zonenordnung soll an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung erfolgen. Diese wird voraussichtlich am 5. November 2015 stattfinden.

Finanzen und Steuern

Folgende Kreditanträge wurden bewilligt:

  • 2660 Franken für verschiedene Vereinsbeiträge der Dorfvereine
  • 1400 Franken Beiträge an diverse gemeinnützige Institutionen in der Region
  • Kredit über 3700 Franken für Beiträge an Vereine (TV und Schützenverein) für die Ausbildung von Jugendlichen
  • Erhöhung Kredit für Sanierung Strassenschächte von 24’000 Franken auf 31’400 Franken

Des Weiteren genehmigte der Gemeinderat folgendes:

  • Jahresrechnung 2014 das Alters- und Pflegezentrum Stammertal
  • Kreditabrechnung über 12’900.55 Franken für die Sanierung der Flurstrasse Negi
  • Kreditabrechnung über 14’032.85 Franken für Arbeiten an der Heizung im Schulhaus Thalheim
  • Kreditabrechnung über 10’6171.50 Franken für die Ergänzungs- und Sanierungsarbeiten an der Schulküche Aula
  • Kreditabrechnung über 4726.80 Franken für die Sanierungsarbeiten an der Grube Guggenbühl

Der Gemeinderat hat den internen Zinssatz auf für das Jahr 2016 auf 1,5 Prozent festgesetzt. Dieser Zinssatz wird für die interne Verzinsung von Guthaben resp. Schulden benutzt.

Schaffung von zwei Lehrstellen

Der Gemeinderat hat eine «Arbeitsgruppe Lernende Thalheim» ins Leben gerufen. Diese besteht aus zwei Gemeinderäten sowie zwei Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung und hat zum Ziel, zu prüfen, ob die Gemeinde Thalheim an der Thur in Zukunft Ausbildungsplätze anbieten kann.

Es ist angedacht, je einen Lernenden auf der Gemeindekanzlei (kaufmännische Ausbildung) sowie im Gemeindewerk/Schulanlage (Betriebsunterhalt) zu beschäftigen. Die Gemeindeverwaltung Thalheim an der Thur umfasst derzeit fünf Mitarbeitende mit einem Pensum von insgesamt 260 Stellenprozenten (inkl. Sekretariat KEWY). Der Gemeindearbeiter sowie der Schulhausabwart haben ein Stellenpensum von je 100 Prozent.

Die Arbeitsgruppe hat dem Gemeinderat das Konzept mit einer Kostenschätzung unterbreitet. Die einmaligen Kosten für die beiden Lehrstellen werden auf 12’000 Franken und die jährlich wiederkehrenden Kosten auf 44’000 Franken geschätzt.

Die beiden Lehrstellen sollen auf Sommer 2016 geschaffen werden. Der Gemeinderat hat das Konzept und die Kosten diskutiert. Er stellt sich hinter das Konzept und begrüsst die Schaffung von Lehrstellen innerhalb der Politischen Gemeinde Thalheim. Er genehmigte die entsprechenden Kosten und hat als Berufsbildner Kauffrau/Kaufmann Michael Lehmann und Florian Epprecht als Berufsbildner Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt gewählt.

Sanierung von Flurstrassen

Nach den Regenfällen vom Sommer 2014 wurden diverse Feldwege in Mitleidenschaft gezogen. Der Gemeinderat hat in der Folge ein Konzept für die Sanierung dieser Strassen erstellt und das entsprechende Gesuch für Staats- und Bundesbeiträge eingereicht.

Am 11. Mai 2015 hat unterdessen das Amt für Landschaft und Natur die Baufreigabe für die Sanierungsarbeiten erteilt. An die Sanierungskosten werden 30% Kantonsbeiträge und 27 Prozent Bundesbeiträge ausgerichtet.

Der Gemeinderat hat den Auftrag für die Sanierungsarbeiten an die Firma Bussinger AG, Hüttwilen, mit dem notwendigen Kredit über 44’000 Franken erteilt. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich im September/Oktober durchgeführt werden.

Geschwindigkeitskontrolle

Die Kantonspolizei führte am 6. Mai 2015 eine Geschwindigkeitsmessung an der Thurtalstrasse durch. Von den 129 kontrollierten Fahrzeugen mussten 24 Fahrzeuglenker verzeigt werden. Bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h betrug die gemessene Höchstgeschwindigkeit 72 km/h.

Sanierung von Waldstrassen/Aufhebung Forstreservefonds

Da der Forstreservefonds mit einem Bestand von 18’475 Franken nicht mehr benötigt wird, hat der Gemeinderat den Forstvorstand beauftragt, diesen für einen speziellen Zweck aufzulösen. Er beantragt dem Gemeinderat deshalb, den Forstreservefonds aufzulösen und zusätzliche Sanierungsarbeiten an Forststrassen ausführen zu lassen.

Da im Waldgebiet «Wannen/Losentasche» die Holzerntearbeiten abgeschlossen sind und man davon ausgehen kann, dass in den nächsten Jahren dort keine grös-seren Ernteaktionen getätigt werden, macht es Sinn, diese Waldstrassen zu sanieren. Der Förster und der Forstvorstand haben aus diesem Grund dem Gemeinderat einen Kredit über 30’746 Franken und der Entnahme von 18’475 Franken aus dem Forstreservefonds beantragt.

Der Gemeinderat und der Kreisforstmeister haben diesem Vorhaben zugestimmt. Somit ist der Forstreservefonds per Ende 2015 aufgelöst.

Neue Friedensrichterin im Amt

Am 4. Juni 2015 erfolgte in Anwesenheit von Vertretern des Bezirksgerichts Andelfingen die Amtsübergabe für das Friedensrichteramt Thalheim an der Thur. August Morf, der dieses Amt 18 Jahre innehatte, hat die Friedensrichterakten seiner Nachfolgerin Elisabeth Rietmann aus Ossingen übergeben. Frau Rietmann, die bereits als Friedensrichterin in Ossingen amtet, wird nun auch für die Gemeinde Thalheim an der Thur tätig sein. Das Friedensrichteramt erreichen Sie unter folgender Adresse:

Friedensrichteramt Thalheim
Elisabeth Rietmann
Guntibachstrasse 15
8475 Ossingen
Tel: 079 829 58 44
E-Mail: friedensrichter8478@bluewin.ch

Der Gemeinderat bedankt sich bei August Morf für seine Dienste und wünscht Frau Rietmann viel Erfolg in ihrem neuen Amt.

Veranstaltungsbewilligung

Der Gemeinderat erteilte dem Dog Cart Thurgau die Bewilligung zur Durchführung von Hundewagenrennen am Wochenende vom 14. bis 15. November 2015 unter Auflagen. Im Gebiet Unterbächi, Huebbach und Schlattwald werden verschiedene Rennen durchgeführt. Die Festwirtschaft befindet sich beim Schulhaus Thalheim, Start und Ziel ist nördlich vom Schulhaus vorgesehen.

Gemeindeversammlung

An der ordentlichen Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2015 wurden folgende Geschäfte behandelt und nachstehende Beschlüsse gefasst:

Politische Gemeinde

  • Genehmigung der Jahresrechnung 2014 der Politischen Gemeinde.