Paper-Blog: Der Pranger lebt weiter in unserer Zeit

«Der Pranger, Schandpfahl oder Kaak war ein Strafwerkzeug in Form einer Säule, eines Holzpfostens oder einer Plattform, an denen ein Bestrafter gefesselt und öffentlich vorgeführt wurde. Zunächst Folter-Werkzeug und Stätte der Prügelstrafe (Stäupen), erlangten Pranger ab dem 13. Jahrhundert weite Verbreitung zur Vollstreckung von Ehrenstrafen. Der Pranger diente den Städten auch als äusseres Zeichen der Gerichtsbarkeit.

Einer der letzten Fälle dürfte im Jahr 1853 in Berlin zu verzeichnen sein: Auf dem Höhepunkt der Reaktion in Preussen wurde auf dem Hausvogteiplatz noch eine Frau wegen Meineids an den Pranger gestellt.» (Quelle Wikipedia Internet)


Obengenannte Info erhält man, wenn man im Internet nach dem Wort «Pranger» sucht. Wann es den letzten Fall in der Schweiz gab, ist bei der Suche im Internet nicht gleich sichtbar, da tauchen auf den ersten Seiten nur Fälle mit dem erweiterten Begriff Internet-Pranger auf.


Warum in Deutschand der letzte Fall 1853 verzeichnet wurde, ist nicht nachvollziehbar, vielleicht weil sich das Medium Zeitung immer mehr verbreitete? Wer weiss.


Sicher ist, dass in unserer Zeit der Pranger weiterlebt. Er ist aber vielfältiger geworden und ist nicht mehr auf einen bestimmten Platz fixiert. Durch die Entwicklung der Medienwelt hat sich der Pranger über die Printmedien, Funk und Fernsehen auf das Internet erweitert.


Schnell ist eine Meinung gebildet, welche vielfach auf dem ersten Eindruck basiert. Frei nach dem Motto: «Sie bekommen niemals eine zweite Chance für den ersten Eindruck».


Die letzten paar Wochen zeigten wieder einmal, dass Personen relativ einfach durch die Berichterstattung in den Medien demontiert werden können. Es taucht ein Hinweis, ob Wahr oder Falsch ist irrelevant, auf und somit beginnt das Spiessrutenlaufen der Zielperson. Wenn er schweigt ist es ein Eingeständnis, sagt er was, wird es als Herausreden interpretiert. Bringt er eine Gegendarstellung, wird wieder eine Karte ins Spiel gebracht und so geht es weiter, bis eine Seite den «Bettel» hinschmeisst, weil er sich und der Familie dies nicht weiter zumuten will.


Nicht immer geht aus diesem Spiel der Ehrlichere als Sieger hervor.


Aber wie kommt es überhaupt dazu, dass solche Informationen an die Öffentlichkeit geraten? Man liest immer wieder «es liegen uns vertrauliche (manchmal gar geheime) Informationen vor»! Wenn sie doch vertraulich oder geheim sind, was haben diese in der Presse zu suchen?


Wie im Falle Hildebrand, weiss der sogenannte Whistleblower zum Zeitpunkt des «Datenklaus» vielleicht gar nicht, was er da anrichtet. Denn wenn er das wüsste, würde er es wohl nicht machen ausser er hat viel Geld und Macht und will es so!


Eines ist klar, das ganze ist einfach nur eine Schlammschlacht, die es eigentlich nicht Wert ist, die Presse tagelang damit zu füllen. Es gäbe sicherlich genügend Fälle, welche ähnlich abliefen, aber keiner zu Wissen kriegte.


Wir müssen solche Dinge nicht unbedingt akzeptieren, aber unser politisches und wirtschaftliche System funktioniert nun mal so. Unsere wohlhabende Schweiz wäre nie so weit gekommen, wenn unser System anders laufen würde.


Erich Bucher
Quelle-Fotos: Internet

Termine von Januar bis März 2012

Januar

Mo 30.

Eltern-Kind-Singen, 9 – 11 Uhr und 15 – 17 Uhr im Begegnungsraum Altikon; ref. Kirchgemeinde
Di 31.

Filmnachmittag, 14 Uhr im Begegnungsraum Altikon, ref. Kirchgemeinde

Februar 2012

Mi 01.

Frauenmorgen, 9 – 11 Uhr, Begegnungsraum Altikon, ref. Kirchgemeinde
Do 02.

Lehrer- und Behördentag, Schule Thalheim
Fr 03.

GV Dorfverein, Restaurant Brückenwaage
Di 07.

Blutdruckmessen, Chileträff Thalheim, Spitex
Fr 17.

GV Männerriege
Mo 20.

Feierabend Singen, Begegnungsraum Altikon, ref. Kirchgemeinde
Do 23.

Filmnachmittag, 14 Uhr, The King’s Speech, Chileträff Thalheim, ref. Kirchgemeinde
Fr 24.

Mittagstisch Senioren, Winkelstube, Thalheim, ref. Kirchgemeinde
Fr 24.

GV Turnverein

März 2012

Di 06.

Blutdruckmessen, Chileträff Thalheim, Spitex
So 11.

Brot für alle Tag, 10.30 Uhr, Kirche Altikon, ref. Kirchgemeinde
Mo 12.

Feierabend Singen, Begegnungsraum Altikon, ref. Kirchgemeinde
Mi 14.

Redaktionsschluss Dorfposcht Nummer 122
Fr 23.

GV Schützenverein Thalheim
Mo 26.

Eltern-Kind-Singen, 9 – 11 Uhr und 15 – 17 Uhr, Begegnungsraum Altikon; ref. Kirchgemeinde
Di 27.

Blutspenden, Aula, Turnhalle Thalheim
Di 27.

Fiire mit de Chliine, Kirche Altikon
Mi 28.

Fiire mit de Chliine, Kirche Thalheim
Fr 30.

Mittagstisch Senioren, Schürlibeiz, Thalheim, ref. Kirchgemeinde
Fr 30.

Erscheinungsdatum Dorfposcht Nummer 122

Fanradio erobert Winterthur

Jeder Sportbegeisterte Mensch kennt ein solches Szenario: Die Lieblingsmannschaft hat ein Auswärtsspiel in der Region, aber der Chef kommt kurz vor Feierabend noch mit einem Auftrag. Und futsch ist die schöne Auswärtsfahrt mit den Kollegen.

Oder die Ehefrau hat schon lange ein Abendessen mit den Nachbarn ausgemacht und an dem Abend ist ausgerechnet das Spiel des Jahres und Ihr könnt nicht hingehen. Welch ein Frust.


In diesem Moment kommen wir vom Radio RWW ins Spiel. Wir übertragen für euch die Auswärtsspiele des EHC Winterthur aus der Eishalle direkt zu euch in die warme Stube. Alles was Ihr dafür braucht ist ein PC und eine Internetverbindung. Und schon geht es los. Auf www.radio-rww.ch könnt ihr das ganze Spiel live hören. Ohne Radiogebühren. Ihr habt keinen Zugang zum PC? Oder eure Internetverbindung hat ihren Geist aufgegeben? Kein Problem. Auf www.4tick.com/radiorww könnt ihr bequem das Spiel als Ticker auf eurem Smartphone mitverfolgen. Wir wünschen euch schon jetzt viel Spass beim Reinhören und Reinlesen.


Und wenn wir euch gefallen, freuen wir uns über eure Passivmitgliedschaft bei uns. Mit 20 Franken pro Saison seid Ihr dabei.


Philipp Brändle
Marketing
Radio RWW

Ballonflugwettbewerb

Trotz bestem Wetter durften wir am Samstag 2. Juli 2011 an unserem «Tag der offenen Tür» viele Besucher bei uns empfangen. Wir möchten allen für Ihr Kommen und Ihr Interesse danken. Es war schön, dass sich so viele für unser Schaffen sowie für unseren Neubau interessierten. Neben der Besichtigung unseres Neubaus, stiess auch die Solaranlage auf reges Interesse.

Die Kinder fand das Blasrohrschiessen doch wesentlich besser! Auch der Ballonflugwettbewerb wurde von vielen genutzt. Wir gratulieren der Familie Heinz und Jasmin Ettlin zum 1. Rang, sie gewinnen ein Familieneintritt in den Zürich Zoo. Ihr Ballon landete in Trin GR. Ebenfalls einen Preis gewinnt Familie Stefan und Jeannette Gut, ihre Karte wurde in der Region Bütschwil gefunden. Sie gewinnen einen Gutschein im Wert von 50 Franken in der Gelateria, «il Gelato» in Stein am Rhein. Ebenfalls herzliche Gratulation.


Roman und Barbara Edelmann mit Team

30 Jahre Landi Geschäftsführer

Im Beisein zahlreicher Kunden und des Verwaltungsrates feierte die Landi Dägerlen und Umgebung im Landi Laden Rutschwil mit einem Apero die 30-jährige Geschäftsführertätigkeit von Willi und Nelly Buri.

Die beiden haben es in all den Jahren verstanden, mit viel Engagement die Landi zu einem kompetenten Ansprechpartner für unsere Kundschaft im Bereich von Hof, Haus und Garten auszubauen.


Mittlerweile ist die Landi Dägerlen und Umgebung zu einem grossen Betrieb mit bald 21,5 Millionen Franken Umsatz herangewachsen. In unseren sechs Volg-Läden in Gütighausen, Henggart, Hettlingen, Rutschwil, Seuzach und Thalheim, den beiden Landi Läden und den vier Tankstellen beschäftigt die Landi bald 50 Personen und ist damit in der Region ein willkommener Arbeitgeber.


Die Verantwortung der Geschäftsführung wird weiter wachsen. Die Landi Dägerlen baut in Neftenbach zusammen mit den beiden Genossenschaften Landi Flaachtal und Neftenbach einen grossen Landi Laden mit TopShop, Agrola-Tankstelle und Autopflegestation, welcher im Herbst 2012 eröffnet wird.


Edwin Müller

Wole beginnt mit Bauen

Nachdem im Herbst ein Rekurs eingereicht worden war gegen das Bauprojekt, welches an Stelle des Landi-Gebäudes im Dorfkern gebaut werden soll, kann die Genossenschaft Wole jetzt erleichtert mitteilen, dass dieser Rekurs zurückgezogen worden ist. Somit wird die Realisierung des Projekts nun tatkräftig fortgesetzt.

Die Ausführungsplanung ist abgeschlossen, die Baufreigabe steht bevor. Es wurden bereits einige Offerten eingeholt und erste Aufträge an verschiedene Handwerker und Firmen vergeben.


Die Finanzierung steht auf festen Füssen. Es fehlen noch Anteilscheine über einen kleinen vierstelligen Betrag, doch die Wole ist zuversichtlich, dass auch dieser noch eingeht. Dann erhält sie das versprochene günstige Darlehen über einen Betrag von 330’000 Franken des SVW (Schweiz. Verband für Wohnungswesen). Dieser hat das Darlehen gutgeheissen, nachdem das BWO (Bundesamt für Wohnungswesen) das Projekt geprüft hatte.


Der Abbruch der bestehenden Landi-Liegenschaft ist als erste Arbeit für Mitte Februar geplant.


Das ist ein ganz wichtiger Schritt. Nicht nur für den Neubau, sondern auch in der Dorfkern-Entwicklung. Viele Jahre lang stand das Landi-Gebäude mitten im Dorf und erfüllte wichtige Aufgaben. Nun ist seine Zeit vorbei und es gilt Abschied zu nehmen vom gewohnten Bild. Bald entstehen dann an dieser Stelle die beiden Minergie-Häuser mit alters- und behindertengerechten Wohnungen.


Wer Genossenschafter werden möchte (auch ohne eine Wohnung mieten zu wollen, sondern einfach um eine gute Sache in der Gemeinde mitzutragen!), kann einen oder mehrere Anteilscheine zu 500 Franken zeichnen. Anfragen und Anmeldungen nimmt die Präsidentin von Wole, Ingrid Lüthi-Hasani gerne entgegen: Im Husammann 11, Thalheim, 052 338 13 44.


Tr

Noah Isler – Eishockey ist sein Leben

Die Schlusssirene heult durch die Dübendorfer Eishalle, das Spiel ist zu Ende. Es war ein spannender Match; nur knapp haben die Tabellenletzten gegen den EHC Winti verloren. Die Spieler reihen sich ein zum Handshake, dabei fällt auf, dass ein Heimspieler von den meisten Wintis sehr herzlich umarmt wird. Kein Wunder, es ist Noah Isler, der neun Jahre lang beim EHC Winterthur Eishockey gespielt hat! Seit seiner Geburt im Dezember 1996 lebt Noah Isler in Gütighausen, und seit dem Kindergartenalter spielt er Eishockey.

Dazu gekommen ist es eher zufällig: Ein Spielnachmittag im September 2001 wurde buchstäblich auf Eis gelegt! Die Freunde hatten nämlich Schlittschuhkurs an diesem Nachmittag, was irgendwie untergegangen war. So nahmen sie Noah und seine Schwester Leonie kurzerhand mit nach Bülach, mieteten ihnen Schlittschuhe und stellten sie aufs Eis! Dieses Erlebnis legte den Grundstein zu einer Leidenschaft, die bis heute nicht erloschen ist, im Gegenteil: Eishockey steht bei Noah absolut im Zentrum seines Lebens. Bereits im November 2001, während Noahs erstem Schlittschuhkurs (damals noch auf dem Zelgli) in Winterthur, wurde er von den Hockeyern «entdeckt». Ein Trainer nahm ihn mit in die Garderoben und rüstete ihn erst mal aus mit Schonern, Helm, Handschuhen, Hosen – Noahs Augen strahlten! «Dieser Junge gehört ins Eishockey, ab nächster Woche kommt er zu uns ins Training», liess man die Mutter wissen und damit mutierte sie zur sogenannten «Hockey-Mom»! Hätte sie damals gewusst, was dies bedeutet, wer weiss, ob sie nicht versucht hätte, ihren Sohn für eine andere Sportart zu begeistern?

Bald schon fuhr sie Noah zwei Mal pro Woche nach Winterthur ins Training. Da sich die kleinen «Bambinis» noch nicht selber anziehen resp. selber ihre Schlittschuhe schnüren konnten, musste immer genug Zeit eingerechnet werden: Hinweg + Anziehen + Training + Ausziehen + Duschen + Heimweg = locker 3.5 Stunden! Ab August 2002 kamen auch noch die Spiele dazu. So hiess es dann etwa am Samstag: Besammlung um 6.30 Uhr in der Eishalle Chur! Ja, Eishockey ist nicht zu vergleichen mit Fussball oder Riegen-Sport, die bei den jüngeren Jahrgängen eher regional ausgetragen werden. Eishockeyer (und ihre Chauffeure) kennen schon bald alle Eishallen in der gesamten Schweiz und im angrenzenden Ausland! Sinnigerweise fand Noahs erstes richtiges Eishockeyspiel in Bülach statt, also genau in der Halle, wo er zum ersten Mal «Eis geschnuppert hatte»! Er war total aufgeregt und konnte in der Nacht vorher kaum schlafen. Viel konnte er zum Spielgeschehen noch nicht beitragen, jedes Mal, wenn er den Stock hob, um nach dem Puck zu schlagen, landete er auf dem Eis! So stellte er sich knapp vor den eigenen Goalie und beschloss, wenigstens das Tor zu verteidigen! Dies sollte sich aber bald ändern, er trainierte konzentriert und verbesserte sich zusehends. Mittlerweile wurde bereits drei Mal pro Woche trainiert, das gefürchtete Morgentraining entpuppte sich als genial! Um 5 Uhr hiess es aufstehen und in die bereit gelegte Hockeyausrüstung schlüpfen. Bis auf den Helm, die Hand- und Schlittschuhe wurde Noah komplett ausgerüstet von seiner Hockey-Mom nach Winti ins Training gefahren, um 6 Uhr stand er auf dem Eis. Auf dem Heimweg gab es Frühstück im Auto, dann wurde er direkt in der Schule ausgeladen, hellwach und topfit! Erst in der Oberstufe konnte er diese Morgentrainings aus zeitlichen Gründen nicht mehr besuchen, die Schule startete zu früh.

Überhaupt wurde es in der Oberstufenzeit langsam kritisch. Der Trainingsaufwand stieg stetig und die Anforderungen der Schule wuchsen ebenso. Manchmal war es kaum möglich, alles unter einen Hut zu bringen. Mittwoch nachmittags fanden jetzt oft auch Spiele statt, mindestens einmal am Wochenende war Match und dazu kamen die vielen nationalen und internationalen Turniere. Die Zeit für Hausaufgaben und Lernen wurde enorm dezimiert, wer wie Noah nicht im Bus oder Auto lesen resp. lernen kann, hatte es zusehends schwieriger, in der Schule mitzukommen. Weniger zu trainieren stand nicht zur Debatte, denn wer nicht trainiert, der spielt nicht! Und alles, was Noah wollte und will, ist Eishockey spielen!

Zum Glück fand sich 2010 eine Lösung, den Sport und die Schule unter einen Hut zu bringen. In Frauenfeld wurde die Thurgauer Sporttagesschule Frauenfeld (TSTF) eröffnet, die junge Hockey-Talente schulisch und sportlich fordert und fördert. Noah wurde aufgenommen und startete mit einer Repetition der 2. Oberstufenklasse an der TSTF. Damit war auch die Zeit beim EHC Winti vorbei, gleichzeitig mit dem Schulwechsel erfolgte ein Clubwechsel zum EHC Frauenfeld. Jetzt trainiert Noah drei Mal wöchentlich am frühen Morgen, bevor er die Schule besucht. Nach der regulären Schulzeit heisst es für die Sportschüler: ab ins Lernstudio, wo sie von Fachlehrern in den Fächern unterrichtet bzw. unterstützt werden, die sie am Morgen verpasst haben. Und wenn dies alles erledigt ist, geht es ab ins Clubtraining! Noah absolviert pro Woche neun Stunden Eistraining, drei Stunden Krafttraining sowie zwei Hockeymatches, die ca. zwei Stunden dauern. Die Fahrtzeiten fressen unzählige Stunden …

Im Hinblick auf seine berufliche Zukunft stand für Noah von Anfang an fest, dass er auch weiterhin die Ausbildung und den Leistungssport verbinden möchte. So bewarb er sich an der UNITED school of sports in Zürich, die eine vierjährige Handelsschulausbildung anbietet. Genauer gesagt ist es eine Sporthandelsschule, da nur Sporttalente oder Sportler mit grossem Potenzial aufgenommen werden und der Hauptfokus auf dem Sport liegt. Dadurch hiess es, sich Gedanken um einen passenden Eishockey-Club zu machen, der aktive Nachwuchsförderung betreibt und den hohen Anforderungen gerecht wird, die die Handelsschule an ihre Schüler in sportlicher Hinsicht stellt. In der Region Zürich sind dies ZSC Lions, GCK Lions, Kloten Flyers sowie bedingt auch der EHC Winterthur. Bereits im September 2011 stand fest, dass Noah zu den ZSC Lions Novizen Elite wechseln konnte, der zur Zeit auf seiner Altersstufe (Jg 95 und 96) besten Mannschaft der ganzen Schweiz! Als im Dezember letzten Jahres auch noch der positive Bescheid über eine Aufnahme an die UNITED per August 2012 bei Noah eintrudelte, war sein Glück perfekt!

Der Weg zum Profi-Eishockeyer ist lang, hart und streng. Er verlangt von den Sportlern, dauernd an und über ihre Grenzen zu gehen, strikte Disziplin und immer vollen Einsatz. Viele Entbehrungen, wenig bis keine Freizeit, Ferien nur noch nach Absprache mit dem Trainer (nur im April und im Sommer). Auch die Familien müssen voll und ganz hinter ihrem Sportlerkind stehen und allzeit auf Abruf bereit sein. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für diesen Sport sind enorm. Kosteten Noahs erste Hockeystiefel aus der Sportbörse noch 20 Franken, so sind seine heutigen Schlittschuhe ca. fünfzigmal so teuer …

Die Weichen sind gestellt, die Bedingungen erfüllt – wenn keine Verletzung hinzukommt, wird Noah seinen Weg konsequent weiter verfolgen. Seine Begeisterung und Leidenschaft für das Eishockey sind ungebrochen und nicht zu bremsen!

Rita Salomon Isler«Hockey-Mom»

Anmerkung 1
Noah spielt im Moment bei EHC Dübendorf Novizen Top, da er im Sep/Okt 2011 zwei Monate verletzt war.

Anmerkung 2
Noah besucht nach wie vor die Sekundarschule auf dem höchsten Niveau (im Thurgau ist dies Niveau E)

Anmerkung 3
Noah wird den KV-Typ E absolvieren

Ein nicht ganz ernst gemeintes ABC

A wie Anlegestelle Gütighausen

Der Weg von Gütighausen nach Andelfingen wäre um ein vielfaches ruhiger und romantischer, würden wir eine Anlegestelle bei der Fährbrugg einrichten. Gerade bei Hochwasser wäre der Zu- und Ausstieg leicht zu bewerkstelligen. Geeignete Pontoniere liessen sich sicher finden.


B wie Bahnstation Gütighausen

Womit wir bei der Bahnstation Gütighausen angekommen sind. Hier liessen sich die Bahnstation, welche direkt oberhalb des Dorfes beim Reservoir errichtet würde und die Anlegestelle Fährbrugg Gütighausen mit einem Busservice verbinden. Die Touristen würden via Bahn auf den Bus umsteigen und von dort an die Anlegestelle der Thurfähre chauffiert. Wir würden mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits eine sinnvolle Möglichkeit neue Geschäftszweige zu eröffnen und das Weinland National wie auch International bekannt zu machen und andererseits könnten so auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden.


C wie Camping

Für Touristen und Reisende, welche unseren schönen Thurabschnitt länger geniessen wollen, bieten sich Übernachtungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe auf dem Zeltplatz/Camping Gütighausen an.


D wie Dorlikon

Wie wäre es mit einem Dorliker Thurweg? Ein Witz sagen Sie? Stimmt, die könnten wir auf dem Weg gleich mit einbauen. Ein informativer Witzgweg von Thalheim nach Gütighausen, am Wegesrand die Chronik des einstigen Dorfes auf Schautafeln niedergeschrieben und wie es dazu kam, dass wir vom «weichen» D zum «harten» T gerutscht sind. Sicher sehr touristenwirksam v.a. für ehemalige Manager aus der Finanzbranche …


E wie Endlager

Alle unsere nicht mehr benötigten Schutzkeller werden zu Endlagern umfunktioniert. … Damit wäre nicht nur unserem Steuerfuss geholfen – Benken und die ganze Schweiz läge uns zu Füssen.


F wie Fusion

uiuiui – ein rotes Tuch für so manche … So lassen wir dieses Wort wirken und machen uns Gedanken, was wohl in ein paar Jahren sein wird, wenn der volle Steuerausgleich wegfällt und Gemeinden (sehen wir ja schon heute) in Schwierigkeiten geraten werden … dann wird uns wohl doch nur noch E wie Endlager bleiben?


G wie Gemeinderenzeütighausen

Wir haben kein Kürbisfest mehr im Dorf Gütighausen. Es ist nun im Schulhaus, mit grossem Erfolg – nicht zuletzt auch dank den Kindern und bastelfreudigen Eltern. Es bleibt aber ein schaler Geschmack auf der Zunge. Können wir Grenzen nicht abbauen und statt ein Fest vom einen Dorf ins andere verschieben uns einen Ruck geben und unsere Aufwartung im Nachbardorf machen? Wir gehören doch alle zur gleichen Gemeinde und sollten gemeinsam Grenzen abbauen! Doch haben wir noch Hoffung. Vielleicht lassen sich Leute für die Realisation des Openair Gütighausen inkl. Anlegestelle Gütighausen finden?


H wie Hotel

Wir warten darauf, dass ein Hundehotel in einem unserer zwei Dörfer eröffnet wird, Hundehaufen haben wir jedenfalls genügend – wir sind es gewohnt diesen auszuweichen und könnten genüsslich Haufenslalom gehen …


I wie Innovationdeen

Für Neues braucht es Ideen und Innovation. Wir alle zusammen haben genügend davon, wenn wir es nur zulassen. Da fragen wir uns dann doch, wer wohl das OPENAIR GÜTIGHAUSEN realisiert? Oder …


J wie Jetset

 … nein, Thalheim – Gütighausen ist nicht Herrliberg (zum Glück nicht!). Wenn auch der Steuerfuss von Herrliberg nicht zu verachten wäre und so Tür an Tür mit Roger und Chrigi wäre ja sicher auch noch interessant …


K wie Kornkreis

Es muss ja nicht wieder ein Kornkreis sein, um Touristen anzulocken, auch wenn das Bier recht schmackhaft war und man nach einer gewissen Menge sich als Ausserirdischer fühlte.Ideen für Tourismus-Angebote nimmt die Gemeinde sicher gerne entgegen …


L wie Lesesommer

Lesen bildet! So rufen wir auf zum gemeinsamen Chroniklesen in den Sommerferien, am Strand – auf dem Berg – im Zug – Bus – oder Flugzeug, damit wir alle die Geschichte unserer zwei Dörfer verinnerlichen. Fragen sie in der Bibliothek oder im Gemeindehaus nach der Chronik. Es lohnt sich.


M wie Misteriss Wahl Thalheim-Gütighausen

Am Openair Gütighausen könnten wir dann auch gleich eine Mister und Miss Thalheim – Gütighausen – Wahl durchführen. Da das Schweizer Fernsehen die Miss/Mister CH-Wahlen nicht mehr im Programm haben, könnte man sie vielleicht für «SF- bi dä Lüüt» gewinnen. …und schöne Leute ziehen ja auch bekannterweise den Jetset an. So stünde der Cüpli-Mondscheinfahrt auf der Thur auch nichts mehr im Weg!

Teil zwei finden Sie hier
Teil drei finden Sie hier

Dorfmärt: Kinder helfen Kindern: Danke!

Zum dritten Mal führten wir sieben Kinder einen Märtstand am Thalheimer Dorfmärt. Der Thalheimer Dorfmärt ist ja bereits viel mehr als nur ein Geheimtipp. Obwohl wir das Gefühl hatten, dass es an diesem Markt weniger Leute als im Vorjahr hatte, konnten wir unsere Einnahmen, gegenüber dem Jahr 2010, nochmals um 25 Prozent steigern. Mit Stolz haben wir auf der Post den Betrag von 1500 Franken einbezahlt! Das Geld ist für Waisenkinder in der Dritten Welt bestimmt (SOS-Kinderdorf, mit ZEWO-Gütesiegel).

Es hat uns dieses Mal speziell gefreut, dass wir den dritten Preis von der Jury bekommen haben, somit hatten wir offiziell den drittschönsten Stand am Märt (siehe Foto).


Wir bedanken uns hiermit bei allen Personen, die bei uns für einen guten Zweck eingekauft oder uns etwas gespendet haben, ganz, ganz herzlich. Wir freuen uns schon jetzt, Sie auch am Samstag, 24. November 2012 an unserem Stand begrüssen zu dürfen.


Salome, Sina, Alina und Marco Gut
Melanie, Joel und Carina Schleuss

Dorfmärt: Gratulation den Gewinnern, dank den Sponsoren

Am Dorfmärt vom 19. November 2011 hat der Verein Thalheimer Dorfmärt einen Ballonwettbewerb durchgeführt. Es waren rund 200 Ballone, welche die Teilnehmenden mit Adresskarten versehen in den Himmel steigen liessen.

22 Adresskarten wurden im Verlaufe der vergangenen Wochen, mit Angabe des Fundortes, an die Adresse des Dorfmärt-Vereins zurückgeschickt. Gewinner sind die Teilnehmenden, deren Ballon die weitesten Strecken zurück gelegt haben.

Rangliste

  1. Luca Bürgi, Ossingen / Fundort D-Grossköllnbach / 363 km
  2. Tobias Müller, Andelfingen / Fundort D-Vilsbiburg / 333 km
  3. Rolf Keller, Thalheim / Fundort D-Velden / 321 km
  4. Ayra Wettstein, Winterthur / Fundort D-Immenstadt / 140 km
  5. Salamone Leon, Wiunterthur / Fundort D-Immenstadt / 140 km
  6. Markus Bürgi, Ossingen / Fundort D-Bad Wurzach / 107 km
  7. Alexander Benz, Eschlikon / Fundort D-Bad Schussenried / 105 km
  8. Walter Jordi, Thalheim / Fundort D-Bergatreute / 92 km
  9. Silvan Forrer, Altikon / Fundort D-Hagnau / 82 km
  10. Samira Schmid, Bertschikon / Fundort D-Hagnau / 52 km

Allen Teilnehmenden, deren Karten uns mit Angabe des Fundortes zurück geschickt wurde, werden in den nächsten Tagen einen Preis erhalten.

Kuriosum

Ausgerechnet am 19. November 2011, wurde uns von der Post eine Adresskarte des Ballonwettbewerbes 2010 zugestellt; Fundort: D-Öhningen-Schiens, untere Schratzburg. Trotz der späten Rücksendung der Ballonkarte wird auch dieser Wettbewerbteilnehmer einen Preis erhalten.


Der diesjährige Dorfmärt wird am Samstag, 24. November 2012 durgeführt.


Den Sponsoren die mit Beiträgen und Geschenkgutscheinen den Dorfmärt 2011 unterstützten sei herzlich gedankt.

  • Dachfenster Keller GmbH, Gütighausen
  • Edelmann, Ingenieurbüro AG, Thalheim
  • E. Helfer, Restaurant Winkelstube, Thalheim
  • Erich Bucher, IT-Consulting, Gütighausen
  • Ernst Basler und Partner AG, Zollikon
  • Erwin Peter, Holzbau; Dinhard
  • Finanzteam GmbH, P. Kummer, Marthalen
  • Garage Reusser AG, Ernst Reusser, Thalheim
  • Gemeinde Thalheim an der Thur
  • Gemeinnützige Stiftung Basler & Hofmann
  • Getreidesammelstelle GGT
  • Gross Schreinerei GmbH, Aesch b. Neftenbach
  • H.R. Schaer, CAM–Soft, Gütighausen
  • Höneisen & Müller GmbH, Thalheim
  • Karl Erb, Spenglerei AG, Dinhard
  • Kirchgemeinde Altikon-Thalheim
  • Knöpfel Reisen, Dinhard
  • Ogg Andreas, Flaach
  • Papeterie Fischli, Andelfingen
  • Peier, Schuhaus, Andelfingen
  • Rimmoplan AG, Thalheim
  • Werner Vogt, Baumanagement AG, Thalheim
  • Zürcher Kantonalbank, Andelfingen

Vorstand des Vereins Thalheimer Dorfmärt