Gedankenflug: Heute flattern die Gedanken

Heute fliegen meine Gedanken nicht – sie flattern. Das kommt wohl daher, dass ich mich ziemlich geärgert habe. Dazu will ich folgende Geschichte erzählen: Sie spielt in einer schönen Wohn-Überbauung, in welcher viele Familien mit Kindern wohnen, aber auch junge und ältere Paare und Alleinstehende. Also eine schön durchmischte Gesellschaft. Einige Eltern, welche ihren Kindern sinnvolle Gelegenheiten zum Spielen bieten wollten, taten sich zusammen, um einen kleinen Spielplatz im grossen, bisher einfach geteerten Hof zu bauen. Mit dem Projekt sollten zwei Fliegen auf einen Schlag getroffen werden: die Kinder sollten in der Nähe der Wohnungen spielen können – und der Hof sollte schöner und gepflegter aussehen. Mit grossem Enthusiasmus und in vielen Arbeitsstunden erstellten sie einen Plan und ein Budget. Dann informierte die Gruppe alle Bewohnerinnen und Bewohner der Überbauung und bat sie, sich am Projekt zu beteiligen. Freiwillig zwar, aber die Gruppe hat sie um Unterstützung und Solidarität gebeten. Auch im Sinne einer Verschönerung der ganzen Überbauung. Und daran – so dachten die Initianten – sind wohl alle interessiert.

Doch sie hatten sich getäuscht. Wohl engagierten sich eine ganze Reihe der Eltern, aber auch der Alleinstehenden. Doch andere waren gegen das Projekt – ganz zu schweigen davon, dass sie mithelfen sollten. Kam nicht in Frage. Ihre Beweggründe: Man wisse ja nicht, was für Kinder dann auf dem neuen Spielplatz spielen würden. Womöglich die Kinder von Ausländern und Asylanten …


Der Spielplatz kam dann – trotz des grossen Einsatzes derer, die mitmachen wollten – nur in minimalster Ausführung zustande. Und half deshalb niemandem richtig. Weder den Kindern noch den Erwachsenen. Und zur Verschönerung trug er auch kaum bei, dafür war er zu dürftig.


Die Angst vor Neuem und vielleicht Fremdem war zu mächtig gewesen. Und so ist eine Chance vertan worden.


Traurig macht mich an dieser Geschichte, dass sie kein Einzelfall ist. Man kann sie auf alle möglichen andern Projekte übertragen. Weit muss man gar nicht suchen. Es gibt ähnliche Geschichten auch in nächster Nähe …


Ursy Trösch

Daten von von September bis Dezember

September 2009

Fr 25.

Dorfposcht Nr. 106, Erscheinungsdatum

Fr 25.

Mittagstisch, im Altersheim Stammertal, Anmeldung bis 21. Sept. bei B. Wettstein, 052 338 10 20

So 27.

Kantonale Abstimmung

Oktober 2009

Mo 05.

Beginn der Herbstferien, Schule

Di 06.

Blutdruckmessen (Spitex), 14 bis 15 Uhr im Chileträff, im Soussol des Gemeindehauses Thalheim

Fr 16.

Ende der Herbstferien, Schule

Sa 17.

Singen im Alters- und Pflegeheim Oberstammheim, um 15.15 Uhr; Gemischter Chor

So 18.

Erntedank-Familiengottesdienst um 9.15 Uhr in der Kirche Thalheim; Kirche

Di 20.

Frauentreff im Restaurant Brückenwaage; Kirche

So 25.

Kolibri-Eröffnungsfest im Chileträff, 9.30 Uhr, Kinder aller Konfessionen sind willkommen

Fr 30.

Mittagstisch im Restaurant Winkelstube, Anmeldung bei B. Wettstein, 052 338 10 20

Sa 31.

Kürbisfest, 11 bis 20 Uhr, ehemaliges Restaurant Mühle Gütighausen; Dorfverein

November 2009

Di 03.

Blutdruckmessen (Spitex), 14 bis 15 Uhr im Chileträff, im Soussol des Gemeindehauses Thalheim

Do 05.

Altersnachmittag für beide Gemeinden, ab 14 Uhr in der Aula, im Schulhaus Thalheim

Fr 06.

Begegnung am Tisch, 18.30 Uhr im Begegnungsraum Altikon; Kirche

Sa 07.

Schulbesuchsmorgen, 8 bis 9 Uhr; Schule

Sa 07.

Altpapiersammlung, Turnverein

Mo 09.

Häkseltour, Gemeinde

Di 10.

Blutspenden; Samariterverein

Mi 11.

Andelfinger Jahrmarkt

Do 12.

Schulkapitel, am Nachmittag; Schule

Mo 09.

Offenes Adventsingen, in der Kirche Thalheim; Kirche

Di 17.

Filmnachmittag; Beginn 14 Uhr, im Begegnungsraum Altikon; Kirche

Do 19.

Offenes Adventsingen, in der Kirche Thalheim; Kirche

Sa 21.

Thalheimer Dorfmärt, im Winkel, 11 bis 19 Uhr

Mi 25.

Adventskränze und Gestecke herstellen, 13.30 bis 21 Uhr, im Vorraum der Turnhalle Thalheim; Kirche

Fr 27.

Mittagstisch im Restaurant Kreuzstrasse, Anmeldung bei B. Wettstein, 052 338 10 20

Fr 27.

Offenes Adventsingen, in der Kirche Thalheim; Kirche

So 29.

1. Advent, Sing-Gottesdienst in der Kirche Thalheim; Kirche

Dezember 2009

Di 01.

Blutdruckmessen (Spitex), 14 bis 15 Uhr im Chileträff, im Soussol des Gemeindehauses Thalheim

Do 03.

Frauentreff, ab 14 Uhr, im Begegnungsraum Altikon; Kirche

Alle Jahre wieder: Die Adventsfenster

Die Tage werden merklich kürzer, die Nächte länger, am Morgen liegt hie und da schon der Nebel auf Feldern und Wiesen. Zwar geniessen wir die warme September-Sonne und hoffen auf sonnige Herbsttage. Aber wir denken auch schon an die dunklere, kältere Vorweihnachtszeit. In der November-Nummer der Dorfposcht möchten wir gerne wieder 24 Adventsfenster präsentieren. Wir zählen also auf Sie, die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner und hoffen, Sie machen mit bei unserm «Adventskalender». Vielleicht wagen Sie es zum ersten Mal ein Fenster zu gestalten, vielleicht gehören sie zu den Treuen, die «alle Jahre wieder» dabei sind. So oder so, wir freuen uns über alle die mitmachen.

Einzelpersonen, Familien, Gruppen, Schule, Kindergarten, Spielgruppe oder Verein, alle sind herzlich eingeladen.


Wer gerne ein Fenster gestaltet (es kann auch eine Türe, eine Nische oder ein Balkon sein, der geschmückt und beleuchtet wird), soll sich bitte möglichst rasch melden. Besonders, wenn ein spezieller Tag bevorzugt wird. Am Abend, an dem das Fenster zum ersten Mal beleuchtet wird, können Sie auch eine «offene Tür» anbieten und damit Freunde, Bekannte und Nachbarn, aber auch unbekannte Dorfbewohner einladen zu einem Besuch. Wir vermerken in diesem Fall auf unserm «Adventskalender» in der Dorfposcht hinter ihrem Namen «mit Kafitasse». Die offene Tür gilt, wo nicht anders vermerkt, ab ca. 19 Uhr. Falls sie einen Nachmittag oder andere Zeiten, zum Beispiel von 17 bis 20 Uhr bevorzugen, geben wir diese Zeiten an. Die offene Tür ist natürlich keine Bedingung, wir freuen uns über alle, die sich entschliessen mitzumachen und sich bei uns melden.


Sie tragen so dazu bei unser Dorf in der dunklen Jahreszeit einladend und freundlich zu erhellen. Schon jetzt herzlichen Dank an alle, die sich zum Mitmachen entschliessen.


Wer mitmachen möchte, soll sich bitte bis am 1. November melden bei:


Barbara Edelmann, Tel. 052 320 85 80, oder per E-Mail: barbara.edelmann@bluewin.ch

Kirchenchor Sanctus: Rückblicke und Ausblicke

Die Sommerferien sind vorbei und wir sind mitten im Einstudieren der neuen Werke für die kommenden Gottesdienste und das Konzert in Hettlingen.

Chorreise nach Arbon und Wallfahrts-Gottesdienst in Einsiedeln

Für den Bericht und die Fotos über unsere Chorreise nach Arbon und dem Wallfahrts-Gottesdienst in Einsiedeln verweise ich Sie auf unsere Homepage www.cantus-sanctus.ch. Soviel vorne weg: es waren einmal mehr unvergessliche Erlebnisse, in akustisch wunderbaren Kirchen singen zu können.

Konzert in der Kirche Hettlingen

Die ref. Kirchgemeinde Hettlingen hat uns vor einem Jahr angefragt, ob wir anlässlich ihrer Konzertreihen für ein Mitmachen Interesse hätten. Diese Anfrage hat uns sehr gefreut und wir sagten spontan zu. Es zeigt uns, dass unsere Musik auch in anderen Gemeinden Anklang findet und wir dadurch noch mehr gefordert sind. Man kann nicht einfach die Schublade ziehen und schöne Lieder herausnehmen, denn die Auswahl von Werken wird nicht dem Zufall überlassen. Sie sollten der Jahreszeit, der Kirche und auch dem Anlass entsprechend angepasst sein. Somit wird unser Repertoire immer breiter und man lernt immer wieder Neues kennen. Solche Konzerte werden für alle im Chor eine spezielle Herausforderung.

Neue Sängerinnen und Sänger

Das Echo nach unserem Weihnachtskonzert letztes Jahr hat uns neue Sängerinnen und Sänger gebracht. Trotzdem ruhen wir nicht und suchen immer wieder nach neuen Stimmen. Oft hört man Leute sagen: «Ich kann doch nicht singen.» Grundsätzlich stimmt dies nicht. Das Schwierigste beim Singen ist der Schritt, es zu probieren! Melden Sie sich doch einfach bei Elisabeth Roling 052 337 32 32, auch möglich via info@cantus-sanctus.ch. Oder kommen Sie an eine unserer Proben. So können Sie gleich die originale Probenatmosphäre einfangen. Überraschen Sie uns doch mit einem Besuch am Donnerstagabend. Wir proben zurzeit in der kath. Kirche in Wiesendangen ab 20.15h.

Kalender 2010

Suchen Sie noch ein passendes Geschenk zu Weihnachten oder Geburtstag? Joe Filippi (Fotos) und Lotti Kaspar (Layout) haben einen choreigenen Kalender kreiert, mit vielen Bildern aus der Natur und Aufnahmen von unserem Chorleben. So sind wir im 2010 bei Ihnen irgendwo an einem Ort täglich präsent und erinnern Sie an unser Wirken. Ebenso können wir mit dem Erlös ein wenig unsere Finanzen im Gleichgewicht halten. Gerne nimmt Lotti Kaspar unter lottikaspar@hotmail.com oder 052 337 12 06 Ihre Bestellung entgegen.

Unsere Agenda der zweiten Jahreshälfte 2009

  • Rickenbach: – 20. September, Bettag (ökumenisch), 9:30 Uhr
  • Wiesendangen – 27. September, Ökumenischer Erntedank, 10:30 Uhr
  • Seuzach – 8. November, Patrozinium, 10 Uhr
  • Wiesendangen – 22. November, Christkönig, 10 Uhr

Konzert

  • Hettlingen – 22. November, Konzertreihe Hettlingen, 17 Uhr

Wir vom Vorstand und Chor möchten es nicht unterlassen Ihnen allen herzlich zu danken. Sei es als stetige treue Begleiter in Gottesdiensten oder Konzerten oder als Gönner oder Sponsor. Zusammen mit Ihnen macht es uns weiterhin viel Freude, für die Verbreitung von Kirchenmusik arbeiten zu dürfen.


Weitere Informationen und Impressionen von unseren Tätigkeiten erfahren Sie auf unserer Webseite.


Cantus Sanctus,
J.-M. Rusterholz,
www.cantus-sanctus.ch

Landi: 250 Franken Treibstoff!

Auch im 2009 belohnen Agrola und die Landi Ihre Kunden.

Wer an der Zapfsäule der Agrola Tankstellen Treibstoff bezieht, kann anschliessend die Daten im Internet unter Agrola.ch eingeben, über 2000 Sofortpreise gewinnen oder an der Monatverlosung absahnen. Als Hauptpreis winken monatlich sieben Treibstoffgutscheine im Wert von je 250 Franken.


Einer der glücklichen Gewinnerinnen diesen Monat war Frau Ruth May, im Grund 11, 8442 Hettlingen Kunde der Agrola Tankstelle Hettlingen. Der Gutschein für den Treibstoff wurde Ihr durch den Präsident der Landi Dägerlen und Umgebung, Herr Edwin Müller überreicht. Herzliche Gratulation und weiterhin gute Fahrt mit Agrola.


Auf Grund der vielen Teilnahmen wird der Wettbewerb im 2009 bereits zum vierten Mal durchgeführt. Haben Sie noch nichts gewonnen? Also nichts wie los, alle Agrola Kunden haben noch bis Ende 2009 Zeit, das Blatt zu Ihren Gunsten zu wenden.


Landi Dägerlen und Umgebung

Genossenschaft Wohnen und Leben

Aufgewachsen bin ich in einer Mietwohnung in der Stadt. Schon als Kind träumte ich davon, in einem Haus mit Garten zu wohnen.


Heute habe ich, bevor ich mich an den Computer setzte, die Rosen geschnitten, das Gurkenbeet gejätet, die Tomaten und die Beeren gepflückt, die Geranien geputzt, die neu gepflanzten Erdbeeren begossen – und als Krönung den ganzen Hausplatz gewischt. Dann habe ich noch all die Büsche und Bäume kritisch gemustert, die im Herbst wieder geschnitten sein müssen, damit wir nicht wie einst Dornröschen von Ranken eingeschlossen sind. Und jetzt bin ich ziemlich erledigt. Wie lange kann ich das wohl noch machen? Wann kommt der Moment, da mir der Traum, das Haus mit Garten, zu viel wird? Dann wäre eine Mietwohnung wieder geeignet. Sie ist kleiner, man muss sich nicht um den Garten oder die Heizung kümmern.


Menschen, denen mit dem Älterwerden ihr eigenes Haus zur Belastung wird – genau solche Menschen in unserm Dorf sind unter anderen angesprochen von der Genossenschaft Wohnen und Leben Thalheim. Oder dann auch Junge, welche aus dem Elternhaus ausziehen, eine eigene Bleibe haben, aber das Dorf nicht verlassen wollen – auch für sie sind die Mietwohnungen geeignet, welche die Genossenschaft plant.


Wir haben in der Dorfposcht schon mehrmals über das Projekt geschrieben. Geplant sind zwei rollstuhlgängige Häuser im Minergie-Standard im Dorfzentrum. Darin sollen vor allem kleinere und ein paar mittelgrosse Mietwohnungen entstehen. Als Standort für die beiden Häuser strebt die Genossenschaft Wohnen und Leben das nicht mehr benötigte Gebäude (Kartoffellager) der Landi Dägerlen und Umgebung an. Es wurden bereits Vorgespräche mit der Landi geführt.


Mit diesem Projekt, das sich – ohne die prächtigen Riegelhäuser zu konkurrenzieren – gut ins Dorfbild einfügen wird, kann dieser zentrale Ort im Dorf auch der Spekulation entzogen werden.


Die Genossenschaft ist zur Zeit in der wichtigen Phase, da sie möglichst viele Menschen als Genossenschafter gewinnen will, um die Basis für das Projekt zu legen. Wer Genossenschafter wird und Anteilscheine zeichnet, kann mitreden bei der Entwicklung des Projekts und bei der Nutzung – wird auch wissen, wer dann in die Wohnungen einzieht. Die Gründerinnen und Gründer der Genossenschaft zählen auf die Unterstützung der Menschen in Thalheim.


Im Juni hat die Genossenschaft einen gut besuchten Informationsabend veranstaltet. Im Anschluss daran haben bereits einige Thalheimerinnen und Thalheimer ihren Beitritt erklärt. Manche haben auch schon klar ihr Interesse an einer Wohnung deponiert. Genossenschafter und Genossenschafterin kann werden, wer selbst dort wohnen will – und wer ganz einfach in unserm Dorf eine gute Sache solidarisch mittragen will, ohne dann selbst eine der Wohnungen zu mieten.


Die GenossenschafterInnen und auch alle, die sich für das Projekt interessieren, sind eingeladen zu einem einfachen Apéro und zu weiteren Informationen am Sonntag, 25. Oktober, 16 Uhr in der Winkelstube.


Für allfällige Fragen kann man sich an die Präsidentin wenden: Ingrid Lüthi Hasani, Im Husammann 11, Thalheim, 052 338 13 44


Ursy Trösch

Eingesandt: I’ll soon be back in America

Ramona Rieser, 21, geboren und aufgewachsen in Gütighausen. Seit gut zwei Jahren in der Dorfposcht-Redaktion

Etwas nervös war ich schon, als ich im Flugzeug nach New York sass. In dem Moment realisierte ich: jetzt gehts in die grosse weite Welt hinaus. Allein. Neben der Angst, allein in einem fremden Land zu recht zu kommen, überwiegte aber das Gefühl der Vorfreude, alles hinter mir lassen zu können und eine völlig neue Erfahrung machen zu dürfen.


Nach neun Stunden Flug, in New York angekommen, war ich froh erstmals ein bisschen die Beine zu vertreten. Danach ging es weiter nach Los Angeles, meinem Ziel. Mit ca. 1½ Stunden Verspätung kam ich am 12. Januar 2009 um 22 Uhr in L.A. an. Durch einen Organisierten «Car Sevice» wurde ich zu meiner Gastmutter, Hostfamily, gebracht. Endlich angekommen.


Die drei Monate in den USA waren eine super Erfahrung und ich hatte viel Spass.


Die Amerikaner sind ein sehr lustiges Volk, sehr nett, hilfsbereit, aufmerksam aber auch sehr oberflächlich. Erstmal ein grosses Hallo und dann sofort auf Abstand.


Los Angeles ist eine riesige Stadt mit keinem eigentlichen Stadtzentrum. In Down Town beginnt die Stadt und sie setzt sich aus mehreren Stadtteilen zusammen, wie Santa Monica, Venice, Beverly Hills, Hollywood, West Hollywood, Los Angeles und so weiter. In Santa Monica wohnte ich und zählte es gleichzeitig zu meinem Lieblings Ort. Der Strand befindet sich direkt vor der Haustür und es ist sicher und sauber. Während meines Aufenthaltes begleiteten mich Sonne, Strand und Palmen. Durch den Besuch einer Sprachschule verbesserte sich mein Englisch, und die Schwierigkeiten mit den Einheimischen zu kommunizieren verringerten sich immer wie mehr.


Es gibt sehr viel zu sehen in L.A., ich sah Beverly Hills und Hollywood, spazierte auf dem Walk of Fame.


Ich besuchte aber auch San Francisco, eine wunderschöne Stadt. Hauptattraktionen sind die Golden Gate Bridge, der Fisherman’s Warf, das Pier 39, die Cable Cars und die Gefängnis Insel Alcatras. Am Fisherman’s Warf ist der Hafen mit vielen Fischrestaurants, Läden und Strassenkünstlern. Mit den Cable Cars zu fahren ist ein witziges Erlebnis. Die alten Cars fahren auf Schienen durch die Stadt. Ein Highlight sind die frei lebenden Seelöwen am Pier 39. Das Wahrzeichen von San Francisco, dass wir alle kennen, ist die Golden Gate Bridge, nicht so gross wie ich Sie mir vorgestellt habe, aber sehr imposant. Diese Stadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert.


Viva Las Vegas hiess es an einem anderen Wochenende. Die Wüstenstadt die leuchtet. Wohin das Auge reicht, tausende von Lichtern und Casinos. Wenn man sich in einem Casino befindet, kann man nicht feststellen ob es Tag oder Nacht ist. Als einzige Stadt in den USA darf man in Las Vegas auf den Strassen Alkohol konsumieren und Rauchen.


Es kribbelt in den Fingern und man will Spielen und Gewinnen. ich habe hundert Dollar gewonnen.

Zurück nach Los Angeles

Es kann schon mal passieren, dass einem die Lust auf das Stadtleben vergeht. Dann ist man sehr schnell im Grünen, es gibt wunderschöne Parks rund um die Stadt. Z.B. der Griffith Park, wo man Picknicken, Reiten aber auch einfach die Ruhe im Grünen geniessen kann.


Ziemlich am Schluss meines Aufenthaltes besuchte ich noch die Universal Studios bei Hollywood. Zu sehen gibt es Vieles, wie die Spezial Effects entstehen, die Tour durch die verschiedenen Filmsets, die Wisteria Lane von Desperate Housewives, die Kulisse von The Grinch und von diversen Western Filmen und viele mehr. Es ist äusserst spannend, zu sehen wie ein Film entsteht. Die vielen Rides (Bahnen), mit denen man sich in die Filme hineinfühlen und versetzten kann. Einfach super!


Mit all den Erlebnissen von meinen drei monatigen Sprachaufenthalt könnte ich ein ganzes Buch schreiben, aber belassen wir es dabei. Die Erfahrung hat mich Vieles gelehrt, vor allem aber bin ich an den Erfahrungen gewachsen. Habe viele liebe Menschen kennen gelernt. Und es war sehr hart wieder nach hause zurück zu müssen, in den normalen Alltag zurück zu kehren. Da führt aber kein Weg vorbei, also musste ich meine Koffer dann doch packen und die lange Rückreise über den Teich antreten.


Ich blicke auf sehr erlebnissreiche, wunderschöne drei Monate bei den Amerikanern zurück.


Und eins ist sicher: I’ll soon be back in America!


rr

Sportliche Schüler in unserer Gemeinde

Durch den Feriensportkurs Winterthur lernte Tizian Flammer das Bowling richtig kennen und er war fasziniert von dieser Sportart. Seit Februar 2007 trainiert er nun regelmässig im Bowlingcenter «Beseco» in Rümikon-Winterthur mit dem Bowling Sektion Zürich (bsz) Junioren.

Bowling ist eine Kegelspielart mit zehn Kegeln, Pins genannt, auf einer 18,5 Meter langen und 1,05 Meter breiten Bahn mit zwei seitlichen Rinnen. Die Bowling-Kugel, Ball genannt, hat drei Grifflöcher. Je eines für den Daumen, Mittel- und Ringfinger. Diese ermöglichen eine exakte Führung. Tizian ist im Besitz von zwei Bällen die je ein Gewicht von sechs Kilogramm haben. Er nennt sie «Strike» (den, für den ersten Schuss) und «Spare» (den, für den zweiten Schuss). Zweimal die Woche fährt die Mutter den elfjährigen zum anderthalbstündigen Training. Dabei erlernt er die richtige Schuss-, Schritt- und Handtechnik. Ein Bowlingspiel besteht aus zehn Durchgängen, die Frames genannt werden. Ziel beim Bowling ist, in jedem Frame möglichst alle Pins umzuwerfen. Ein Frame beinhaltet maximal zwei Würfe. Fallen alle Pins beim ersten Wurf, nennt man dies einen «Strike». Bleiben nach dem ersten Wurf einige Pins stehen und werden diese beim zweiten Wurf alle abgeräumt, nennt man dies einen «Spare». Wirft man beim darauffolgenden Durchgang gleich wieder alle Pins um, ist das ein «Double». Nun sollte man ja unterdessen wissen, wie es geht und wirft beim nächsten Durchgang noch einmal alle Pins um, dann hat man ein «Turkey». Klingt einfach, ist es aber in der Praxis ganz und gar nicht. Dazu braucht es nämlich ein gutes Auge, Genauigkeit, Kraft, Konzentration und Koordination. Tizian kräftigt seine Handgelenke und Beine mit Krafttraining, was er zuhause ausübt. Pro Frame wird die Anzahl abgeräumter Pins gezählt. Hobby-Bowler dürfen bereits auf Ergebnisse über hundert Punkte stolz sein, ab zweihundert Punkte darf man sich zu den Wettkampfsportlern zählen.


Im Alter von zehn Jahren kann ein Junior an den Meisterschaften teilnehmen. Tizian nahm bereits an zwei Schweizer Meisterschaften und an der Jugendmeisterschaft Regensburg in Deutschland teil. Das ganze Jahr durch finden zusätzlich verschiedene Plausch-Turniere statt. An einem Samichlaus-Turnier hat der Thalheimer den dritten Rang ergattert und durfte einen Pokal mit nachhause nehmen. An den Meisterschaften und den Turnieren ist das Tragen von langen schwarzen Hosen und das Club-T-Shirt Vorschrift. Bowlingschuhe mit spezieller Rutsch-Sohle müssen sowieso immer getragen werden, damit ein besseres Rutschen gewährleistet ist. Im weiterem werden die Bälle und ein Magnesium-Säckchen in einer Roll-tasche transportiert. In den Händen kurz geknetet, entnimmt das Magnesium-Säckchen Feuchtigkeit und somit erhält man einen besseren Griff für den Ball.


Die kumpelhafte Atmosphäre in seiner Juniorengruppe gefällt Tizian. Einen Konkurrenzkampf unter den Mitstreitern und Mitstreiterinnen spürt er nicht. Auch aus diesem Grund fühlt er sich bei dieser Sportart wohl. Sein grosser Wunsch ist es, einmal nach Las Vegas zu reisen um dort eine der gigantisch grossen Bowlinghallen zu besuchen.


Ich wünsche dir, lieber Tizian, weiterhin viel Freude an den Würfen mit deinen Bällen und wer weiss: in ein paar Jahren geht dein Reisewunsch vielleicht in Erfüllung. Danke, dass du bereit warst, mir deine Informationen für diesen Artikel zu geben.


cm

Jugi: Gutes Wetter und noch bessere Leistungen

Anfangs September fand der Spiel- und Stafettentag auf der Sportanlage Deutweg statt. Wir starteten mit sieben Gruppen à sechs Kinder. Die Kinder absolvierten in Gruppen verschiedene Disziplinen (zum Beispiel Seilziehen, Seilspringen, Hindernislauf …) und zeigten ihr bestes Können!

Nur eine Woche später, am Sonntag 13. September fand das traditionelle Schlussturnen in der Turnhalle statt. Um 10.15 Uhr besammelten wir uns und starteten gleich mit dem gemeinsamen Einlaufen, weiter ging es mit dem Einzelwettkampf. Es starteten 48 Kinder von der ersten bis zur achten Klasse. Die jüngsten Mädchen starteten mit ihrer Bodenübung wobei die einen gerade gefordert wurden – sollten sie doch ihre Übung auswendig können – den einen gelang es besser, die anderen mussten etwas mehr überlegen bis sie ihre Elemente zusammen hatten. Es war sehr schön zum Zuschauen. Die anderen Gruppen starteten bei weiteren Posten wie Ballzielwurf, Weitsprung, Hindernislauf, Büchsenschiessen, etc.


Nachdem alle Disziplinen absolviert waren, begann das «Run and Bike». Es waren zwei Routen ausgesteckt. Eine kürzere für die jüngeren, eine etwas anspruchsvollere Strecke für die älteren Teilnehmer. Die Kinder bewältigten die Strecken super und kamen erschöpft zurück ins Ziel.


In der Zeit, in welcher die Kinder auf der Tour waren, machten die Leiter die Rangliste vom Einzelwettkampf, so dass kurz nach dem Eintreffen der letzten Läufer die Rangverkündigung statt fand.


Hier unsere Podestplätze:


Grosse Mädchen

1. Platz: Zoe Kübler
2. Platz: Stephanie Möckli
3. Platz: Sina Vögeli

Grosse Knaben

1. Platz: Adrian Büchi
2. Platz: Jihad Khalil
3. Platz: Silvan Graber

Kleine Mädchen

1. Platz: Melina Koller
2. Platz: Daniela Schneider
3. Platz: Jordyn Dugnay

Kleine Knaben

1. Platz: Adrian Schneider
2. Platz Livio Gratzer
3. Platz: Silvan Graber

Es war ein sehr schöner Tag und ein gelungener Wettkampfabschluss… und bald geht es auf unsere Mädchenriegen- und Jugireise.


Daniela Bär

Dorfvereinreise in die Glasi

Die diesjährige Reise am 22. August, führte uns nach Hergiswil in die Glasi.

Mit dem Zug gings ab Thalheim über Luzern und weiter nach Hergiswil.


Hergiswil liegt am Osthang des sagenumworbenen Pilatus und direkt am wunderschönen Vierwaldstättersee.


Um 1850 wohnten in Hergiswil 804 Menschen, die Zahl ist bis ins Jahr 2008 auf 5400 Einwohner gestiegen. Es war auch die Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs.


Nebst dem Bau der Brünigstras-se (1854-1858), der Brünigbahn (1887-1889) kursierten die ersten Dampfschiffe auf dem Vierwaldstättersee.


Bereits im Jahre 1817 betrieben die Gebrüder Siegwart die Glasfabrik Hergiswil.


1975 wäre die Glasi beinahe geschlossen worden, doch dank der Initiative der Belegschaft der Fabrik, der Gemeinde und vor allem Roberto Niederer konnte die Glasi gerettet werden.


Nach dem Tod von Roberto Niederer im Jahre 1988, übernahm der Sohn Robert die Leitung der Fabrik. Bis heute wird da das unverkennbare Niederer Glas hergestellt.


Im Museum wird der Besucher durch die Geschichte vom Glas und der Glasi Hergiswil geführt.


Das Ganze ist liebevoll gestaltet und man spürt, dass die Glasi den Menschen am Herzen liegt.


Es gilt auch laut Europarat seit 1996 als eines der schönsten Museen Europas.


Von der Galerie aus kann man den Glasmachern zuschauen. Es ist erstaunlich wie ruhig und doch zügig gearbeitet wird, einmal mehr spürt man die Faszination vom Glas und die Möglichkeit, es zu so wunderschönen Gegenständen zu formen.


Auch für die Kinder ist es alles andere als langweilig, es darf auch experimentiert werden.


An vielen Stationen kann man Glas nicht nur sehen, sondern auch hören und anfassen.


Auch im Freien kommen die Kinder auf ihre Kosten, Wasserfontäne, Quarz-Sandkasten und ein Kugelbahnturm mit Rutschbahn.


Nach dem Besuch im Museum stärkten wir uns im Glasi Restaurant mit Speis und Trank, natürlich wurde das Essen auf Glastellern serviert.


Von Hergiswil aus sind wir mit dem Schiff nach Luzern gefahren und dann mit der Bahn wieder in die Heimat zurück.


Weitere Infos über die Glasi Hergiswil findet man auf: www.glasi.ch.


Ein Blick auf diese Webseite oder gar ein Besuch in Hergiswil ist auf jeden Fall sehr Interessant.


pr