Gedankenflug: Verhältnisblödsinn

Die Pöstlerin brachte uns ein Paket, etwa 25 × 35 × 8 Zentimeter, also eine richtige Schachtel. Federleicht. Wir machten sie auf – leer. Was sollte das wohl? Dann entdeckten wir eine Art doppelten Boden, ein Stück des Kartonbodens konnte man aufheben – darunter lag das, was in dieser Schachtel transportiert worden war: ein Chip von etwa 2 × 3 Zentimeter, eingeschweisst in ein grösseres Stück Kunststofffolie. Dieser Chip hätte kleiner und leichter verschickt werden können in einem Couvert. Aber er kam in einer Schachtel – Verhältnisblödsinn!

Seit ich weiss nicht wie vielen Monaten wird an der Strasse Oberwil-Niederwil gebaut. Gräben sind offen, Verkehrsampeln leuchten vornehmlich rot. Zugegeben, Tiefbau ist nicht mein Fach, aber die endlose Dauer dieses Strassenbaus rückt für mich in die Nähe dessen, was man auch Verhältnisblödsinn nennen kann.


Die grossen Amerikanerschlitten habe ich in meiner entschwundenen Jugend einmal ganz toll gefunden. Hie und da holte mich damals ein Freund im langen Schiff seines Vaters ab, wenn wir in den Ausgang gingen. Es war wie im Film. Doch seit ich kein Teenager mehr bin, ist mir ziemlich klar, dass diese tollen Autos wahnsinnige Benzinsäufer sind. Und jetzt geht es ihnen an den Kragen, die US-Autoindustrie steht vor dem Bankrott, -zigtausend Arbeitsplätze sind in Gefahr oder schon verloren. Die Arbeiter können ihre Familien nicht mehr ernähren. Doch gleichzeitig wird in Detroit eine grosse Hochglanz-Auto-Show veranstaltet mit Cüpli und wie immer schönen Frauen auf den Motorhauben – dafür scheint noch Geld vorhanden zu sein. Verhältnisblödsinn!


Seit Stein und Bein gefroren und die Felder schneebedeckt sind, pfeifen unsere Greifvögel ums Haus. Sie haben Hunger und finden es ungerecht, dass in den kleinen Vogelhäuschen an den Bäumen nur Sonnenblumenkerne und in den Schalen am Boden nur Haferflocken und Sultaninen liegen für die Meisen und Buchfinken, die Amseln und Eichelhäher. Diese geniessen es auch und zeigen sich rund ums Haus, was schöne Beobachtungen zulässt. Aber die grossen Milane? So kaufe ich eben auch Fleisch ein für sie, Herz und Leistenfleisch, Tierfutter halt. Im Lauf des Vormittags bringe ich es jeweils hinaus auf einen erhöhten Platz, damit die Katze es nicht naschen kann – eine grosse Schale voll Fleischwürfel. Kaum bin ich zurück im Haus, gleiten die eleganten Vögel heran, lassen sich beim Fleisch nieder, verscheuchen einander heftig vom Futterplatz – und ein paar Minuten später ist alles weg. «Verhältnisblödsinn» denken wohl auch die Greifvögel – die grosse Schale Fleisch ist für sie ein kleiner Imbiss.


Ursy Trösch

Termine von Januar 2009 bis April

Januar 2009

Fr 30.

Dorfposcht Nr. 103, Erscheinungsdatum

Fr 30.

Mittagstisch, Restaurant Kreuzstrasse, Altikon

Februar

So 01.

Brot für Alle-Tag, 10.30 Uhr Familiengottesdienst anschl. Mittagessen in der Turnhalle Thalheim

Di 03.

Blutdruckmessen (Spitex), 14 bis 15 Uhr im Chileträff, im Soussol des Gemeindehauses Thalheim

Fr 06.

Generalversammlung, Dorfverein

Mi 11.

Mütter- und Väterberatung, in Ossingen, Anmeldung im Sekretariat Andelfingen, Tel. 052 304 26 11

Fr 13.

Generalversammlung, Männerriege

Di 17.

Behörden und Vereinstreffen, 20 Uhr im Restaurant Brückenwaage

Fr 20.

Generalversammlung, Turnverein

Mi 25.

Mütter- und Väterberatung, in Ossingen, Anmeldung im Sekretariat Andelfingen, Tel. 052 304 26 11

Do 26.

Generalversammlung, Märtverein

Fr 27.

Mittagstisch, Schürlibeiz, Thalheim

März 2009

So 01.

Brot für Alle-Tag, 10.30 Uhr Familiengottesdienst anschl. Mittagessen in der Turnhalle Thalheim

Di 03.

Blutdruckmessen (Spitex), 14 bis 15 Uhr im Chileträff, im Soussol des Gemeindehauses Thalheim

Di 03.

Filmnachmittag mit «Ray», 14 Uhr im Begegnungsraum Altikon, Kirchgemeinde

Mi 11.

Mütter- und Väterberatung, in Ossingen, Anmeldung im Sekretariat Andelfingen, Tel. 052 304 26 11

Mi 11.

Dorfposcht, Redaktionsschluss für die Dorfposcht Nr. 104

Fr 20.

Generalversammlung, Schützenverein

Di 24.

Blutspenden, Samariterverein

Mi 25.

Mütter- und Väterberatung, in Ossingen, Anmeldung im Sekretariat Andelfingen, Tel. 052 304 26 11

Fr 27.

Mittagstisch, Restaurant Kreuzstrasse, Altikon

Fr 27.

Begegnung am Tisch um 18.30 Uhr, ab 20 Uhr Thema «Die Bibel und das Geld», Kirchgemeinde

Sa 28.

Dorfposcht Nr. 104, Erscheinungsdatum

So 29.

Beginn der Sommerzeit

April 2009

Sa 04.

Theater des Kantons Zürich «Cyrano»

Mo 06.

Häckseltour, Gemeinde

Mo 06.

Kleider- und Schuhsammlung, SoliTex

Mo 06.

Montag bis Donnerstag, offene Musikschultüren, in der Musikschule Andelfingen

Eingesandt: Olivenbaum

Der Olivenbaum (oleaceae), aus der Gattung der Ölbaumgewächse, ist ein immergrüner Baum. Der Stamm des jungen Baumes ist glatt und wird mit dem Alter immer knorriger und zerfurchter.

Die Blätter schimmern leicht silbrig und erneuern sich etwa alle drei Jahre.


Zwischen April und Juni trägt der Olivenbaum kleine weisse Blüten die sehr angenehm duften.


Olivenbäume werden zirka zehn bis 16 Meter hoch und sie werden sehr alt. In Griechenland gibt es Bäume, die über zweitausend Jahre alt sind. Die Oliven frisch vom Baum sind nicht gut zum essen, erst nach einem Bad in einer Salzlake sind sie geniessbar, denn so werden die Bitterstoffe entzogen und sie werden weicher.


Die Ernte ist sehr aufwändig da auch heute noch von Hand geerntet wird. Ein geübter Pflücker schafft pro Stunde etwa zehn Kilogramm. Für einen Liter Öl benötigt es vier bis neun Kilo Oliven, so ist auch verständlich dass ein hochwertiges Olivenöl seinen Preis hat. In Kisten und Körben werden die Früchte in die Ölmühle gebracht und werden da bei höchstens 27 Grad gepresst. Die Pressung muss schnell gehen damit nicht zuviel Sauerstoff dazukommt das schadet dem Öl.


Das Öl wird sofort filtriert und in Glas oder Keramikbehälter abgefüllt und dunkel und kühl gelagert.


Dass ein hochwertiges Olivenöl sehr gesund ist, weiss man schon sehr lange. Schauen wir die Menschen aus den Mediterranen Ländern an, die erkranken viel weniger an Krebs und Gefässkrankheiten als in den nördlicheren Ländern, was zum grössten Teil mit dem Genuss von Olivenöl und Oliven zusammenhängt.


Doch nicht nur Oliven und Olivenöl sind sehr gesund, auch das Olivenblattextrakt wurde schon von den alten Ägyptern als Heilmittel angewandt. Heute weiss man, dass das Extrakt antibakterielle und antivirale Stoffe enthält und somit zur Vorbeugung der Gesundheit sehr wichtig ist und auch zur Unterstützung bei Heilungsprozessen. Unser Immunsystem wird gestärkt, der Körper entgiftet, und die Durchblutung gefördert nur um einige positive Eigenschaften zu nennen.


Aus diesem Wissen entstand die Olivenbaumtherapie, etwas sehr wertvolles für die Körperpflege innen und aussen.


Wenn Sie näheres über die Olivenbaumtherapie erfahren möchten, melden Sie sich bei:


Wohlfühloase, Petra Rieser, 052 336 18 47

Daten des BodyForming

Das Turnen für Jedermann findet jeweils am Montag 20.20 Uhr in der Turnhalle Thalheim statt, und zwar immer Montags, ausgenommen in den Schulferien.

2. Februar
9. Februar
16. Februar
Sportferien
9. März
16. März
23. März
30. März
6. April
Ostermontag
20. April
27. April
4. Mai
11. Mai
18. Mai
Heuferien
Pfingstmontag
8. Juni
15. Juni
22. Juni
29. Juni

An diesen Daten halten wir uns mit Bodyforming in Schwung. Nach einem Aufwärmen mit Aerobic-Schritten straffen wir intensiv und gezielt unsere Problemzonen.

Kosten: 8 Franken pro Abend
Kontaktperson: Stefanie Schnyder 078 724 77 78
ab März Angela Zwicky, 076 531 78 32

Sport-Cracks aus der Gemeinde

Seit anfangs dieses Jahres haben wir eine Schweizermeisterin im Inlineskating in unserer Gemeinde. Sina Vögeli hat an der Indoor Schweizer Meisterschaft in Embrach, in der Kategorie Jugend, Gold gewonnen. Schon öfters konnte man in den Medien über die Elfjährige lesen, denn immer wieder ist sie vorne mitgefahren. Dieses Jahr fährt Sina neu für das Werksteam K2 Schweiz und ist ins Nationale Nachwuchskader berufen worden.

Angefangen hat alles als Sina mit vier Jahren auf dem Platz vor dem Haus auf Blades herumkurvte. Ein ehemaliger Speedfahrer und Arbeitskollege des Vaters von Sina hat sie dabei beobachtet und war sich sicher, dass das Mädchen Talent für diese Rollen an den Füssen hat. Er sollte recht behalten. Seit 2005 trainiert Sina beim ICW (Inline-Club Winterthur) und hat Rennen in der Kategorie Kids bestritten. Die Trainings finden einmal pro Woche entweder in Seuzach, im Tempodrom Winterthur oder in der Coop Grüze Garage statt. Für Ausdauer und Langstrecken wird, sobald es die Witterung wieder zulässt, im Freien über Land trainiert. Zusätzlich fährt die Fünftklässlerin mit den Blades zur Schule. Zu den Trainings und Rennen wird Sina meistens von der Mutter begleitet. Als Sina gerade mal 6 ½ Jahre alt war, nahm sie ihr Trainer für eine Woche ins Trainingslager nach Grossetto, Italien, mit. Vor kurzem wurde Sina ins K2-Team aufgenommen und fühlt sich auch dort sehr wohl. Mit diesem Team finden zusätzliche Trainings, meistens an Sonntagen und beinahe in der ganzen Schweiz verteilt, statt. Auch ist der Rennbetrieb wieder voll im Gange und Sina wird die Swiss Inline Cups ebenfalls bestreiten. Die Distanzen betragen dabei bis zu 21 Kilometer. Ob die Rennen draussen oder in der Halle stattfinden, ob Kurz- oder Langstrecken zu bewältigen sind, das ist der Thalheimerin egal. Alle Rennen haben für Sina jedoch eines gemeinsam: sie ist davor ziemlich aufgeregt. Obwohl sie bis jetzt als Einzelkämpferin die Rennen bestritten habe, gäbe es keine Neider, meint sie stolz. Jeder freut sich für den anderen und das schätzt Sina sehr. Da sie sich auch gut mit den Hausaufgaben organisieren kann, kommt ihr sportliches Hobby mit der Schule nicht in die Quere. Die in nächster Zeit anstehenden internationalen Kämpfe werden bestimmt spannend. Die aufgestellte Sina hat vor, sich seriös darauf vorzubereiten, um dann wie gewohnt «voll speed» zu geben.

Ich wünsche dir, liebe Sina, weiterhin viel Erfolg und vor allem eine Menge Spass mit deinen Inlines. Danke, dass du bereit warst, mir deine Informationen für diesen Artikel zu geben.

cm

Wir treffen Thalheim Leibertingen!

Wie schon seit einigen Jahren findet auch 2009 wieder ein Thalheimer Treffen statt, bereits das 49.

Diesmal für uns etwas in der Nähe gelegen, Thalheim Leibertingen, Kreis Sigmaringen, Baden-Württemberg, ist mit dem Auto ab Thalheim an der Thur, gemäss Routenplaner, über 88 Kilometer in etwa achtzig Minuten zu erreichen. Übernachtungsmöglichkeiten werden angeboten.

Das Programm

Am Samstagvormittag werden die Gäste begrüsst und mit einem gemeinsamen Mittagessen das Treffen eröffnet. Am Nachmittag wird mit Rundgängen, Busrundfahrten und Aktivitäten das besuchte Thalheim und Umgebung vorgestellt.


Für den Abend steht ein Festanlass auf dem Programm. Der Sonntag wird nach einem Gottesdienst am Morgen bereits am Vormittag abgeschlossen und die Heimreise angetreten.

Kosten

Die Teilnahme ist privat organisiert. Kosten aus Fahrt, Übernachtungen und weiteren Spesen werden von den Teilnehmern übernommen.


Interessierte, die an diesem Treffen teilnehmen möchten, melden sich bitte möglichst sofort bei:
Peter Wettstein, 052 338 10 20,
wettsteinpe@bluewin.ch

Was Kinder zu erzählen haben

In diesem Jahr möchten wir in jeder Dorfposcht drei Leute die in Thalheim oder Gütighausen wohnen, kurz zu Worte kommen lassen.

In der ersten Nummer sind es drei Kinder, es folgen Jugendliche, junge Erwachsene – und so weiter!

Für dieses erste Gespräch haben sich Zoe Kübler, Ramona Büchi und Vito Menza spontan zur Verfügung gestellt. Wir danken den Dreien für ihre Bereitschaft mitzumachen und hoffen, Sie liebe Leserin, lieber Leser freuen sich ebenfalls zu hören, was die Kinder zu erzählen haben.

Was Kinder im Gespräch mit der Dorfposcht erzählen

Zuerst etwas zu den drei Personen: Zoe besucht die vierte Klasse, Ramona die fünfte und Vito geht in die sechste Klasse.

Zoe und Ramona wohnen seit ihrer Geburt in Thalheim, Vito seit dem Kindergarten.

Zoe reitet gerne, spielt Flöte, macht Leichtathletik (in Andelfingen), sie geht gerne in die Mädchenriege und liest viel und gerne.

Ramona hat als Hobby das Geräteturnen (in Flaach), die Mädchenriege und lesen.

Vito spielt am liebsten Fussball (im Fussballclub Seuzach), macht mit Kollegen ab, im Winter zählt auch Ski fahren zu seinen Hobbys, dann spielt er gerne Gitarre und auch das Gamen gehört zu seinen Lieblingsbeschäftigungen.

Zoe möchte später einmal etwas mit Tieren arbeiten.

Ramona wünscht sich einen Beruf im Spital, was genau weiss sie noch nicht.

Vito möchte Fussballspieler werden.

Auf die Frage: «Wie gefällt es euch in Thalheim?» War die Antwort bei allen drei Kindern: «Sehr gut». Zoe möchte auch später, wenn sie erwachsen ist, noch gerne in Thalheim wohnen.

«Und was gefällt euch besonders gut hier?»

Zoe: Dass es weniger Lärm hat als in der Stadt. Sie wohnt gerne auf dem Land, man kann in der Thur baden gehen im Sommer. Die Lehrerinnen und Lehrer sind nett. Am liebsten hat sie in der Schule turnen und singen, das ist nicht so anstrengend.

Ramona: Sie wohnt gerne auf dem Lande, es hat eine schöne Aussicht, man sieht nicht nur Häuser wie in der Stadt. Auch Ramona geht gerne baden in der Thur.

Sie ist ebenfalls zufrieden mit den Lehrerinnen und dem Lehrer in Thalheim. Am besten gefällt ihr Handarbeit und Singen.

Vito: gefällt die Landschaft, die ganze Umgebung und die Nähe zur Thur. Er findet die Schule nicht schlecht, er würde es aber vorziehen, wenn er nicht nur von einem Lehrer und sonst alles von Lehrerinnen unterrichtet würde. Am liebsten ist ihm der Montagnachmittag mit zwei Stunden turnen.

Zoe findet auch gut, dass der Bahnhof in der Nähe ist, und man schnell in Winterthur ist. Die Nähe zu Winterthur finden alle drei Kinder gut. Besonders da sie vielleicht auch einmal nach Winterthur ins Gymi möchten.

Dass sie nicht alle Freizeitaktivitäten in Thalheim machen können, ist für die Drei kein Problem. Es hat meist noch andere Kinder aus Thalheim, die das gleiche machen, die Eltern wechseln sich ab mit Fahren und begleiten die Kinder in die Trainings.

«Gibt es etwas was ihr vermisst in Thalheim?»

Auf diese Frage wussten alle drei zuerst keine Antwort. Vito und Ramona fanden dann, ein Spielplatz in der Nähe wäre schön. Ramona wohnt in Gütighausen und Vito im «Husammann», da müssen sie zum spielen bis zum Schulhaus.

Vito hätte auch gerne einen Mittagstisch in der Schule, die beiden Mädchen gehen lieber nach Hause zum Essen, ihnen fehlt der Mittagstisch nicht.

Alle drei Kinder finden die Erwachsenen in Thalheim im allgemeinen nett. Sie finden aber, der Umwelt sollte mehr Sorge getragen werden. Es stört sie, wenn Abfall weggeschmissen und liegen gelassen wird.

Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen den drei Kindern alles Gute für ihre Zukunft und viele gute Erfahrungen.

Gespräch: Christine Jordi, Fotos: Walter Jordi

Adventsfenster-Rückblick

Vom 1. bis zum 24. Dezember 2008 konnten, in Thalheim und Gütighausen auch dieses Jahr Adventsfenster bewundert werden. Leider nicht 24, aber immerhin 20 Adventsfenster wurden beleuchtet. Fast jeden Tag leuchtete an einem anderen Ort ein Fenster. Mit viel Fantasie und Liebe wurden zum Teil richtige Kunstwerke geschaffen und sicher auch von vielen Leuten bewundert.

Ich hoffe, dass auch von der Gelegenheit bei der «offenen Tür» Besuche zu machen, rege Gebrauch gemacht wurde und die «Anbieter» der «offenen Tür» ihre Kuchen nicht alle alleine essen mussten.

Vom Dorfverein bedanken wir uns herzlich bei allen, die mitgeholfen haben, den schönen Vorweihnachtsbrauch lebendig zu behalten.

Wir bedanken uns bei allen, die ein Fenster gestaltet haben, aber auch bei den Besucherinnen und Besuchern der «offenen Türen». Vielen Dank auch an Ingrid Lüthi, sie hat auch im 2008 die Organisation der Adventsfenster übernommen. Es braucht jedes Jahr wieder viele Telefonanrufe und Absprachen bis alles klappt und alle ihr Wunschdatum oder wenigstens ein auch noch passendes zugeteilt haben. Viel Zeit braucht es jeweils auch die «Lücken» im Adventskalender noch zu füllen. Dies ist letztes Jahr leider nicht ganz gelungen.

Sicher haben sich aber viele an den erleuchteten Fenstern gefreut, also nochmals: Herzlichen Dank.

Für den Dorfverein Thalheim/Gütighausen, Christine Jordi

Brief zur Abendunterhaltung des Chors

Wenige Tage nach der Abendunterhaltung vom 10. Januar 2009 wurden wir mit folgenden Brief überrascht. Er hat uns so sehr gefreut, dass wir ihn unseren Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten möchten. Zudem zeigt der Brief, viel besser als wir dies als Mitwirkende beschreiben könnten, wie unsere diesjährige Abendunterhaltung von Aussenstehenden erlebt wurde.

Gemischter Chor Thalheim
Theatergruppe TV Thalheim


Sehr geschätzte Frau Präsidentin,
Sehr geschätzter Herr Präsident,
Liebe SängerInnen
Liebe Theater LaienspielerInnen


«Die Seele erfreut sich von dem, worüber sie sich freut»


In diesen Worten finden wir echt eindrücklich das Erlebte am Unterhaltungsabend in der Turnhalle Thalheim. Leider verstehen wir vom Chorsingen so gut wie gar nichts. Trotzdem war das Erlebte für uns wie ein Traum voller spontanem Entdecken, begleitet von herzlichen Gefühlen der Nähe.


«Gib dem Tag Dein Lachen»


Ja die Leitung von Barbara Keller und Thomas Gutermann wurde ja meisterlich im Chor integriert, begleitet von tollen herzlichen Stimmen des Gemischten Chores. So war doch jede einzelne Stimme von persönlichem Ausdruck und Farbe bereichert.


Was uns besonders beeindruckte war auch die herzliche Auflockerung im Programm, durch einige lustige Einspielungen von kleinen «Sketsch’s» inkl. des hochstehenden Tambour-Vortrages.


«Jetz Chunnts ned Guet»


Aber bei uns Zuhörer und Zuschauer «cham’s mee als guet a» die Komödie von Armin Vollenweider. Wir glauben es ist gar nicht einfach die richtigen Worte zu finden.


Sicher und ohne schöne Worte zu suchen, die Vorstellung war super unter der Regie von Brigitte Hild.


Jede SchauspielerIn verkörperte vollends seine zugeteilte Rolle. Es wäre falsch, einzelne Darsteller speziell hervorzuheben, denn jede einzelne Person war begleitet von künstlerisch begabtem Ausdruck.


So wird der Unterhaltungsabend in Thalheim bei uns zur Tradition.


Wir sind überzeugt, das gute «alte» Volkstheater hat wieder an Popularität gewonnen – ja eure Vorstellung war ein vollends guter Lachschlager. Gerade in unserer hektischen Zeit sind doch solche Stunden voller Herzlichkeit und Humor eine gute Medizin für Mensch und Herz.


Liebe SängerInnen, liebe Theaterleute, es ist uns und sicher vielen anderen, ein aufrichtiges Bedürfnis zu danken für den Unterhaltungsabend vom letzten Samstag.


Wir sind auch stolz, befreundete Menschen und Vereine zu spüren, die das kulturelle Leben in Thalheim und über weitere Grenzen mit gefühlvollen Begegnungen bereichert.


«Leben und sich bemühen, dass auch andere leben»


Freundliche Grüsse
Margrit und Edwin Wägeli
HenggartWoche 3-2009

Rund um die Kirche

Gerne geben wir Ihnen hier Anteil am vielfältigen Leben unserer reformierten Kirchgemeinde. Dabei sind zu sämtlichen Anlässen immer alle Interessierten eingeladen.

Ökumenischer Brot für alle – Tag in Thalheim

Sonntag, 1. Februar, 10.30 Uhr, Turnhalle


Ökumenischer Familiengottesdienst mit anschliessendem Mittagessen.


Der Erlös des Suppentags dient neu der Unterstützung eines HEKS-Projektes in Ungarn, konkret, eines reformierten Zentrums auf dem Lande, in Berekfürdö, welches Menschen mit einer Behinderung Ferien und Erholung in Würde ermöglicht.


Das Dorf Berekfürdö ist bekannt wegen seiner Thermalbäder. Es befindet sich in der nordöstlichen Region Ungarns, am Rande des Nationalparks Hortobágy (Puszta). In Berekfürdö leben 1100 Einwohner. Hier befindet sich das Haus der Versöhnung, das in Mitteleuropa wohl grösste kirchliche Ferien- und Tagungszentrum, das zur reformierten Kirche gehört.


Der Leitung des Zentrums ist es ein grosses Anliegen, dass auch körperlich und geistig behinderte Menschen im Zentrum Aufnahme finden – in einem ehemals sozialistischen Land keine Selbstverständlichkeit, weil damals behinderte Menschen nicht integriert, sondern von der Gesellschaft fern gehalten wurden.


Von den jährlich 23’000 Gästen sind über zehn Prozent behindert. Das Zentrum wurde im Blick auf sie in den letzten Jahren entsprechend erweitert und angepasst.


Im Gottesdienst wird der Projektleiter, Andreas Hess, das Hilfs-Projekt vorstellen. Zudem wird osteuropäische Musik den Anlass rahmen.


Filmnachmittag mit «Ray»

Dienstag, 3. März, 14 Uhr, im Begegnungsraum Altikon


USA in den 1930er Jahren. Zusammen mit seinem Bruder wächst Ray Robinson Charles bei seiner alleinerziehenden Mutter unter ärmlichen Verhältnissen auf. Schon früh schlägt sein Herz für die Musik. Eine übernatürliche Begabung ist dem kleinen Ray in die Wiege gelegt worden. Im zarten Alter von sieben Jahren wird er aber blind und muss lernen, die Welt nur mit Hilfe seiner Ohren zu «sehen». Der Musikfilm zeigt Höhen und noch mehr Tiefen eines aussergewöhnlichen Lebens.


Begegnung am Tisch

Wir laden zu weiteren Abenden ein, die mit einem einfachen Essen beginnen. Anschliessend nehmen wir uns Zeit für Gespräche über Lebens- und Glaubensfragen sowie für gemeinsames Singen.


Freitag, 27. März, im Chileträff Thalheim


18.30 Uhr Tischgemeinschaft mit einfachem Essen
20 Uhr Die Bibel und das Geld


In Zeiten weltweiter Finanzkrisen ist es interessant, auf die Regelungen der Bibel in Sachen Geldfragen zu achten. Diese, das heisst Autoren biblischer Texte haben damals auf das neu aufkommende Phänomen «Geld» unmissverständlich reagiert. Zudem wird ein ehemaliger Banker bei uns zu Gast sein.


Montag, 11. Mai, im Begegnungsraum Altikon


18.30 Uhr Tischgemeinschaft mit einfachem Essen
20 Uhr Trudy Gerster erzählt biblische Geschichten


Wir hören der Erzählmeisterin ab CD zu, wie sie faszinierend einfach und doch tiefgründig biblische Geschichten erzählt. Anschliessend Gespräche über die gehörten Geschichten.


Gesucht für die Kirche Thalheim: Stellvertretende Sigristin oder stellvertretender Sigrist

Da unsere langjährige – und bis vor kurzem stellvertretende Sigristin Vreni Roduner ihren Dienst beendet hat, suchen wir eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Unsere jetzige Sigristin Monica Girsberger benötigt für ihre Ferienzeiten und andere Abwesenheiten eine Vertreterin oder einen Vertreter. Welches sind denn die Aufgaben einer Sigristin? Ganz einfach gesagt, folgende: Die Kirche für alle gottesdienstlichen Anlässe herrichten (Sonntagsgottesdienste, Trauungen, Abdankungen). Das heisst, diese vorbereiten, aber auch begleiten und abschliessen. Konkret: Zum Beispiel den Raum beheizen, bzw. lüften, reinigen und schmücken (Blumen, Kerzen, Taufstein, Abendmahlstisch etc.), aber auch Liednummern stecken, Gesangbücher bereitlegen, die Gottesdienstbesucher empfangen, Chilekafi oder Apéro organisieren. Die Sigristin ist etwas wie die gute Seele des Hauses.


Nun suchen wir also einen stellvertretenden Sigristen oder eine stellvertretende Sigristin. Selbstverständlich wird die Aufgabe nach kantonalen Ansätzen entlöhnt.


Sind Sie interessiert? Wenn ja, so geben Ihnen Monica Girsberger, 052 336 25 23, oder Eugen Morf, 052 336 14 70 sehr gerne Auskunft.


Mittagstische für Seniorinnen und Senioren

Jeweils letzter Freitag des Monats, 12 Uhr


30. Januar, Restaurant Kreuzstrasse, Altikon
27. Februar, Schürlibeiz, Thalheim
27. März, Restaurant Kreuzstrasse, Altikon


Anmeldungen bitte bis jeweils Dienstagabend an Brigitte Wettstein, 052 338 10 20 oder Frieda Mathis, 052 336 12 07. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!


Angebot: Erweiterte Nachbarschaftshilfe

Das Leben ist voller Überraschungen. Wir begegnen Schönem und Hässlichem, erleben Glück und Unglück, Macht und Ohnmacht, Gesundheit und Krankheit und es kann sein, dass wir mal in eine Situation geraten, die wir aus eigener Kraft nicht bewältigen können. In solchen Momenten ist man froh, wenn man auf die Hilfe von Mitmenschen zählen kann.


Aber was tun, wenn diese nicht da sind? – Dann ist es vielleicht Zeit, die «erweiterte Nachbarschaftshilfe» zu nutzen. Dieses Angebot ist für alle Bewohnerinnen und Bewohner von Thalheim und Altikon gedacht und ist ein gemeinsames Projekt unserer beiden Kirchgemeinden.


Rufen Sie also an, wenn Sie Hilfe oder Unterstützung benötigen. Wir sind gerne bereit, Ihnen im Rahmen unserer Möglichkeiten beizustehen. Zuständig sind


für Thalheim: Margrit Schwarz, 052 336 11 25
für Altikon: Margrit Herrmann, 052 336 13 20


Alle Informationen und Aktualitäten …

… zu unseren Kirchgemeinden und Veranstaltungen finden Sie auf der gemeinsamen Homepage www.altikon.ch, dort unter «Kirche» und «Reformierte Kirchgemeinde».


Pfr. Daniel Morand
Pfarramt Thalheim-Altikon, Fax 052 336 12 25, Tel. 052 336 22 95
danielmorand@bluewin.ch