Editorial

Liebe Leserin, Lieber Leser Herzlich willkommen zum Editorial der 50. Ausgabe der Dorfposcht! Die Dorfposcht lebt, weil sie als Medium «Sprache» weitergibt. Für jeden Schreiber ist die Sprache ein Material, mit dem er sich ausdrücken kann, mit dem er spielt, an dem er feilt, bis es seinen Wünschen entspricht. Genauso wie ein Steinhauer an seiner Statue Stück für Stück wegschlägt bis im Kern das bleibt, womit er sich ausdrücken möchte.… Weiterlesen

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser Nun habe ich also die Ehre, das erste Editorial im neuen Jahrtausend zu schreiben. Dabei bin ich mir nicht einmal sicher, ob das neue «Millennium» wirklich schon be­gonnen hat. Man hat ja kaum mit dem Jahr null begonnen. Aber so wichtig ist es ja wohl kaum. Mich interessiert nur, ob die «Werbefritzen» auf das nächste Jahresende wohl noch einmal das neue Jahrtausend mit Millenniums­angeboten ankündigen.… Weiterlesen

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser Gegen Schluss der zweiten Dorfposcht-Sitzung, wenn die Zeitung sozusagen fertig ist, befassen wir uns jeweils bereits mit der nächsten Ausgabe. Wir machen uns Gedanken über spezielle Beiträge, legen fest wer was macht etc. Wenn man dann bei dieser Sitzung einmal nicht dabei ist (natürlich aus wichtigem Grund), und schon längere Zeit kein Editorial mehr geschrieben hat, ist die Aufgabenzuteilung klar und man müsste schon sehr gute Argumente finden, um sich davor zu drücken.… Weiterlesen

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser In ungefähr 11/2 Jahren soll das grosse Ereignis stattfinden. Die Rede ist von der Expo.01. Seit mehreren Monaten wird intensiv darüber geschrieben, diskutiert und debattiert. Zuerst wurde die Führung der Expo in den Himmel gelobt. Je mehr, respektive je weniger man über die Ausstellung erfuhr, um so mehr wurde die Gerüchtesuppe gewürzt und aufgekocht.… Weiterlesen

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Liebe Leserin, lieber Leser Noch spät abends zu Hause arbeitend, sitze ich in der Galerie über den Büchern. Ein Flugzeug kommt direkt auf unser Haus zu. Ich sehe es durch die grossen Fenster, dann höre ich es auch. Es dröhnt übers Dach und fliegt weiter. Ein Blick auf die Uhr bestätigt mir, was ich längst wusste.… Weiterlesen

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Liebe Leserin, lieber Leser Die Natur schlägt zurück. – Eigentlich hatte ich vor, einige Gedanken über wundervolle Zusammenhänge in der Natur niederzuschreiben. Doch die aktuelle Wetterlage hat mich zu anderen Überlegungen bewegt. Es wird uns Menschen wohl kaum einmal möglich sein, die Natur voll und ganz zu verstehen und in den Griff zu bekommen.… Weiterlesen

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Liebe Leserin, lieber Leser Ein Jahrhundert-Winter soll dies gewesen sein! Sagen die einen. Die anderen meinen: «Das ist doch völlig normal». Ich würde sagen: «Es war seit Jahren der Winter mit dem grössten Schneeaufkommen innerhalb weniger Tage». Ich mag mich noch gut erinnern, als meine Eltern vor gut zwanzig Jahren jedes Jahr nach Andermatt fuhren, um dem SFS (Schweizerischer Firmensport) beim alljährlichen Langlaufanlass zu helfen.… Weiterlesen

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Wieder sechs Mal pro Jahr! Die Dorfposcht wird im Jahr 1999 wieder sechsmal erscheinen. Wir tragen damit einem gesteigerten Informationsbedürfnis in unserer Gemeinde Rechnung. Liebe Leserin, lieber Leser 1999 wird die Welt untergehen. Darin ist sich eine kleine, aber dennoch lautstarke Minderheit von Weltuntergangspropheten absolut einig. Weniger Übereinstimmung herrscht unter diesen Endzeitverkündern jedoch bereits bei der Frage, in welcher Form das Ende über uns kommen wird.… Weiterlesen

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Liebe Leserin, lieber Leser Landbote 29. August 1998: «Eine Tupolew 154 verunglückt beim Start in Ecuadors Hauptstadt Quito. 79 Menschen starben.» Gelesen und vergessen. Ich, jedenfalls. Das heisst, als ich die Überschrift lese, denke ich noch: Wenn’s kein Billigflug ist, dann sicher eine russische Maschine. Typisch! So was kennt man ja.… Weiterlesen

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Liebi Läserin, liebe Läser D Zyt blibt nid stah – e zimmli banali Feschtstellig, doch wänn nu na es Reschtli Bletter am Abrysskaländer hanged, drängt sy sich eim trotzdem uf. D Zyt blibt nid stah, d Wält träit sich wacker wyter und änderet deby ihres Gsicht. Chlyner isch sy worde, hätt me s Gfühl, dänn d Kontinänt sind zäme gruckt.… Weiterlesen