Paperblog: Bis die Muse küsst

Es ist wieder mal soweit, die letzte Seite der Dorfposcht will gefüllt sein und dieses Mal auch die letzte Seite des Jahres 2012, zumindest was die Dorfposcht betrifft.


In den Tagen vor der letzten Dorfposcht-Sitzung gehen mir deswegen immer viele Gedanken durch den Kopf. Zeitungen werden nach Themen durchsucht, das Internet wird von vorne nach hinten und zurück durchkämmt und auch in den Fernsehsendungen wird nach irgendeinem Strohhalm für den nächsten Paperblog gefahndet. Themen werden durch die Hirnwindungen gejagt, um zu sehen, ob auch was herauskommen könnte, das fast eine Seite füllen wird. Vieles wird schnell wieder gelöscht, weil es nichts taugt. Glauben sie mir, es ist nicht immer einfach ein Thema zu finden, das etwas hergibt, respektive zu dem mir etwas Sinnvolles einfällt.


Doch nun sitze ich immer noch hier und warte bis mich die Muse küsst!


Muse? Nein, nicht die Pop-Musiker, «sondern die Person», so zumindest schreibt Wikipedia, «welche andere Menschen zu kreativen Leistungen anspornt oder inspiriert. Oft finden sich Musen – Frauen und Männer – im Umfeld von Künstlern und Künstlerinnen.


Musen werden seit der Antike als göttliche oder genialische Inspirationsquelle für Künstler genannt. Ursprung ist die antike Vorstellung, dass Ideen sich nicht von selbst entwickeln, sondern von Göttern (oder eben Musen) von aussen eingegeben werden. Ein bekanntes Musenbild ist Raffaels Darstellung des Parnass mit Apoll und den Musen, sowie berühmten Dichtern, gemalt 1509 bis 1510, in den Stanzen (stanza della segnatura) des Vatikan in Rom.


Der Begriff Muse geht auf die Musen in der griechischen Mythologie zurück. In der antiken Mythologie sind die Musen Quellnymphen – neun Schwestern, die vom griechischen Vatergott Zeus mit der Quellgöttin Mnemosyne (Göttin der Erinnerung) gezeugt wurden» (mit der hatte Zeus auch was?). «Die Musen gesellen sich um Apoll, den Gott der schönen Künste, der sie dirigiert und mit ihnen auf dem griechischen Berg Helikon (lateinisch: Parnass) dem Zeus huldigt.


Der (erste bekannte) griechische Dichter Hesiod beschreibt die Götterwelt und auch die Musen in seinem Werk Theogonie.


In der Neuzeit begann man, auch tatsächliche Personen als Musen zu bezeichnen, – meist Freundinnen von Künstlern, vereinzelt auch Männer. Sie inspirieren die Künstler durch ihren Charakter, ihre Ausstrahlung, ihre menschliche Zuwendung, durch eine erotische Beziehung,– meist durch eine Kombination all dieser Faktoren.» (Quelle: Wikipedia)


Ich warte immer noch – MUSE!


Ach vergiss es, ich habe – Wikipedia sei Dank – gar keinen Platz mehr, um deine Eingebung zu Papier zu bringen.


Liebe Leserinnen und Leser, im Namen des gesamten Redaktionsteams wünsche ich ihnen jetzt schon geruhsame Festtage und einen wunderschönen Rutsch ins neue Jahr und hoffen sie darauf, dass mich die Muse wenigstens bis zur nächsten Dorfposcht Ende Januar nicht im Stich lässt.


ebu

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