Leserbrief: Die Handy-Antenne

Mit grossem Interesse nehmen auch wir Anteil an dem Bau der UMTS-Antenne von Orange in unserem Dorf.

Wir selber beschäftigen uns sehr mit dem Thema Mobilfunk und ihre Auswirkungen. Wie schädlich die Strahlungen sind, sei es von den Mobilfunkantennen oder Benutzung der Wireless und Handy, ist für viele klar. Im Artikel von Angelika Stadler – Reinle bewegt uns ein Gedanke immer wieder, den wir hier aufgreifen möchten. Das Thema Mobilfunk ist ein Problem, das uns alle betrifft. Deswegen ist es auch wichtig, dass wir uns als ganzes Dorf damit konfrontieren lassen. Es ist uns bewusst, da sind Gesetzte und Regeln, zu Gunsten der Mobilfunkbetreiber, die es einzuhalten gibt. Aber wir haben von einem kleinen Dorf gehört, das sich mit Erfolg gegen den Bau einer Mobilfunkantenne gewehrt hat. Wie war dies möglich? Dadurch, dass sich die ganze Bevölkerung mitsamt dem Bürgermeister (bei uns der Gemeinderat) gegen diese Antenne gewehrt hat. Das ganze Dorf hat in dieselbe Kerbe geschlagen.


Jetzt schweifen meine Gedanken zurück auf die Zeit unserer Vorfahren, zur Zeit der Eidgenossen. Was haben sie auf dem Rütli schon wieder geschworen?


Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern. In keiner Not uns trennen und Gefahr. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott.


Auf diesen Grund (Gott den Höchsten) haben die Eidgenossen gebaut und gemeinsam (als ein Volk von Brüdern) mit einfachen Mitteln die mächtigen Habsburger bekämpft.


Leider haben wir diesen Grund ziemlich verlassen, Individualismus macht sich breit. Genau das schwächt uns als Volk. Wir glauben, dass es möglich ist, wenn wir als Dorfbewohner wieder als einzig Volk zusammenstehen und gemeinsam in dieselbe Kerbe schlagen, haben wir ungeahnte Möglichkeiten, eben wie unsere Vorfahren.


In diesem Sinne wünschen wir uns, dass wir lernen als Dorfbewohner wieder zusammenzustehen.


Willi und Sandra Hefti

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