Abendunterhaltung: TV sorgt für gute Laune

Wiederum ist der TV mit einer stimmungsvollen Unterhaltung ins neue Jahr gestartet. Dass die Mehrzweckhalle am 1. Januar zum Bersten voll ist, ist bereits Tradition. Wer einen gute Sitzplatz will, tut gut daran frühzeitig bei der Halle zu sein und das Stehen in der Schlange auf sich zu nehmen.

Mit dem Theaterstück «Zimmer 12a» hat die Theatergruppe des Turnvereines Thalheim einmal mehr einen Volltreffer gelandet. Der Zweiakter ist mit Humor voll gespickt und heizte sofort die Stimmung in der bis auf den letzten Platz besetzen Mehrzweckhalle an. Die Laienspielerinnen und Spieler brillierten mit sehr guten Leistungen und sie setzten die humoristischen Einfälle der Autoren Anthony Marriot und Bob Grant sehr gut um. Die originelle Dialektfassung schrieb Max Dettwiler.

Im überbelegten Hotel Schweizerhof waren in dieser Nacht nicht nur die Musiker zu Gast welche am alljährlichen Musikfestival teilnahmen. Dr. Georg Gabathuler (Christian Metzger) wollte hier eine Nacht mit seiner Sprechstundenhilfe Michèle Hübscher (Sandra Strübi) verbringen. Aber auch Hansruedi Schmied (Marc Gutknecht) und seine frisch angetraute Gattin Annemarie (Barbara Wägeli) hatten das Hotel in Interwald ausgesucht um hier ihre Flitterwochen zu verbringen. Zu Dr. Gabathulers Pech musste seine Gattin Eva Gabathuler (Jeannette Büchi) für die erkrankte Harfenistin einspringen und ist dann eben plötzlich aufgetaucht.

Nun wurde Gabathuler gefordert, denn Eva begegnete dem verliebten Paar schon bald. Auch das Personal des Hotels, das wohl noch von dem guten Namen profitiert, den es einst hatte, war völlig überfordert und weil mehr Gäste als Zimmer da waren, hat die Rezeption die Übersicht völlig verloren. So mussten die Gäste immer wieder das Zimmer wechseln, was natürlich dauernd für Missverständnisse sorgte. Im Mittelpunkt stand das Zimmer 12a, wo im allgemeinen Durcheinander Koffer und Begleiter verwechselt wurden.

Johnny Müller, der Hotelmanager (Thomas Morf) und Albert der Portier (Benjamin Vogt) tun ihr möglichstes, schaukeln aber die Situation allmählich ins Chaotische und als dann noch der Hornist Hubert Jäger (Reto Frei) und seine trinkfreudige Gattin Rosa (Brigitte Hild) auftauchen, wird es langsam brenzlig. Doch dank der Tücken der Technik kommt es am Ende doch zu einem erlösenden Schluss. Unter der Regie von Brigitte Hild zeigten die talentierten Mitglieder der Theatergruppe, dass ihnen das Theaterspielen im Blut liegt. Die Rollen waren sehr gut verteilt und es machte den Anschein als wären sie jedem auf den Laib geschrieben.

Den turnerischen Teil der Abendunterhaltung eröffneten die Kleinsten mit einem Reigen. Ihr keckes Auftreten mit ihren auffallenden Brillen brachte sofort wieder Stimmung in den Saal. Die Kleinen genossen den grossen Applaus sichtlich. Mit einem Mix zwischen Reigen und Barrenübungen wartete die Mädchenriege auf. Gefolgt von der Jugi, die zum Teil gewagte Sprünge ab Minitramp und Sprungbrett vorführte. Die zum Teil schon recht spektakulären Sprünge verpassten ihre Wirkung nicht und wurden mit viel Beifall honoriert. Eine originelle Jury die mittels Barrenübungen ihre Noten für den Reigen der grösseren Mädchen bekannt gab, sorgte für Abwechslung im Programm.

Gute Einlagen waren auch bei der Vorführung mit den Springseilen zu beklatschen. Eindrucksvolle Sprünge zeigten auch die Turnerinnen und Turner des Turnvereines. Höhepunkt des turnerischen Teiles war der Reigen des gemischten Turnvereines.

Mit einem waren Sturm von Applaus forderte das Publikum unmissverständlich eine Zugabe, die dann auch mit Freude gewährt wurde.

Den dritten Teil der gelungenen Unterhaltung übernahm dann die «Buggy Tanzband». Mit ihrer schmissigen Musik sorgten auch sie dafür, dass die gute Stimmung im Saal erhalten blieb. Zuspruch fand aber auch die Bar, welche erstmals in der neuen Aula aufgebaut war.

jro

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