Poesie: Des Menschen Brot

Die Unesco hat den 21. März als Tag der Poesie ausgerufen. Anlässlich dieses Tages hat uns Herr Max Hauser aus Gütighausen fünf Gedichte zugesandt, welche aus seiner Dichterstube stammen. In jeder Ausgabe dieses Jahres werden wir eines seiner Gedichte veröffentlichen.

Des Menschen Brot

Es grünen die Weiden vom Schöpfer besonnt
Es blühen die Bäume von Früchten belohnt
Es wogen die Aähren des Abends im Wind
Vom Frühling zum Sommer die Zeit sie zerrinnt

Gestärkt sei die Hand die das Wachstum gepflegt
die emsig die Hacke im Erdreich bewegt
Das Auge das prüfend zu sehen vermag
Ob lohnend der Segen ob gross noch die Plag

Die Zeit wird noch Sonne und Wolken bestimmen
und Mühsal und Plage im Schweisse zerrinnen
Zur späten Stunde das Tagwerk beschliessen
Dann müde doch glücklich die Augen sich schliessen

Was lehrt uns die Zeit die so eilig uns schwindet
nach Blühet und Wachturn den Herbst uns schon kündet
Sie zeigt uns im Geiste ob Früchte ob Not
Die Hoffnung der Segen das tägliche Brot.

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