Jahresbericht 2007 der reformierten Kirchenpflege

Die reformierte Kirchenpflege Thalheim an der Thur kann auf ein lebendiges Jahr zurückblicken, das reich war an Begegnungen. Prägend war die gute Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde und der Kirchenpflege Altikon.

Das Miteinander gibt Kraft

Die Zusammenarbeit mit der Kirchenpflege Altikon war für das vergangene Jahr prägend. An gemeinsamen Retraiten, Kirchenpflegesitzungen, Besuchen und Gottesdiensten lernten wir uns näher kennen und entwickelten neue Projekte. Ein Meilenstein war der Begegnungstag Mitte Jahr, der auf der Gemeindegrenze auf dem Land der Familie Epprecht stattfand und in der Natur beim gemeinsamen Feiern, Spielen und Essen viele Begegnungen ermöglichte. Auch die im Freien durchgeführte Sonntagsschulweihnacht in Altikon mit den Kindern und Familien von Altikon und Thalheim war berührend und ein weiterer Schritt in der Zusammenarbeit. Auch in Zukunft planen wir solche Begegnungen, denn das engagierte Miteinander gibt uns und unserer Kirche Kraft.

Dankbarkeit

Unsere Kirchenpflege ist mit grossem Einsatz daran, das Leben in der Gemeinde zu fördern und zu stärken. Jedes Mitglied engagiert sich und leistet seine Arbeit. Auch wenn es nicht immer einfach war, haben wir uns gefunden, um gemeinsam unsere Ziele zu verfolgen. Dafür sind wir dankbar und schauen zuversichtlich ins kommende Jahr.

Die neue Zürcher Bibelauch bei uns in Thalheim

Das erfolgreiche Erscheinen der neuen Zürcher Bibel hat auch uns berührt und mit Stolz erfüllt. 40’000 Exemplare wurden schon bis Ende Jahr verkauft. Verschiedenste Ausgaben liegen zur Auswahl in den Buchhandlungen: die Kunstbibel mit bunten Schriftbildern aus Texten des Neuen und Alten Testaments, eine Bibel mit einer eingelegten Trauurkunde, eine rote Schulbibel mit farbigem Bild- und Informationsteil, die grüne Standardbibel, die Bibel als CD-ROM oder als Hörbuch-CD. In welcher Form auch immer, bleibt die Bibel für uns Reformierte das Buch, das uns immer wieder neu Orientierung gibt.

Grundwerte entdecken

Woran orientieren wir uns? Was hilft uns bei unserem Verhalten und unseren Entscheidungen im Alltag? Was ist richtig und was ist falsch? Zu solchen Fragen möchten wir als reformierte Kirche immer wieder neu Anregungen und Antworten geben. Das ist eine unserer Aufgaben – eine Aufgabe, die wir übernehmen müssen und die die politischen Institutionen in einem viel kleineren Mass übernehmen können. Zu den Werten hat die Kirche und ihr grundlegendes Buch, die Bibel, viel zu sagen.

Kunst und Religion

In den beiden Halbjahresprogrammen war das Thema «Kunst und Religion» ein zentraler Baustein. Wir wurden in spannenden Vorträgen von Pfr. Dr. Matthias Krieg in dieses Thema eingeführt, wir besuchten Künstler in der Umgebung und die einzigartige Stiftsbibliothek in St. Gallen. Die Anregungen waren sehr bereichernd und doch merkten wir, dass unser Hauptaugenmerk in Zukunft auf die Grundlagen des Glaubens gerichtet sein soll.

Nachbarschaftshilfe

Zwei Schwerpunkte haben wir gemeinsam mit Altikon gesetzt, die uns durch das Jahr 2008 begleiten werden. Einer davon ist der Aufbau einer erweiterten Nachbarschaftshilfe, die mit derjenigen der Gemeinde vernetzt wird. Ziel dieses geplanten Netzwerkes ist es, einfache, unkomplizierte, schnelle und herzliche Hilfe anzubieten. Wir möchten wieder Zeit und die Kraft haben, einander in schwierigen Situationen zu helfen. Sei es durch ein offenes Ohr, durch ein Gespräch, durch einen Fahrdienst, einen Einkauf, das Hüten des Kindes, das Versorgen eines Haustiers, des Gartens oder des Hauses. Wo auch immer jemand eine Unterstützung braucht, soll es möglich sein, diese zu vermitteln und anzubieten. Vorbild dabei ist uns das Gleichnis vom barmherzigen Samariter.

Begegnung am Tisch

Was sind die Grundlagen unseres Glaubens? Wofür stehen wir als Reformierte ein? Solchen zentralen Fragen widmen wir uns im Jahr 2008 in den Begegnungen am Tisch. Wir werden dort zuerst gemeinsam essen, und dann gibt es einen Impuls mit anschliessender Diskussion. Geplant sind bis heute für das erste Halbjahr die Themen: die vier Evangelien, die Bibel und die Bergpredigt.

Auf diesen Austausch und viele Begegnungen freut sich

Conrad Schneider, Kirchenpflegepräsident der Reformierten Kirchgemeinde Thalheim

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