Einweihung Schulhaus-Aussenanlage

Im Juni 2004 wurde sie an der Gemeindeversammlung angenommen. Vor sieben Monaten begannen die Bauarbeiten. Nun ist sie fertig gestellt und wartet im vollen «Glanz» auf deren Benutzung: die neue Aussenanlage des Schulhauses.

Die Turnhalle war gut besetzt, als am Samstag, 10. September 2005, pünktlich um zehn Uhr, Schulpfleger Charles Brügger mit seiner Einweihungsrede startete. Die Ansprachen, Danksagungen und Ehrungen wurden durch Darbietungen der Schülerschar umrahmt. Kindergartenkinder tanzten zusammen mit Erst- und Zweitklässler zu griechischer Musik über die Bühne. Die Dritt- bis Sechstklässler sangen das

Olympiadelied 2000 «Hand in hand». Den witzigen Text der letzten vier Strophen des zweiten Liedes «Es lebe der Sport» haben die Lehrerschaft Frau Blatter und Herr Weidmann selber verfasst. Die Zuhörer waren begeistert und verlangten prompt eine Zugabe.

Gegen elf Uhr wurde die Sportanlage den Kindern und erwachsenen Sportlern übergeben. Während sich diese auf ihre Sportdisziplinen vorbereiteten, genossen die anderen einen Apéro in der Aula. Von dort oben hat man einen idealen Blick auf die Anlage. Neben den Sportanlagen wie Spielwiese, Kugelstossanlage, Allwetterplatz, Hartplatz, Weitsprunganlagen, Laufbahnen und Beachvolleyballfeld, hat auch der Spielplatz mit Trülliturm, Kletterturm und Rutschbahn wieder einen schönen Platz gefunden.

Der Plausch-Wettkampf konnte beginnen. Der schnellste Thalheimer, die schnellste Thalheimerin wurden gesucht. Wer springt am höchsten, wer am weitesten? Wer stösst die Kugel, wer wirft den Ball am weitesten? Alle, ob gross oder klein, waren mit vollem Elan und sichtlichem Spass dabei und wurden lautstark von der Fangemeinde angefeuert und beklatscht. Auch ein heftiger Regenschauer liess die sportliche Stimmung nicht trüben. Bei der Festwirtschaft hatte man Gelegenheit, sich mit Speis und Trank zu verpflegen. Am Nachmittag waren dann Spiele und Stafetten angesagt. Es war ein voll gepacktes, sehr gut organisiertes Programm.

Nach 16 Uhr wurde die Rangverkündung, die in der Turnhalle stattfand, mit Spannung erwartet. Doch bevor Medaillen an die Erstplatzierten einer Disziplin und Pokale an diejenigen mit den allerbesten Resultaten verteilt werden konnten, wurde jedes Kind einzeln aufgerufen. Diese erhielten zu ihrer grossen Freude eine schöne Urkunde, auf der ihre Bestleistungen aufgeführt sind plus eine «Dächlichappe» zur Erinnerung an die Einweihung.

Die Aussenanlage ist somit mit grossem Erfolg eingeweiht. Nun kann sie von älteren und jüngeren rege genutzt werden. Selbstverständlich mit Respekt und der nötigen Sorgfalt. Nicht nur viel Geld von uns Steuernzahler ist in diese Anlage geflossen, sondern auch sehr viel Engagement, viele Stunden Fronarbeit der diversen Vereine und viel Schweiss. Auf eine sportliche und faire Benutzung!

cm


«… er ist gesund und macht uns hart!»

Nachfolgend die vier Strophen zur Melodie des Liedes «Es lebe der Sport», speziell getextet für die Thalheimer Sportanlage:

Internationali Sprint-Cracks wählet euses Schuelhuus us fürs Trainingscamp.
D Hundertmeter-Bahn bi eus isch schnäller no als die z Züri im Letzigrund.
Chasch s Starte üebe, Tempobolze und über all die Hürde holze.
Doch nach em Ziel muesch voll i d Iise, immer nächer chunnt die Wiese…

Refrain:
Es lebe der Sport, er ist gesund und macht uns hart,
er gibt uns Kraft, er gibt uns Schwung, er ist beliebt bei alt und jung.

D Copacabana isch än Dräck gäg euse Strand wo mir jetzt neu in Thalheim händ.
Deht chömmer hechte, gumpe und au smäsche, holet öis am End än Sunebrand.
Doch chlage wämer nöd, das isch ja klar, äs Swimmingpool wär au no wunderbar.
Mit Luftmatraze, Schnorchel, Flosse hette mer’s dänn richtig gnosse.

Ref.

Bim Basketball isch s erschti Ziil en Wurf in Chorb, das isch für eus die chlinschti Sorg.
Obwohl mir da nöd z Moskau sind, jaget mir über de Rot Platz wie Wirbelwind.
En schöne Standwurf grad zum Partner hii, es Foul am Gägner, nei das dörf nöd sii.
En Freiwurf ouh, s isch würkli schaad, es Goal, verlore, so ne Plaag.

Ref.

Fuessball spile macht vil Spass, wännd tüpfsch is richtig Ziil am andere Änd vom Gras.
Corner, dribble, passe, Schuss ufs Goal und oha lätz, was bringt dänn die i d Sätz?
En Pfiff vom Oberschiri chas nöd sii, dä luegt ganz starr, verüert sini Händ debii.
S muess eifacheri Gründ gääh fürs Gezeter, Eigegoal bringt käi Elfmeter.

Ref.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.