Ersatzwahlen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Ich habe entschlossen, mich als Mitglied der Rechnungs­prüfungs­kom­mis­sion zur Ver­fü­gung zu stellen. Da ich bei Ihnen nicht sehr bekannt bin, möchte ich die Ge­le­gen­heit nutzen, mich bei Ihnen mittels der Dorfpost ein wenig näher vorzustellen.

Mein Name ist Ingrid Barbara Lüthi, geboren am 27. Juni 1972 in Johannesburg. Ich bin ledig, Bürgerin von Lauperswil (BE) und wohne seit April 2001 mit meinem lang­jährigen Partner in Thalheim. Wir haben diese gemütliche Gemeinde als unsere Heimat ausgesucht, da wir die freundliche Lebensqualität auf dem Land sehr schätzen.

Meine berufliche Laufbahn begann in Pretoria (Südafrika), wo ich den Uni­ver­si­täts­ab­schluss in Rechnungs­wesen (Bachelor of Commerce in Financial Accounting) erfolg­reich absolvierte. 1993 kam ich in die Schweiz, wo ich als Serviceangestellte tätig war, was mir bei der Vervollständigung des Schweizer Dialektes sehr geholfen hat. Ab 1995 bis 1999 arbeitete ich im Rechnungs­wesen bei einer inner­schweizer Kan­to­nal­bank. In dieser Zeit schloss ich das «Nachdiplomstudium Bankmanagement» erfolg­reich ab. Seit dem Winter 1999 nehme ich die Gelegenheit war, die Abteilung «Compliance und Risk» bei einer ausländischer Bank in Zürich von Grund auf aufzubauen und zu leiten.

Ich stelle mich zur Wahl, weil ich die Schweizer Demokratie und Gesetzgebung schätze und deshalb meinen Beitrag hierzu leisten möchte. Als Mitglied der Rechnungs­prüfungs­kom­mis­sion, ist es mir möglich mein berufliches Wissen sowie meinen Elan für Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, einsetzen zu können.

Für Ihre Stimme danke ich Ihnen bestens.
Ingrid Lüthi


Leserbrief

Bald sind Wahlen. In Thalheim müssen, respektive dürfen wir einen Ersatz in den Ge­mein­de­rat wählen. Wir haben sogar eine echte Wahl zwischen einem Kandidaten und einer Kandidatin. Ich hoffe natürlich, dass die Frau gewählt wird.

Wenigstens eine Frau sollte auch in diesem Gremium vertreten sein. Ich denke auch, dass die Frau, die sich zur Wahl stellt, fähig und in der Lage ist, engagiert mit­zu­ar­bei­ten und dass sie sich für die Interessen der Dorfbevölkerung einsetzen wird.

Für mich ist es klar, dass ich die Frau unterstütze, umsomehr als ich den Mann, der sich zur Verfügung stellt, überhaupt nicht kenne.

Dann sind auch noch National- und Ständeratswahlen. Ich hoffe, der heisse Sommer sei noch nicht ganz vergessen, auch wenn es inzwischen Herbst geworden ist. Vier Jahre werden die Leute, die wir nach Bern wählen, dann über Vieles was uns betrifft be­stim­men. Es ist nicht egal wer gewählt wird. Ich hoffe sehr, dass möglichst viele sich Gedanken machen, und dann von ihrem Recht Gebrauch machen und mitbestimmen.

Dies ist nicht die Meinung des Redaktionsteams, sondern allein meine Ansicht.

Christine

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