Natur 2: Igel

Der Igel hat die Eiszeit überlebt und ist etwa sechzig Millionen Jahre alt. Er ist eines der ältesten noch lebenden Säugetieren. Er ist ein Wirbeltier mit vierzig Wirbeln. Er hat einen breiten und kräftigen Schädel mit einer spitzigen Schnauze. Im ganzen hat er 36 Zähne, die vorderen zwei Schneidezähne stehen nach vorne statt nach oben, damit er seine Beute halten kann. Er hat kräftige Beine und kleine Füsse mit fünf Zehen. Er kann bis zu acht Kilometer pro Stunde erreichen. Wenn Gefahr droht, rollt er sich zu einer Kugel zusammen. Wenn er aber zu dick ist, kann er sich nicht ganz einrollen, und es bleibt ein Zwischenraum frei, und dadurch kann der Feind besser angreifen.

Eine weitere Verteidigungsmethode ist: Er spannt seine Stachelmuskeln so an, dass die Stacheln kreuz und quer stehen, in diesem Zustand ist der Igel so geschützt, dass er weniger natürliche Feinde hat als andere Säugetiere in dieser Grösse.

In der heutigen Zeit, infolge Umweltbelastung, ist der Igel krankheitsanfälliger als früher. Gefährlich für die Igel sind Parasiten, Schneckenkörner und andere Gifte. Da der Igel ein Nachttier ist, sieht man ihn tagsüber nur, wenn er krank ist. Aber die grössere Gefahr sind die Autos.

Sein Speiseplan beinhaltet: Falter, Raupen, verschiedenste Arten von Käfern, Würmer, Schnecken, Heuschrecken.

Eine kleine Geschichte

Vor ein paar Jahren im Herbst haben wir in Winterthur einen Igel gefunden. Er lag im Strassengraben, wir haben ihn mit einem Eimer nach Hause genommen. Wir bauten ihm ein behagliches Nest. Die ganze Familie bestaunte den Igel und haben uns amüsiert über sein Geschnarche. Sogar eine Schulklasse kam und beobachtete ihn. Da es aber Tag war, wollten wir ihn wecken. Doch der Igel fauchte uns heftig an. Das zeigt, dass wir die Gewohnheiten der Tiere achten sollten.

Wir haben eine Igelstation angerufen und die haben uns folgendes gesagt: «Ihr solltet den Igel an den Ort zurück bringen, wo ihr ihn gefunden habt, wenn er das Gewicht von 500 Gramm hat. Denn der Igel ist sehr ortsgebunden, er wird seine Familie suchen und wiederfinden. Gebt ihm ja keine Milch, sondern nur Wasser zu trinken und zum Fressen ein bisschen Katzenfutter.»

Fortsetzung folgt
rr

Quelle: Internet

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