Seniorenferien 2003

Die Seniorengruppe aus Altikon-Thalheim verbrachte vom 5. bis 12. Mai eine Ferien­woche in Weggis. Sicher denken nicht nur wir drei Frauen vom Begleit­team (Frieda Mathis, Brigitte Wettstein, Christine Jordi), gerne an die erlebnisreichen Früh­lings­tage zurück. Wir hoffen, dass auch den Ferien­gäs­ten diese Zeit in guter Erinnerung bleibt.

Unter den «auswärtigen» Gästen unserer Gruppe war auch Willy Peter aus Oberwil. Ihm und seiner Frau Irma hat es unter uns sehr gut gefallen. Er stellte uns, quasi als Dank für die gute Aufnahme, einige seiner Verse zur Verfügung. Sie geben uns einen Ein­druck von der Stimmung und den vielfältigen Erlebnissen dieser Tage. Vielen Dank an Willy Peter. Herzlichen Dank auch an alle, die dazu beigetragen haben, dass diese Ferien­woche auch dieses Jahr durch­ge­führt werden konnte.

cjo

Die Ankunft
In Weggis tönts am Megaphon:
Die Jugendgruppe Dorlikon ist
irgendwo im Dorfe umen –
wir heissen sie bei uns willkummen!

S Uuftanken im Länz
Sibe Taag Fëërie
Vom Alltaag ewääg.
Mit nöien Erkäntnis
und wider mee zwääg.

Es Tampfschiff. En Föönschturm.
Es Säil wos verschränzt!
De Mäntsch isch en Zwëërg:
Was ëër wott, isch begränzt.
Die Bëërg zringelum,
de See vor is zue
und nanig vil Lüüt –
mir ggnüüssed die Rue.
S Konzert jede Morge
und d Freud a de Töön,
ewägg vo de Soorge:
E paar Taag nu schöön.

Dihäime sind s gsund.
S gaat guet ooni miich.
Ich trüeien es Pfund –
und s isch mer ä glych.
Die Model-Figuure
wo gly chömed an Schtrand
hinderlönd ja chuum Schpuure
und Ydrück im Sand.
Ich gseen es nid gëërn,
die magere Höögge:
S hät nüüt draa für s Aug
und ä nüüt für d Schnöögge…

So sind halt die Typen
und Gschmäcker verschide.
Eb tick oder tünn:
Wër druus chunt isch zfride.

Sibe Taag Fërie.
Es bitzii mee fit.
Mir räned ä nüme,
mer nëmed is Zyt.

Typisch Schwyzerisch
Sie und ëër
Sii gseet en schööne Sumervogel
Und ëër en Salamander,
nu, sii säit nüüt, und ëër säit nüüt,
soo git äis Woort s ander –.

Erkenntnis
Ich sitz im Bad und pflege mich
und was ich sehe, ärgert mich!
Ich armer Tropf, jetzt weiss ichs auch:
So wenig Kopf. Und soo viel Bauch.
So dicke Knie. So krumme Waden…
Ich werde nie mehr gerne baden.
Doch, wenn ichs tu, man glaubt es kaum,
deck ich mich zu mit sehr viel Schaum.

Und das aufschlussreiche Sonntags Aufsätzchen eines Mäitelis
Heute ist Sonntag.
Der Vater sagte:
Heute gehen wir auf den Rigi!
Die Mutter sagte:
Nein, heute gehen wir nicht auf den Rigi!
Der Vater sagte: Moll!
Und dann gingen wir nicht! –

Burgunderkrieg-Aufsatz
Die Schweizer siegten
bei Grandson und murrten

Schwyzer-Tüütsch
Z Schwyz am Zyt schynt d Sune
und wänn si z Schwyz am Zyt nid schynt,
dänn schynt si z Brune!

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