Radweg

In der Einwohnerumfrage haben viele Eltern aus Thalheim von schulpflichtigen Kindern bemängelt, dass der Schulweg auf einem schmalen Gehweg entlang der Thurtalstrasse führt und zu wenig sicher sei. Obwohl sich bis heute keine nennenswerte Vorfälle ereignet haben, ist die gegenwärtige Situation nicht befriedigend.

Bei einer Zusammenkunft mit Vertretern des kantonalen Tiefbauamtes und der Schulbehörde diskutierte der Gemeinderat über die Gestaltung eines sicheren Schulweges. Grundsätzlich können vom Kanton keine Massnahmen für die Verbesserung der Sicherheit des Schulweges erwartet werden.

Im regionalen Richtplan ist jedoch ein Radweg entlang der Thurtalstrasse in Thalheim vorgesehen. Mit einem Teilausbau dieses Radweges könnte die Sicherheit des Schulweges wesentlich verbessert werden.

An dieser Besprechung wurde dann über die Linienführung des regionalen Radweges, der durch den Kanton erstellt wird, diskutiert. Der Kanton ist verpflichtet, das regionale Radwegnetz gemäss dem Richtplan zu vervollständigen. Wann dies jedoch geschieht, ist sehr stark von den finanziellen Möglichkeiten des Kantons abhängig. Trotz der angespannten finanziellen Situation plant das kantonale Tiefbauamt, das ein erstes Teilstück dieses Radweges noch in diesem Jahr erstellt werden könnte. Dieses führt gemäss dem nun vorliegenden Vorprojekt vom Schulhaus entlang der Thurtalstrasse bis zu der Püntenrainstrasse. Die Weiterführung dieses Radweges sieht das kantonale Tiefbauamt dann über die Püntenrainstrasse via Werkgebäude zu der Oberdorfstrasse. Der ganze Radweg wird/soll geteert.

Nachdem die erste Linienführung nicht befriedigen konnte, weil sie, unter anderem, den vorgesehenen Landabtausch mit der Schule für deren Ausbauprojekt in Frage stellte, hat der Gemeinderat hat dem kantonalen Tiefbauamt zum aktuellen Vorprojekt nun eine positive Stellungnahme zukommen lassen.

Dem Gemeinderat sind zu diesem Geschäft einige Bemerkungen zu Ohren gekommen, die nicht den Tatsachen entsprechen. Da über die geplante Sportanlageerweiterung noch keine politischen Entscheidungen gefällt wurden, muss zuerst über diese Erweiterung Klarheit bestehen, ob die Bevölkerung überhaupt dieser zustimmt. Bis dieser Entscheid steht, nimmt der Gemeinderat eine neutrale Haltung zu diesem Projekt ein. Er bietet für Planungslösungen soweit Hand, als er dieses auch politisch verantworten kann. Dass zum oben erwähnten Landabtausch nach dem ersten Vorschlag zu der Linienführung des Radweges nicht mehr bedingungslos Hand geboten werden konnte, hing nicht mit der Erweiterung der Sportanlage zusammen, sondern einzig mit dem Umstand, dass durch dieses Land ein Radweg geplant war.

Gerne beantwortet der Gemeindepräsident allfällige noch offene Fragen und gibt auch gerne zu diesem Projekt Auskunft.

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