Leserbrief: Gemeindearbeiter und Schützenmurbevölkerung

Das Spielen der Kinder im Freien ist ein tägliches Muss, denn die kleinen Racker wollen nichts lieber als auf den Strassen mit ihren Velos, Kickboards oder «Boby cars» herum zu flitzen oder im Spielhaus ihre Vorstellungen einer Familie zu durchleben. Welch ein Spass!

Doch natürlich sagt niemand der Kleinen nein; wenn sich mal was anderes anbietet. Wie zum Beispiel in Form von Gemeindearbeiter Hugo; der wie ich beobachtet hatte, im Begriff war, eine vorhandene, aber leider vergessene Treppe wieder auszubuddeln und instand zu setzen!

Natürlich entgeht das auch nicht den Späheraugen der Schützenmürlergang. Sofort wollen alle genauer wissen und sehen was da los ist. Wieso wohl ein blauer Traktor mit Kies beladener Baggerschaufel, mitten in der Wiese steht, muss schliesslich herausgefunden werden!

Hugo ist plötzlich umringt und fortan etwas behindert in seiner Arbeit! Er nimmts zum Glück locker und fordert die Kinder auf, ihm zu helfen. Das lassen sie sich nicht zweimal sagen! Jedes Kind besorgt sich Schaufel und Kesseli, und dann wird gearbeitet! Die Stufen werden mit Kies gefüllt, und einige Schleppen dann noch Wasser heran um das Ganze zu befestigen! Hugo hat saubere Vorarbeit geleistet, indem er alle alten Stufen gerade geschlagen und ausgebessert oder sogar ersetzt hat. Zum Schluss stampft er alles zu einem kompakten Tritt zusammen und das Stufe um Stufe!

Das Resultat, eine praktische, gut sichtbare und gut begehbare Treppe, ohne Unfallrisiko! Das Gegenteil von vorher!! Unsere Schützenmurgang und ein paar Unterdörfler, die sich auch noch dazu gesellt hatten, setzen sich ziemlich geschafft aber glücklich auf die Treppe, bei der sie so stolz mitgeholfen hatten! Sorgen mache ich mir auch keine, dass die Treppe bald wieder vergessen werden könnte, denn Hugo hat sich sowieso total Mühe gegeben das Wald- und Wiesenwägli an unserem Grundstück entlang und dann über die Wiese ins Unterdorf für die Kinder und Bewohner gut begehbar zu machen, indem er es in regelmässigen Abständen gemäht hat! Ein grosses Lob an unseren Gemeindearbeiter Hugo, der seine Arbeit wirklich prima erledigt und dabei noch soviel Geduld für kleine Hilfsarbeiter aufbringen kann!

Es lohnt sich übrigens, das Werk zu begutachten und auch einmal auszuprobieren! Die Kindergärtner und Schüler tun dies jedenfalls täglich mit Freude!

Als Mutter von einem Sehbehinderten Kind schätze ich es besonders, dass sich Hugo soviel Mühe gibt mit dem Wägli! So kann ich wenigstens ein Stück weit, mit gutem Gewissen, meine Kinder nächstes Jahr in den Kinderkarten schicken. Ich hoffe nun, dass sich für den restlichen, für meine Tochter viel zu gefährlichen Schulweg, der Thurtalstrasse entlang auch noch eine bessere Lösung als vorhanden finden lässt. Es wäre damit allen Kindern gedient! Und die Eltern würden es sicher auch schätzen, wenn sich die zuständige Behörde dafür ebenfalls so einsetzen würde, wie unser neuer Gemeindearbeiter Hugo dies tut.

Herzlichen Dank!

Angelika Stadler-Reinle

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.