«Aus dem Gemeindehaus»

Bauwesen

Unter Bedingungen und Auflagen wurden sechs Bauvorhaben bewilligt.

Finanzen und Steuern

Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2000 zuhanden der RPK verabschiedet. Das Negative voraus: Der Steuerfuss soll nächstes Jahr 126 Prozent betragen, 1 Prozent mehr als 1999, da das kantonale Mittel um 1 Prozent angehoben wurde und die Oberstufenschulpflege immense Investitionen von 6,5 Mio. Franken plant.

Das Budget des Gemeinderates rechnet bei Ausgaben von 2’639’600 Franken und einem Ertrag (inkl. Steuern) von 2’117’300 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 522’300 Franken bei einem um 1 Prozent tieferen Steuerfuss von 41 %. Das Eigenkapital sinkt voraussichtlich auf 3’841’800 Franken. Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen sieht Ausgaben von 1’476’200 Franken vor. Nach Abzug der Einnahmen von 82’000 Franken verbleibt eine Nettoinvestition von 1’394’200 Franken. Die Investitionsrechnung im Finanzvermögen sieht Ausgaben von 90’000 Franken und keine Einnahmen vor.

Der Voranschlag für das Jahr 2000 zeichnet sich durch die hohen Investitionen aus. Zum Milleniumwechsel ist der Kauf des Schulhauses Thalheim durch die Politische Gemeinde vorgesehen. Weiterhin sind die Abschreibungsausgaben von 335’600 Franken, resultierend durch die Investitionen der letzten Jahre, sehr hoch. Es ist auch in den kommenden Jahren, bedingt durch den Abschreibungsbedarf, mit weiteren Defiziten zu rechnen. Diese können jedoch durch Entnahmen aus dem Eigenkapital gedeckt werden.

Die Politische Gemeinde senkt trotzdem ihren Steuerfuss um 1 Prozent, da die Oberstufenschulpflege ihren Steuerfuss um 2 Prozent erhöhen muss.

Der Gemeinderat genehmigte im Weiteren:

  • Den Schlussbericht und die Bauabrechnung über die Sanierung der Quellfassung Geeren in Gütighausen mit einem Bruttobetrag von 154’374 Franken. Von der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich wurde ein Staatsbeitrag von 13’889 Franken bereits zugesichert
  • Die Bauabrechnung über die Wassernetzerweiterung in der Bergstrasse im Bruttobetrage von 59’380 Franken. Von der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich wurde ebenfalls ein Staatsbeitrag von 14’208 Franken bereits zugesichert.
  • Ein Bruttobaukredit über 1’913’500 Franken (Anteil Gemeinde Thalheim 223’900 Franken) für den Neubau und die Sanierung der bestehenden Reservoiranlage Egg in Rickenbach;
  • Die jährlichen Gemeindebeiträge für die Ortsvereine im Gesamtbetrag von 2’430 Franken sowie für diverse Gemeinnützige Institutionen von 1’100 Franken
  • Eine Spende von 1000 Franken für die Brühlgut Stiftung für Behinderte für die neue Überbauung Wyden in Winterthur-Wülflingen. Mit diesem Bauvorhaben wird die Unterversorgung an Wohn- und Beschäftigungsplätzen in unserer Region für Behinderte und Schwerstbehinderte entschärft und gleichzeitig das Angebot verbessert
  • Ein Kredit von 4200 Franken für die Sanierung der Kaltzone beim Erker im Restaurant Brückenwaage
  • Ein Kredit von 8400 Franken für die Sanierung des Dorfbrunnen bei der Thurtalstrasse 18 in Thalheim
  • Ein Kredit von 17’000 Franken für die Ausarbeitung des Kostenverlegers Quartierplan Hasensprung
  • Den Voranschlag des Zweckverbandes Alters- und Pflegeheim Stammertal für das Haushaltjahr 2000
  • Den Abtretungs-Vertrag zwischen der Baudirektion des Kantons Zürich und der Politischen Gemeinde betreffend Gehwegausbau an der Thurtalstrasse in Thalheim
  • Den Vertrag zwischen der Stadt Winterthur und der Kläranlage Thalheim betreffend zweitem Entsorgungsweg für den Klärschlamm

Durch den Ersatz der Wasserleitung von der Quelle Gütighausen bis zum Reservoir sind an den landwirtschaftlichen Kulturen Schäden entstanden. Für diese Schäden musste die Poltische Gemeinde Vergütungen an die Grundeigentümer von 2525 Franken vornehmen.

Seit der letzten Berichterstattung konnten im Zusammenhang mit Grundstückveräusserungen Grundstückgewinnsteuer-Einnahmen im Betrag von 2775 Franken veranlagt werden.

Seit der letzten Berichterstattung wurden Kanalisationsanschlussgebühren im Gesamtbetrag von 18’705 Franken veranlagt.

Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 1999

Am Freitag, 10. Dezember 1999 begrüsst der Gemeinderat möglichst viele Stimmberechtigte zur ordentlichen Budget-Gemeindeversammlung im Mehrzweckraum unter dem Kindergarten unter anderem zu folgenden Traktanden:

  • Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2000 und Festsetzung des Steuerfusses für das Politische Gut
  • Genehmigung der Bauabrechnung über die Wassernetzerweiterung in der Bergstrasse
  • Genehmigung des Verkaufes der Liegenschaft Schützenmur 1 «Baslerhaus» an Rolf + Barbara Keller-Lüthi
  • Genehmigung eines Bruttobaukredites über 1’913’500 Franken (Anteil Gemeinde Thalheim 223’900 Franken) für den Neubau und die Sanierung der bestehenden Reservoiranlage Egg in Rickenbach
  • Genehmigung der neuen Personalverordnung
  • Genehmigung der Entschädigungsverordnung für Behörden
  • Änderung der Gemeindeordnung (bedingt durch die neue Personalverordnung)

Grüngut-Entsorgung

Ein lang gehegter Wunsch aus der Bevölkerung geht ab November 1999 in Erfüllung. Die Gesundheitsbehörde bietet neu jeden ersten Samstag im Monat von 16 bis 17 Uhr eine Grüngutentsorgung an. An alle Haushaltungen wurde bereits ein Merkblatt dazu abgegeben. Weitere Exemplare sind auf der Gemeindeverwaltung erhältlich.

Liegenschaften / Verkauf Wohnhaus Basler

Durch den Kauf des Schulhauses Thalheim durch die Politische Gemeinde drängen sich Verkäufe von Finanzliegenschaften auf.

Trotz intensiver Suche für Wohnräume für Asyl-Suchende, konnte die Politische Gemeinde bis heute keine geeigneten Räume finden. Da das Baslerhaus an der Schützenmur 1 durch einen Mieterwechsel neu vermietet werden kann, wurde die Aufnahme von Asyl Suchenden in dieser Liegenschaft durch den Gemeinderat geprüft. Da für diese Möglichkeit jedoch Widerstand aus dem Wohnquartier erwuchs, prüfte der Gemeinderat, die Unterbringung von Asyl Suchenden in der Liegenschaft Püntenrain in Thalheim. Aus diesen Gesprächen eröffnete sich die Möglichkeit, dass die Familie Keller, die zur Zeit in der Liegenschaft Püntenrain eingemietet ist, die Liegenschaft Schützenmur 1 durch Kauf von der Politischen Gemeinde zu erwerben.

Der Gemeinderat hat inzwischen dem Verkauf der Liegenschaft Schützenmur 1 auf Kat.Nr. 801 zum Preis von 520’000 Franken an Familie Keller zugestimmt. Der Verkauf erfolgt aber unter Vorbehalt der Zustimmung durch die Gemeindeversammlung am 10. Dezember 1999.

Telefonkabine Bahnhof wird geschlossen

Wie uns von der Swisscom mitgeteilt wurde, wird die Telefonkabine beim Bahnhof Thalheim per Ende November 1999 aus wirtschaftlichen Gründen ersatzlos aufgehoben.

Die Grundversorgung bleibt bestehen, da in Thalheim beim Gemeindehaus noch eine weitere Telefonkabine verfügbar ist.

Zivilstandsamt

Auf den 1. Januar 2000 verschwinden aus den Anschlagkästen der Gemeinden die blauen Verkündakte. Mit der Änderung der Zivilstandsverordnung wird es ab Neujahr keine Verkündungen der Eheversprechen im herkömmlichen Sinn mehr geben. Die Eheverkündigung wird durch ein neues Vorbereitungsverfahren für die Heirat ersetzt. Die Angaben der Verlobten werden nicht mehr systematisch von den Zivilstandsämtern der Heimatorte überprüft. Es wird künftig genügen, wenn die Verlobten wie bisher mit Dokumenten nachweisen, dass sie die Ehevoraussetzungen erfüllen, und zusätzlich ihre Angaben in einer persönlichen Erklärung bestätigen. Das Zivilstandsamt kann aber in Zweifelsfällen gezielte Abklärungen anordnen.

Zudem werden die Gebühren des Zivilstandswesen auf den 1. Januar 2000 in der ganzen Schweiz vereinheitlicht. Der Bundesrat hat die entsprechende Verordnung gutgeheissen und die Gebührenlisten in Kraft gesetzt. So kostet beispielsweise das Ausstellen eines Familienbüchleins künftig in allen Kantonen 30 Franken. Der Gang auf das Standesamt bildet die einzige Ausnahme. Hier lässt der Bundesrat den Kantonen freie Hand, ihre Bürgernähe zu beweisen. Im Normalfall wird das Heiraten 110 Franken kosten, wenn zusätzlich das Familienbüchlein ausgestellt werden muss, sind es 140 Franken. Im Kanton Zürich ist bis Redaktionsschluss der Entscheid noch nicht gefallen, ob der Kanton auf die Gebühr von 110 Franken verzichten wird, wenn die Heirat in der Wohngemeinde der Brautleute stattfindet.

Für Personen, die nächstes Jahr beabsichtigen zu heiraten, genügt es, sich drei Monate vor dem Termin beim Zivilstandsamt anzumelden. Wird ein spezielles Trauungsdatum gewünscht, sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie Ihren Wunschtermin frühzeitig telefonisch reservieren lassen.

Heiraten im Ausland, wie in der Karibik, im indischen Ozean, in der Südsee oder unter Wasser werden immer beliebter. Doch bedenken Sie, dass heiraten im Ausland nicht so einfach ist, wie es in den Medien verkündet wird. Die Anerkennung einer solchen Heirat in der Schweiz bedingt ebenfalls einige Formalitäten. Beim Eidgenössischen Amt für das Zivilstandswesen in Bern ist ein diesbezügliches Merkblatt erhältlich oder über Internet abrufbar.

Gemeindeverwaltung

Personen, die eine Entschädigung für eine Gemeindetätigkeit erhalten, werden gebeten, ihre Abrechnung bis zum 15. Dezember 1999 auf der Kanzlei abzugeben.

Öffnungszeiten Gemeindekanzlei über Feiertage

Die Gemeindekanzlei schliesst die Schaltertüren am 24. und am 31. Dezember jeweils um 12 Uhr.

Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohner eine schöne Adventszeit, frohe und erholsame Feiertage und ein guter Start ins neue Jahrtausend!


Kein Christbaumverkauf

Da nur wenige geeignete Christbäume zur Verfügung stehen, können dieses Jahr wiederum keine Christbäume von der Gemeinde verkauft werden.

Der Gemeinderat

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