Wir sind für die Erhaltung der Post auf dem Land!

Nach verschiedenen Reaktionen in der Presse zur Auflösung der Zusammenarbeit Zürcher Kantonalbank und Post haben wir uns überlegt, was das für unser Dorf bedeutet.

Seit der Trennung von Post und Swisscom müsse beide Geschäftszweige selbsttragend sein. Der Service public muss finanzierbar sein, das heisst: «Die Grundversorgung in der ganzen Schweiz zu gleichen Preisen muss gewährleistet sein». Die Post muss den Bereich Finanzen ausbauen, um Poststellen erhalten zu können, auch wenn sich so Bank und Post immer mehr konkurrieren. Hindert man die Post daran, neue Leistungen im Bereich Zahlungsverkehr zu entwickeln, gefährdet man jene Leistungen, die sie als Service public erbringt.

Das Verschwinden der Post in Dörfern und Randregionen wäre nicht nur für die Bevölkerung, sondern auch für die restliche Infrastruktur katastrophal. Muss man in Zukunft sein Geld auf der Bank oder am Bankomat holen, füllt man auch dort im Einkaufzentrum die Taschen und genehmigt sich im dortigen Restaurant eine Kaffeepause. Zu einem attraktiven Wohnort gehört auch eine gesunde Infrastruktur, wie Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Restaurants, Kleinbetriebe und auch eine Post. Je mehr diese Betriebe verloren gehen, um so mehr verliert ein Dorf an Wohnqualität und macht eine Gemeinde unanttraktiv.

Doch diese Infrastruktur kann nur erhalten werden indem sie benutzt wird.

Am Freitag, 4. Dezember 1998 ab 19 Uhr in der Post Thalheim laden wir sie zu einem gemütlichen Informationsabend bei einem Glas Glühwein ein. Nutzen Sie die Möglichkeit für eine Diskussion über die Post und ihre Dienstleistungen!

Monika und Christoph Widler

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