Schulprojekt: Landwirtschaft

Als es darum ging, sich für ein Thema einzuschreiben, entschieden wir uns für die Landwirtschaft. Wir, das sind Daniela Brugger, Nina Schwarz, Martina Strasser und Sonja Fisch. Da Danielas und Martinas Eltern Landwirte sind, fiel es uns nicht schwer, lnterviewpartner zu finden.

Wir begannen damit, Interviews vorzubereiten. Unser erstes wollten wir mit Herrn Jakob Benz machen, was dann auch klappte. Durch das Gespräch mit Herrn Benz lernten wir, was ein Bauer heute so macht und wie die Landwirtschaft früher war. Als Bauer ist man viel freier als ein Angestellter im Büro. Ein Bauer hat meistens Tiere wie zum Beispiel Kühe, Pferde, Schafe, Schweine, Hühner usw. und dazu noch durchschnittlich 20 – 25 ha Eigenland. Auf diesem Eigenland pflanzt ein Bauer Mais, Weizen, Kartoffeln, Gerste und andere Getreidearten an.Ausschnitt aus dem Interview mit Herrn Benz:

Hatten Sie sich schon als Kind einen solchen Bauernhof gewünscht, oder wollten Sie gar nicht Bauer werden?

Ich wollte mit Leib und Seele Bauer werden, denn ich habe sehr gerne Tiere und ohne Tiere ist ein Bauer für mich kein richtiger Bauer. Ein Grund, warum ich Bauer werden wollte, ist auch, dass man viel freier ist und selbst Entscheidungen treffen kann.

Was hat Sie an diesem Beruf interessiert?

Das Praktische. Der Landwirtschaftsberuf ist sehr vielseitig und praktisch.

Als zweiten lnterviewpartner wählten wir Herrn Brugger. Dabei erfuhren wir, was ein Gärtner macht. Um das Gemüse auf den Feldern zu ernten, braucht man hauptsächlich Traktoren und die dazu gehörenden Anhänger. Man pflanzt als Gärtner Rüben, Kopfsalat, Krautstiel, Kohlraben, Lollo usw. an. Die Gemüsearten sind vielseitiger als die Getreidearten.

Wir fanden heraus, dass Nachteile beider Berufe lange Arbeitszeiten sind. Weiter muss man auch bei jedem Wetter arbeiten und es ist recht streng. Vorteilhaft hingegen ist die erwähnte Freiheit. Man kann auch in der Natur arbeiten und wird selten arbeitslos.

Interviewausschnitt mit Herrn Brugger

Gibt es Krankheiten beim Gemüse?

Ja. Der Kopfsalat wird zum Beispiel faul oder er bekommt den Mehltau. Das bedeutet, die Blätter werden unten mehlig und gelb.

Wohin liefern Sie Ihr Gemüse?

Meistens nach Zürich an den Engros-Markt oder direkt an unsere Kundinnen und Kunden.

Zuletzt machten wir zwei Kurzinterviews mit Frau Walthard und Frau Erb. Beide gaben zur Auskunft, dass sie als Bauern am liebsten biologisch anpflanzen würden. Sie waren aber auch froh, keine Landwirtinnen zu sein. Sie bemerkten, wie wenig Freizeit ein Bauer doch hat. Das beweist, dass den Menschen in Thalheim die grosse Arbeit der Bauern noch bewusst ist.

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