Senioren: Infos fürs Alter und Mittagstische

Alle Seniorinnen und Senioren sind dazu ganz herzlich eingeladen.
Bitte melden sie sich jeweils bis Dienstagabend an bei:
Rebecca Schleuss, Tel. 052 338 12 07

Mahlzeitendienst

Geniessen sie unsere ausgewogenen und feinen Mahlzeiten.
Wir bringen an den von ihnen gewünschten Tagen die Menüs direkt nach Hause.
Margrit Schwarz, Tel. 052 336 11 25

Sozialberatung Pro Senectute Winterthur-Land

Ansprechperson für den Bezirk Andelfingen ist Frau Ursula Bossert.
Sie berät ältere Menschen und ihre Angehörigen bei folgenden Altersfragen:

  • Hilfestellung bei Fragen zu Finanzen
  • Sozialversicherungen
  • Wohnen
  • Hilfsmittel
  • Beziehungsfragen
  • Entlastungsmöglichkeiten

Die Beratungen sind unentgeltlich und vertraulich.
Die Gespräche finden entweder im Büro in Winterthur oder bei ihnen zu Hause statt.
Vereinbarungen von Gesprächsterminen: Pro Senectute Kt. Zürich, Lagerhausstrasse 3, 8400 Winterthur, Tel. 058 451 54 53

Treuhanddienste

Pensionierte Fachkräfte unterstützen sie in administrativen und finanziellen Angelegenheiten.
Der Treuhanddienst ist eine Dienstleistung von der Pro Senectute Kanton Zürich für Menschen
im AHV-Alter.

Für Informationen und zur Vereinbarung von Gesprächsterminen wenden sie sich bitte an:
Frau Alejandra Wakuluk
Pro Senectute Kt Zürich, Treuhanddienst
DC Winterthur, Lagerhausstasse 3, 8400 Winterthur
Tel. 058 451 54 00, Mail: dc.winterthur@zh.pro-senectute.ch

Auskünfte zu weiteren Angeboten von Pro Senectute Thalheim erteilt ihnen gerne die
Pro Senectute Ortsvertretung Thalheim Rebecca Schleuss, Tel. 052 338 12 07

Mittagstische 2018

Freitag, 30. November, 12.00 Uhr, Restaurant Brückenwaage Thalheim
Freitag, 28. Dezember, 12.00 Uhr, Restaurant Kreuzstrasse Altikon

Dorfmärt: Ein Ort, der die Sinne anregt

Jedes Jahr aufs Neue ist der Dorfmärt eine Sensation für Jung und Alt. Die Marktstände sind mit viel Liebe dekoriert und die Waren in Szene gesetzt worden. Mit der sagenhaften Stimmung inmitten des schönen Dorfkerns, welcher von Fachwerkhäusern umsäumt wird und den Schotterwegen fühlt man sich mit dem Lichtspiel der Marktstände wie in eine andere Zeit versetzt – wie etwa in einem Film oder einem Märchen. Auch die Drehorgel liess mich träumen und versetzte mich in eine andere Zeit. Der Thalheimer Dorfmärt ist nicht einfach nur ein Märt, er ist ein Ort zum Träumen und für die Sinne. Vielen Dank an alle Mitwirkenden für diese schönen Eindrücke und dafür, dass ich mich einmal als Teil eines Märchens fühlen durfte.

rs

TV: Turnfahrt in den Alpstein

Am frühen Samstagmorgen des 15. Septembers besammelten sich 22 wander- und trinkfreudige Mitglieder des Turnvereins am Bahnhof Thalheim zur Turnfahrt 2018. Geplant war einmal mehr eine Reise ins Alpsteingebirge. Als wäre der Treffpunkt um 5.30 Uhr nicht schon früh genug, zog die Mehrheit der Turnerschar bereits in der Dämmerung den Stationshügel hinauf, um der drohenden Gefahr des Berichteschreibens zu entgehen, welches den Letztankommenden trifft. Wach, munter und gut gelaunt bestiegen 18 Turner und leider nur vier Turnerinnen den Zug Richtung Winterthur. Dort angekommen, wurde sofort für Nachschub gesorgt, um danach gemeinsam auf Gleis 4 den Zug nach Wil zu nehmen. Aufregung kam auf, nachdem festgestellt wurde, dass dieses Gleis gesperrt und weit und breit kein Zug in Sicht war. Dank der Geistesgegenwart von Reti, welcher uns über die richtige Gleiswahl aufklärte, schaffte es die ganze Truppe gerade noch rechtzeitig, auf den richtigen Zug aufzuspringen. Um acht Uhr erreichten wir Wildhaus-Dorf, wo wir uns mit Kaffee und weiteren Getränken für den kommenden Aufstieg stärkten. Danach ging’s los Richtung Egg und Flurentobel.

Anfangs noch gemeinsam unterwegs, bildeten sich schon bald verschiedene Gruppen, welche jede ihr eigenes Marschtempo vorlegte. Während dem die routinierten Wandercracks zielorientiert dem Zwinglipass zustrebten, nahmen es die anderen etwas gemütlicher und leisteten sich nach dem Flurentobel eine wohlverdiente Rast.

Die Wiedervereinigung fand dann bei der Zwinglipasshütte statt, wo auch die Letzten noch eine warme Suppe bestellen konnten. Die Aussicht beim Essen war grandios!

Eine kleine und motivierte Gruppe entschloss sich, wie geplant über den Altmann zur Rotsteinpasshütte zu gelangen. Der grosse Rest des Vereins machte sich auf den Weg via Rotsteinpass. Steil ging es bergwärts, über Schotter und Geröll und immer zu den beschwingten Rhythmen der beiden Turnfahrtlieder « Ueli Vuitton» und «Margarethe». Auch der Abstieg vom Rotsteinpass war nicht weniger anspruchsvoll und verlangte zeitweise höchste Konzentration. Mit Hilfe der Seile meisterten aber alle die heiklen Passagen und konnten dann von der Hütte aus stolz auf das Geleistete zurückblicken. Nach dieser Pause machten wir uns gestärkt auf den letzten Streckenabschnitt, unserem letzten Etappenziel, der legendären Meglisalp entgegen. Nachdem uns das Wetter bis dahin gut gesinnt war, kam leider gegen Abend Nebel auf und verschleierte die schöne Aussicht (… oder lag es etwa doch eher am Alkoholpegel?).

Glücklich in der Meglisalp angekommen, hockten wir ein weiteres Mal zusammen, um zu trinken, auszuruhen und den Tag nochmals Revue passieren zu lassen. Unser Leistungsprofil: Bei einer Strecke von 11 km hatten wir 1300 Höhenmeter Aufstieg und 870 Höhenmeter Abstieg bewältigt.

Nach dem feinen dreigängigen Nachtessen wurde der Abend mit Kartenspielen wie Jassen und «Hose abe» verbracht. Die Stimmung war ausgelassen und so vergingen die geselligen Stunden im Nu. Die Strapazen des vergangenen Tages wirkten dann doch langsam nach und zwangen die einen etwas früher, die anderen etwas später ins Bett. Irgendwann kehrte dann auch auf den letzten Matratzenplätzen Ruhe ein.

Sonntagmorgen. Herrliches Bergwetter motivierte zu früher Tagwache. Beim Morgenessen kam die Frage auf, ob der Abmarsch zum Widderalpsattel etwas früher angesetzt werden sollte. Widerstand kam einzig von Reti, welcher sich anstelle des Milchkaffees bereits ein gutes Glas Rotwein schmecken liess, während dem sich einige seiner Genossen mit Kaffee Lutz fit zu kriegen versuchten. Nichtsdestotrotz wurde pünktlich gestartet und der Aufstieg zum Widderalpsattel in Angriff genommen. Auf dem Sattel entschlossen sich wiederum ein paar Wagemutige, den alpinen Umweg über die Marwees und die Bogartenlücke zu nehmen, um dafür mit einem eindrücklichen, abenteuerlichen und nicht ganz ungefährlichen Alpinerlebnis entschädigt zu werden. Über schmale Grate, steile Felsen, rutschiges Terrain und teils auf allen Vieren vorwärtsbewegend, dafür voller Glückshormone erreichten diese Adrenalinjunkies den nächsten gemeinsamen Treffpunkt. Dort trafen sie auf diejenigen Turnkameraden, welche die Route über die Bollenwees gewählt und dort auch gleich die weltbeste Rösti getestet haben. Zusammen wurde ins Plattenbödeli verschoben, wo dann auch die Hartgesottenen etwas zwischen die Zähne bekamen. Zum Abschluss wurden die Knie und Oberschenkel nochmals einem Härtetest unterzogen, mussten doch nochmals einige Höhenmeter bis nach Brülisau zurückgelegt werden.

Nach einem letzten Beizenhock brachte uns das Postauto nach Weissbad und von dort ging’s mit der SBB heimwärts. Unsere Party auf der Heimfahrt wird nicht nur uns in Erinnerung bleiben …

Feucht-fröhlich und mit lauter Musik und Gesang liessen wir die gelungene Turnfahrt ausklingen. Müde, zufrieden und mit progressivem Muskel -und sonstigem Kater kamen wir wohlbehalten zu Hause an.

Ein grosses Dankeschön an unseren Organisator Ralf!

Kürbisfest: Die grössten Kürbisse wachsen in Gütighausen

Bei tristem Wetter, begleitet von Regen und Wind haben wir mit etwas Verspätung das Strassenrally mit einer kleinen Gruppe gestartet. Die Kinder trotzten dem Wetter und fuhren begeistert den Parcours sogar mit einem Lachen auf dem Gesicht. Sieger wurde das Vehikel «wiisi Häx» das von den Bischof Kindern (Anna, Angelina und Lucia) gefahren wurde. Im zweiten Rang, fuhr der Pirat (Mia-Lena Lipkens) und Punkte gleich die Girls Melanie Schleuss, Sina Gut und Soraya Wehrli, sie starteten unter dem Motto «DJ Animals». Auf den dritten Rang fuhren die Brüder Michi und Adrian Siegenthaler, mit ihrem kreativ gestalteten Veloanhänger. Dieser wurde umfunktioniert als Hochsitz, ihr Thema war «Jagdzeit» .

Danach war der Dorfvereins-Kaffi der richtige «Aufwärmer» dazu die feinen selbstgebackenen Kuchen. Auch der Hunger der Kinder liess nicht auf sich warten, die Hot Dogs als perfekte Zwischenmalzeit.

Gestärkt absolvierten dann 13 Gruppen à zwei Personen den Plauschwettkampf. Büchsenwerfen, Humpen-Schieben, Hula Hoop und Schätzen war gefragt. Für Gross und Klein zum Teil eine rechte Herausforderung. Den ersten Rang ergatterten sich Adrian Lüthi und Sean Paterson, 2. Rang: Fabian Müller und Jerôme Hild und den 3. Rang Jael und Angelina Bischof.

Die grössten Kürbisse wachsen anscheinend am besten in Gütighausen und das bei Familie Gross. Da hatte der kleine aber schön orange Halloweenkürbis aus Thalheim keine Chance.

Um die Nachtessenszeit stieg die Spannung: die Rangverkündigung ist immer der Höhepunkt des Anlasses. Alle Sieger und Mitwirkenden durften dank unserer Sponsoren einen schönen Preis oder Trostpreis mit nach Hause nehmen. Herzlich Dank all unseren Sponsoren! Ohne Sponsoren könnten wir diesen Anlass leider nicht mehr durchführen.

Dachfenster Keller, Gütighausen
Edelmann Ingenieurbüro AG, Thalheim
Forever Dancing, Tanzschule, Thalheim
Gysi Bau, Thalheim
Höneisen + Müller GmbH,Thalheim
Jim Bob, Marthalen
Karl Erb AG, Dinhard
Stradatech GmbH, Thalheim
SUVA, und Swica Winterthur
Züricher Landbank Rickenbach
Zürcher Kantonalbank, Andelfingen

Leider fanden nur wenige Besucher der Weg ans Kürbisfest. War es das Wetter, das Datum, ist der Anlass ein Auslaufmodell? Ob und wie das Kürbisfest im Jahr 2019 stattfinden wird steht noch in den Sternen.

Für den Dorfverein Thalheim Gütighausen
Barbara Edelmann

Adventsfenster: Jeden Tag öffnet ein schönes Fenster

Auch dieses Jahr verwandeln sich Thalheim und Gütighausen während der Adventszeit in einen überdimensionalen Adventskalender.

Jeden Tag öffnet sich wieder ein schön dekoriertes Fenster. Geniessen Sie den Adventszauber bei einem winterlichen Spaziergang oder bei einem gemütlichen Apero bei den offenen Türen.

Kennzeichnen Sie ab dem 1. Dezember den Ort mit der entsprechenden Zahl ihres Adventsfensters. Ende der Beleuchtung ist der 7. Januar 2019. Damit wir unsere Homepage vervollständigen und die Fotos der Dorfposcht zusenden können, wären wir froh um Ihre Mithilfe, indem Sie mir das Foto ihres Fensters per Mail (gutknecht.nicole@bluewin.ch) zusenden könnten. Besten Dank!

Wir wünschen eine schöne Adventszeit und bedanken uns bei allen, die die schöne Tradition beibehalten möchten.

Für den Dorfverein Thalheim/ Gütighausen
Nicole Gutknecht

Wann

Wer / Wo

Offene Türe

Sa, 01.12.  

Fam. M. und R. Andreato/ Zuppiger, Mühlestrasse 20, Gütighausen

ja, ab 18 Uhr

So, 02.12.

Suzana Freuler, Im Husammann 3, Thalheim

ja, 14-17 Uhr warme Kleider

Mo, 03.12.

K.und H. Edelmann, Bergstrasse 24, Thalheim

Di, 04.12.

Fam. B. und R. Edelmann, Bergstrasse 23, Thalheim

Mi, 05.12.

S. und H. Ott, Mühlestrasse 12 A, Gütighausen

Do, 06.12.

Dorfverein Thalheim / Gütighausen, Hinter der Gemeinde, Thalheim

ja, 17.30-18.30 Uhr mit Samichlaus u. Schmutzli

Fr, 07.12.

Fam. Caroline Wyss, Im Buck 1, Gütighausen

ja, ab 18.30 Uhr drinnen

Sa, 08.12.

Fam. R. und D. Marelli, Mühlestrasse 22, Gütighausen ja, ab 19 Uhr

So, 09.12.

Fam. N.und M. Gutknecht, Oberdorfstrasse 25, Thalheim

ja, ab 16 Uhr warme Kleider

Mo, 10.12.

Bibliothek, Schulhaus, Thalheim

ab 18 Uhr Mitsing-Konzert der Schüler/innen

Di, 11.12.

Fam. Clara Frei, Im Buck 20, Gütighausen

ja, ab 18.30-22 Uhr

Mi, 12.12.

Fam. C., Th. Fabian Müller, Im Hausammann 9, Thalheim

17.30-19.30 Uhr warme Kleider

Do, 13.12.

Ruth Pfenninger, Oberdorfstrasse 23, Thalheim

Fr, 14.12.

Fam. I.und I. Lüthi / Im Hasensprung 9, Thalheim

ja, ab 18 Uhr warme Kleider

Sa, 15.12.

Fam. S. und R. Di Nunzio / Frischknecht, Im Husammann 11,Thalheim

ja, ab 16 Uhr warme Kleider

So, 16.12.

Scherrer/ Nievergelt, Niefis Cake Factory, Beim Schulhaus 7, Gütighausen

ab 16-21 Uhr warme Kleider

Mo, 17.12.

Fam. N.und M. Reinhardt, Oberdorfstrasse 31, Thalheim

Di, 18.12.

Fam. P. Rieser, Ossingerstrasse 6, Gütighausen

Mi, 19.12.

Fam. B. Odermatt, Im Winkel 12, Thalheim

Do, 20.12.

Fam. R. Schubiger, Oberdorfstrasse 29, Thalheim

ja, ab 18-20 Uhr warme Kleider

Fr, 21.12.

Fam. Ch. und A. Hauswirth / Siegenthaler / Beim Schulhaus 5, Gütighausen

ja, ab 19-21 Uhr warme Kleider

Sa, 22.12.

Fam. W. und D. Zahner / Thurtalstr.150, Gütighausen

ja, ab 17 Uhr warme Kleider

So, 23.12

Ch. und W. Jordi, Püntenrain 3, Thalheim

ja, ab 18 Uhr

Mo, 24.12.

Reform. Kirche Thalheim/ Altikon/ Ellikon / Thurtalstrasse 19, Thalheim (Fenster beim Chileträff)

Was ist die Sackgeldjobbörse?

Motivierte Jugendliche erledigen einen Job für Sie! Sie können dabei erste Arbeitserfahrungen sammeln.

Gleichzeitig sind ältere Mitmenschen im Alltag vielleicht froh, wenn sie Unterstützung im Haushalt, im Garten, beim Einkaufen oder beim Erklären von technischen Geräten erhalten. Die Jugendlichen erledigen diese Tätigkeiten sehr gerne und erfahrungsgemäss zur vollen Zufriedenheit der Job-Anbietenden.

Für diese Dienste entsteht ein rechtlich korrekt geregeltes Arbeitsverhältnis und die Jugendlichen erhalten ein Sackgeld, welches ihrem Alter entsprechend vergütet wird. Rechtlich sind die Jugendlichen, wie auch die Auftraggebenden abgesichert, sobald die Auftragsvereinbarung gegenseitig unterzeichnet ist.

Wir glauben, dass dieser Austausch einen Mehrwert generiert und das gesellschaftliche Zusammenleben zwischen den Generationen bereichert.

Wir freuen uns über verschiedene Jobangebote und nehmen diese gerne unter der
Telefon-Nr. 043 258 46 42, Bettina Conrad, am Dienstag und Mittwoch von 9 Uhr bis 12 Uhr, entgegen.

Die Vermittlung von Jobangeboten findet im «Afi Treff», jeweils am Freitagabend von 19 Uhr bis 21 Uhr (ausser in den Schulferien) statt. Cristina Brunner und Kay Mettler (Tel. 078 649 69 60) sind für die Abwicklung der Bewerbungen und die Vermittlung zuständig.

Für Fragen zum Projekt dürfen Sie uns selbstverständlich gerne kontaktieren. Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen und Beziehungen zwischen «Jung und Alt» zu ermöglichen.

Bettina Conrad

Räbeliechtliumzug 2018

Warme Temperaturen und viel Sonnenschein liessen uns bislang den Herbst kaum wahrnehmen. Doch am 6. November ist der Herbst nicht mehr zu leugnen! Ein herbstlicher Wind bläst um die Hausecken. Es beginnt einzudunkeln, als sich gegen 18 Uhr Kindergartenkinder und Schüler der ersten und zweiten Klasse beim Alten Schulhaus in Gütighausen versammeln.

Die Kerzen werden angezündet, aufmerksam werden die vormittags in der Schule kunstvoll geschnitzten Räben bewundert. Bald setzt sich die muntere Truppe in Bewegung, in Zweierreihen marschieren die stolzen Kinder mit ihrem Räbeliechtli durch Gütighausen. Unterwegs wird Halt gemacht. Die Kinder singen mit Hingabe und Freude ihre einstudierten Lieder. Weiter geht es dem Waldrand entlang. Hier ist es dunkel, nur die Räbeliechtli erhellen den Weg. Fast andächtig ist einem zumute, manch ein Kind greift nach der Hand des Gspänli oder seiner Eltern.

Zurück beim Alten Schulhaus in Gütighausen dürfen sich Klein und Gross mit Wienerli und wärmenden Punsch verpflegen. Als zum Dessert ein gluschtiger Spitzbub verteilt wird, kriecht dann aber doch die feuchte Herbstkälte unter die warmen Kleider.

Ein herzliches Dankeschön allen Kindern, Eltern und Helfern für die rege Teilnahme.

Vandalismus beim Waldkindergarten

Am Montag – die Spielgruppe besuchte wie gewohnt das Waldsofa – mussten wir leider feststellen, dass auf dem Waldsofa-Platz wer auch immer gewütet hat. Man bediente sich grosszügig aus dem Holzvorrat, mutwillig wurde die Blache des Sofas mit zahlreichen Brandlöchern versehen, die Spielgruppenkiste wurde aufgebrochen, die Sägeli der Kinder ins Feuer geworfen, Kissen wurden abgefackelt, der Grillrost mit Farbe besprüht, das Abeckblech des Rostes verheizt. Warum nur?

Für die Kindergarten- und Spielgruppenkinder, für uns als Schule ist der Waldsofa-Platz eine Oase in der Natur, wo Schule einmal anders stattfinden kann. Die Kinder hegen und pflegen ihr Plätzli. Wir haben nichts dagegen, wenn andere den Platz auch benützten und geniessen. Wir sind aber zutiefst enttäuscht, wenn er mutwillig zerstört wird. Die Schule hat bei der Kantonspolizei Anzeige gegen unbekannt eingereicht. Wir rufen dazu auf, dass sich diejenigen melden, die das angerichtet haben.

Sandra Blatter
Schulleiterin Thalheim

Schauplatz Thur

Hier und da war die Thur auch Schauplatz, wo es Sehenswertes zu bestaunen und Aufregendes zu erleben gab. So im Herbst 1882, als Genietruppen bei Gütighausen eine Schiffsbrücke bauten und die 6. Division manövermässig in einer kombinierten Übersetz-Aktion vorrückte. Festgehalten wurde das denkwürdige Ereignis auf einem Erinnerungsbild, gezeichnet von G. Wassermann und von der Druckerei J. J. Hofer, Zürich, für interessierte Offiziere und Soldaten vervielfältigt und fein koloriert.

Die Schweiz erfuhr im 19. Jahrhundert die tiefgreifendsten Veränderungen ihrer Geschichte. Der Bundesstaat mit demokratischer Verfassung und mitgestaltenden Bürgern wurde geschaffen; die Industrie brachte Arbeitsplätze ins einstige Armenhaus Europas; eine moderne Gesellschaft mit allgemeiner Bildung und neuen Aufstiegschancen wuchs heran; Eisenbahnen, Strassen, Mechanisierung veränderten die Lebensbedingungen und -formen. Sichtbare Zeichen dieser Neugestaltung waren unter anderem das einheitliche Geldsystem und gesamtschweizerische Masse (Meter und Liter anstatt von kantonal abweichenden Ellen und Eimer) die Beseitigung der Binnenzölle, die Post fürs ganze Land und die schweizerische nationale Armee, welche das eidgenössische Heer mit den unterschiedlichen kantonalen Kontingenten ablöste.

Auch die Nachbarschaft rundum veränderte sich dramatisch, was die Schweiz aussen- und sicherheitspolitisch gewaltig herausforderte. Die Grenzbesetzungen von 1856 (Neuenburger Handel), 1859 (Krieg in Oberitalien), 1866 (preussisch-österreichischer Krieg), 1870/71 (deutsch-französischer Krieg, Bourbaki-Armee) hatten vor Augen geführt, dass ein gutes Heer zur Sicherung der Neutralität notwendig war. Um offenkundige Mängel zu beheben, wurde die Armeereform 1874 angegangen: allgemeine Wehrpflicht, Rekrutenschule, einheitliche Bewaffnung und Uniformierung, 8 Divisionen, ständiger Generalstab, Stärkung der Artillerie, Aufbau von Sanität und Genietruppen.

Beurteilte man die militärische Gefährdung der Schweiz, so tauchte in der Erinnerung immer das schlimme Jahr 1799 auf, als sich Franzosen, Oesterreicher, Russen auf unserem Boden heftige Kämpfe geliefert hatten und das Land unsägliche Schäden erlitt. Damals war der Feind im Frühjahr bei Büsingen über den Rhein vorgestossen, verheerend durchs Weinland und bis nach Zürich gedrungen und im Herbst wieder zurückgeworfen worden, jeweils mit ungeheuren Opfern, vor allem auch in unsrer schwer heimgesuchten Region. Seither kam im Verteidigungsdispositiv dem Rheinabschnitt vom Untersee bis zum Rheinfall ein besonderes Gewicht zu.

So zählte es zu den Aufträgen der 6. Divison, aus Zürcher und Schaffhauser Soldaten, vom Raum Winterthur schnell an den Rhein zu gelangen. Dieser Planung kam die 1862 errichtete Brücke in Gütighausen sehr gelegen. Aber als 1876 ein Hochwasser den in Holz erstellten Übergang weggerissen und während Jahren – bis zum Neubau 1879 – wieder nur die Fähre als Notbehelf gedient hatte, war klar, dass das Militär in der Lage sein musste, jederzeit die Passage zu gewährleisten. Darum gehörte es in den Manövern fortan zu den Aufgaben, die Thur in jedem Fall zu überqueren und rasch starke Truppen an die Grenze zu bringen.

Bereits in der Nacht hatten wiehernde Rosse und knirschende Räder verkündet, dass Grosses im Anzug sei. Der planvolle Aufbau der Schiffsbrücke in der Morgendämmerung des 11. September 1882 an Stelle der alten Fähre durch Pontoniere und Sappeure mit Pfählen, Weidlingen, Balken, tragfähigen Flecklingbrettern lockte mehr und mehr Schaulustige an. Wahrscheinlich stand auch der Gütighauser Jakob Müller dabei und redete von «Kaliber» und «Haubitzen», von «avancieren» und «Feuerlinie» – mit seinen steifen Beinen war er froh, sich diesmal vom Obstauflesen dispensieren zu können. Als Veteran genoss er die meiste Autorität in Sachen Militär, hatte er doch 1847 im Sonderbundskrieg bei Meierskappel im wirklichen Feuer gestanden, wo neben ihm drei Kameraden gefallen und Hauptmann Frauenfelder von Henggart tödlich verwundet worden war. Als nun gar eine Kanonenbatterie oben in der Flur «Bilg» Stellung bezog und mit gewaltigen Salven das Vorgelände drüben bei Ziegelhütte und Burghof supponiert unter Feuer nahm, strömte weiteres Publikum herbei. Auch die Gütighauser Schulkinder waren gewiss nicht mehr zu halten, und Fräulein Fischer wird mit ihnen zum Ort des Geschehens gezogen sein, um aus sicherer Distanz aktuelle Heimatkunde zu erleben. Auf der neuen Strassenbrücke von 1879, die fünfzig Meter flussabwärts hoch über dem Wasser in stählernem Gitterwerk die Thur überquerte, hatte sogar ein Zeichner Platz genommen; mit flinkem Stift hielt er das Ganze fest und unterstrich damit die Bedeutung des Ereignisses.

Zugsweise marschierten da die Infanteriekompanien in Viererkolonne mit geschultertem Gewehr und Tornister, Keppi auf dem Kopf, angeführt von Offizieren zu Pferd, übers künstliche hölzerne Band, das einen halben Meter über den Wogen unter den hundertfältigen Tritten schaukelte. Und drüben gings sogleich weiter, weg vom Brückenkopf ins Gefecht, über Ossingen oder Neunforn in Richtung der Ziele Stein am Rhein, Diessenhofen, Schlatt. Um die Kapazität zu erhöhen, waren zudem Bootsfähren im Einsatz, gebildet aus zwei Kähnen, mit Stachelstangen durch die Strömung gesteuert, für jeweils zwei Dutzend Soldaten sowie ein oder zwei Pferde.

Und schon rollte die Artillerie daher, voller Stolz auf ihre Hinterladerkanonen modernster Bauart, mit gezogenen Läufen, Kaliber 8,4 cm, jede bespannt mit sechs Pferden, gelenkt von drei Reitern. An die Vorderachse (Protze) mit Munitionskasten und Sitzen für die Kanoniere war die Lafette mit dem schweren Geschütz gekoppelt, das zum Feuern abgehängt und in Schussposition gebracht wurde. Bei heiklen Abschnitten wie dem Steilstück hinab zur Schiffsbrücke stiegen die vier Kanoniere ab und bremsten mit den Halteseilen ihr Gefährt, um das sinnreich angeschirrte Gespann nicht heillos zu verwirren; hätten doch scheuende Pferde den kontinuierlichen Zug schnell unterbrochen und in wüste Unordnung gebracht. Deshalb blieb die Mannschaft auch beim Passieren der Pontonbrücke vorsichtig marschierend hinter ihrem Fahrzeug.

Der Illustrator lokalisierte die Szene beim Fährhaus Gütighausen, wo die alten Zufahrten den Bau der Behelfsbrücke nahelegten. Geschickt kombinierte er die Phasen des Manövers zu einem aussagestarken Gesamtbild: Brückenkonstruktion mit Pfählen, Kähnen, seitlichem Sicherungsseil / restliches Baumaterial und kahle Baumstümpfe / Feuerschutz der Artillerie oben im «Bilg» / Infanterie auf der Brücke und ausschwärmend am jenseitigen Ufer / Fährtransport sowie bereitstehende Gruppen mit Uniform, Bewaffnung, Packung / zahlreiche Pferde als wesentliche Elemente / fahrende Artillerie mit Zug und Kanonieren als Bremser / Offiziere mit Degen bewehrt hoch zu Ross.

Arbeitsgruppe «Damals in Thalheim und Gütighausen», Reinhard Nägeli

Kirche: «Die Gleichgültigkeit als grösste Bedrohung»

Noch weit in den Herbst hinein durften wir warmes Wetter und viel Sonnenschein geniessen. Mittlerweile ist es oft nebelig, die Bäume wunderschön gefärbt, die Zuckerrüben nach Frauenfeld gefahren. Dass bald schon 1. Advent sein soll, kann man trotzdem fast nicht glauben. Und dennoch haben wir uns bereits für die diesjährige Adventsfensteraktion angemeldet, Lichterketten werden aus dem Keller geholt und getestet und immer mal wieder zündet man zuhause eine Kerze an. Stimmen Sie sich mit uns gemeinsam auf Weihnachten ein, zum Beispiel beim Adventskranz binden, beim traditionellen Adventskonzert mit Fabio DiCàsola oder beim Weihnachtskrippenspiel der Kolibrikinder. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit und frohe Weihnachten!

«Partizipation – Priestertum aller Gläubigen» an der Bettags-Gospel Church 2018

Das war der Titel der Predigt von Pfarrer Christoph Waldmeier am diesjährigen Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag. Darin erinnerte er die Gemeinde daran, wie bereits schon die Reformatoren den Zusammenhang zwischen Staat, Gesellschaft und Kirche gesehen und dafür Dank und Busse geleistet und auch gebetet haben, weil sie erkannt hatten, dass hinter und jenseits unserer irdischen Probleme, Gott diese Welt zusammenhält, dass diese von Gott stets in einen weiteren und tieferen Zusammenhang gestellt werden. Aber in unserer heutigen Gesellschaft «verhäbe» unsere Gottesbilder nicht mehr und die Kirche versinkt an vielen Orten in der Bedeutungslosigkeit.

Die grösste Bedrohung sowohl für die Kirche als auch für die Demokratie sieht Pfarrer Waldmeier in der Gleichgültigkeit. Die Lösungen würden in der Partizipation liegen: Was auf der einen Seite Teilhabe bedeutet (das, worauf ich ein Recht habe), und auf der anderen Seite Teilnahme (das, wozu ich die Pflicht habe). Seine Worte wurden eindrücklich untermalt von den Liedern des Rainbow Chors aus Buchberg-Rüdlingen.

Zum Schluss durften wir bei strahlendem Sonnenschein noch an gemütlichen Gesprächen beim Apéro auf dem Kirchplatz teilnehmen.


Bekanntes aus Musical und Film

Mit «When a Man loves a Women», «I feel pretty», «Phantom of the Opéra» und vielen weiteren bekannte Stücken aus verschiedenen Musicals und Filmen boten uns Barbara Huggenberger mit ihrer Panflöte und Margrit Wetter an der Orgel Ende September einen stimmungsvollen Samstagabend! Wir sagen von Herzen: Danke!


Konzert mit Sibirischem Gast

Aus Barnaul in Sibirien ist Sergey Kuznetsov in unsere kleine Kirchgemeinde gereist und hat uns am 27. Oktober mit klassischer und moderner Musik auf der Knopforgel begeistert. Elena Meister, unsere Organistin, sang ausserdem russische Volkslieder. Und seither wissen wir, wie “Es Burebüebli” in Russisch klingt. (Foto: Thomas Röthlisberger)


Herzlichen Dank für die Erntegaben!

Den diesjährigen Erntedank-Gottesdienst feierten wir am 28. Oktober gemeinsam mit dem Frauenchor Altikon in der Kirche Altikon. Dieses Jahr wurden viele Äpfel und Konfitüren als Erntegaben, aber auch verschiedene andere feine Sachen vom Feld und Garten zur Kirche gebracht. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich. Sie wurden anschliessend dem Diakoniewerk Neumünster Zürich überbracht.


Fiire mit de Chliine

Mittwoch, 28.11.2018, 16 Uhr, Kirche Ellikon

Mit Salome Brander und Team


Adventskränze und Gestecke herstellen

Mi, 28. November, 14-21 Uhr, Schulhaus Thalheim

Auch dieses Jahr findet ein gemeinsames Chranzen statt. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, allerlei Schmuck für die Vorweihnachtszeit herzustellen. Tannenreisig und verschiedenes Grünzeug ist vorhanden. Bitte Rebschere, Kerzen und, wenn gewünscht, zusätzliches Dekorationsmaterial mitbringen.


Agenda 2018/2019

Wann

Was

Wo / Wer?

Dezember 2018

03.12.
19.30 Uhr   

Gemeindeversammlung
mit anschl. Apéro

Primarschulhaus Thalheim

24.12. 

Beginn Weihnachtsferien

 

Januar 2019

06.01.

Ende Weihnachtsferien

 

22.01.

Besuchsmorgen

Primarschule Thalheim

Februar

25.02.

Beginn Sportferien

 

März

10.03.

Ende Sportferien

 

16.03.

Papier- und Kartonsammlung   

Turnverein


Gottesdienst und Anlässe in der Advents- und Weihnachtszeit

  • 02. Dezember: Gottesdienst zum 1. Advent, mit Pfr. Christoph T. Waldmeier und Elena Meister (Orgel), Taufe, 9.30 Uhr, Kirche Altikon
  • 08. Dezember: Adventsfeier für Seniorinnen und Senioren, mit dem Männerchor Altikon und einem Znacht, 15.30 Uhr, Kirche Ellikon. Es werden Einladungen verschickt.
  • 09. Dezember: Gottesdienst zum 2. Advent, mit Pfr. Christoph T. Waldmeier, dem Gemischten Chor Thalheim und Elena Meister (Orgel), 09.30 Uhr, Kirche Thalheim, anschliessend: Kirchgemeindeversammlung
  • 15. Dezember: Weihnachts-Konzert mit Star-Klarinettist Fabio Di Càsola und «klang-Ensemble», Bläser-Nonett, 17 Uhr, Kirche Thalheim, (siehe separater Flyer)
  • 16. Dezember: Gottesdienst zum 3. Advent, Familienweihnachtsfeier, mit Pfr. Christoph T. Waldmeier, den Thurtal Vielharmonists und einem Krippenspiel der Kolibri-Kinder, 17 Uhr, Kirche Ellikon,
  • 23. Dezember: Gottesdienst zum 4. Advent, mit Pfrn. Karin Marterer Palm und Elena Meister (Orgel), 9.30 Uhr, Kirche Thalheim
  • 24. Dezember: Christnachtfeier mit Pfr. Christoph T. Waldmeier, Elena Meister (Orgel) und Kinga Schlatter (Cello), 22.30 Uhr, Kirche Ellikon
  • 25. Dezember: Weihnachtsfeier mit Pfrn. Karin Marterer Palm, Elena Meister (Orgel) und Natalija Vosnjak (Geige), Abendmahl, 10.30 Uhr, Kirche Altikon
  • 01. Januar: Neujahrsgottesdienst, mit Pfr. Christoph T. Waldmeier, Elena Meister (Orgel), 10.30 Uhr, Kirche Ellikon

www.kirche-ate.ch

Achtung: Es handelt sich hier um eine Auswahl an kirchlichen Programme und Informationen. Die Einzelheiten der hier veröffentlichten Programme und Veranstaltungen können sich jedoch nochmals ändern. Die vollständigen und aktuellen kirchlichen Veranstaltungen in Altikon, Ellikon und Thalheim finden Sie auf unserer Homepage sowie in den kirchlichen Printmedien. Ausserdem ist die Kirchgemeinde Altikon-Thalheim-Ellikon auch auf Facebook unterwegs.

Mit freundlichen Grüssen
Christoph T. Waldmeier, Pfarrer
Iris Herrmann, Kirchgemeindesekretariat