Chor Cantus Sanctus: Zwei begeisternde Konzerte

Der Kirchenchor Cantus Sanctus schloss sein 50-jähriges Jubiläum mit zwei Konzerten in der katholischen Kirche in Seuzach ab. In den beiden Konzerten begeisterte der von Trevor J. Roling dirigierte Chor die Besucher mit einem facettenreichen Programm. Zwei Mal in einer bis auf den letzten Platz besetzten Kirche zu singen, war für alle Mitwirkenden ein unvergessliches Erlebnis. Begleitet mit Orgel, 4 Bläsern und Röhrenglocken lieferte der für einen «Laienchor» sein an Präzision und Dynamik kaum zu überbietendes Können ab. Die Werke wurden zusätzlich mit Bildprojektionen begleitet, bei welchen die Vorträge noch eindrücklicher zur Geltung kamen. Ein Teil des letzten Liedes (Agnus Dei aus der Missa in Tempore, komponiert von Trevor J. Roling) wurde von den Besuchern mitgesungen, was einen über 350-stimmingen Chorgesang ergab. Wir freuen uns jetzt schon auf neue Mitglieder…! Dem Chor gelang es, dem Publikum drei Zugaben, und im zweiten Konzert zusätzlich noch eine Standing Ovation zu entlocken. Der im Anschluss an die Konzerte offerierte Apéro wurde rege besucht, was dem Chor auch Dank und Respekt zollte.

Während den Konzerten wurde auch die neue CD mit dem jüngsten Schaffen des Chores vorgestellt. Ebenso bietet der Chor einen Jubiläumswein (weiss und rot) an. CD (Fr. 20.00) und Wein (Fr. 15.00) wurden während dem Apéro zum Kauf angeboten und sind weiterhin am einfachsten über info@cantus-sanctus.com erhältlich. Für kommende Weihnachten eine Geschenkidee.

Vorstand und Chor bedankt sich bei allen, welche einen Beitrag zu diesem Erlebnis beigetragen haben.

Ein spezieller Dank gebührt Ihnen, liebe Redaktionen der verschieden Dorfzeitungen. Sie haben uns im Vorfeld der Konzerte sehr unterstützt. Mit Ihren Berichterstattungen haben Sie dazu beigetragen, dass wir an beiden Anlässen erfolgreich sein konnten. Chor und Vorstand wissen diese wertvolle Hilfe sehr zu schätzen!

Chor Cantus Sanctus
Jean-Marc Rusterholz

Gwärbi: Gute Laune rundherum

Wer auch immer im Vorfeld der Gwärbi 17 die Verhandlungen mit dem Wettergott geführt hat, hat seinen Job ausserordentlich gut gemacht. Wir wissen leider bis heute nicht, wer das war, aber auf alle Fälle danken wir ihm oder ihr aus ganzem Herzen. Wir konnten die Gwärbi bei wunderschönstem Herbstwetter durchführen, mir ist zu Ohren gekommen, dass es einigen Ausstellern an der Sonne sogar zu heiss war!

Bereits beim Messeaufbau herrschte trotz anstrengenden Einsätzen eine lockere Stimmung, vielleicht lag das daran, dass eine der ersten Arbeiten das Auslegen des roten Teppichs war? Auch das wissen wir nicht, auf jeden Fall gab es viel zu lachen. Im Verlauf des Freitags zeigte sich immer deutlicher, mit wieviel Herzblut die Aussteller ihre Stände, welche sie zum Teil bereits lange im Voraus schon geplant haben, aufbauten, und sich nun mit grossem Engagement noch um die letzten Details kümmerten. Nach dem Aussteller-Apéro am Freitagabend öffnete die Gwärbi 17 dann zum ersten Mal ihre Tore.

Am Samstagmorgen ging es gleich weiter, wiederum bei Sonnenschein und guter Stimmung. Ein steter Strom an Besuchern kam und ging, liess sich in der Festwirtschaft verwöhnen und konnte dank oben erwähntem Wetterglück gar in der «Gartenbeiz» sitzen. Diese Gartenbeiz war es auch, die es den Betreibern der Festwirtschaft, dem TV Dinhard, tagsüber etwas schwierig machte, zeitnah zu servieren. Die Wege zwischen Küche und Garten waren schlicht zu lang, der Andrang zeitweise schlicht zu gross. Allen, die trotz knurrendem Magen geduldig auf ihre Verpflegung warteten, sei hier ein grosses Dankeschön ausgesprochen.

Mit dem erinnerungsträchtigen Rock’n’Roll-Auftritt von MG Grace und Band blieb die Festhalle am Samstag bis in die frühen Morgenstunden gut gefüllt. Die Stimmung war dem Auftritt entsprechend: mitreissend und beschwingt, so dass selbst einige tanzresistente Gwärbler es nicht verhindern konnten, dass ihre Beine sie wie von selbst auf die Tanzfläche brachten. Nicht von ungefähr sahen deshalb nicht alle von uns gleich frisch aus am Sonntagmorgen. Aber da auch dieser Tag wieder bei strahlendem Wetter über die Bühne ging, erholte man sich schnell von der kurzen Nacht.

Kurz zusammengefasst kann man wohl sagen, dass die Gwärbi ein voller Erfolg war, gute Laune rundherum versprühte und den einen oder anderen Sonnenbrand mit sich brachte. Wir vom OK sagen auf diesem Weg noch einmal danke: Danke euch allen, den Besuchern, den Ausstellern, der Gemeinde, die den Anlass mit ihrer Infrastruktur unterstützte, dem TV Dinhard, der die Festwirtschaft sympathisch und professionell führte, den Anwohnern, die mehr Verkehr und Lärm ausgesetzt waren, und nicht zuletzt auch Petrus, der uns das strahlende Wetter bescherte. Wir werden noch lange mit grosser Freude an diesen Anlass zurückdenken!

Malwettbewerbe: Maya Misselwitz, Michelle Brandenberger, Emily Mäder
Harassenstapeln: Sina Habersaat
Hotel Bodenhaus, Splügen:
Andrin Aeschlimann

Neue Selbsthilfegruppen im Aufbau

Das Selbsthilfe-Zentrum Region Winterthur unterstützt gegenwärtig den Aufbau neuer Selbsthilfegruppen zu folgenden Themen:

  • Alleinerziehende
  • Angst
  • Binge Eating
  • Burnout
  • Depression
  • Häusliche Gewalt
  • Jung und chronisch gestresst
  • Kuckuckskinder
  • Angehörige von Narzisstischen Menschen
  • Patchworkfamilie
  • Psychiatrieerfahrene Frauen
  • Rüstige RentnerInnen
  • Junge Menschen mit Rheuma
  • Sarkoidose
  • Selbstfürsorge

Alle Gruppen werden auf Initiative von Betroffenen oder Angehörigen ins Leben gerufen und werden in der Gründungphase von einer Mitarbeiterin des SelbsthilfeZentrums Region Winterthur begleitet.

Weitere Infos: Tel. 052 213 80 60, www.selbsthilfe-winterthur.ch

Bibliothek: Verzauberte Medien

Dezember – es wird wieder magisch in der Bibliothek! Während des ganzen Monats Dezember sind viele Medien verzaubert.

Wer bei den Kinderbüchern, bei Erwachsenen-Belletristik oder den Spielen ein verzaubertes Medium ausleiht, darf sich ein kleines Geschenk aussuchen.


Adventsfenster und Adventskaffee

Am Montag, 4. Dezember 2017 wird das Adventsfenster in der Bibliothek zum ersten Mal beleuchtet.

An diesem Abend, sowie an allen anderen Montagabenden im Dezember 2017, sind Sie herzlich zum Adventskaffee eingeladen. Das Bibliotheksteam freut sich auf Ihren Besuch.


Weihnachtsferien 25.12.2017 – 7.01.2018

Am Donnerstag, 21. Dezember 2017 und während den Weihnachtsferien bleibt die Bibliothek geschlossen.

Ab Montag, 08. Januar 2018 sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder für Sie da.


Ausblick

Der Spielnachmittag im Januar 2017 hat grossen Anklang gefunden, darum führen wir am Mittwoch, 24. Januar 2018, 13.30 Uhr wieder ein Halligalli Turnier durch.

Alle Kinder von sechs bis zwölf Jahren sind herzlich eingeladen mitzuspielen.

Dorfturnier: Das fussballerisches Können bewiesen

Mit neun fussballbegeisterten Kindern aus Thalheim zwischen 8 und 13 Jahren reisten wir nach Kirchberg SG an das erste je durchgeführte Volg-Dorfturnier. Wir durften, dank dem super 5. Platz, am Finalturnier in Bäretswil ZH teilnehmen und unser fussballerisches Können beweisen.

Mit einer etwas anders zusammengestellten Gruppe und einem Spieler zu wenig, kämpften wir uns im Finale auf den guten 8. Schlussplatz von 60 Mannschaften, welche aus der ganzen Schweiz anreisten. Ein grosses Kompliment an die Kinder, dass sie mit einem so grossen Elan mitgemacht und bis am Schluss um jeden Ball gekämpft haben. Es war eine super Thalheimer Mannschaft, welche lernte miteinander ein gemeinsames Ziel zu erreichen, was auch dem Trainer Ilmi Hasani zu verdanken ist.

Die ganze Zeit wurden wir von treuen Fans unterstützt. Einige Eltern, Grosseltern, die Ladenleiterin Melanie und zuletzt die Mannschaft aus Altikon motivierten uns, als die Kräfte langsam nachliessen. Ebenfalls wurden wir vom Thalheimer Volg jeweils tatkräftig unterstützt. Vielen Dank der Ladenleiterin Melanie Siegwart.

Unter volg-dorfturnier.ch findet man coole Bilder vom super organisierten Anlass.

Es hat mega Spass gemacht und es bleiben viele, schöne Erinnerungen!

Der Coach
Coni Müller

Kürbisfest: Ein gelungener Anlass

Ende Oktober, bei kaltem und windigem Wetter fand dieses Jahr wieder unser Kürbisfest mit der achten Strassenrally statt. Dank unseren Sponsoren können wir diesen Anlass überhaupt noch durchführen.

Wir danken folgenden Firmen, allen Besuchern und Dorfvereins-Mitgliedern für den gelungenen und gemütlichen Anlass!

  • Züricher Landbank Rickenbach
  • Stradatech GmbH, Thalheim
  • Forever Dancing, Tanzschule Thalheim
  • Gross Schreinerei, Aesch / Gütighausen
  • Gysi Bau, Thalheim
  • Rieser Motos, Gütighausen
  • Höneisen + Müller GmbH, Thalheim
  • Rimmoplan AG, Thalheim
  • Karl Erb AG, Dinhard
  • Restaurant Bahnhof Thalheim
  • Edelmann Ingenieurbüro AG, Thalheim
  • Schweizerische Mobiliarversicherung Andelfingen
  • SUVA

Rangliste: Kürbiswettbewerb

1. Rang: Jonas Truninger, Umfang von 361 cm
2. Rang: Saskia Truninger
3. Rang: Regina Truninger
Familie Bischoff
Lars Gross
Familie Wyss
Livia Gross
Familie Gut

Plauschwettbewerb, Total 25 Gruppen

1. Rang : Thomas und Mattia Schumacher
2. Rang : Jan und Gian Schmid
3. Rang: Lukas Meier und Raphael Felix

Rangliste Strassenrally

1. Rang: Goldrausch, Adrian und Michael Sigenthaler und Belinda Schnyder
2. Rang: Märit Frauen, Anna, Angelina, Lucia Bischof
3. Rang: Buure-Skellett und Buure Chrallema, Nevio und Gian-Elia Schmid

Bunte Feder: Mia Lena Lipkens
Früchte am Spiess: Sina Gut, Melanie Schleuss, Soraya Wehrli
Zimmermeitli: Salome Gut, Melina Edelmann
Glacemeiteli: Elena Stettler
Grillator: Jan Gutknecht

Dorfverein: Adventsfenster

Die Adventszeit steht vor der Tür. Ab dem 1. Dezember geht wieder jeden Abend von 18-22 Uhr ein Adventsfenster auf. Wir laden sie herzlich ein unsere Fenster bei einem abendlichen Spaziergang zu besuchen.

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden! Kennzeichnen Sie bitte ab dem 1. Dezember den Ort mit der entsprechenden Zahl Ihres Fensters. Ende der Beleuchtung ist am 7. Januar 2018.

Am Eröffnungstag, 1. Dezember 18-19.30 Uhr spendiert die Gemeinde Thalheim auf dem Vorplatz der Winkelstube Suppe, Punsch und Glühwein. Organisiert vom Dorfverein. Es sind alle herzlich eingeladen.

Wir wünschen eine schöne Adventszeit mit frohen Begegnungen und lustigen Abenden an den offenen Adventsfenstern.

Auf unserer Homepage www.dorfverein-thalheim wird die aktuelle

Adventsfensterliste veröffentlicht.

Für den Dorfverein Thalheim/ Gütighausen

Nicole Gutknecht

Wann

Wer / Wo

Offene Türe

Fr, 01.12.

Dorfverein / Vorplatz Winkelstube

ja, 18-19.30 Uhr

Sa, 02.12.

Fam. S. + H.P Ott / Mühlestrasse 12 , Gütighausen

ja, ab 19 Uhr

So, 03.12.    

Fam. S. Di Nunzio / Im Husammann 1, Thalheim

ja, ab 16 Uhr

Mo, 04.12.

Bibliothek / Schulhaus, Thalheim

ja, 18.30-20.30 Uhr

Di, 05.12.

Fam. R.+ B. Edelmann / Bergstrasse 23, Thalheim

Mi, 06.12.

Fam. J.+ S. Gut / Oberdorfstrasse, Thalheim

Do, 07.12.

Fam. C. + T. Schuhmacher / Im Luegi 1, Gütighausen

ja, 18-20 Uhr, warme Kleidung

Fr, 08.12.

Fam. S. + M. Bärtschi / Püntenrain 4, Thalheim ja, ab 19 Uhr, warme Kleidung

Sa, 09.12.

Fam. D. + A. Wehrli / Dätwilerstr.10, Gütighausen

ja, ab 18 Uhr

So, 10.12.

Fam. S. + P. Widmer / Thurtalstrasse 83b, Thalheim

Mo, 11.12.

Fam. N. + D. Scherrer ( Nievergelt) / Beim Schulhaus 7, Gütighausen

ja, 19-22 Uhr, warme Kleidung

Di, 12.12.

Fam. K. + H. Edelmann / Bergstrasse 24, Thalheim

Mi, 13.12.

Fam. R. Huber / Blaser / Stationsstrasse 10, Thalheim

Do, 14.12.

Fam. A. + B. Bachmann / Oberdorfstrasse 28, Thalheim

ja, 18.30-20.30 Uhr, warme Kleidung

Fr, 15.12.

Fam. I.+ I. Lüthi / Im Hasensprung 9, Thalheim

ja, ab 19 Uhr

Sa, 16.12.

Fam. R. + D. Marelli / Mühlestrasse 22, Gütighausen

ja, ab 19 Uhr

So, 17.12.

Christian Metzger / Hofstattstr. 4, Thalheim

ja, ab 17 Uhr, warme Kleidung

Mo, 18.12.

Petra Rieser / Ossingerstrasse 6, Gütighausen

Di, 19.12.

Jrene Widmer / Im Husammann 10, Thalheim

Mi, 20.12.

Fam. E. + M. Gross / Ossingerstrasse 10, Gütighausen

Do, 21.12.

Cornelia Schwendener / Oberdorfstrasse 22, Thalheim

Fr, 22.12.

Fam. Ch. + A. Hauswirth / Siegenthaler / Beim Schulhaus 5, Gütighausen

ja, 18-20.30 Uhr, warme Kleidung

Sa, 23.12.

Fam. W. + D. Zahner / Thurtalstr.150, Gütighausen

ja, ab 18 Uhr, warme Kleidung

So, 24.12.

Reform. Kirche Thalheim/ Altikon/ Ellikon / Thurtalstrasse 19, Thalheim (Fenster beim Chileträff)

Dorfmärt: Wie soll das Wetter sein?

Viel herrlicher Sonnenschein und sehr milde Temperaturen bitte. Alle Besucher flanieren im historischen Thalheim um die Marktstände. Überall herrscht ein grosser Andrang. Keine Zeit für ein persönliches Gespräch, von hinten wird gedrückt und geschoben, rasch muss es gehen mit dem Verkauf. Dafür gähnende Leere in allen Beizen. Wer will denn schon bei diesem wunderbar warmen Herbstwetter in eine dunkle Scheune, nur um dort eine leicht fettige Blutwurst mit Rösti zu verspeisen?
Crêpes müssen es sein, mit leichtem Schlagrahm. Die kann man genüsslich im Stehen verspeisen, um danach nochmals die einmalige spätherbstliche Stimmung auf einem Spaziergang im Schlattwald zu geniessen. Denn bei einem solchen Riesenandrang macht der Markt keinen Spass mehr.

Eiskalte Temperaturen und dazu ein dichter Schneefall soll es sein: Wie gemütlich ist es nun doch in einer angenehm warm geheizten Scheune. Dazu eine währschafte Rösti mit einer feinen Blutwurst. Dumm nur, man hätte schon um 10 Uhr kommen sollen. Aber da war zu Hause noch Schneeschaufeln angesagt. Und dann diese lange Kolone vor dem Parkieren. Endlich beim Markt angekommen, liegen überall Schneehaufen im Weg . Und die Standbetreiber sind immer zu am Schneeräumen. Denn die Plastikplanen halten die grosse Last wohl nicht mehr lange aus. Also direkt ab zur Turnerbeiz. – Dort gibt es eine lange Warteschlange vor dem Eingang. Nun werden Zettelchen für die Sitzplätze verteilt. Darauf steht: "Essen um 14.45 Uhr. Aufenthalt maximal eine halbe Stunde. Tisch 7, Sitzplätze 38 und 39, Essen bitte am Anfang mit Getränken, Dessert und Kaffee bestellen. Denn sonst schaffte das Servierpersonal den Riesenandrang nicht mehr". Ab 16 Uhr gibt es nur noch aufgewärmte Wienerli mit Kartoffelsalat an der Stehbar. Dazu Nescafe Kaffeepulver, welches mit Boilerwasser und Kondensmilch zubereitet wird. Schnell muss es gehen in dieser Scheune. Denn bei dieser Eiseskälte wollen alle etwas Warmes im Magen haben. Denn leider hat es der Hausbesitzer versäumt neben dieser gemütlichen Scheune mit rustikalen Holzbalken noch eine riesige moderne Maschinenhalle aufzustellen, wo die vielen hungrigen Gäste im Selbstbedienungsverfahren à la Mc Donalds effizient verpflegt werden können.

So wie dann das Wetter am Samstag tatsächlich bereitgestellt worden ist.

Zum Glück hat Petrus die Wetterplanung doch noch selbst in die Hand genommen. Zuerst ein richtig feuchter Herbstregen, dann ein feines Nieseln vom Himmel. Dazu ein dezenter Herbstwind mit etwas frühwinterlicher Kälte. Am Nachmittag ein paar längere trockene Phasen und beim Eindunkeln sogar kurzer Mondschein und eine klare Nachtsicht für jene Besucher, deren Sichtfeld in einer der Beizen mit flinkem Bierservice schon leicht vernebelt worden ist. Dazu eine wunderschöne Lichterstimmung am Abend und sehr geschmackvoll beleuchtete Markstände, die auch nach 18 Uhr noch zum Kauf einladen. Das war der Dorfmärt 2017.

Viele Eindrücke davon sind als Fotos auf www.telesys.ch zu sehen.

Hermann Mettler jun.

TV-Turnfahrt: Grosser Mythen

Viertel nach sechs, Samstagmorgen: Zum dritten Jahr in Folge gelang es mir nicht, diesen Treffpunkt, der Sage und Schreibe sechzehn Minuten vor der tatsächlichen Abfahrt unseres Zuges angesetzt war, einzuhalten. So liegt es erneut an mir, diesen Bericht zu verfassen. Manchen graute so sehr vor dieser Aufgabe, dass sie über eine halbe Stunde weniger Schlaf in Kauf nahmen und bereits kurz vor sechs Uhr am Bahnhof eintrafen, um es sich bei wohligen 5 Grad gemütlich zu machen …

Endlich traf dann auch der Zug ein und die Reise begann. Einige Jungturner schienen nicht sehr wandererprobt und auch ihre Ausrüstung liess zu wünschen übrig, so dass bei der Ankunft mit dem Postauto in Steinbach bereits die ersten Blasen zu beklagen waren, und ein Paar Wanderschuhe schon die Sohlen verloren. Dies obwohl noch kein einziger Fuss auf den Berg gesetzt worden war. Nichts destotrotz machte sich unsere Gruppe motiviert an den Aufstieg. Doch schon nach knapp 20 Minuten wandern stellte sich uns ein erstes Hindernis in den Weg. Die örtlichen Forstwarte hatten emsig gearbeitet und zahlreiche Bäume gefällt. Doch dann kam ihnen wohl das Wochenende in die Quere und so blieben die Stämme, samt Ästen und Laub, wo sie waren – nämlich mitten auf dem Wanderweg. Also legten wir eine kleine Klettereinlage ein, die sich mit vollgepackten Rucksäcken als gar nicht so einfach herausstellte. Als auch die letzten diesen Streckenabschnitt bewältigt und ihre Leistung mit einem Glas Wein begossen hatten, waren die anderen bereits ein gutes Stück weiter und die Gruppe zweigeteilt. Den Rest dieses Tages kann ich deshalb nur aus Sicht der letzteren Gruppe, auch bekannt als «Wandergruppe Mimimi», schildern. Irgendwann schlängelte sich der Weg aus dem Wald hinaus, direkt über eine Kuhweide, wobei es zur Kontaktaufnahme zwischen den Wiederkäuern und einem unserer Turner kam. So schnell werden Freundschaften geschlossen ;-).

Mittlerweile klagten die von Blasen geplagten Wanderer doch über grosse Schmerzen und einer entschied sich kurzerhand, in Socken weiter zu gehen… Nachdem die einst weissen Calvin Klein Socken eine stylische braune Färbung angenommen hatten, packte dieser dann auch noch die Adiletten aus. Wären wir immer noch auf dem Waldweg unterwegs gewesen, hätte dies vielleicht sogar funktioniert, doch inzwischen hatten wir wohl eine Abzweigung verpasst und fanden uns auf einmal an einem steilen Grashang wieder, von einem Weg weit und breit keine Spur. Durch den Regen in den Tagen zuvor hatten sich die Löcher im Boden in gut getarnte Schlammlöcher verwandelt, mit welchen sogar imprägnierte Trekkingschuhe zu kämpfen hatten. Der schon erwähnte Turner in Adiletten trat natürlich prompt in so ein Sumpfloch und hüpfte vor Schreck noch etwa 4m weiter. So investierten wir gute zehn Minuten in die Suche nach dem einen Schlarpen, bis wir ihn dank Teleskopwanderstock aus dem Schlamm fischen konnten.

Mit gut einer halben Stunde Verspätung erreichten auch die Letzten den Rastplatz, wo wir schon von den Klängen des Turnerliedes empfangen wurden. Nach kurzem Hallo und dem Austausch der ersten Erlebnisse zogen die Schnelleren gleich wieder weiter, während wir uns zuerst eine kleine Znünipause gönnten. Nach dieser Stärkung machten auch wir uns wieder gemächlich auf die (Calvin Klein) Socken.

Die Wandergruppe Mimimi machte ihrem Namen alle Ehre und jammerte über die vielen Bäume, deren Äste zu tief hängen, über den Weg, der zu steil war, über das Tempo, das zu hoch oder zu tief war, über die letzte Pause, die zu weit zurücklag… . Dennoch war die Stimmung gut, und mit einem Glas Wein, etwas Musik und einem Stück Schoggi (für den Blutzucker!) erreichten auch wir unser Ziel «Furggelen». Dass die anderen ihren Zmittag bereits aufgegessen hatten, kam uns dabei nur zu Gute, so konnten sie uns nämlich beraten bei der Wahl unserer Speisen.

Gestärkt durch eine feine Portion Rösti oder Älplermagronen und einem Dessert (es gab Nutellaglace!) starteten wir in den letzten Streckenabschnitt des Tages. Natürlich wieder mit einem deutlichen Rückstand auf die Spitzengruppe. Das Wetter machte langsam etwas zu und es wurde spürbar kälter. Innerhalb von Minuten zog Nebel auf und auf einmal beneideten wir fast ein wenig die anderen, die uns per Chat bereits über die warmen Zimmer informiert hatten. Zum Glück hatten auch wir es dann bald geschafft und gönnten uns eine heisse Dusche. In der Holzegg, am Fusse des Grossen Mythen, wurde uns ein leckeres Abendessen serviert.

Der Kellner bewies einen aussergewöhnlichen Humor und wollte allen unter 20 nicht glauben, dass sie wirklich schon ein Bier bestellen durften, was einige doch eher als Beleidigung empfanden. Bald nach dem Essen wurden an allen Tischen verschiedene Spiele gespielt oder einfach geplaudert. Ein spezieller Gast des Hauses, genannt Antonio, gesellte sich ebenfalls zu uns und gab uns eine Kostprobe seiner Gesangskünste. Der Abend war gemütlich und gegen Mitternacht zog es die meisten schon in Richtung Schlafgemach, denn der nächste Tag sollte für sie früh beginnen. Lediglich einige Jungs tanzten noch durch die Gänge und mussten der Snapchat-Community ihre durch die Wanderung gestählten Oberkörper präsentieren.

Am nächsten Tag wagten sich zehn Turner bereits um 5:30 nach draussen an die kalte Bergluft. Mit Stirnlampe ausgerüstet, dafür ohne Rucksack, machten wir uns in der Dunkelheit an den Aufstieg auf den Grossen Mythen. In knappen 50 Minuten erreichten wir den Gipfel, wo wir mit einer tollen Aussicht auf die Lichter im Tal belohnt wurden. Das gewünschte Sonnenaufgang-Spektakel bekamen wir leider nicht präsentiert. Jedoch waren wir uns einig, dass sich dieses morgendliche Abenteuer dennoch gelohnt hatte. Nachdem wir uns in der Hütte mit einem Rumpunsch o.ä. wieder aufgewärmt und im Gipfelbuch verewigt hatten, machten wir uns an den Abstieg.

Einige bekundeten Erleichterung darüber, dass es beim Aufstieg noch dunkel war – so sah man nicht wie steil die Felsen seitlich abfielen. Mittlerweile hatte sich die Sonne doch noch durch die Wolken gekämpft und es war prächtiges Wanderwetter. Als wir schon fast wieder unten waren, kamen uns unsere Langschläferkollegen entgegen, die sich jetzt auch noch Richtung Gipfel kämpften. Wieder in der Holzegg bedienten wir uns ausgiebig am Frühstücksbuffet und machten es uns auf der Terrasse gemütlich, bis die anderen wieder zu uns stiessen.

Etwas kompakter als am Vortag wanderte die Gruppe weiter, manche von uns begleitet von «Aprés-Wander-Musik», was bei den uns entgegenkommenden Berggängern sehr unterschiedlich ankam. Manche schüttelten empört den Kopf, während andere grinsend «die Hände zum Himmel» hoben und uns zum Tanzen aufforderten. In der Haggenegg fand noch die letzte Rast statt und danach stand nur noch die Strecke bis Malosen bevor. Wir vertrieben uns die Zeit während dem Wandern mit lustigen Spielen wie «3 wird zu 13» und «Ich packe i min Koffer.»

Dabei bewiesen einige ziemlich Ausdauer und blieben etwa eine Stunde lang an der gleichen Spielrunde, so dass es am Ende gut 5 Minuten dauerte bis man alle eingepackten Gegenstände wieder aufgezählt hatte. Mit Bus und Zug traten wir dann die Heimreise an. Da wir zusammen mit dem Chor zuvor das Turnerlied geübt hatten, wollten wir dieses Können den übrigen ÖV-Fahrern natürlich nicht vorenthalten und stimmten an: «Was ziehet so munter das Tal entlang…» Zwar waren noch nicht alle ganz textsicher und auch der ein oder andere schiefe Ton war zu hören, aber insgesamt fanden wir es eine tolle Performance. Diese Meinung teilten die Security wohl nicht, und baten uns deshalb, bitte etwas leiser zu sein. Um halb 8 erreichten wir den heimischen Bahnhof, bedankten uns bei Chrigel für die tolle Turnfahrt und verabschiedeten uns.

Sheila Graber

Kirche: Licht in die dunkle Jahreszeit bringen

Die Adventszeit rückt näher. In den Läden liegen bereits Weihnachtsschokolade und -dekoartikel. In vielen Häusern brennen wieder öfters Kerzen, um Licht und Wärme in die «dunkle» Jahreszeit zu bringen. Und gerade im November flackern auch auf Gräbern Kerzen in Gedenken an die Verstorbenen aber auch als Symbol der Hoffnung, dass uns Jesus, das Licht der Welt, geschenkt hat (Joh 8,12). Ab dem 1. Advent kommt dann Sonntag für Sonntag ein Lichtlein dazu, bis an Weihnachten ein Meer von Kerzen den Weihnachtsbaum erhellen und wir die Geburt von Jesus feiern. Mit unseren verschiedenen vorweihnachtlichen Anlässen versuchen auch wir Sie in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Kommen Sie doch vorbei! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen schönen November und eine gemütliche Adventszeit.

Fürs Teetrinken braucht man viel Zeit …

Am 22. September 2017 fand der diesjährige Seniorennachmittag (früher: Altersnachmittag) in der Aula des Schulhauses Thalheim statt. In der kleinen Einführung in die chinesische Teekultur durch Pfarrer Christoph Waldmeier lernten die Anwesenden Interessantes über die Technik der Teezubereitung, verschiedene Teesorten und die Chinesische Tee-Etikette, wobei deutlich wurde, dass es fürs Teetrinken nach chinesischer Art viel Zeit und Geduld braucht. Selbstverständlich durften die Teilnehmenden dann auch vom Tee probieren, den Pfarrer Waldmeier vor Ort braute. Dazwischen spielten Marianne und Emil Bischofberger einige Stücke auf der Mundharmonika, bevor es einen feinen Zvieri gab.


Jugendtag 2017

Am 23. September nahmen über 48 Jugendliche am diesjährigen Jugendtag rund um die Kirche Thalheim teil. Das Programm wurde von Pfarrer Christoph Waldmeier und Katechet Michel Vallat in Zusammenarbeit mit dem Bibellesebund gestaltet.

Foto: Thomas Röthlisberger


Viele Erntegaben – vielen Dank!

Den diesjährigen Erntedank-Gottesdienst feierten wir am 22. Oktober gemeinsam mit dem Gemischten Chor Thalheim in der Kirche Thalheim. Zu Besuch waren ausserdem einige Kirchgemeindemitglieder von Rickenbach. Viele Erntegaben wurden zur Kirche gebracht. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich. Sie wurden anschliessend dem Diakoniewerk Neumünster Zürich überbracht.


Chilbikonzert mit Orgel und Panflöte am Dorfmärt

25. November, 17.30 Uhr, Kirche Thalheim

Margrit Wetter (Orgel) und Barbara Huggenberger (Panflöte) erfreuen uns mit einem 30-minütigen Chilbikonzert am Dorfmärt in Thalheim. Vorher und nachher: Feuerschale im Pfarrgarten!


Aufhebung der Gräber nördlich der Kirche Thalheim

Die Ruhefrist der Erdbestattungsgräber hinter der Kirche Thalheim ist bereits am 31.12.2005 abgelaufen. Nun hat die Kirchenpflege mit Beschluss vom 5. April 2017 entschieden, diese Gräber aufzuheben. Diese Arbeiten werden im Winter/Frühling 2018 ausgeführt. Die uns bekannten Angehörigen wurden per Brief informiert. Für Fragen oder Rückmeldungen wenden Sie sich bitte an Christoph Bachmann, Kirchenpfleger Ressort Liegenschaften (052 338 17 00, 078 630 13 20).


Stufenfreier Zugang zur Kirche Thalheim möglich

Die Kirchenpflege hat vor einiger Zeit entschieden, einen stufenfreien Zugang zur Kirche Thalheim zu ermöglichen. Darum wurde kürzlich links vom Haupteingang eine Stufe entfernt. Somit können Sie nun stufenfrei zur Kirche gelangen: Ab dem Schaukasten bei der Thurtalstrasse folgen Sie der Kirchgartenmauer nördlich der Kirche Richtung Osten. Über die Steigung auf dem Hofplatz der Familie Weidmann gelangen Sie zum Gartentor östlich der Kirche. Von dort folgen Sie dem Gartenweg nördlich der Kirche bis zum Haupteingang. Bitte beachten Sie: Durch die Steigung auf dem Areal der Liegenschaft Weidmann ist für Rollstühle zwingend eine oder zwei Hilfspersonen nötig. Wir bedanken uns bei Familie Weidmann ganz herzlich für die Möglichkeit, über ihr Grundstück stufenfrei zur Kirche zu gelangen!

Für die Kirchenpflege, Christoph Bachmann, Ressort Liegenschaften


Gesucht: Person mit grünen Daumen für die Umgebungspflege der Kirche Thalheim

Susi Weidmann hat über viele Jahre die Umgebung der Kirche Thalheim vorzüglich gepflegt. Ende 2016 ist sie von ihrer Aufgabe zurückgetreten. In diesem Jahr hat unsere Sigristin Monica Girsberger als Übergangslösung diese Arbeiten neben ihrer Sigristenaufgabe übernommen. Per Januar 2018 suchen wir jedoch eine Person, welche Freude an Gartenarbeiten hat und zeitlich in der Lage ist, die Umgebungsarbeiten vollumfänglich zu übernehmen. Zu Ihren Aufgaben gehört es, die Blumen und Büsche sowie den Rasen um die Kirche Thalheim zu pflegen. Wenn Sie interessiert sind, melden Sie sich bitte bei Christian Bachmann (Ressort Präsidium und Personal), Telefon 052 375 25 26.


Rücktritte Kirchenpflege und Rechnungsprüfungskommission

Mit dem Ablauf der Amtsdauer 2014-2018 haben Christina Bär, Susy Maggio und Nicole Röthlisberger ihren Rücktritt aus der Kirchenpflege eingereicht. Andreas Herrmann tritt als Präsident der Rechnungsprüfungskommission zurück. Die Erneuerungswahlen aller Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2018-2022 finden am 15. April 2018 statt, eventuelle Nachwahlen am 2018.

Interessieren Sie sich für das Amt als Kirchenpflegerin/ Kirchenpfleger? Christian Bachmann, Präsident, gibt Ihnen gerne Auskunft. Alle Kirchgemeindemitglieder sind aufgefordert, geeignete Personen für diese Ämter zu suchen und vorzuschlagen. Ohne vollständige Behörden ist es schwierig, das Gemeindeleben mit den vielfältigen Angeboten in der bisherigen Form aufrechtzuerhalten.


Fahrer/-innen für Kirchenbus gesucht!

Auf Wunsch von Kirchgemeindemitgliedern prüft die Kirchenpflege zurzeit die Möglichkeit, einen sonntäglichen Kirchenbus-Dienst ins Leben zu rufen. Der Kirchenbus soll jeden Sonntag die Kirchgemeindemitglieder ohne Voranmeldung zum Gottesdienst und wieder an die Haltestellen zurück fahren. Um diesen Dienst anbieten zu können, brauchen wir jedoch noch Fahrerinnen und Fahrer. Eine Person hat sich bereiterklärt, mitzuhelfen. Könnten Sie sich ebenfalls vorstellen, an zum Voraus abgemachten Sonntagen mit Ihrem eigenen Auto zum Ort der Predigt zu fahren und einige weitere Personen mit- und sie danach wieder zurückzuführen? Oder könnten Sie sogar einen kleinen Bus (9 Plätzer) fahren? Sie brauchen dazu nur ein eigenes Auto, keinen Bus. Melden Sie sich einfach bei Iris Herrmann, 052 336 24 31, iris.herrmann@zh.ref.ch.


www.kirche-ate.ch

Achtung: Es handelt sich hier um eine Auswahl an kirchlichen Programme und Informationen. Die Einzelheiten der hier veröffentlichten Programme und Veranstaltungen können sich jedoch nochmals ändern. Die vollständigen und aktuellen kirchlichen Veranstaltungen in Altikon, Ellikon und Thalheim finden Sie auf unserer Homepage sowie in den kirchlichen Printmedien. Ausserdem ist die Kirchgemeinde Altikon-Thalheim-Ellikon auch auf Facebook unterwegs.

Mit freundlichen Grüssen
Christoph T. Waldmeier, Pfarrer
Philipp von Orelli, Pfarrer
Iris Herrmann-Giovanelli, Kirchgemeindesekretariat